Beiträge von Hammock Fairy

    Wenn ich mich richtig erinnere, hast du bisher nur eine TTTM Hängematte verwendet, die mit ca. 285 cm Länge für einen 186 cm großen Nutzer deutlich zu kurz ist - und zudem aus einem vergleichsweise dehnbaren Stoff ist. Dadurch bist du vermutlich an eine Badewannenform gewöhnt. Die Tatsache, dass die Seiten bei einer angemessen langen Hängematte "locker" sind ist ein Feature, kein Bug. Vorausgesetzt du hast die Enden gerade beschnitten und die Tunnelzüge gerade genäht. Wenn du die Enden so geschnitten bzw. genäht hast

    )====(

    sind die Seiten natürlich zu locker. Verwende die Hängematte doch erstmal ein paar Nächte mit Kissen. Wenn dich die Seiten dann immer noch stören, kannst du die Seiten kürzer whippen.

    Soweit ich sehen kann, besteht das Tandem Ultimate Bundle vor allem aus zwei Set-Ups, plus Tandem Suspension. Sprich, was das System "Tandem" macht ist 1 Gurt und 1 Karabiner mehr.

    "With a sturdy pair of trees and one roughly perpendicular tree, you can easily dial in any desired separation angle between hammocks. Setting it up is super fast and is easily adjusted."

    Das kannst du dir also ganz einfach selber bauen. Zur Not geht vermutlich auch ein Seil und ein (sehr starker) Hering.

    bevor ich die Ränder einsäume, empfiehlt es sich denm Saum vorzubügeln. Wie heißt darf ich den Stoff bügeln, hab angst den direkt durch zu schmelzen.

    So schnell schmilzt da nichts, vor allem wenn du das Bügeleisen nicht länger auf einer Stelle liegen lässt. Ich finde heften allerdings angenehmer als bügeln. Auch Nähclips oder Haarspangen (z.B.

    ) funktionieren ganz gut.

    der Stoff ist ein wenig elastisch, brauch ich dann auch einen speziellen elastischen faden? oder eine spezielle Stichart?

    Nein. Für nicht lasttragende Nähte reicht Gütermann Allesnäher bzw. Mara 100 und ein einfacher 2,5 mm - 3,5 mm Geradstich.

    es gibt auch verschiedenste Füßchen wenn wir noch nie in gebraucht hatten und eingeltich auch garnicht wissen für was die sind.

    Für einen Geradstich nimmt man am besten den Standardfuß.

    Hammock Fairy versteh ich das richtig, das UHMWPE Gurt als Threehugger mit Woopieslings, schwerer und mehr Platz nehmen, als nur UHMWPE Gurte, gleiche Länge natürlich vorausgesetzt.


    ich hatte noch nie UHMWPE Gurte in der hand, aber für mich ist das irgendwie unverständlich das 2,5 mm dynema mehr Platz nimmt als 2,5 cm Gurtband. klar das dynema ist aufgrund der Verstellbarkeit der Woopiesling doppelt gelegt, aber trotzdem irgendwie unverständlich...

    Das einfache UHMWPE Gurtband das ich anbiete wiegt ca. 6,8 g/m und hat laut Hersteller eine Bruchkraft von ca. 700 kg.

    Das 7/64" AmSteel Blue wiegt ca. 4,5 g/m und hat laut Hersteller eine Bruchkraft von ca. 650 kg.

    Für eine maximal 2 m lange Whoopie Sling aus 7/64" AmSteel braucht man ca. 415 cm Seil.

    Für einen 2 m langen Baumgurt braucht man ca. 215 cm Gurtband.

    Je länger die Aufhängung bei maximaler Längenverstellbarkeit wird, desto schwerer werden die Whoopie Slings im Vergleich zu den UHMWPE Baumgurten.

    @Burts

    Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

    Viel nimmt sich das tatsächlich nicht.

    Die UHMWPE Gurte sind nicht so störrisch wie die Dyneema-Seile und werden daher etwas weniger Platz wegnehmen, da sie sich aufgrund ihrer Weichheit und damit verbundenen Flexibilität besser an die anderen Gegenstände im Gepäck anpassen werden. Ich kann sie als Aufhängungssystem nur empfehlen. Die Kombi Gurt/Whoopie liegt bei mir nur (neu und ungenutzt als reines Fotomodel) im Schrank herum. ;)

    Bitte beachte, dass die abgebildeten Baumgurte UHMWPE Webschlaufengurte sind, und nicht die leichteren UHMWPE Baumgurte. Die Webschlaufengurte sind quasi doppelt gelegte und miteinander verwebte UHMWPE Gurte und deshalb mehr als doppelt so schwer und voluminös.

