Beiträge von Hammock Fairy

    Nur eins merk ich mit der Zeit. Mein Nacken schmerzt von der Haltung. Ich bekomme die Matte im Kopfbereich nie ganz auf die Breite gezogen, sodass sich im Kopf/Nackenbereich immer eine Art Stufe befindet. Das führt dazu, dass mein Kopf recht hoch liegt und mein Nacken nicht gestützt wird oder ich mit schiefen Kopf liege.

    Ich weiß nicht, ob ich es anschaulich erklärt habe und hoffe ihr wisst ungefähr was ich meine. Für Tipps bin ich immer offen ;)

    Ein kleines, dünnes und flexibles Kissen schafft Abhilfe. Zur Not geht auch ein gefaltetes Handtuch oder einfach ein Pullover o.ä. in einem kleinen Packsack.

    Beim Kochen mit Spiritus reinige ich den Topf üblicherweise nur mit Wasser und Spüli oder Sand - der schwarze Belag bleibt zum größten Teil dran.

    Beim Kochen mit Holz hatte ich nach einiger Zeit so eine dicke Schicht aus undefinierbarem schwarzen Zeug, dass mein Topf nach einigen Tagen deutlich schwerer war. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich das Zeug zum Teil abgekratzt und zum Teil mit Spiritus und Reinigungsbenzin gelöst. Mein Topf ist zwar aus Titan, aber ich denke, das macht keinen Unterschied.

    zunächst mal sei gesagt, beim Thema Packmaß/ Volumen bin ich irgendwie ein gebeuteltes Kind. Was hab ich schon für ungläubige Stunden vor dem gepackten Bike gestanden.

    Naja, du hast ja Feedback von anderen Bikepackern bekommen, die schrieben, dass sie keine Packprobleme selbst mit größeren Underquilts hatten. Hast du denn weniger Stauraum an deinem Fahrrad? Oder verbrauchst du mit anderen Ausrüstungsgegenständen möglicherweise mehr Platz als andere?

    Da Du Hammock Fairy jetzt aber das Thema Temperatur erwähnst, mein Schlafsack hat einen Komfortwert von 3c°. Und das passt.

    Bedeutet, wenn es draußen 5-3c° hat, ist es darin nicht kalt.


    Jetzt stellt sich mir die Frage, wiso sollte das bei einem UQ mit einem Komfortwert von 5-3c° anders sein???

    Die meisten Hänger benötigen von unten mehr Isolierung als von oben. Selbst als notorische Kaltschläferin reicht mir 20°F / -6°C Top Isolierung (ein minimalistischer Daunenschlafsack) bei Temperaturen bis 0°C aus - aber nur in Verbindung mit einem 0°F / -17°C Underquilt. Ich habe noch nie von Leuten gehört, bei denen es umgekehrt ist. Dementsprechend würde ich eher oben herum sparen als unten herum.

    Um aber nochmals auf das Thema Packmaß zu kommen, mein Poncholiner hat über 7l. und ist damit natürlich ein Brummer. Das möchte ich vermeiden so gut es geht.

    Ich kenne natürlich deinen Poncholiner nicht, aber selbst mein leichter KuFa Top Quilt (50°F / 10°C) hat in etwa das Packmaß von einem 20°F / -6°C Full-length Underquilt. Welche Temperatur ist denn für den Poncholiner angegeben? Wenn der wunderbar funktioniert, dann nimm doch einen Daunen-Underquilt ähnlicher Temperatureinstufung. Der sollte auf jeden Fall kein größeres Packmaß haben.

    Das hängt wohl davon ab, warum dein Rücken Probleme macht. Die Frontline ist aus einem recht festen Stoff - deshalb kann man eine zu hohe Dehnbarkeit wohl eher ausschließen. Vielleicht ist dir der Stoff zu fest?

