Herzlich Willkommen im Forum!
Beiträge von Hammock Fairy
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Ich weiß natürlich nicht, wie das mit der rechtlichen Absicherung des Forenbetreibers ist, aber ich halte eine durchgehende Kontrolle der Einhaltung einer solchen Regel für unmöglich. Wenn der Reviewer nichts für die Ausrüstung bezahlt hat, wissen nur er und der Hersteller davon. Der Hersteller wird sich im Falle einer positiven Review wohl kaum beschweren - und im Falle einer negativen Review hat außer dem Hersteller niemand ein Problem damit. Wir müssen uns also wie bisher auf die Ehrlichkeit der Reviewer verlassen, oder davon ausgehen, dass jeder der irgendeine Bewertung schreibt automatisch ein gewerbliches Interesse hat. Womit wir wieder beim Problem der Aussagekraft einer solchen Kennzeichnung sind.
Wie wäre es, wenn wir bei allen detaillierten Reviews einfach ein kurzes Statement verpflichtend machen, bei dem der OP kurz mitteilt, ob er irgendeine Leistung erhalten hat? Soweit ich mich erinnere machen das die meisten ohnehin schon, aber falls nicht, kann man das ja leicht nachtragen lassen. Eine durchgehende Nutzerkennzeichnung - außer bei gewerblichen Mitgliedern wie ohnehin der Fall - finde ich nicht gut und wenig zielführend und würde das nur machen wenn es aus anwaltlicher Sicht Sinn macht.
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Trotz Matte Glatze - vielleicht solltest du einfach mal schreiben, wie du dir eine Regelung vorstellst. Wichtig sind da wohl die Fragen:
Wer ist überhaupt ein Influencer?
Als Influencer (von englisch to influence ‚beeinflussen‘) werden seit den 2000er Jahren Multiplikatoren bezeichnet, die ihre starke Präsenz und ihr Ansehen in sozialen Netzwerken nutzen, um beispielsweise Produkte oder Lebensstile zu bewerben. Marketing mit Influencern wird als Influencer-Marketing bezeichnet.
- reicht es, wenn man nur im Forum postet, und sonst keine anderen soziale Netzwerke nutzt? Und muss man eine Mindestanzahl an Posts haben?
- ist es nötig, eine Leistung (Geld, Produkte) zu erhalten?
- muss die Leistung einen bestimmten Wert überschreiten?
Wenn ich z.B. ein Tarp kaufe, und mir der Verkäufer ein paar Mini-Karabiner beilegt und ich später den Verkäufer empfehle, muss ich mich dann als Influencer kennzeichnen? Wie ist es, wenn der Verkäufer mir einen Tarp Sleeve beilegt?
Wie soll die Kennzeichnung erfolgen?
- muss in jedem Post ein Disclaimer erfolgen?
Theoretischer Fall: Ich habe eine kleine Webseite auf der ich meine Touren poste. In den Texten gibt es gelegentlich einen Affiliate-Link zu Hersteller XYZ. Im Forum wird die Frage gestellt "taugt das Tarp von Hersteller ABC etwas?" Ich poste die Antwort "ich hatte das Tarp von ABC und nach 3x nutzen sind die Tie-Outs abgerissen" Muss ich dann hinzufügen "ich bin im Übrigen Affiliate für Hersteller XYZ"? - muss ich eine Signatur haben?
- wie soll die Signatur aussehen?
Muss bspw. offen gelegt werden, von welchen Herstellern welche Leistungen erhalten wurden? Gilt das auch für die Vergangenheit?
Ich kann momentan keinen großen Mehrwert erkennen, der den Aufwand und die Aufregung rechtfertigen würde. Wenn jemand eine Review postet ist es natürlich richtig, dass er schreibt, ob er irgendeine Gegenleistung erhalten hat (meinetwegen auch ein Paar Mini-Karabiner) - oder evtl. eine wie auch immer geartete Kooperation mit einem anderen Hersteller hat. Aber in jedem Post darauf hinzuweisen, dass man mal etwas von diesem oder jenem Hersteller bekommen hat, halte ich für sinnlos. Abgesehen von Reviews ist eine Kennzeichnung doch nur sinnvoll, wenn zumindest ein Nebengeschäft besteht.
