Beiträge von Hammock Fairy

    Das ist genau der Stoff, aus dem meine zurzeit leichteste GE genäht ist. Allerdings ist dieser mir zu dehnbar, um darin zu übernachten. Ich merke es nach einer Weile in der oberen Wirbelsäule und im Nacken :(

    Ich habe auch keine ganze Nacht in meiner 1.3oz MTN Hybrid XL Single Layer GE durchgehalten. Aber meine 1.3oz MTN Hybrid XL Towns End Bridge ist sehr bequem. Aus dem Monolite habe ich mir eine einlagige GE genäht, die mir auch zu dehnbar ist. Eine doppellagige Monolite ist in Arbeit. Das Cloud 71 würde ich nach diesen Erfahrungen nur doppellagig verarbeiten. Ich befürchte aber, dass das Cloud 71 ähnlich rauh ist. Der Hautkontakt ist mir beim Monolite eher unangenehm.

    Aber geht es denn, einen "normalen" Underquilt, der nicht von Haus aus diagonal isoliert ist, einfach diagonal unter der Hängematte zu befestigen, sodass er genau den Bereich isoliert, in dem ich in der Hängematte liege?


    Als kleines, naives Beispiel, wenn ich an der Position, an der meine Füße und mein Kopf liegen, einfach Schlaufen an die Hängematte annähe und daran den Underquilt befestige? Dann würde er ja auch diagonal unter der Hängematte hängen.

    Hat das jemand mal ausprobiert, oder ist das ein Hirngespinst von mir?

    Ja, du kannst einen schmalen Underquilt diagonal unter deiner Hängematte anbringen. Aber wenn du es mit nur 4 Aufhängepunkten machst, wird der Underquilt ständig durchhängen, weil du vermutlich nicht in der Lage bist, die Punkte permanent auf maximaler Distanz zu halten. Du müsstest den Underquilt rundum annähen, damit die Konstruktion funktioniert. Und dann sind wir wieder beim Wooki...

    das mit diesem Clew-System habe ich auch schon gelesen. Aber selbst wenn sich der UQ dann besser an mich anpasst, liegt er doch immer noch gerade unter der Hängematte, oder? Damit ist doch dann die ganze Isolation, die (wenn ich Kopf links - Füße rechts liege) am Fußende links liegt, umsonst?

    Ja, aber damit die Clew gut funktioniert muss der zu modifizierende Underquilt eine Mindestbreite haben. Wenn du einen normal schmalen Underquilt (die Standardbreite ist 44", also 111 cm) mit einer Clew ausstattest, kann sich der Underquilt nicht mehr verschieben, und Kopf und Füsse hängen links und rechts über die Isolierung. Der wärmere Otul ist 140 cm breit - was für einen Underquilt mit Eckenaufhängung eigentlich zu breit ist, aber für die Clew könnte es reichen. Es stimmt, dass dann Bereiche unnötig isoliert sind, aber um das zu vermeiden müsstest du selbst nähen. Mir ist kein Underquilt mit Eckenaufhängung bekannt, der diagonal isoliert ist. Das wäre auch Quatsch, denn dann kann man auch gleich einen Wooki-Klon nähen. Die Clew ist nur die zweitbeste Option.

    Der wärmere Otul ist so breit, dass er sich wunderbar für die Anbringung einer Clew eignet. Vermutlich könnte man ihn auch zu einem symmetrischen Sooki konvertieren, wenn man an den kurzen Seiten einen Trägerstoff annäht. Das ist allerdings etwas aufwändiger, als ein paar Schlaufen für eine Clew anzubringen.

    Schöne Idee und Umsetzung - aber wenn jeder Quilt seinen eigenen Packsack hat, warum lässt du ihn nicht beim Quilt? Das wäre doch noch viel einfacher. Dann braucht man gar nicht mehr nachdenken und hat automatisch den passenden Sack in der Hand wenn man den Quilt heraus zieht.

    Tatsächlich würde ich es mir schon wünschen, dass das Moskitonetz direkt an der Hängematte befestigt ist. Das ist, meiner Meinung nach, einfach unkomplizierter und ich hab dann nicht noch ein zusätzliches Teil, an welches ich denken muss. ^^

    Auch der Socke verbleibt an der Hängematte. Aber du kannst ihn halt abnehmen wenn du willst.

