Beiträge von Hammock Fairy

    Wenn du keinen zusätzlichen Schutz (wie z.B. ein Moskitozelt oder ein Zelt-Tarp = Hammock Hot Tent) mitschleppen und aufbauen willst, ist wohl die einzige Lösung, weiter ab von "der Zivilisation" (= Häusern, Straßen, Wegen) zu hängen. Ich denke nicht, dass sich normale Haus- und Hofhunde sehr weit alleine in den Wald wagen. Man hört ja immer wieder, dass streunende Hunde (und Katzen) von Jägern erschossen werden. Das dürfte solches Verhalten einschränken.

    Ansonsten wäre es interessant zu wissen, ob es hilft den Lagerplatz selbst zu markieren.

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    Für das Whipping kannst du jede Kordel nehmen. Und für die perfekte Passform muss man ein wenig experimentieren. Wenn du detailliertere Antworten brauchst, mach einfach einen Hilfe-Thread im passenden Unterforum auf.

    Also der Amazonas Goose Down müsste bis -5 Grad gehen und ist von dem her wohl nicht nur ein 3-Jahreszeiten Underquilt, aber wie gesagt - ob er wirklich die Temperaturangaben erfüllen kann, da bin ich eben noch nicht ganz sicher...

    Ich kenne keinen Hersteller, der bei seinen Underquilts die Komforttemperatur angibt. Im besten Fall kannst du bei der angegebenen Temperatur noch gerade so schlafen. Und Amazonas ist vor allem für gutes Marketing bekannt, weniger für tolle Ausrüstung. Wenn du mit dem Goose Down Underquilt ohne zu frieren an die 0°C heran kommst, kannst du froh sein.

    Sind denn 990g für ein Daunenquilt super-schwer? Gibt es da denn leichtere Modelle? Ich meine: Daune ist Daune, oder nicht? Oder macht da tatsächlich das Nylon-Material so viel Gewicht aus?

    Bei anderen Herstellern bekommst du für 990 g einen Underquilt für arktische Temperaturen. Nicht mal der Warbonnet Scandinavian (!) Wooki kommt in die Nähe dieses Gewichts. Daune ist auch nicht gleich Daune. Amazonas schreibt zwar, dass sie FP750 Daune verwenden, aber nicht wie viel. Ich vermute, dass sich das Gewicht zum Teil aus Stoffgewicht, Stofffläche und Quiltvolumen ergibt. Es sieht aus, als ob der Quilt überall gleichermaßen isoliert ist - auch dort wo man es gar nicht braucht (an den Hängemattenenden und in allen Liegerichtungen).

    ich bin jetzt davon ausgegangen, dass ich wohl eher noch ein dickeres Underquilt haben muss, welches noch schwerer und grösser ist, und da habe ich nicht lust, eine noch schwerere Hängematte dazu zu nehmen....

    Ich würde erstmal weniger auf das Gewicht achten, sondern vor allem auf Qualität und Passform. Wenn du nicht zu sehr sparst, bekommst du für das gleiche Gesamtgewicht ein wesentlich bequemeres und wärmeres Set-Up. Oder wesentlich leichter bei gleicher Wärmeleistung.

    700 g für eine Hängematte sind dir zu schwer, aber du schleppst einen 990 g schweren 3-Jahreszeiten Underquilt mit?

    Ich habe den Amazonas Goose Down Underquilt noch nie in der Hand gehabt, aber den Fotos und der Beschreibung auf der Amazonas-Webseite nach zu urteilen ist er ziemlich unbrauchbar. Ein 3-Jahreszeiten-Underquilt sollte bis 0°C warm halten und definitiv kein Kilo wiegen. Ich würde auch keinen Quilt mit PU- oder Silikonbeschichtung verwenden (Kondenswasser!). Und wenn du auf eine längere Hängematte umsteigen willst, passt der Amazonas Underquilt wegen des Bananenschnitts auf keinen Fall mehr. Insofern verkauf ihn zusammen mit der Amazonas Hängematte, wenn du kannst.

