Beiträge von Hammock Fairy

    Was mich am meisten von dieser Hängematte abschreckt:

    - underquilt:

    -- outer shell - 40den waterproof silnylon (I wanted to protect the down filling for all the cases when the hammock is dropped in a wet grass).

    -- inner shell - 40den breathable nylon.

    Bei meinem wasserdichten UQP war nach einer wettertechnisch ungünstigen Nacht alles nass. Dagegen hatte ich noch nie ein Problem mit einem Underquilt, der mir unabsichtlich auf den Boden gefallen ist.

    OK, ich habe die Infos leider auch nicht auf der Webseite von Warbonnet gefunden. Tatsächlich habe ich mein erstes Warbonnet Tarp auch mit einer einfachen, unter dem Tarp verlaufenden Ridgeline aufgehängt. Ich fand das ganz praktisch, weil ich die Ridgeline zuerst zwischen den Bäumen spannen und das Tarp anschließend darüber werfen konnte. Leider hatte ich in unregelmäßigen Abständen immer wieder Wasser auf der Hängematte. Ich konnte nicht erkennen, woher es kam. Falls es von Interesse ist - hier ist mein Hilferuf im amerikanischen Forum: Rain passing through the tarp?

    Nach einigen nassen Nächten habe ich die Ridgeline schließlich über dem Tarp abgespannt, und hatte seitdem (März 2011) nie wieder von oben Wasser unter dem Tarp. In 2013 habe ich meine einteilige Ridgeline gegen eine geteilte Ridgeline mit Stingerz getauscht, und habe damit auch die letzten Probleme gelöst.

    Warbonnetguy = Brandon = der Mann hinter der Firma Warbonnet hat zum Thema mehrfach auf Hammockforums gepostet - z.B. hier:

    my tarps in particular (don't know of anybody else who does it this way) have edge binding on the ridge seam, that edge binding is very strong (i've stood on a strand of it hung like a jumprope and bounced without it breaking, i'm 160#), it's all the additional support you'd ever need. the main problam i have with a seperate ridge cord and prussics is that if you pitch the tarp tight enough the pussics will slip, aprox 40-50# which isn't that much.

    i always tell people using my tarps that over is better than under. i've heard of one instance of someone using a seperate ridge cord "under", and for whatever reason the ridgeline seam of the tarp was slightly looser than the cord under it (because of the prussics i assume), so when the wind blew there was enough slack that the seperate ridgeline rode higher than the ridge seam (while the wind was pushing on things). basically the seperate ridge cord and tarp ridge seam were not lined up, so the seam was not at the apex of the ridge like it's supposed to be. this allowed water run "under" the edge binding and to come through the RL seam since it was not the highest point. that would't happen if the RL seam was taking all the tension like it was designed to do. i've set my tarps up tighter than anyone ever will in the field, they don't need any extra support and pitch best when the seam is under plenty of tension.

    i don't mean you need to crank down on the RL guylines, but when you tighten the ground corners, it should fully tighten up the ridge seam, and having a seperate ridge cord (especially under) can prevent that.

    keep in mind this is just what i've experienced using "my" tarps with the built-in ridge support

    Dass die Tarpridgeline kettenlinienförmig geschnitten ist, erwähnt er an verschiedenen Stellen. Man kann es aber auch sehen, wenn das Tarp gut abgespannt ist, aber nicht von unten gestützt wird. Zum Beispiel hier:

    Kann ich so leider nicht unterschreiben.

    Ich musste die Ridgeline vom Thunderfly nachträglich abdichten.

    Bei mir kommt das Tarp ja auf eine durchgehende Ridgeline und ich hatte in einer regnerischen Nacht eine Jacke zwischen Ridgeline und Tarp geklemmt.

    Morgens war die Jacke gut nass und das Wasser kam nicht über die Ridgeline selber rein, da waren Abtropfer dran und die Ridgeline selber war auch Knochentrocken.

    Soweit ich weiß, gilt die Aussage "die Ridgeline muss bei Warbonnet-Tarps nicht abgedichtet werden" nur bei der Verwendung einer geteilten Aufhängung oder wenn die Aufhängung über dem Tarp verläuft. Wenn das Tarp auf der Aufhängung aufliegt, und sogar noch Kleidung zwischen Aufhängung und Tarp geklemmt ist, kann Wasser ins Innere geleitet werden.

