Beiträge von dong

    Nein, ich trage keine wasserdichten Socken.

    Ich habe den ganzen Winter diese Schuhe hier getragen, was ich aber im nächsten Jahr nicht mehr machen möchte. Bei Schnee und Eis hatte ich manchmal wirklich kalte Füße, die ich abends (beim Wandern) nur mit Mühe wieder warm bekommen habe. Bei den Schuhen ist das so, sobald der Boden nass ist, sind auch die Füße nass. Mit der Nässe gelangt auch sehr feinkörniger Schmutz in den Schuh, mehr aber auch nicht.

    Beim Fahrradfahren zur Arbeit habe ich mir mit kleinen Mülltüten (als Windschutz) beholfen, die ich über Füße und Schuh gezogen habe. Dann war es bei den rund 10 km, die ich fahre, absolut ok.

    Wie versendet eigentlich Warbonnet den Wooki (oder quilts generell)? Im stuff sack eingepackt oder einfach ins Paket gelegt?

    Im Karton mit ausreichend Platz. Der Packsack liegt bei.

    Um den vollen Bausch nach dem Transport wieder herzustellen, empfiehlt Warbonnet den Quilt mit einem feuchten Handtuch (nass und anschließend ausgewrungen) in den Trockner zu geben und dort solange zu trocknen, bis das Handtuch trocken ist.

    Schau mal hier, damit kannst du in in etwa die Nutzungstage für die jeweilige Isolation abschätzen.

    Meine Empfehlung, magst du es gerne warm, dann pack 10 Grad Reserve zur Isolation dazu. Das macht bei einem 20 °F Wooki eine geplante Nutzungsgrenze von etwa 4 °C und deckt damit etwa 60 % der Tage eines Jahres in Hessen ab. Oder anders ausgedrückt, an rund 215 Tagen liegt die Temperatur über 4 °C.

    Für mich passen die Temperaturangaben von Warbonnet recht gut, sodass ich mir bis -3 °C mit einem 20 °F Wooki erst mal keine Sorgen machen würde.

    .... Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr,....


    .... als das ein deutscher Förster einen wilden Camper in seinem Wald dulded.

    Das mag oft so sein, meine Erfahrungen sind aber durchweg positiv. Als ich einmal entdeckt wurde, durfte ich bleiben. Es war sogar so, dass der Förster durchaus Freude über die einfache Art des Reisens empfand. Nach einem kurzen, aber heiteren Gespräch wurden einzig die mahnenden Wörter "Aber kein Feuer" angebracht.

    Wenn ich zum Zeitpunkt der Schlafplatzsuche auf Förster oder Jäger treffe, spreche ich diese meistens an, ob sie wissen, wo ich denn am besten schlafen könnte. Nach den obligatorischen anfänglichen Verbotsbeschreibungen haben mir bis jetzt alle immer einen schönen Platz genannt. Ich bin mir aber sicher, dass ich damit auch mal Pech haben werde. Aber insbesondere bei Jägern bin ich froh, wenn ich ungefähr weiß, wo die sich aufhalten.

    Tarlyn

    Wenn ich mich recht erinnere, gab es mal ein paar fehlerhafte Gurte von Warbonnet. Sie hatten diesbezüglich eine E-Mail versand. Leider habe ich die E-Mail gelöscht.

    Meine Gurte von Warbonnet halten jetzt schon länger ohne Probleme.

    Hast Du die Matte denn stark dynamisch beansprucht oder war der Aufhängewinkel deutlich kleiner als 30°?

    Ich habe gedacht, Du betreibst zusätzlich das Schnitzen als weiteres Hobby. Das würde die drei Messer und die verschiedenen Lampen erklären.

    Dann sehe ich das ähnich wie hangloose, möchte aber konkreter werden. Wenn es sich nur um einen kleinen Ausflug über zwei Tage handelt, würde ich mit dem gegebenen Material doch einiges anders machen.

