Beiträge von Riippumatto-Joerg

    Hallo Jakob,

    Die "Balken": Wenn du das zweite Bild ansiehst, evtl. etwas reinzoomst, da siehst du die andere (Aussen-)Seite, die zwei (EDIT: VIER) schwarzen Vierecke (8cmx8cm). Das sind eben die Versteifungen.

    Und die vier Balken fixieren das Gurtband (flach und doppelt aufgenäht), das in seiner Mitte einen D-Ring hält. In den hänge ich die Schnüre für die Panel pulls aussen ein.

    Kann mans verstehen?

    Gruss Jörg

    ...hab inzwischen noch etwas recherhiert.

    Zwei Vergleichsmodelle:

    Cumulus Selva 120

    - 180x110, durchgesteppt,

    - 120g Daune, 19g/m2 Stoff, Gesamt 240g (Nice!),

    - Komforttemperatur mit 9 Grad angegeben (Naja.)

    Cumulus Selva 250,

    - 180x110, H-Kammer,

    - 250g Daune, 29g/m2 Stoff, Gesamt 450g (eigentlich noch OK),

    - Komforttemperatur mit 2 Grad angegeben (nicht übel).

    Da ich den Taiga250 und den Selva600 kenne, nehme ich an, dass die Komfort-Temperaturangaben zumindest ungefähr für mich stimmen - sind also eigentlich ganz gute Vergleichsobjekte.

    Die 9 Grad für den durchgesteppten Selva 120 halte ich auch für eher optimistisch.

    250g Daune ist gängige Verkaufsmenge.

    Aber den Aufwand mit den H-Kammern noch mal auf mich zu nehmen?

    Ich glaube ich habe da gerade eine Idee...:/

    Das folgende geht jetzt etwas in eine neue Richtung:

    Ultraleichter, gut komprimierbarer Underquilt für laue Nächte oder Tagestouren. <500g.

    Mein Gedanke:

    Einen Sommer-Daunen-UQ nähen, mit relativ geringvolumigen aber klar definierten Kammern. Daunen-Menge max 250g, die nicht zu locker gefüllt sein soll (Verrutschen vermeiden), deshalb die Kammeranforderungen.

    Liebäugle sogar mit Durchsteppen, also ohne aufwändige Stegbahnen,

    aber wie weit sinkt die Isolationsleistung dadurch genau wäre gut anhand von konkreten Zahlen zu verstehen. (Gegenüber der Gewichts-, Volumen und Aufwandsersparnis.)

    Natürlich asymmetrisch und ohne Gekordel.

    Hat jemand mal durchgesteppte Daunendecken oder UQs getestet und konkrete Erfahrungen? Oder sonstige UQ-Alternativen, die ich mir mal ansehen sollte (komprimierbar und <500g wohlgemerkt)?

    LG Jörg

    Möchte mir demnächst auch einen Kfz-transportablen Ständer bauen und hab noch mal über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Konstruktionen nachgedacht.

    - Stangenlänge (beim Verpacken) max 2m

    - Gewicht max 15..16kg, lieber weniger

    - Gern anfangs (Prototyp) aus Holz, später Alu

    - möglichst ohne straffe Abspannung mit Erdnägeln (unabhängiger von Bodenbeschaffenheit)

    - die Stangen beim Liegen nicht im Komfort-Liegebereich

    - kostengünstig

    Mein Hasenohrengestell kommt da nahe ran aber das ist schon etwas "stationär".

    Folgende Konstruktion habe ich nun im Sinn.

    Sobald der Schnee weg ist probier ich das mal mit 50x50er Holz aus, später evtl. mit Alu.

    DASS 50x50er Fichtenholz genügt (wenn man NICHT über Kreuz verbindet), weiss ich, da ich ähnliche Gestelle ja schon erprobt habe:

    Die "Transporteignung" ist bei denen aber nicht gegeben... :D

    Falls euch dazu was einfällt, lasst es mich gerne wissen!

    Gruß Jörg.

    Schön geworden.

    Dass man sich Zeit lassen sollte, sehe ich zu 100% auch so. Nicht nur wegen der sich einschleichenden Fehler, sondern dann stellen sich die Entzugserscheinungen "nach dem Projekt" eben erst später ein! :)

    (OK, ich habe keine Katze...)

    Apex im Fussteil hat u.U. den Vorteil, dass man die Isolation mit den Füssen an der Hängematte seitlich nicht so leicht zusammendrücken kann? Nicht, dass das bei mir ein Problem gewesen wäre, aber nur mal so als positiver Denkansatz.

    Gruss Jörg

    Hallo Stefanie,

    und sorry für die lange Funkstille.

    Das ist wohl das selbe Problem, dass ich beim losen Ansteppen meiner Kufa-Isolierung (Thermomatte) hatte. Irgendwie blieb immer eine grosse Luftblase unter den Beinen trotz eng anliegender (kompromierter) Isolation am Hintern. Die Blase entwich v.a. bei Bewegung, was ständig Wärme verschwendete.

    Die m.E. beste Möglichkeit (in Anbetracht der Nähbedingungen in deinem Projekt mit dem Cumulus) wäre, den Extra-Stoff (der Cocoon) im gedoppelten Bereich aufzutrennen (und natürlich gegen aufdrieseln umzunähen). Man braucht den doppelten Stoof nicht wirklich, wenn man sich nicht direkt in die Cocoon reinlegen will.

    (Denn das wolltest du doch nicht mehr, wenn ich mich richtig erinnere?) Ist quasi nutzloses Gewicht und v.a. eben ein zusätzliches Optimierungsproblem. Am Anfang wars sicher der sicherste Kompromiss, um den Cumulus bei einem Nähfehler nicht sofort überzubelasten, aber die Erfahrung und ggf. Sicherheit hast du ja mittlerweile(?).

    Natürlich wird die "Reinsetz-Sollbruchstelle" wie besprochen dann noch wichtiger, wie bei jedem straff aufgehängten UQ. Bei mir hält und passt das jedenfalls alles sehr gut, und bei fast allen Wooki-Besitzern gibts ja durchweg positive Erfahrungen (der Wooki benutzt meines Wissens auch keinen "doppelten" Stoff, sondern eine (wenn auch durchgehende), daunendichte Bahn - man korrigiere mich falls nötig.

    Alternativ:

    man kann den zu straffen Cocoon-Stoffteil ja erst mal einfach nur strategisch auftrennen, dann weiter probieren, die Überdehnung lokal messen (2. Person), und danach mit einem extra Stoffstreifen erweiteren, bspw. elastischem.

    Wenn du all das nicht willst und deine Cocoon vollständig erhalten willst, kannst du noch versuchen, eine oder zwei Nähte wieder aufzutrennen, und neu zu nähen. Das Auftrennen hat bei mir gut geklappt.

    Aber bei doppeltem Stoff bleibt das Optimierungsproblem (entweder Luftblase oder stärkere Nahtbelastung zB. bei unabsichtlichem Reinsetzen) halt immer.

    Ob du dein Projekt dann umbenennen musst, kannst du dir ja DANACH überlegen, jenachdem was du entscheidest. :))

    Gruss Jörg