    Die Whoopie Slings sehen so aus, als ob sie aus dem schwereren und dickeren 1/8" AmSteel bestehen?

    Hier ein Foto mit 1l Nalgene-Flasche:

    Die Hängematte ließe sich noch weiter komprimieren, aber das funktioniert nicht so gut in meinem großen Packsack.

    Leider habe ich vergessen, die Maße vor dem Whippen abzunehmen, aber die Rohlänge war 365 cm und nach Anbringung des Warbonnet Whips dürfte sie etwas über 350 cm lang sein. Die Breite ist ca. 162 cm. Ich habe den Stoff nicht beschnitten, weil ich breitere Hängematten mag. Das Gewicht ohne Schlaufen ist 273 g. Mit 1.2 oz MTN Hybrid XL wäre sie wohl etwas leichter.

    Huh, muss ich mir nochmal genauer anschauen wenn ich wieder zu Hause bin. Evtl. liegt es ja am Modell? Ich habe den einfachen Flare Hammock Underquilt in 30°F. Da sieht man auf dem Foto auch nur 3 Linelocs. Vielleicht gibt es bei den wärmeren Modellen auf Grund des höheren Gewichts mehr Aufhängepunkte? Das wäre sinnvoll. Die Gummikordel sind ohnehin total unterdimensioniert.

    Wenn ich 3,5×1,7 nehmen würde, währen das 241 Gramm zzgl. Gewicht von Faden und jeweils eine Schnur am Ende zum zusammenraffen, sowie einer Ridgeline. Da komm ich vermutlich auf ca 300-350 Gramm, wobei ich bei der breite noch keine Ahnung hab was ich da sinnvoll ist.

    Ich kann dir nächste Woche sagen, was meine 11.5' lange Hängematte aus 1.3 oz MTN Hybrid XL wiegt. An deiner Stelle würde ich 4 m kaufen, und probeweise auf verschiedene Längen whippen und jeweils ein paar Stunden ausprobieren. Abschneiden kann man immer noch.

    Denke ich beim selber machen zu einfach oder ist das nur ein rechteckiger Stoff mit jeweils einem Tunnel an beiden Enden?


    Ich kann zwar keine nähmaschine bedienen aber ich könnte ja zum Schneider gehen.

    Ja, genau. Die langen Seiten werden gesäumt; an den kurzen Enden kommt ein Tunnelzug rein. Bei so dünnen Stoffen empfehle ich einen Warbonnet Whip (Kordel durch den Tunnelzug ziehen, raffen, abbinden - die Aufhängung wird dann mit einem Ankerstich unter den Knubbel befestigt). Das sollte jeder Schneider ganz einfach nähen können.

    Brauch ich dazu einen speziellen Faden?

    Wenn der Tunnelzug nicht lastragend ist: nein. Beim Warbonnet Whip wird die ganze Last direkt auf den Stoff übertragen. Der geraffte Tunnelzug verhindert nur das Herausrutschen der Hängematte.

    Wenn man den von der Rolle kauft muss der dann eingesäumt werden?

    Das ist empfehlenswert. Manche säumen den Stoff auch nicht. Das sieht dann aber nicht schön aus.

    Das sind jetzt alles Ausländische Preise, vermutlich hast du das auch alles bei dir im Onlineshop Hammock Fairy . Dein Onlineshop ist aber gerade offline

    Ja, ich hab den 1.2 oz MTN Hybrid auf Lager. Auch wenn der Shop erst nächste Woche wieder auf hat, geht es trotzdem schneller als der Versand aus den USA.

    Niemand mag Klugscheißer, aber:

    Der KuFa-Underquilt von Onewind hat 5 Abspannpunkte pro Seite, der aus Daunen nur 3.

    Meine KuFa-Underquilt von Onewind hat 3 an jedem Ende. Hatte ich versehentlich zu fest gespannt und eine Doppelhängematte erzeugt :D

    Edit: Oder meinst du Schlaufen? Ich meinte 3 Linelocs pro Seite. Nach Schlaufen habe ich nicht gesucht.

    Wenn du nur chillen willst, nimm einfach die leichteste Matte. Ich glaube nicht, dass der Unterschied zur TTTM groß ist.

    Wenn du häufiger mal eine Nacht in der Hängematte schlafen willst, würde ich Abstriche beim Gewicht machen, und eine Hängematte mit einer Länge von mindestens 335 cm nehmen. Mit 186 cm Körpergröße bevorzugen viele sogar noch längere Hängematten.

    Wenn DIY eine Option ist: der 1.2 oz MTN Hybrid Ripstop Stoff ist ein guter Kompromiss zwischen Gewicht und Dehnung - dazu ist das Packmaß gering und der Stoff ist wirklich extrem robust.