    Oder du hast die Frontline mit zu viel Durchhang aufgehängt. Je kürzer und schmaler die Hängematte, desto straffer muss sie aufgehängt werden, weil allzu diagonales Liegen einfach nicht mehr möglich ist.

    Hattest du ausreichende Isolierung unter dir? Wenn der Rücken zu kalt wird, kann sich das auch in Rückenproblemen äußern.

    Die vierte Möglichkeit ist, dass dir die Frontline einfach zu kurz ist. Dann hilft dann nur eine längere Hängematte.

    Ja der Khibu Magma ist im Preis-Leistungsverhältnis wohl der Bombenschlager, aber leider zu fett im packen, was natürlich seinem Komfortrating von satten -5c° liegt.

    Das entspricht einem 20°F Underquilt - was wiederum einem 3-Jahreszeiten-Underquilt entspricht. Wenn dir ein 20°F bzw. -6°C Daunenunderquilt bereits "zu fett im packen" ist, hast du wie schon mehrfach erwähnt nur 3 Möglichkeiten:

    1. Du kaufst einen weniger warmen Underquilt, z.B. 40°F bzw. 5°C. Du solltest dann allerdings wirklich sicher sein, dass die Nachttemperaturen möglichst nicht unter 10°C fallen, oder dass du ein warmer Schläfer bist - andernfalls hast du schnell mal eine durchfrorene Nacht. Viel Reserve hat so ein Sommerunderquilt nämlich nicht. Außerdem ist dann so wenig Daune in den Kammern, dass sie schnell verrutscht, und bei hoher Luftfeuchtigkeit sehr schnell spürbar zusammenfällt.

    2. Du kaufst einen 3/4 Underquilt. Ich hatte mal einen 20°F Yeti von Warbonnet (der kleinste 3/4 Underquilt den ich kenne). Der hatte ein winziges Packmaß. Aber ich bin nicht mit der Lösung "Sitzmatte unter den Beinen" zurecht gekommen.

    3. Du verwendest eine Isomatte. Kennst du ja. Wenn du auf eine Cross Hammock umsteigst, hast du wirklich das kleinste Hängematten-Set-Up das möglich ist.

    Ich verstehe zwar nicht, warum andere Bikepacker keine Probleme mit dem Einpacken von Underquilts haben, die dir zu groß sind - aber das musst du selbst wissen.

    So einfach lässt sich die "Härte" von bestimmten Stoffkombinationen meiner Erfahrung nach nicht berechnen. Selbst mit der gleichen Garnstärke ist jeder Stoff verschieden, und zwei Lagen sind noch komplexer. Das muss man letztendlich einfach ausprobieren.

    Zwei Lagen 1.0 oz Hexon dehnen sich meinem Gefühl nach deutlich stärker als zwei Lagen 1.0 oz HyperD. Ich habe einen neuen, extra breiten, leichten Stoff, der doppellagig grob an das Liegegefühl eines Standard 70D Karo-Ripstops heran kommt. Das müsste ein 30D Ripstop sein. Wenn es härter sein soll, habe ich noch ein paar Meter vom 1.2 oz MTN Hybrid XL übrig. Der ist auf keinen Fall zu dehnbar, hat aber ein ganz anderes Liegegefühl. Zwei Lagen 1.6 oz Hexon sind auch nicht extra hart, weil Hexon sich gefühlt etwas stärker dehnt als andere, gleich starke Garne.

    Nicht importieren wäre mir lieber gewesen, wenn aber kein Weg daran vorbeiführt... . Fürs selbst nähen fehlt aktuell die Zeit und Muße.

    Einige Hersteller wie z.B. Dream Hammock oder Simply Light Designs nähen auf Wunsch Hängematten aus von dir ausgewählten Stoffen. Wenn du kein integriertes Netz benötigst, kannst du aber auch einfach einen Stoff bestellen und von der Änderungsschneiderei deines Vertrauens säumen und mit Tunnelzügen versehen lassen. Das dürfte deutlich günstiger kommen als eine fertige Hängematte zu importieren.

