Also der Amazonas Goose Down müsste bis -5 Grad gehen und ist von dem her wohl nicht nur ein 3-Jahreszeiten Underquilt, aber wie gesagt - ob er wirklich die Temperaturangaben erfüllen kann, da bin ich eben noch nicht ganz sicher...
Ich kenne keinen Hersteller, der bei seinen Underquilts die Komforttemperatur angibt. Im besten Fall kannst du bei der angegebenen Temperatur noch gerade so schlafen. Und Amazonas ist vor allem für gutes Marketing bekannt, weniger für tolle Ausrüstung. Wenn du mit dem Goose Down Underquilt ohne zu frieren an die 0°C heran kommst, kannst du froh sein.
Sind denn 990g für ein Daunenquilt super-schwer? Gibt es da denn leichtere Modelle? Ich meine: Daune ist Daune, oder nicht? Oder macht da tatsächlich das Nylon-Material so viel Gewicht aus?
Bei anderen Herstellern bekommst du für 990 g einen Underquilt für arktische Temperaturen. Nicht mal der Warbonnet Scandinavian (!) Wooki kommt in die Nähe dieses Gewichts. Daune ist auch nicht gleich Daune. Amazonas schreibt zwar, dass sie FP750 Daune verwenden, aber nicht wie viel. Ich vermute, dass sich das Gewicht zum Teil aus Stoffgewicht, Stofffläche und Quiltvolumen ergibt. Es sieht aus, als ob der Quilt überall gleichermaßen isoliert ist - auch dort wo man es gar nicht braucht (an den Hängemattenenden und in allen Liegerichtungen).
ich bin jetzt davon ausgegangen, dass ich wohl eher noch ein dickeres Underquilt haben muss, welches noch schwerer und grösser ist, und da habe ich nicht lust, eine noch schwerere Hängematte dazu zu nehmen....
Ich würde erstmal weniger auf das Gewicht achten, sondern vor allem auf Qualität und Passform. Wenn du nicht zu sehr sparst, bekommst du für das gleiche Gesamtgewicht ein wesentlich bequemeres und wärmeres Set-Up. Oder wesentlich leichter bei gleicher Wärmeleistung.