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Beiträge von Hammock Fairy
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Ein unten hängendes Einschubfach für Decken wird nicht funktionieren, weil die Decken dann einfach zum tiefsten Punkt rutschen. Um diesen Effekt zu vermeiden, werden bei loser Isolierung ja Kammern eingenäht.
Ein oben aufliegendes Einschubfach für Decken ist meiner Meinung nach sinnlos, weil du die Decken trotzdem noch irgendwie fixieren musst, damit sie nicht zu stark verrutschen. Lass das Einschubfach weg, und leg die Decken einfach so in die "Stützhängematte". Oder noch besser: modifiziere deine Decke(n) einfach und bastele direkt einen Underquilt daraus. Wenn du dir einen Wooki-artigen UQP dazu nähst, bekommst du die meiste Leistung für die aufgewendete Arbeitszeit.
Wenn du einen Sooki nähen willst, würde ich es richtig machen und gleich 2 m Climashield Apex bestellen. Du kannst dann immer noch Decken in den Sooki legen und die Isolierung nach Bedarf steigern.
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Prinzipiell kannst du jede Schnur als Ridgeline verwenden. Welche Schnur am besten für dich funktioniert hängt davon ab, wie du sie verwenden willst. Mantelschnüre sind für Knoten gut geeignet. Wenn du UL Tarp Hardware (z.B. von Dutch) verwenden willst, kommt oft nur 1.75 mm Hohlgeflechtschnur in Frage. Ich habe auch schon Baumgurte zur Tarpaufhängung verwendet... In der Not geht mit etwas Kreativität vieles.
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Die Gewichtsdiskussion ist müßig, weil das Gewicht immer von der Konstruktion bzw. dem Schnitt und dem verwendeten Material abhängt. Da kann man nur spezifische Ausrüstungsteile miteinander vergleichen. Ich habe extra meine Ausrüstung heraus gekramt und auf die Feinwaage gelegt:
Warbonnet XLC/Eldorado Body 1.7 oz DL 731 g
Eldorado Netz + Tie-Out 159 g
Komplett 890 gWarbonnet Traveler XL 1.7 oz DL 666 g
DIY Bottom Entry Netz 177 g
Komplett 843 gStoff und Konstruktion der Hängematten sind identisch, aber das Material der Netze unterscheidet sich. Wenn man ein leichteres Netz für das Eldorado Top verwenden würde, und den Tie-Out modifizieren würde, könnte man ein paar Gramm rausschinden. Wenn man auf die Hälfte der Reißverschlüsse verzichtet, indem man eine Seite fest an die Hängematte näht, kommt man vermutlich knapp unter das Gewicht von Traveler und Bottom Entry Netz. Aber genauso kann ich mein BO Netz noch etwas knapper schneiden und leichtere Gummikordel und Kordelstopper verwenden. Letztendlich sind also beide Systeme vergleichbar und für wen das Gewicht extrem wichtig ist, der muss halt bestimmte Hängematten mit einander vergleichen.
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Onewind ist solide, aber nicht super klein verpackbar. Da du aber irgendwo anfangen musst und noch wenig Erfahrung hast, ist es sicherlich keine schlechte Option. Vor allem wenn es günstig sein soll.
Beim Tarp ist es ähnlich. Die Tarps von Onewind sind günstig und solide. Aber wenn Gewicht und Packmaß wichtig sind, und kein Geld für ein DCF Tarp da ist, sind die Mini-Türen Tarps von Warbonnet unschlagbar, weil ein 11' Tarp mit Mini-Türen vergleichbaren Wetterschutz wie ein 12' Tarp ohne Mini-Türen bietet.
Ansonsten schau dir doch mal Khibu an. Hängematten und Tarps dieser Qualität wirst du wohl nirgendwo anders so günstig finden.
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Hammock Fairy ist die Footbox bei Warbonnet eckig geschnitten?
Bei der Blackbird (XLC) wird die Fußbox durch das Zusammenspiel von Hängematte und Moskitonetz gebildet. Der Hängemattenstoff ist ein ganz normales Rechteck, der Schnitt des Moskitonetzes hingegen ein ausgeklügeltes Kunstwerk.
Wie Mittagsfrost schon schrieb: die Warbonnet Footbox ist Teil des integrierten Netzes. Deshalb ist die Form nicht so einfach zu bestimmen. Ich habe versucht, eine netzlose Hängematte mit einer dreieckigen Footbox zu nähen, habe aber nach 2 Prototypen vorerst aufgegeben. Beide Hängematten waren nicht mit der Blackbird vergleichbar.