An dieser Stelle stellt sich mir auch die Frage: hat denn jemand in diesem Forum überhaupt jemals ein Problem damit gehabt, dass er von einer Person überzeugt wurde, sich für ein bestimmtes Produkt zu entscheiden ohne zu realisieren, dass diese Person ein spezielles Interesse an der Entscheidung hatte? Fühlt sich hier jemand getäuscht? Oder ist diese Diskussion nur theoretischer Natur?
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Ich will dir dein aktuelles Set-Up nicht madig machen - die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Mein Punkt war lediglich, dass das Problem dass die Knie auf dem uninsulierten Bereich vom Wooki zu liegen kommen mit etwas Vorwissen und ggf. Umgewöhnung für die meisten relativ einfach behebbar ist. Man lernt ja auch im Schlaf nicht aus dem Bett zu fallen, oder an einer bestimmten Stelle im Bett liegen zu bleiben. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.
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Es geht um Nutzer, die selbst angeben Werbung zu machen.
Wenn sie selbst angeben Werbung zu machen gibt es doch kein Problem. Oder verstehe ich da etwas nicht?
Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass jeder der ein Produktvideo macht nicht unvoreingenommen ist. Sonst würde er wohl kaum Zeit und Mühe investieren. Deshalb ist es immer gut, nicht blind einer Person zu vertrauen, die man nicht einschätzen kann. Ich hole mir immer mehr als eine Meinung ein, und/oder schaue mir an, was die Person sonst noch schreibt bzw. sagt. Trotzdem bin ich auch gelegentlich reingefallen. Das wäre aber nicht durch eine entsprechende Kennzeichnung verhindert worden. Durch die idiotische EU (?) Kennzeichnungspflicht schreibt sowieso jeder Filmer "Werbevideo" über sein Video, wenn er nicht abgemahnt werde will und irgendwo ein Produkt zu sehen ist.
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Ja, der Wooki hat Nachteile - aber das ist meiner Meinung nach kein großer. Verwendest du einen Top Quilt? Wachst du jedes mal auf, wenn du dich drehst und der Top Quilt verrutscht? Ich verwende ein Kopfkissen ohne Haltekordel, und das ist morgens immer noch unter meinem Nacken obwohl ich mich in der Nacht häufig drehe. Ich kann mich aber nicht erinnern, aufgewacht zu sein weil ich es umlegen musste. Es ist wie bei anderen Verhaltensweisen auch: wenn man sich daran gewöhnt hat, funktioniert es auch im Schlaf. Aber man muss halt erstmal wissen, was man anders machen muss.
Im Übrigen muss man Underquilts mit Eckaufhängung häufiger zurechtrücken - gerade wenn man unruhig schläft und sich dreht und wendet. Daran gewöhnt man sich auch.
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Meiner Meinung nach sind die Nutzungsbedingungen ausreichend. Ich verstehe sie so, dass man kennzeichnen muss, wenn man mit der Bewerbung von Produkten Geld verdient - das betrifft auch Personen, die z.B. Affiliate-Links verwenden. Wenn man das ausweitet, müsste sich quasi jeder als "Influencer" kennzeichnen, der sich für ein Produkt begeistert. Bevor ich meinen Laden aufgemacht habe, habe ich jahrelang die Blackbird und den Wooki angepriesen obwohl ich weder Geld noch Ware (oder sonst irgendwas) dafür bekommen habe. Natürlich kann man jeden, der sich für ein Produkt begeistert als Influencer bezeichnen, und alles was geschrieben wird als Werbung. Aber hat das noch einen Mehrwert? Dann ist halt alles Werbung und man ist genauso schlau wie vorher. Letztendlich nimmt einem niemand die Arbeit ab. Erfahrung muss man sich verdienen.
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Dennoch passiert es mir immer wieder, dass die Knie kalt werden, wenn ich die ein wenig anstelle. Das ist vermutlich eher das Problem als das seitliche Liegen, welches mir in der GE sowieso nicht wirklich gut gelingt. Aber da unten läuft der Wooki eben auch schon ziemlich schmal zu.
Wenn du auf der Seite liegst und dein Knie kalt wird, schieb den Hintern einfach etwas mehr in die entgegengesetzte Richtung. Das Problem ist, dass du mittig auf dem Wooki liegst, und eine Hälfte ungenutzt bleibt. Es reicht meist schon, einfach 10 cm zu verrutschen - und schon kommt auch das Knie auf dem isolierten Bereich zu liegen.
