Beiträge von Hammock Fairy

    Ich sehe gerade, dass es verschiedene Megamats gibt. Ich habe eine Exped MegaMat 10 LXW: die hat soweit ich es sehen kann Querkammern. Sie ist aber zu kurz (197 cm statt 203 cm) für die Haventent, sonst hätte ich es schon ausprobiert. Hat zufällig jemand versucht, eine MegaMat mit Querkammern in der Haventent zu benutzen?

    Die Spectre Isomatte wiegt alleine zwar noch immer stolze 1kg, sie ist aber auch viel größer und dicker als herkömmliche Trail Isomatten. Ich hatte mal meine 1.3kg schwere Exped Megamat Lite 12 LXW in der Haven XL getestet, die biegt sich komplett durch und ist überhaupt nicht zu gebrauchen.

    Ist das nur in der Spectre der Fall, oder auch in der normalen Haventent XL? Ich mag die Megamat auf dem Boden sehr und überlege mir die passende Größe für die Haventent XL zuzulegen.

    Nachtrag: ich hatte mich verlesen - die Megamat funktioniert also gar nicht? Ist sie so anders als die Therm-a-Rest Mondoking?

    Ich verwende meinen Wooki mit entsprechender Verlängerung. Außerdem hänge ich noch einen breiten, synthetischen Underquilt dazwischen (entweder zwischen Wooki und Mexi, oder direkt in die Mexi zum darauf liegen) um die Daunen vor Körperölen zu schützen. Bei meiner Liegeweise (diagonal wie in anderen GE Hängematten - nicht im 90° Winkel) funktioniert das wunderbar.

    Ich verwende eigentlich nur Restkordel (z.B. Henkel von schicken Einkaufstüten oder Kordelzüge aus kaputten Klamotten), und bisher hatte ich kein Wasser in der Hängematte, trotz unbekannter Materialzusammensetzung. Allerdings hatte ich den vielen Jahren ohne Driplines auch nur zwei mal nasse Hängemattenenden. Es ist also möglich, dass die Driplines noch nie wirklich getestet wurden.

    Ansonsten hat mir ein Tipp aus dem amerikanischen Hängemattenforum gefallen: wenn man einen saugfähigen Lappen (es wurde meist ShamWow genannt - aber bei uns gibt es ja vergleichbare Produkte) dabei hat, um das Tarp vor dem Einpacken trocken zu wischen, kann man das um die Schlaufen knoten. Als Waschlappen taugt es wohl auch. Multi-use.

    Wenn ich wie in einem Stuhl sitzen will (mit den Füßen auf dem Boden), klappe ich die Ausstiegsseite meiner GE-Hängematte ein - quasi zu einer doppellagigen Hängematte. Die Hängematte wird dadurch schmaler, der unangenehme Druck auf die Kniekehlen ist weg, und ich kann mich auch einfacher zurück lehnen.

    Wenn ich "sitzliegen" will, packe ich einfach mehr Zeug in den Rücken. Im letzten Ferienhaus-Urlaub hatte ich eine unangenehme Erkältung und hatte im Liegen das Gefühl zu ersticken. Mit drei Sofakissen im Rücken konnte ich ziemlich bequem im sitzen schlafen.

    der europäisch verfügbaren Alternativen bin ich mir bewusst, aber in diesem Preisbereich gibt es dann nur Komfort über 0, nicht -5°.

    Hast du das mal auf Daunenfüllung pro Quadratzentimeter umgerechnet? Meiner Erfahrung nach sind die Amis beim Temperaturrating großzügiger als die Europäer. Übrigens wird die Bauschkraft auch unterschiedlich berechnet. Wenn man umrechnet, sind die Preise oft vergleichbar.

    Wenn es korrekt berechnet wird, ist der Zollsatz für Daunenquilts 3,8%. Leider werden bei der Verzollung oft Fehler gemacht, und dann kann es schon mal deutlich teurer werden. Weiterhin fallen meist noch Gebühren für die Verzollung an. Bei UPS und FedEx mindestens ca. 15 EUR. Bei der Post 6 EUR.