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Ich werde eine integrierte Ridgeline vorsehen.
Was verstehst du unter einer integrierten Ridgeline?
Ich möchte an Fuß- und Kopfende Features einbauen. Momentan denke ich an eine Foot Box am Fußende und einen Knotty Mod am Kopfende, ähnlich wie in diesem Video
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Was verstehst du unter einer Footbox? Einfach einen Knotty Mod im Fußbereich? Oder eine Warbonnet Footbox?
Ich habe einige Hängematten mit Knotty Mod im Fußbereich und Kopfbereich gehabt, und habe sie verkauft, weil der Knotty Mod nur gestört hat. Durch die Konstruktion verringert er die Liegebreite beträchtlich und hat Druck auf die Füße ausgeübt. Wenn deine Hängematte breit genug ist, hat der Knotty Mod nur einen einzigen Vorteil: er sorgt dafür, dass dein Quilt nicht über die Kante rutscht. Das tut mein UQP aber auch, ohne meinen Liegekomfort einzuschränken.
Ich bin mir nicht sicher an welcher Stelle bzw. auf welcher Höhe ich die Mods für Kopf und Fußteil anbringen möchte. Wo Kopf und Füße (und damit der ganze Körper dazwischen) platziert sind, würde ja zum Beispiel auch die Platzierung der Isolation auf einem Wooki bedingen.
Deshalb würde ich die Hängematte erstmal ohne Knotty Mod nähen, und mit Whippings experimentieren. Wenn du eine Variante gefunden hast, bei der du bleiben willst, kannst du immer noch einen Knotty Mod anbringen - falls du dann überhaupt noch das Gefühl hast, einen zu brauchen. Dann weißt du auch, wo du liegst.
Beim Knotti Mod bin ich auch nicht ganz sicher wie lang der Tunnelzug werden soll. Ich habe da alles Mögliche, von 30 cm bis 100 cm gelesen. Hier tendiere ich zu 100 cm weil das auch der Länge meiner Fußbox entspricht. Dann könnte ich den Knotty Mod auch nachträglich noch durch eine Fußbox austauschen, ich möchte nämlich bei beiden die gleiche "Cord-Lock-Befestigung" verwenden. Wenn der Knotty Mod mir aber prinzipiell zusagt, soll er mit einem Meter auch nicht zu lang, bzw. unnötig lang sein.
Wenn du trotzdem gleich einen Knotty Mod anbringen möchtest mach es wie ich bei meinem letzten full-length UQP (quasi ein Wooki ohne Isolierung): besorg dir Prym Ösen, und bringe auf der ganzen Saumlänge Ösen im Abstand von ca. 50 cm (oder welcher Abstand dir sinnvoll erscheint) an. Dann kannst du die Gummikordel an verschiedenen Längen einsetzen und experimentieren.
Ich frage mich allerdings wie unterschiedlich der Längenverlust bei anderen Whippings ausfällt. Wenn ich die Länge des Stoffs also nach einem WB Whip auslege, könnte es ja sein, dass die Matte bei einem anderen Whip zu kurz wird. Gibt es eurer Meinung nach die Möglichkeit eine Zugabe zur Länge so zu wählen, dass damit mehrere verschiedene Wipping-Techniken möglich sind, ohne das die HM bei einem der Whippings deutlich zu kurz würde? Ein paar Zentimeter Längenunterschied würde ich nicht so kritisch sehen.
Bei einem echten Whipping verlierst du viel Länge. Ich würde pro Seite mindestens 20 cm zur gewünschten Endlänge dazurechnen. Mein Tipp: kauf 4 m Stoff und nähe erstmal nur die langen Seiten. Dann teste deine Whippings. Wenn du dich für ein Whipping entscheidest, säume nachträglich die kurzen Seiten. Wenn du dich für einen Warbonnet Whip entscheidest, kannst du den Stoff kürzen und den Tunnelzug nähen.
Mit gekonntem Whipping soll man ja sogar etwas gegen Calf Ridge tun können..