    Im Übrigen haben Warbonnet-Tarps eine kettenlinienförmig geschnittene Ridgeline, und werfen deshalb Falten, wenn sie über die Aufhängung gespannt werden. Warbonnet selbst rät immer zu einer geteilten oder über dem Tarp verlaufenden Aufhängung.

    Was ist aber an ihm schlechter als ein gängiger Underquilt?

    • die Liegerichtung ist vorgegeben und kann nicht geändert werden
    • die Isolierung ist für 1,90 m Menschen zu kurz - der Kopf kommt in diesem Fall über der Isolierung zu liegen
    • für manche Leute ist der isolierte Teil zu schmal
    • die Seiten tendieren dazu, etwas abzustehen

    Wenn du bereits einen Wooki besitzt, würdest du noch mal einen Wooki kaufen?

    100%ig JA! Für GE Hängematten habe ich bis jetzt noch keinen besseren Underquilt gefunden. Allerdings bin ich mit 1,65 m kein Riese, und auch in der 4er Position waren meine Knie noch nie kalt. Das Problem mit den abstehenden Seiten habe ich mit einem Whipping gelöst.

    Wie ist es z.B. mit einer Reklamation oder einem Garantiefall, geht das, wenn die Firm in den USA ist?

    Wenn du bei Warbonnet direkt bestellst, musst du dich im Garantiefall auch an Warbonnet direkt wenden. Wenn es tatsächlich ein Garantiefall ist, und kein Fall von Anwenderfehler, wird Warbonnet dir vermutlich eine Lösung anbieten.

    Probiere folgendes aus: raffe deine DIY Hängematte mal auf 3 m Länge und schau, ob sich die Liegeeigenschaften positiv für dich verändern. Die meisten von uns wollen die Badewannenform los werden, und wechseln deshalb zu längeren Hängematten. Aber es gibt keine Regel ohne Ausnahme. Und wenn dir die Form einer kürzeren Hängematte gefällt, kannst du eine Menge Gewicht sparen.

    Wenn ich mich richtig erinnere, hast du bisher nur eine TTTM Hängematte verwendet, die mit ca. 285 cm Länge für einen 186 cm großen Nutzer deutlich zu kurz ist - und zudem aus einem vergleichsweise dehnbaren Stoff ist. Dadurch bist du vermutlich an eine Badewannenform gewöhnt. Die Tatsache, dass die Seiten bei einer angemessen langen Hängematte "locker" sind ist ein Feature, kein Bug. Vorausgesetzt du hast die Enden gerade beschnitten und die Tunnelzüge gerade genäht. Wenn du die Enden so geschnitten bzw. genäht hast

    )====(

    sind die Seiten natürlich zu locker. Verwende die Hängematte doch erstmal ein paar Nächte mit Kissen. Wenn dich die Seiten dann immer noch stören, kannst du die Seiten kürzer whippen.

    Soweit ich sehen kann, besteht das Tandem Ultimate Bundle vor allem aus zwei Set-Ups, plus Tandem Suspension. Sprich, was das System "Tandem" macht ist 1 Gurt und 1 Karabiner mehr.

    "With a sturdy pair of trees and one roughly perpendicular tree, you can easily dial in any desired separation angle between hammocks. Setting it up is super fast and is easily adjusted."

    Das kannst du dir also ganz einfach selber bauen. Zur Not geht vermutlich auch ein Seil und ein (sehr starker) Hering.

    bevor ich die Ränder einsäume, empfiehlt es sich denm Saum vorzubügeln. Wie heißt darf ich den Stoff bügeln, hab angst den direkt durch zu schmelzen.

    So schnell schmilzt da nichts, vor allem wenn du das Bügeleisen nicht länger auf einer Stelle liegen lässt. Ich finde heften allerdings angenehmer als bügeln. Auch Nähclips oder Haarspangen (z.B.

    ) funktionieren ganz gut.

    der Stoff ist ein wenig elastisch, brauch ich dann auch einen speziellen elastischen faden? oder eine spezielle Stichart?

    Nein. Für nicht lasttragende Nähte reicht Gütermann Allesnäher bzw. Mara 100 und ein einfacher 2,5 mm - 3,5 mm Geradstich.

    es gibt auch verschiedenste Füßchen wenn wir noch nie in gebraucht hatten und eingeltich auch garnicht wissen für was die sind.