    Ich komme im günstigsten Fall auf folgende Gesamtkosten:

    Quilt: $198.00
    USPS Versand: $35.45
    === $233.45 (aktuell 200,08 €)
    nach Zoll Wechselkurs Oktober (1,00 € = $1,1837): 197,22 €
    3,8% Zoll: 7,49 €
    19% EU-Steuer: 38,90 €
    Verzollungsgebühren: 6,00 €
    Gesamt: 252,47 €

    1. Single oder Double-Layer: Die meiste Zeit werde ich meinen ¾ UQ (SaverSeries 20° Habanero von LocoLibre) verwenden, im Sommer plane ich stattdessen nur eine recht dünne Evazote oder Falt-Isomatte zu nutzen, jedoch keine aufblasbare. Reicht dafür die single layer oder ist die double layer trotzdem empfehlenswert?

    Wenn du tatsächlich eine Isomatte verwendest, ist eine Double Layer besser. Aber wieviel Gewicht sparst du, wenn du ohnehin eine 3/4 Underquilt verwendest? Das Schlafklima ist mit einem Underquilt deutlich angenehmer - gerade auch im Sommer, wo man mehr schwitzt. Ich würde eine Single Layer nehmen, und immer einen Underquilt verwenden.

    2. Topcover: Ich habe oft gelesen, Brücken-HM seien „kühler“ als GE. Macht ein topcover anstelle des Moskitonetzes einen spürbaren Unterschied (grade in der kalten Jahreszeit)?

    Es macht einen Unterschied, aber so warm wie in der GE wird es auch mit Top Cover nicht.

    3. Druck auf Schulter: Wie stark ist bei Brücken-HM der Druck auf die Schulter im Vergleich zu GE? Ich weiß, da hat jeder seine eigene, subjektive Empfindung, aber vielleicht können erfahrene Hänger mal berichten.

    Das kommt immer darauf an, wie du liegst, und wie empfindlich du bist. Die Banyan ist recht schmal und dafür etwas tiefer als die WB Ridgerunner. Wenn du auf dem Rücken liegst und breitere Schultern hast, ist der Druck spürbarer. Ich finde aber den Vergleich zur GE schwierig, weil es auch bei der GE auf viele andere Faktoren wie Länge, Breite, Stoffdehnung, Liegeposition etc. ankommt.

    4 Tarp: Aktuell benutze ich mit meiner Chameleon das Warbonnet Minifly. Ist das eurer Einschätzung nach ausreichend groß für eine Brücken-HM? Sollte das Tarp das Aufhängungsdreieck überdecken oder reichen dort driplines, solange die HM selbst geschützt ist?

    Das kommt auf das Wetter und deine Platzwahl an. Das Dreieck wird mit einem 11' Tarp aber keinesfalls abgedeckt. Probiere halt einfach aus, ob dir das Minifly reicht. Wenn nicht, kannst du dir ja ein längeres und breiteres Tarp zulegen.

    Ich bin nicht der Meinung, dass meine Säume unprofessionell aussehen:

    Zwei Nähte sind doppelt so viel Arbeit, mit doppelt so viel Fehlermöglichkeiten, mehr Gewicht als notwendig (auch wenn es nur wenige Gramm sind), und der Nutzen ist rein kosmetisch. Und wenn die Nähte nicht perfekt parallel sind, sieht es auch eher unprofessionell aus. Ich glaube die Hersteller, die ihre Hängematten mit zwei Nähten säumen tun das, weil die Nähmaschine so eingestellt ist und nicht weil es einen zusätzlichen Nutzen hat. Weiterhin sind doppelt genähte Säume meist breiter als nötig. Ich nutze gerne so viel Breite wie möglich - vor allem bei Stoffen mit einer Breite von unter 160 cm. Je breiter der Saum, desto schmaler die Liegefläche.

    Aber wenn dir zwei Nähte besser gefallen, mach es so. Die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.