Die Calf Ridge entsteht immer dort, wo ein höheres Gewicht den Stoff tiefer drückt - sprich um den Torso. Der Wulst ist immer da und kann auch nicht verhindert werden. Nur die Lage lässt sich verändern. Die meisten Leute empfinden den Wulst vor allem dann unangenehm, wenn er sich unter dem Knie oder der Wade befindet. Es gibt zwei Möglichkeiten, die Position des Wulstes zu verschieben: entweder du liegst weniger diagonal, so dass der Wulst über eine größere Beinfläche verläuft, oder du liegst mehr diagonal, so dass der Wulst unter den schwereren und unempfindlicheren Oberschenkeln liegt. Beide Liegepositionen lassen sich nur indirekt mit einem Whipping beeinflussen. Mehr Einfluss hat der Durchhang der Hängematte - also die Ridgelinelänge. Längere Ridgeline = straffere Hängematte = weniger diagonale Liegeposition. Kürzere Ridgeline = mehr Durchhang = diagonalere Liegeposition.
Zum Beispiel wie dick das Shock Cord sein soll. Gerne möglichst dünn was Packmaß und Gewicht angeht, allerdings soll es auch genügend Halt und Stabilität geben, so dass die Foot Box bequem ist und nicht zu sehr nachgibt.
Mindestens 2,4 mm, evtl. 3 mm. Aber letztendlich wird die Gummikordel immer nachgeben. Die Kordelstopper müssen zur Gummikordeldicke passen.
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Von wem ist der UQP?
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Nein, die verschmolzene Kante löst sich bei Belastung auf wenn sie nicht gesäumt wurde.
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Zum Haven Insulated Pad Cover selbst kann ich nichts sagen, weil ich es nicht habe. Aber die Behauptung, dass Isolierung nichts bringt wenn man darauf liegt kann ich definitv verneinen. Ich verwende häufiger Climashield Apex als zusätzliche Isolation in der Hängematte und schlafe damit deutlich wärmer und angenehmer als mit einer Evazote-Matte. Selbst eine Daunenbettdecke bringt ein deutliches Plus an Wärme, wenn man darauf liegt. Natürlich habe ich zusätzlich einen Underquilt unter der Hängematte. Aber wenn mir der Underquilt nicht ausreicht, hilft eine Decke oder ein Apex Underquilt in der Hängematte sogar teilweise besser, als als Zwischenunderquilt zwischen Hauptunderquilt und Hängematte. Und das sage ich als absolute Frostbeule.
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Ich habe einen superdünnen Climashield Apex Topquilt (Apex 67 g/qm), den ich gerne auf den Schlafsack lege. Der bringt etwas zusätzliche Wärme, und hält die Feuchtigkeit von der Daune ab. Ich habe allerdings noch keine Erfahrungen mit extremen Wetterbedingungen.
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Ich spanne meinen Tensa vorzugsweise möglichst weit unten an Büschen oder Bäumen ab (oder an sonstigen fest verankerten Gegenständen). Heringe verwende ich nur im Notfall, weil ich die einfach schon zu oft ausgerissen habe.
Der Tensa ist bei unebenem Gelände das beste Gestell - allerdings ist es selbst nach 6 Jahren immer noch frickelig, eine gute Einstellung für die jeweilige Hängematte zu finden. Mit jeder Einstellung verändern sich gleichzeitig immer noch diverse andere Parameter. Ich nehme mir jedes mal vor, für meine 2 Lieblingshängematten die perfekte Einstellung zu finden und zu fixieren - aber hatte bisher noch nicht die Muße.
Der andere Nachteil ist die Tarpabspannung. Die Abstände der Abspannpunkte verändern sich, wenn man in die Hängematte steigt, d.h. dass das Tarp nie so straff gespannt ist, wie ich es gerne hätte. Und obwohl ich die Tarpstangen habe, um das Tarp höher zu hängen, benutze ich sie nur ungern, weil es so aufwendig ist, das Tarp gut zu hängen und man trotzdem nicht gut darunter stehen kann.
Mittlerweile verwende ich den YOBOgear Cricket Stand häufiger, aber der funktioniert nicht so gut auf sehr unebenem oder stark geneigtem Gelände. Außerdem ist er recht kurz. Um meine Warbonnet XLC perfekt aufzuhängen muss ich schon tief in die Trickkiste greifen. Wobei die meisten 11' Hängematten eine kürzere Ridgeline haben.
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Falls du die "Wellen" meinst, die auf dem Foto zu sehen sind: das ist bei allen GE Hängematten so. Warum stört es dich? Wenn es nur optisch ist: Augen zu.
Und was den losen Stoff betrifft: rutsch einfach mehr Richtung Rand. Über den Füßen stört der lose Stoff im Allgemeinen nicht.
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Ich habe gestern Nacht für ca. 1 Stunde den Nachthimmel aus der Hängematte beobachtet aber nur mickrige 2 Sternschnuppen gesehen. Eher enttäuschend.