    Schade. Denkst du Lesovik näht die noch auf Kundenwunsch länger oder gab es die nur in Verbindung mit Abnahme einer größeren Menge?

    Fragen kannst du allemal, aber als Händler musste ich natürlich mehr Hängematten abnehmen.

    Warbonnet Traveller XL/XXL oder Dutch Netless könnte ich aber über dich beziehen?

    Nein, denn wegen der billigen Konkurrenz musste ich alle netzlosen Hängematten - auch die Warbonnet Traveler Hängematten - weit unter Preis verkaufen. Ich hätte noch eine Demo Single Layer Traveler XXL, die ich verkaufen würde. Und ich habe auch noch einige DIY Hängematten, die ich noch nicht auf dem Marktplatz eingestellt habe. Bei Interesse schick mir einfach eine PN.

    Ich habe gelesen, es gibt bei Hammock Fairy Lesovik Matten mit 11' oder 12', habe die aber in ihrem Shop nicht gefunden

    Ja, die habe ich aus dem Sortiment genommen, weil ich bei den Preisen der Konkurrenz leider nicht mithalten kann.

    Für zu Hause würde ich entweder eine Stoffhängematte mit einer Länge ab 350 cm bzw. 11.5' empfehlen, oder eine traditionelle Hängematte mit einer Länge ab 4 m.

    Wenn du bereit bist, selbst zu nähen (oder nähen zu lassen), hast du wesentlich mehr Möglichkeiten als wenn du fertig kaufst - vor allem wenn du nicht importieren willst.

    Die beste Länge hängt immer vom gewünschten Einsatzort ab. In Gegenden mit Wald mit vielen jüngeren Bäumen braucht man vermutlich gar keine Verlängerung. Wenn ich auf deutsche Campingplätze angewiesen bin, nehme ich schon mal 2x 2 m und 2x 1 m Dog Bones mit. Man kann sie ja ganz einfach verbinden.

    Das ist das Problem mit Leuten, die zwar etwas Neues ausprobieren wollen, aber nicht bereit sind, sich ausreichend zu informieren oder gar die Ausrüstung vor dem ersten richtigen Einsatz zu Hause zu testen. Ich wundere mich nur darüber, dass er nicht in der Lage ist, ein oder zwei "how to" Videos anzusehen, aber selbst ein Video zu machen und einzustellen :/

    Naja, kalte Küche kann genauso protein- und fettreich sein, wie warme Küche kohlehydratreich sein kann. Statt Baguette mit Honig oder Marmelade geht auch Baguette mit Wurst oder Käse. Und wenn man sie nicht lange tragen muss, sind auch Dosen oder frische Lebensmittel eine Option. Ich esse gerne Oliven, Dosenmais, Dosenbohnen und Joghurt. In vielen Supermärkten gibt es auch hartgekochte Eier. Nüsse sind ein Klassiker. Wenn man will, finden sich im Supermarkt eine Menge Lebensmittel die man nicht erhitzen muss. Ist natürlich individuell verschieden, wie gut man damit zurecht kommt. Es gab Zeiten, da brauchte ich eine warme Mahlzeit am Tag. Das hat sich mit dem Alter (und vermutlich auch mit zunehmendem Körpergewicht X/ ) entspannt. Aber zum Glück kann man ja auch an Orten kochen, an denen die Waldbrandgefahr kein Problem ist.

    Einfach aus dem Wald raus gehen und da kochen wenn es zu trocken ist ?

    Genau. Ich koche eh nicht am Lagerplatz, sondern wenn es sich anbietet. Zum Beispiel auf einem Rastplatz oder in einem Unterstand, sofern die Umgebung bzw. der Untergrund passt. Ich koche mit meinem Spiritusbrenner ja meist auch nur Wasser. Das geht schnell und ist sauber.