Beiträge von Hammock Fairy

    Ich gehe davon aus, dass diese Vorgehensweise rechtens ist, denn das machen alle mir bekannten Versender so. Auch die Deutsche Post erhebt seit letztem Jahr ein Pauschale in Höhe von 6€ für die Abfertigung. Wenn du den Zoll lieber selbst erledigen willst, solltest du nur USPS als Versender nutzen und dich bei der Deutschen Post als Selbstverzoller anmelden. Ob das durchweg funktioniert kann ich dir nicht sagen - ich habe noch keine Kleinsendungen bekommen, seit ich mich angemeldet habe. Und große Pakete gehen ohnehin direkt zum Zollamt.

    Bei FedEx und DHL International kannst du die Pauschalen soweit mir bekannt ist vermeiden, wenn du bei denen ein Konto aufmachst und ihnen eine Einzugsermächtigung erteilst. Das habe ich noch nicht gemacht, kann also nicht sagen wie gut das funktioniert und ob dann andere Kosten anfallen.

    Das Geld würde ich mir definitiv sparen. eBay Kleinanzeigen ist voll mit Verkaufsanzeigen für Fat Boy "Hängematten". Ich habe mal in so einem Teil gelegen, und würde es nicht geschenkt haben wollen. Die Ureinwohner Süd- und Mittelamerikas haben die Hängematte erfunden und perfektioniert - mehrere Hundert Jahre bevor wir Europäer die Idee übernommen und verschlimmbessert haben. In München gibt es doch Läden, die Hängematten verkaufen und bestimmt auch aufgebaut haben. Alternativ gibt es mittlerweile mehrere Münchner im Forum; bestimmt ist einer davon bereit, dich probeliegen zu lassen. Wenn du einen kleinen Ausflug nach Deggendorf nicht scheust, hänge ich dir sonst jede Hängematte auf, die ich habe.

    Im Übrigen gibt es auch Campinghängematten in allen nur möglichen Farben. Ticket to the Moon (die in Deutschland überall erhältlich sind) bietet 24 Farben mit denen du 576 (?) Farbkombinationen zusammenstellen kannst. Auch hochwertigere Hängematten von Dutch und Warbonnet gibt es nicht mehr nur in Grün, Braun oder Camo, sondern in allen Farben des Regenbogens... Der Vorteil einer Campinghängematte wäre, dass du sie an einem schönen Tag auch einfach mit in den Park nehmen kannst.

    Wenn die Hängematte wirklich nur für zu Hause sein soll, und du lieber etwas aus einem Naturmaterial haben möchtest, dann schau dir mal traditionelle Hängematten an. La Siesta hat solche Hängematten, zum Teil auch mit Gestell - aber da gibt es viele Hersteller. Ich habe mir z.B. eine von Bahia geholt.

    Für ein Gestell würde ich mich erst entscheiden, wenn ich die richtige Hängematte gefunden habe, denn in das Fat Boy-Gestell passt z.B. keine normale Hängematte. Das ist zu flach.

    Willkommen im Forum!

    Wenn du einen eigenen Thread aufmachst, dann poste doch auch gleich die Länge, Breite und Höhe die dir zu Verfügung stehen. Und natürlich wie lang die Hängematte ist, die du aufhängen willst.

    Ich habe eine der Cumulus-Matten getestet, und ich würde sie allenfalls als Mittagsschlaf-Hängematte aber keinesfalls als Übernachtungshängematte empfehlen. Mittagsfrost hat die Mugga ja nachgemessen und ist auf lediglich 294cm Länge gekommen. Mit 160cm Körpergröße braucht man zwar nicht unbedingt eine 11' (335cm) Hängematte, aber ich bin auch nur 165cm groß und ziehe eine 11' Hängematte einer 10' Hängematte eindeutig vor. Die einzige Ausnahme ist für mich die Warbonnet Blackbird (nicht XLC) - wobei ich nicht sicher bin, warum diese Hängematte bei der Kürze so bequem ist.

    Unabhängig von der Länge (Kürze?) bin ich aber der Meinung, dass die Cumulus Mugga kein gutes Kosten-Nutzenverhältnis anbietet. Die Hängematte ist kurz und aus einem relativ empfindlichen Quiltstoff gemacht; und wenn dir das Wohlergehen deiner Hängebäume am Herzen liegt, solltest du die zu schmalen Baumgurte gegen 2,5cm breite Baumgurte austauschen.

    Für unter 100€ bekommst du bei mir eine Warbonnet Traveler XL 1.7 Single Layer Hängematte, die länger und breiter ist, und eine brauchbare Aufhängung hat. Das Gesamtgewicht liegt zwar mit ca. 540g höher als die ca. 285g der Mugga. Aber dafür bekommst du deutlich mehr Liegekomfort - und für das gesparte Geld kannst du auch eine leichtere Aufhängung wählen.

    Ich hätte im Übrigen auch noch ein TreeGirl-Original, das ich mal just for fun genäht habe. Für mich ist der Stoff zu dehnbar, deshalb habe ich maximal 1 Stunde drin gelegen. Die Eckdaten sind wie folgt:

    Stoff 1.1oz Ripstop Nylon (grün)

    Länge: 342cm

    Breite: 163cm

    Gewicht: 214g (ohne Aufhängung etc.)

    Weil der Stoff so leicht und empfindlich ist, habe ich einen Warbonnet Whip verwendet.

    Kosten: 50€ ohne Zubehör. Packsack, Ridgeline, Aufhängung kann ich natürlich anbieten.