    • Du hast 38 L Trockensackvolumen in 4 verschieden Säcken, wofür verwendest Du die? Sind die eher zur Organisation oder muss das Volumen wirklich trocken bleiben? Dienen Sie zur Organisation, geht das deutlich leichter. Sollen die Säcke Gegenstände trocken halten, würde ich nur einen nehmen.
    • Was ist ein Stiefelsack? Braucht man den für zwei Tage?
    • Ein Kissen mit 600 g? Nimm einen von den Packsäcken und stopf Deine Jacke, Pullover oder was ähnliches rein.
    • Nur ein Messer
    • Nur eine Lampe
    • Arbeitshandschuhe würde ich auch als normale Handschuhe nutzen, bzw. würde ich keine Arbeitshandschuhe nutzen.
    • Ich weiß nicht wofür Du die brauchst, aber ggf. die Paracord Zuhause lassen oder durch Maurerschnur ersetzen.
    • Poncho nur bei Regen mitnehmen. Bei zwei Tagen sind die Vorhersagen recht gut
    • Ist eine Gurtleiter eine Strickleiter? Wofür ist die?
    • Du möchtest ein Lagerfeuer machen und nimmst noch einen Hobo mit, wofür? Dazu erscheint der schon recht schwer.
    • Nur einen Topf und eine Tasse.
    • Gas für morgens? Dann würde ich zumindest den Hobo weglassen. Also abends Lagerfeuer, morgens Gas. Ehrlich gesagt würde ich nur Gas nehmen.
    • Es gab Nudeln und Bohnen, da reicht doch ein Löffel. Der tut es dann auch für den Kaffee.
    • Windschutz mit 200 g? Auch ordentlich schwer.
    • 277 g Kaffee und Zucker für zwei Tage, dann würde ich mir keine Schlafsachen mehr mitnehmen 8o

    Die anderen Teile würde ich auch weiter nutzen, die hast Du ja schon.

    HarryOnTrail

    Ach so, Du hast es Dir auch nur hergeleitet. Ich hab gedacht Du hättest eine Herstellerangabe zur Hand.

    Nachmessen könnte ich tatsächlich mal, wobei dann noch immer unklar ist, ob das der vom Hersteller gewünschte Loft ist.

    Das ist die Einschätzung von Warbonnet:

    Our quilts are rated so that an “Average” sleeper will be warm enough to “sleep” down to the advertised temp. Not necessarily “toasty” but not awake shivering all night either. A “cold” or “warm” sleeper will likely find the quilt to be 10 deg above or below this rating. The rating assumes you have adequate windblock to the quilt (this means an underquilt protector or tarp blocking any cold wind from your underquilt if you are close to the rating). It also assumes you are wearing something warm on your head. (Quelle: https://www.warbonnetoutdoors.com/faqs/)

    Für mich kommt das in etwa hin, wobei die Temperaturangabe eher das Minimum darstellt.

    Es gibt doch eine verbesserte Version des auf Slip gelegten Schotsteks (Becket Hitch), so dass dieser sich leichter öffnen soll. Ich finde die Quelle dazu leider nicht mehr. Weiß jemand wie die Version funktioniert?

    Ich denke über die Anschaffung einer Sommerisolation nach. Zur Meinungsbildung habe ich den Wooki mit dem Yeti verglichen. Beide Modelle sollen dabei mit 850er Daune bestückt und im 15D-Stoff angefertigt werden. Quelle der Zahlen war dabei dieses Dokument. Das zusätzliche Gewicht einer Fußisolation beim Yeti hab ich nicht mit eingerechnet. Das wirkt sich aber natürlich nachteilig auf den Gewichtsvorteil aus.

    Die Gewichtsangaben in Gramm und die Gewichtseinsparung vom Yeti zum Wooki ist in Tabelle 1 und Abbildung 1 dargestellt. Tabelle 2 zeigt die Gewichtseinsparung auf das jeweils besser isolierte Vormodell.

    Tabelle 1: Wooki vs. Yeti


    Abbildung 1: Wooki vs. Yeti grafisch


    Tabelle 2: Einsparung auf das jeweilig eine Klasse besser isolierte Modell


    Meine Erkenntnis ist, der Wooki ist bei gleicher Isolationsleistung schwerer als der Yeti ^^. Davon abgesehen wird aber deutlich, dass die Gewichtseinsparung beim 20 °F Yeti im Vergleich zum Wooki am größten ist. Bis 20 °F wiegt der Yeti auch unter 60 % des dem jeweiligen Temperaturbereich zugehörigen Wooki (siehe Tabelle 1).

    Schwierig finde ich einzuordnen ob der 30 °F Yeti besonders warm oder der 20 °F Yeti eher kalt ist. Aufgrund von Tabelle 2 vermute ich einen eher warmen 30 °F Yeti.

    Erstaunlich ist der Zuschlag beim Yeti vom 20 °F auf das 10 °F Modell (siehe Tabelle 2). Das hat mich dazu gebracht das Gewicht der Hülle (10D ohne vereinfachten 15D Zuschlag) und der Füllung noch einmal genauer zu betrachten (siehe Tabelle 3). Beim Yeti schwankt dabei das Gewicht der Hülle sprunghaft und stark. Von 20 °F auf 10 °F immerhin um 56 g, also etwa 1 - 2 m2 Stoff. Dazu kommt, das im 50 °F Yeti mehr Daune ist als im 40 °F Yeti. Ich denke daher man sollte die Zahlen nicht allzu genau nehmen.

    Tabelle 3: Gewicht der Hüllen (10D)