    Ich hab jetzt schon ein paar Mal gesehen, dass viele an den Enden ihrer Hängematten so kleine "Dreiecke" oben vernähen. Hat das einen tieferen Sinn?

    Das ist eine einfache Lösung, wenn du eine Hängematte mit Tunnelzug-Aufhängung als Basis verwendest. Bei einer Hängematte mit Warbonnet Whip braucht man keine Hütchen. Ich finde sie in der Anwendung eher fummelig.

    Auch ich würde dir davon abraten, gleich als erstes Projekt eine Hängematte mit integriertem Moskitonetz zu nähen. Zumindest mit einem asymmetrisch geschnittenem Netz. Nicht weil das Nähen so schwierig wäre, sondern weil du ein gutes Design brauchst. Bevor du das Netz zuschneidest, musst du auf jeden Fall wissen, welche Ridgelinelänge die Hängematte haben soll. Bei einem asymmetrischen Netz kannst du nachher nichts mehr ändern.

    Ich würde dir auf jeden Fall empfehlen, zuerst eine netzlose Hängematte zu nähen, und mit einer verstellbaren Ridgeline ausgiebig zu testen, bis du die für dich perfekte Länge gefunden hast. Dann kannst du darüber nachdenken, ob du ein Netz annähst. Wenn du zwischenzeitlich Insektenschutz brauchst, nähe dir einen Netzsocken. Zum Beispiel ein Bottom Entry Bugnet. Das dazugehörige Video wurde leider gelöscht. Aber das Prinzip ist sehr einfach: zwei trapezförmige Stücke Netz werden an der längsten Seite zusammen genäht. Die kurzen Seiten werden mit einer Aussparung für die Hängemattenaufhängung zusammen genäht. Um die Öffnung unten wird ein Tunnelzug genäht, durch den eine Gummikordel gezogen wird. Durch einen Kordelstopper wird die Größe des Einstiegs verändert werden. Für mich war dieses Design schon eine Herausforderung. Ich habe den ersten Socken mindestens 5x wieder aufgetrennt und umgeschnitten, bis er halbwegs gepasst hat. Beim zweiten Socken habe ich andere Fehler gemacht :cursing: Ich hoffe, dass der dritte Socke auf Anhieb passt.

    Das ist der Nachteil der Clew. Je weniger Schnüre du verwendest, desto größer die Luftkanäle - es sei denn, du schaffst es den Quilt voll auszustrecken wenn du drin liegst. Du kannst mehr Schnüre anhängen (in kürzeren Abständen), oder es mit einem Wärmekragen versuchen. Sofern du die Kanäle überhaupt spürst.

    Klar. Vielleicht fange ich auch mit 15m an und verkürze, wenn ich merke es ist zu viel.

    15 m Schnur sind sehr unhandlich. Vor allem wenn man sie nicht ständig braucht. Ich verwende eine geteilte Ridgeline und hatte Anfangs 2 x 5 m. Meist lief es aber darauf hinaus, dass 3 m Schnur nutzlos herunter hingen und sich verhedderten. Deshalb bin ich auf 2 x 3,50 m plus Dog Bones umgestiegen, und habe es bis jetzt nicht bereut. Allerdings lässt sich eine einteilige Ridgeline nicht ganz so einfach mit Dog Bones verlängern. Ich würde da evtl. über eine beidseitige Verlängerung nachdenken. Aber du kannst ja ausprobieren, wie gut du mit so einem großen Schnurpaket zurecht kommst.

    Bei den Abspannleinen bzw. Guy Lines bin ich bisher mit 2,50 m ganz gut gefahren. Das kommt aber auch darauf an, wie hoch du das Tarp aufhängen willst, und wie steil es abgespannt werden soll. Für den Porch Mode habe ich immer ein paar Verlängerungs-Dog Bones dabei; 2 x 3,00 m, 2 x 2,50 m und 2 x 2,00 m. Ich bin immer überrascht, wie oft ich die Dog Bones im Einsatz habe.

    Continuous Ridgeline bei einem 13' Tarp in einem deutschen Durchschnittswald, Baumabstand bis ca. 6 m, Baumdurchmesser bis ca. 80 cm: ca. 13,40 m

    Einfache Ridgeline bei einem 13' Tarp in einem deutschen Durchschnittswald, Baumabstand bis ca. 6 m, Baumdurchmesser bis ca. 80 cm: ca. 11,50 m

    Wenn ich mich nicht verrechnet habe.