    Die Hängematte ist UL und sollte entsprechend behandelt werden. So leichte Stoffe können zwar jahrelang halten, aber ebenso von einer Sekunde auf die andere reissen, weil es eine kleine Beschädigung gab. Das gilt für die Mugga aber genauso.

    Als Warbonnet-Händler bin ich natürlich nicht neutral - aber ich habe schon lange bevor ich Händler geworden bin Matten von allen guten US-Herstellern durchprobiert, und Warbonnet ist und bleibt für mich am bequemsten und mit Abstand am besten designt. Wenn du dich in die Nähe von Deggendorf verirren solltest, und der Schnee abgeschmolzen ist, kannst du gerne in allen Hängematten die ich habe (sowohl geschäftlich als auch privat, also nicht nur Warbonnet und Dutch) Probe liegen - was allerdings mehrere Stunden dauern könnte. Im direkten Vergleich fällt erst so richtig auf, wie krass die Unterschiede sind. In 9 von 10 Fällen bestellen die Tester im Anschluss eine Warbonnet-Hängematte.

    Ansonsten wäre mein Tipp: nimm nur Hängematten in die Auswahl, die eine effektive Länge von über 3m haben. Unter "effektiver Länge" verstehe ich die Länge des Stoffes der sich auffalten kann; dazu gehört auch die "Clew", d.h. die Schnüre die z.B. bei der Exped Scout den Stoff mit der Aufhängung verbinden. Leider messen viele Hersteller bei der Länge die Aufhängung mit, was für den Liegekomfort keinerlei Bedeutung hat.

    Das mit dem Whipping traue ich mir noch nicht so recht zu. Habe noch keine richtig gute Anleitung gefunden.

    Du nähst einfach einen Tunnelzug; der darf sogar ein wenig schmaler sein und braucht keine 3 Nähte weil er nicht belastet wird. Danach ziehst du eine Kordel durch den Tunnelzug, ziehst den Stoff zusammen, verknotest die Kordelenden und legst die Aufhängung anschließend um die Hängematte (statt sie durch den Tunnelzug zu ziehen). Ist nicht schwieriger als eine Tunnelzug-Hängematte.

    Wenn du nicht ganz unempfindlich für Dehnung bist, solltest du den Unterschied zwischen 1.2oz MTN XL und 1.6oz HyperD spüren. Wobei das 1.2oz MTN XL durch die Hybrid-Konstruktion allerdings wenig dehnbarer sein sollte als ein 1.1oz Stoff sein sollte.

    Nach schlechten Erfahrungen mit leichten Stoffen verwende ich bei Stoffen unter 40D nur noch den Warbonnet Whip. Beim 1.6oz HyperD hatte ich mit einem Tunnelzug keine Probleme.

    Eventuell ist es schön dem zweiten Treffen einen Extra Thread zu widmen?

    Dieser Thread ist für die Platzfindung allgemein - oder war jedenfalls dafür gedacht. Die Organisation für das 1. Treffen findet im anderen Thread statt. In diesem Thread können gerne weitere Platzvorschläge für andere Treffen gepostet werden.

    Nachdem für die Platzwahl für das 1. Treffen um Aufschub gebeten wurde, habe ich mit der Orga nicht weiter gemacht. Aber nachdem zwischenzeitlich keine Alternative für Silbersee vorgeschlagen wurde, gehe ich davon aus, dass es dabei bleibt.

    Ich habe jetzt etwas den Überblick verloren - bleibt es bei Silbersee? Es ist höchste Zeit eine endgültige Entscheidung zu treffen. Sollte sich doch noch ein weiterer Platz finden, spricht ja nichts gegen ein 2. Treffen an Pfingsten. Aber ich würde gerne mit der Planung für das 1. Treffen weiter machen.

    nachdem ich mir gestern abend 360cm 1.2oz MTN XL Hybrid Ripstop von TreeGirl bestellt habe, hab ich mir die Frage gestellt, welche Breite für eine Hängematte denn noch sinnvoll ist.

    Wieviel Breite der Hängematte du effektiv nutzen kannst, hängt zuerst einmal natürlich von deiner Körpergröße ab. Abgesehen davon spielen die folgenden Faktoren ein Rolle:

    • Länge der Hängematte
    • Durchhang der Hängematte
    • Dehnung des Stoffes (und Nutzergewicht)

    Ich bin 165cm groß, und ich nutze auch bei einer 190cm breiten Hängematte geschätzt nur ca. 150cm. Um 150cm Breite nutzen zu können, muss die Hängematte allerdings breiter sein. Ich könnte mir vorstellen, dass größere Nutzer auch entsprechend mehr Breite nutzen (können).

    mich interessiert aber vorallem, inwiefern das Nutzen eines Underquilts die nutzbare Breite einer Hängematte einschränkt.

    Das hängt vom Underquilt-Design ab.

    Auch wenn ich die Enden des Underquilt an Fuß und Schulter schieben kann, so befürchte ich doch, dass der Underquilt mich bei einer sehr breiten Hängematte einfach in die gleiche Position drücken würde, in der ich auch in einer schmäleren Hängematte liegen würde.

    Das ist meiner Erfahrung nach der Fall.

    Dieses Problem ließe sich wohl mit einem Wookie oder einem Sookie umgehen, jedoch müsste der dann (zumindest in meinem Kopf) die gleiche Breite wie die von mir genähte Hängematte haben.

    Ich benutze meinen Wooki auch mit wesentlich breiteren Hängematten, und hatte überraschenderweise keine Probleme mit der Abdeckung. Dabei übt der Wooki keinen Einfluss auf meine Liegeposition aus.