    Danke für den detaillierten Erfahrungsbericht. Ich wollte tatsächlich eine Matte mit mehr Isolierung haben. Mein Haven Tents Insulated XL Pad von 2021 ist bei den derzeitigen Temperaturen etwas kalt. Ich hoffe, dass die aktuellen Haven Tents Isomatten besser isoliert sind, denn es ist nervig, immer noch eine Evazote unter das Pad Cover zu legen.

    Danke, aber es ging mir speziell um die Megamat weil ich die auch mal auf dem Boden nutzen würde. Die Google-Suche hat leider keine Erfahrungen mit dieser speziellen Kombination ausgespuckt.

    Ich sehe gerade, dass es verschiedene Megamats gibt. Ich habe eine Exped MegaMat 10 LXW: die hat soweit ich es sehen kann Querkammern. Sie ist aber zu kurz (197 cm statt 203 cm) für die Haventent, sonst hätte ich es schon ausprobiert. Hat zufällig jemand versucht, eine MegaMat mit Querkammern in der Haventent zu benutzen?

    Die Spectre Isomatte wiegt alleine zwar noch immer stolze 1kg, sie ist aber auch viel größer und dicker als herkömmliche Trail Isomatten. Ich hatte mal meine 1.3kg schwere Exped Megamat Lite 12 LXW in der Haven XL getestet, die biegt sich komplett durch und ist überhaupt nicht zu gebrauchen.

    Ist das nur in der Spectre der Fall, oder auch in der normalen Haventent XL? Ich mag die Megamat auf dem Boden sehr und überlege mir die passende Größe für die Haventent XL zuzulegen.

    Nachtrag: ich hatte mich verlesen - die Megamat funktioniert also gar nicht? Ist sie so anders als die Therm-a-Rest Mondoking?

    Ich verwende meinen Wooki mit entsprechender Verlängerung. Außerdem hänge ich noch einen breiten, synthetischen Underquilt dazwischen (entweder zwischen Wooki und Mexi, oder direkt in die Mexi zum darauf liegen) um die Daunen vor Körperölen zu schützen. Bei meiner Liegeweise (diagonal wie in anderen GE Hängematten - nicht im 90° Winkel) funktioniert das wunderbar.

    Ich verwende eigentlich nur Restkordel (z.B. Henkel von schicken Einkaufstüten oder Kordelzüge aus kaputten Klamotten), und bisher hatte ich kein Wasser in der Hängematte, trotz unbekannter Materialzusammensetzung. Allerdings hatte ich den vielen Jahren ohne Driplines auch nur zwei mal nasse Hängemattenenden. Es ist also möglich, dass die Driplines noch nie wirklich getestet wurden.

    Ansonsten hat mir ein Tipp aus dem amerikanischen Hängemattenforum gefallen: wenn man einen saugfähigen Lappen (es wurde meist ShamWow genannt - aber bei uns gibt es ja vergleichbare Produkte) dabei hat, um das Tarp vor dem Einpacken trocken zu wischen, kann man das um die Schlaufen knoten. Als Waschlappen taugt es wohl auch. Multi-use.

    Wenn ich wie in einem Stuhl sitzen will (mit den Füßen auf dem Boden), klappe ich die Ausstiegsseite meiner GE-Hängematte ein - quasi zu einer doppellagigen Hängematte. Die Hängematte wird dadurch schmaler, der unangenehme Druck auf die Kniekehlen ist weg, und ich kann mich auch einfacher zurück lehnen.

    Wenn ich "sitzliegen" will, packe ich einfach mehr Zeug in den Rücken. Im letzten Ferienhaus-Urlaub hatte ich eine unangenehme Erkältung und hatte im Liegen das Gefühl zu ersticken. Mit drei Sofakissen im Rücken konnte ich ziemlich bequem im sitzen schlafen.