    Ich habe eine Art Wooki-Klon von Khibu, der zwar nicht so gut wie der Wooki ist, aber vermutlich neben dem Trail Winder der beste kommerzielle Synthetik-Underquilt ist. Allerdings wird er auf der Khibu-Webseite nicht mehr angezeigt, deshalb weiß ich nicht, ob er noch angeboten wird.

    Den Synthetik Underquilt von Onewind finde ich auch nicht schlecht, weil er an jedem Ende 3 Aufhängepunkte hat. Damit kann man die eher schlechte Passform von Decken-Underquilts etwas ausgleichen. Die Kosten sind auch moderat.

    Wenn das Packmaß wichtig ist, würde ich mir den UP Underquilt von Cedar Ridge Outdoors anschauen. Die UP-Füllung (lose Fasern - ähnlich wie Daune) packt sich kleiner als synthetische Vliese wie z.B. Climashield Apex.

    Zwei Lagen zusammen nähen um die Dehnung zu verringern funktioniert nur, wenn die Lagen ziemlich genau gleich lang sind, und sie an den Enden verbunden sind. Am besten ist es, man näht den Tunnelzug aus beiden Lagen. D.h. man müsste beide Hängematten komplett auftrennen und passgenau wieder zusammen nähen. Da ist es einfacher, gleich einen passenden Stoff zu kaufen und eine Hängematte daraus zu nähen.

    Wenn es nur darum geht, eine zweite Lage für den Einschub von Isolierung zu haben, reicht es auch eine zweite, etwas kürzere Hängematte darunter zu hängen. Sozusagen ein Wooki ohne aufgenähte Isolierung.

    Eine echte doppellagige Hängematte schafft zwar eine zusätzliche Barriere für die Mücken, verhindert Durchstiche jedoch nicht zu 100%. Nutzt man die Hängematte ohne Bekleidung und Underquilt, muss der Hängemattenstoff schon sehr dicht gewebt sein um Stiche zu verhindern. Mit Bekleidung hängt es wohl von der Art der Bekleidung und vom Körpergewicht ab. Am besten verhindert ein Underquilt oder ein UQP Durchstiche.

    Wenn ich einen Seiteneingang bräuchte, würde ich wohl eher in Richtung DynaFly Tarp gehen. Leider scheint aus diesem Projekt nie etwas geworden zu sein. Am Dutch Side Entry Tarp ist mir einfach zu viel extra Stoff. Mir würde wohl ein Porch Mode reichen. Aber ich bin auf die Erfahrungsberichte gespannt.

    Ultrakleines Packmaß? Häufiger mal keine Bäume? Das klingt für mich nach einem Fall für die Cross Hammock. Kleiner und bodentauglicher ist kein anderes Hängematten Set-Up.

    Allerdings solltest du schnell in die Gänge kommen, je nachdem was "im Frühjahr" bedeutet. Die Anfertigung einer Cross Hammock braucht ein paar Tage, und vor so einer langen Reise würde ich dir auf jeden Fall gründliche Tests empfehlen. Als ich zu meiner geplanten Weltreise aufgebrochen bin, habe ich mit dem Ausrüstungskauf 6 Monate vor Reiseantritt angefangen, und habe meine Hängematte sowohl mehrere Wochen zu Hause als auch 2 Wochen auf einer Testtour gründlich geprüft und noch mehrere Up- bzw. "Umgrades" vorgenommen. Das würde ich auf jeden Fall wieder so machen, weil es unterwegs schwierig war Hängemattenausrüstung auszutauschen.

    Wenn es so funktioniert, wie ich denke dass es funktioniert, d.h. dass die Längsseiten des Underquilts an die Längsseiten der Hängematte gezippt werden und es keine zusätzliche Aufhängung gibt, wird der Underquilt nur funktionieren wenn du die richtige Körpergröße und Liegeposition hast, um die Hängematte und damit den Underquilt ausreichend zu spannen. Oder wenn du unempfindlich für Luftblasen bist. Etwas anderes wäre es, wenn der Underquilt an den Querseiten angebracht wäre.

    Du kannst ganz einfach ausprobieren, ob das Konzept für dich funktionieren kann: besorg dir eine leichte Fleecedecke, schneide sie auf 134 cm Breite zu, und hefte sie an den Längsseiten an deiner Chameleon an. Ich würde erwarten, dass sie bei vielen Liegepositionen durchhängt - egal wie sehr du die Enden raffst. Aber vielleicht täusche ich mich auch, und Dutch hat ein geniales Design auf den Markt gebracht.