    Für einen Geradstich nimmt man am besten den Standardfuß.

    Hammock Fairy versteh ich das richtig, das UHMWPE Gurt als Threehugger mit Woopieslings, schwerer und mehr Platz nehmen, als nur UHMWPE Gurte, gleiche Länge natürlich vorausgesetzt.


    ich hatte noch nie UHMWPE Gurte in der hand, aber für mich ist das irgendwie unverständlich das 2,5 mm dynema mehr Platz nimmt als 2,5 cm Gurtband. klar das dynema ist aufgrund der Verstellbarkeit der Woopiesling doppelt gelegt, aber trotzdem irgendwie unverständlich...

    Das einfache UHMWPE Gurtband das ich anbiete wiegt ca. 6,8 g/m und hat laut Hersteller eine Bruchkraft von ca. 700 kg.

    Das 7/64" AmSteel Blue wiegt ca. 4,5 g/m und hat laut Hersteller eine Bruchkraft von ca. 650 kg.

    Für eine maximal 2 m lange Whoopie Sling aus 7/64" AmSteel braucht man ca. 415 cm Seil.

    Für einen 2 m langen Baumgurt braucht man ca. 215 cm Gurtband.

    Je länger die Aufhängung bei maximaler Längenverstellbarkeit wird, desto schwerer werden die Whoopie Slings im Vergleich zu den UHMWPE Baumgurten.

    @Burts

    Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

    Viel nimmt sich das tatsächlich nicht.

    Die UHMWPE Gurte sind nicht so störrisch wie die Dyneema-Seile und werden daher etwas weniger Platz wegnehmen, da sie sich aufgrund ihrer Weichheit und damit verbundenen Flexibilität besser an die anderen Gegenstände im Gepäck anpassen werden. Ich kann sie als Aufhängungssystem nur empfehlen. Die Kombi Gurt/Whoopie liegt bei mir nur (neu und ungenutzt als reines Fotomodel) im Schrank herum. ;)

    Bitte beachte, dass die abgebildeten Baumgurte UHMWPE Webschlaufengurte sind, und nicht die leichteren UHMWPE Baumgurte. Die Webschlaufengurte sind quasi doppelt gelegte und miteinander verwebte UHMWPE Gurte und deshalb mehr als doppelt so schwer und voluminös.

    Die Whoopie Slings sehen so aus, als ob sie aus dem schwereren und dickeren 1/8" AmSteel bestehen?

    Hier ein Foto mit 1l Nalgene-Flasche:

    Die Hängematte ließe sich noch weiter komprimieren, aber das funktioniert nicht so gut in meinem großen Packsack.

    Leider habe ich vergessen, die Maße vor dem Whippen abzunehmen, aber die Rohlänge war 365 cm und nach Anbringung des Warbonnet Whips dürfte sie etwas über 350 cm lang sein. Die Breite ist ca. 162 cm. Ich habe den Stoff nicht beschnitten, weil ich breitere Hängematten mag. Das Gewicht ohne Schlaufen ist 273 g. Mit 1.2 oz MTN Hybrid XL wäre sie wohl etwas leichter.

    Huh, muss ich mir nochmal genauer anschauen wenn ich wieder zu Hause bin. Evtl. liegt es ja am Modell? Ich habe den einfachen Flare Hammock Underquilt in 30°F. Da sieht man auf dem Foto auch nur 3 Linelocs. Vielleicht gibt es bei den wärmeren Modellen auf Grund des höheren Gewichts mehr Aufhängepunkte? Das wäre sinnvoll. Die Gummikordel sind ohnehin total unterdimensioniert.

    Wenn ich 3,5×1,7 nehmen würde, währen das 241 Gramm zzgl. Gewicht von Faden und jeweils eine Schnur am Ende zum zusammenraffen, sowie einer Ridgeline. Da komm ich vermutlich auf ca 300-350 Gramm, wobei ich bei der breite noch keine Ahnung hab was ich da sinnvoll ist.

    Ich kann dir nächste Woche sagen, was meine 11.5' lange Hängematte aus 1.3 oz MTN Hybrid XL wiegt. An deiner Stelle würde ich 4 m kaufen, und probeweise auf verschiedene Längen whippen und jeweils ein paar Stunden ausprobieren. Abschneiden kann man immer noch.