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Die Hängematte muss mit dem Wooki richtig aufgehängt werden, und man muss sich richtig in der Hängematte positionieren, dann ist Seitenschlafen mit angewinkelten Beinen überhaupt kein Problem. Das haben wir auf dem Inseltreffen ausprobiert, weil so viele Leute behaupten, der Wooki wäre zu knapp geschnitten. Wenn man nicht richtig auf der isolierten Fläche liegt, kann sie natürlich auch nicht richtig isolieren. Im Gegensatz zu einem deckenförmigen Underquilt kann man den Wooki halt nicht an die Liegeposition ziehen wenn man bereits in der Hängematte liegt. Man muss vorher wissen, wo man in der Hängematte liegt und den Wooki entsprechend aufhängen - oder man muss die Hängematte so aufhängen, dass man über dem isolierten Bereich des Wookis liegt (entsprechender Höhenunterschied Kopf- und Fußende). Dann klappt es auch mit dem Wooki. Das erfordert zwar mehr Planung, dafür liegt der Wooki aber deutlich besser an und isoliert dementsprechend besser als ein Underquilt mit Eckaufhängung.
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Was ist gegen eine separate Kapuze einzuwenden? Ich benutzte jetzt seit ca. 11 Jahren eigenständige Kapuzen und die haben meiner Meinung nach nur Vorteile. Gerade wenn man sich im Schlafsack bewegt, sitzt die integrierte Kapuze meist nicht gut - es sei denn, man dreht sich mit dem Schlafsack (war bei mir nie der Fall). Und selbst mit einer extra langen Bettdecke bzw. Top Quilt hat man doch vergleichsweise wenig Wärme für das Gewicht... Eine separate Kapuze wird einmal aufgesetzt, und bleibt dann (außer in extrem unruhigen Nächten) immer in der richtigen Richtung sitzen. Außerdem kann ich sie bei großer Kälte auch tagsüber tragen.
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Ohne es ausprobiert zu haben finde ich die Idee eigentlich ganz gut. Ich habe schon seit Jahren einen super leichten Apex Top Quilt, den ich erstaunlich oft und vielfältig nutze. In 360 Nächten im Jahr ist er mir als alleiniger Top Quilt zu kalt, aber ich nutze ihn gerne als
- leichte Reisedecke
- Zusatzquilt wenn es kalt ist
- Underquilt für Tagestrips
- Zwischenunderquilt wenn mir der primäre Underquilt nicht ganz reicht
- Kopfkissen
- Kniekissen
Mit einer Quillowtasche wäre er nochmal nützlicher. Ich glaube, das baue ich nach. Vielleicht kann man noch ein paar Druckknöpfe anbringen damit das Teil auch noch besser als Not-Poncho oder Campingstuhl-Isolierung funktioniert

Ist natürlich nichts für UL Leute, und keine primäre Ausrüstung, sondern eher ein Multi-Use Zusatzteil wie z.B. ein Schlauchtuch.
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Hängematte waschen: Welcher Waschgang, 30° Feinwäsche? Ridgeline und loops abnehmen?
Abnehmen schont das Material. Wenn es zu aufwändig abzunehmen ist, lasse ich Schlaufen und Ridgeline dran, aber die Farben verblassen dann schneller, und es stehen auch mehr Fasern ab.
30°C oder 40°C. Ich wasche meist im normalen Waschgang aber mit Feinwaschmittel. Falls ein Netz dran ist stecke ich die Hängematte in ein Wäschenetz um zu verhindern, dass sich das Netz irgendwo verhakt und beim Waschen oder Schleudern reisst.
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Welchen Reißverschluss du wählst, ist eine reine Geschmacksfrage. Schlafen solltest du in beiden gleich gut.
Single oder Double Layer musst du leider selbst ausprobieren. Eine Lage dehnt sich mehr als zwei Lagen; es kommt also darauf an, wie hart oder weich du gerne liegst.
Und beim Underquilt hängt es davon ab, wie warm oder kalt du schläfst, was realistischerweise die tiefste Nachttemperatur ist, bei der du draußen schläfst, und wieviel Platz bzw. Gewicht du für einen UQ erübrigen kannst. Die Temperaturangaben von Onewind halte ich für optimistisch; ich würde den -1°C Underquilt eher als 10°C Underquilt einstufen und damit nur als Sommer-Underquilt empfehlen. Aber wenn du warm schläfst, kommst du vielleicht wirklich bis an 0°C. -10°C glaube ich nie im Leben. Das wäre dann wohl eher die Extremgrenze, d.h. "verhindert das Erfrieren".
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