Beiträge von Hammock Fairy

    Vielleicht hat Hammock Fairy noch eins von der USA-Bestellung übrig für dich, Weezy ?!

    Ja, es sind noch ein paar ThermoDrops übrig. Ich habe mehrere im Dauereinsatz und musste jetzt nach über einem Jahr anfangen, die Batterien zu wechseln. War aber zu erwarten. Vor allem wenn man die Beleuchtung oft nutzt. Für mich sind die ThermoDrops die besten Hängematten-Thermometer, wenn man mit den Grundfunktionen zufrieden ist.

    &was genau wollte der Mann uns nun sagen?

    🙄

    Weil die alleinige Hängemattennutzung unsozial ist, verwendet er Hängematten nur als "Add-On". Und als Add-On ist die Warbonnet XLC Heavyweight DL zu teuer und zu schwer. Außerdem ist eine 90° HammockTent bequemer. Aber Kritik ist nicht erlaubt, weil man sonst aufgehängt und gesteinigt wird.

    Aufhängen? Ja klar. Steinigen? Glaube ich nicht. Jeder wie er will.

    In dem von mir verlinkten Post steht etwas von 52% zusätzlichem Gewicht (vermutlich durch Oberflächenspannung) trotz gründlichem trockenwischen und 30 Minuten Trockenzeit vor dem Einpacken. Bei DCF ist natürlich die Gewichtseinsparung durch das deutlich leichtere Material so groß, dass selbst 50% mehr Gewicht durch Wasser immer noch besser sind als ein gleich großes Silnylon oder Silpoly Tarp unter gleichen Bedingungen. Bei gleicher Garnstärke gibt es jedoch keinen Gewichtsunterschied zwischen Silnylon und Silpoly. Wenn Silpoly ähnlich viel Wasser hält wie DCF (ca. 200 g bei Superfly-Größe), ist die Frage wie groß der Vorteil dann noch gegenüber Silnylon ist. Vor allem dann, wenn es beim Einpacken regnet, und Abwischen deshalb sinnlos ist.

    unschlagbares Argument für mich ist, dass sich das Material nicht vollsaugt und ich kein unnötiges Wasser mit mir rumschleppen muss ... was das angeht ist Silpoly fast so gut wie DCF.

    Wobei das relativ zu sein scheint - siehe "DCF tarp — real-world water weight retention". Selbst getestet habe ich das noch nicht, da meine Tarps momentan noch alle aus Silnylon sind. Wäre aber mal ein interessantes Experiment.

    Ich benutze eine 30 cm x 40 cm große Metallplatte als Schneideunterlage, und fixiere den Stoff mit einem Alulineal, das mir zugleich hilft, gerade zu schneiden. Ich habe es Anfangs Freihand versucht, aber zu viele unbeabsichtigte Formen in den Stoff geschnitten. Eine Silikon Backmatte verwende ich für das Schneiden von Gurtband, weil das Material nicht so viel Wärme ableitet wie die Metallunterlage. Da die Backmatte schnell verschleißt, verwende ich sie aber nicht für lange Schneidestrecken. Glas und Keramik funktionieren auch, müssen aber glatt und eben sein. Da ich meine Schneideunterlage viel hin und her räume, ist mir Glas zu heikel. Meine Metallunterlage ist mir schon ein paar mal umgefallen oder aus der Hand gerutscht. Soweit ich weiß, hat dendronaut seine Hängematten auf einer Spanplatte zugeschnitten und meinte, Brennspuren wären kein Problem gewesen. Ich habe eine Zeitlang eine Sperrholzplatte verwendet, aber hatte nach einiger Zeit ein Problem mit Spurrillen.

    Zuhause nutze ich einen Catch-All Sack von Simply Light Designs für genau diesen Zweck. Das ist ein am besten Ridgeline langer und extra breiter doppelendiger Packsack, den man über Hängematte samt Underquilt ziehen kann. Der bleibt nach dem Aufbau zurück geschoben am Fußende, und wird beim Abbau einfach über alles gezogen. Ich lasse die Schlaufen aus den Enden schauen, klinke sie mit Karabinern zusammen, und hänge alles wie einen Wurstring an die Wand.

    Ich kann mich nicht erinnern, jemals Kondensationsprobleme mit einem UQP gehabt zu haben. Bei einem komplett geschlossenen Socken ist das etwas anderes, weil da die Atemluft zum Problem werden kann. Aber die warme, feuchte Atemluft wandert ja nach oben. Das, was durch den Underquilt nach unten geht, dürfte nur bei einem wasserdichten UQP problematisch werden. Und das auch nur bei bestimmten Wetterlagen.

    Willkommen im Forum!

    Zu Warbonnet habe ich noch eine Frage: kommt es mir nur vor, oder sind die Preise von Alissa um einiges Höher als die US-Preise?

    Wer schon einmal selbst etwas importiert hat weiß, dass zum Kaufpreis nicht nur die Versandkosten kommen, sondern auch noch Zoll und Einfuhrumsatzsteuer bzw. Mehrwertsteuer. Dazu lassen sich alle Versender auch die Zollauslagen bezahlen. Wenn du nur einen Quilt importierst, dürften die Gesamtkosten nicht geringer sein. Bei einer Rabattaktion sieht die Sache anders aus, aber dafür sind die Lieferzeiten lang, und bei Reklamationen oder Fragen musst du dich direkt an Warbonnet wenden.

    Bedeutet 40Den Fadengewicht?

    Ja. Siehe hier.

    Wieso sind dann Stoffe mit gleichen Denier unterschiedlich schwer? Unterschiedlich dicht gewebt?

    Richtig. Je dichter, desto schwerer.

    Und was für einen Unterschied macht das bei einem Tarp? Kann ich bei gleichen Denier getrost den leichteren Stoff nehmen?

    Dann kommt es auch auf die Beschichtung an. Durch die Silikonbeschichtung ist ein 30D Silnylon ist deutlich stärker als ein 30D Ripstop Nylon. Ein 1.4 oz 30D Silnylon ist allerdings stärker als ein 1.2 oz 30D Silnylon. Dazu kommen unterschiedliche Materialien - Nylon vs. Polyester. Nylon dehnt sich mehr als Polyester, ist aber deutlich stärker. Es hängt also davon ab, wie wichtig dir die Stoffstärke ist.

    Fast alle Quiltstoffe sind imprägniert - ich würde mir trotzdem kein Tarp daraus schneidern. Ich denke, wenn der Stoff den Regen überhaupt abhält, dann jedenfalls nicht sehr lange. Wenn es nur ums testen geht, dann klebe dir doch ein Tarp aus Polycro bzw. Polycryo Folie. Das wurde schon mehrfach mit gutem Erfolg ausprobiert.

    Wenn du nähen willst, dann lieber mit Ripstop-Nylon Zeltstoff, silikonbesch., 40den, 55g/qm. Bei 8 m zahlst du gerade mal 24 € mehr, und hast dann ein Tarp, dass du nicht nach einer Nutzung wegschmeißt.

    Man könnte auch ein silikonisiertes Nylon verwenden (bei DutchWare auch zu haben). Ich mag aber beim Nylon nicht so, dass es sich bei Feuchtigkeit ziemlich stark dehnt. Das ist bei silikonisiertem Polyester nicht der Fall.

    Da sind die Erfahrungen recht unterschiedlich, was mich vermuten lässt, dass die Konstruktion evtl. viel mit der Dehnung zu tun hat. Die Warbonnet Silnylon-Tarps dehnen sich meiner Meinung nach z.B. nicht besonders stark. Ich vermute, das liegt an der mit Polyester verstärkten Ridgeline.