Beiträge von Hammock Fairy

    Ich werde eine integrierte Ridgeline vorsehen.

    Was verstehst du unter einer integrierten Ridgeline?

    Ich möchte an Fuß- und Kopfende Features einbauen. Momentan denke ich an eine Foot Box am Fußende und einen Knotty Mod am Kopfende, ähnlich wie in diesem Video

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    Was verstehst du unter einer Footbox? Einfach einen Knotty Mod im Fußbereich? Oder eine Warbonnet Footbox?

    Ich habe einige Hängematten mit Knotty Mod im Fußbereich und Kopfbereich gehabt, und habe sie verkauft, weil der Knotty Mod nur gestört hat. Durch die Konstruktion verringert er die Liegebreite beträchtlich und hat Druck auf die Füße ausgeübt. Wenn deine Hängematte breit genug ist, hat der Knotty Mod nur einen einzigen Vorteil: er sorgt dafür, dass dein Quilt nicht über die Kante rutscht. Das tut mein UQP aber auch, ohne meinen Liegekomfort einzuschränken.

    Ich bin mir nicht sicher an welcher Stelle bzw. auf welcher Höhe ich die Mods für Kopf und Fußteil anbringen möchte. Wo Kopf und Füße (und damit der ganze Körper dazwischen) platziert sind, würde ja zum Beispiel auch die Platzierung der Isolation auf einem Wooki bedingen.

    Deshalb würde ich die Hängematte erstmal ohne Knotty Mod nähen, und mit Whippings experimentieren. Wenn du eine Variante gefunden hast, bei der du bleiben willst, kannst du immer noch einen Knotty Mod anbringen - falls du dann überhaupt noch das Gefühl hast, einen zu brauchen. Dann weißt du auch, wo du liegst.

    Beim Knotti Mod bin ich auch nicht ganz sicher wie lang der Tunnelzug werden soll. Ich habe da alles Mögliche, von 30 cm bis 100 cm gelesen. Hier tendiere ich zu 100 cm weil das auch der Länge meiner Fußbox entspricht. Dann könnte ich den Knotty Mod auch nachträglich noch durch eine Fußbox austauschen, ich möchte nämlich bei beiden die gleiche "Cord-Lock-Befestigung" verwenden. Wenn der Knotty Mod mir aber prinzipiell zusagt, soll er mit einem Meter auch nicht zu lang, bzw. unnötig lang sein.

    Wenn du trotzdem gleich einen Knotty Mod anbringen möchtest mach es wie ich bei meinem letzten full-length UQP (quasi ein Wooki ohne Isolierung): besorg dir Prym Ösen, und bringe auf der ganzen Saumlänge Ösen im Abstand von ca. 50 cm (oder welcher Abstand dir sinnvoll erscheint) an. Dann kannst du die Gummikordel an verschiedenen Längen einsetzen und experimentieren.

    Ich frage mich allerdings wie unterschiedlich der Längenverlust bei anderen Whippings ausfällt. Wenn ich die Länge des Stoffs also nach einem WB Whip auslege, könnte es ja sein, dass die Matte bei einem anderen Whip zu kurz wird. Gibt es eurer Meinung nach die Möglichkeit eine Zugabe zur Länge so zu wählen, dass damit mehrere verschiedene Wipping-Techniken möglich sind, ohne das die HM bei einem der Whippings deutlich zu kurz würde? Ein paar Zentimeter Längenunterschied würde ich nicht so kritisch sehen.

    Bei einem echten Whipping verlierst du viel Länge. Ich würde pro Seite mindestens 20 cm zur gewünschten Endlänge dazurechnen. Mein Tipp: kauf 4 m Stoff und nähe erstmal nur die langen Seiten. Dann teste deine Whippings. Wenn du dich für ein Whipping entscheidest, säume nachträglich die kurzen Seiten. Wenn du dich für einen Warbonnet Whip entscheidest, kannst du den Stoff kürzen und den Tunnelzug nähen.

    Mit gekonntem Whipping soll man ja sogar etwas gegen Calf Ridge tun können..

    Die Calf Ridge entsteht immer dort, wo ein höheres Gewicht den Stoff tiefer drückt - sprich um den Torso. Der Wulst ist immer da und kann auch nicht verhindert werden. Nur die Lage lässt sich verändern. Die meisten Leute empfinden den Wulst vor allem dann unangenehm, wenn er sich unter dem Knie oder der Wade befindet. Es gibt zwei Möglichkeiten, die Position des Wulstes zu verschieben: entweder du liegst weniger diagonal, so dass der Wulst über eine größere Beinfläche verläuft, oder du liegst mehr diagonal, so dass der Wulst unter den schwereren und unempfindlicheren Oberschenkeln liegt. Beide Liegepositionen lassen sich nur indirekt mit einem Whipping beeinflussen. Mehr Einfluss hat der Durchhang der Hängematte - also die Ridgelinelänge. Längere Ridgeline = straffere Hängematte = weniger diagonale Liegeposition. Kürzere Ridgeline = mehr Durchhang = diagonalere Liegeposition.

    Zum Beispiel wie dick das Shock Cord sein soll. Gerne möglichst dünn was Packmaß und Gewicht angeht, allerdings soll es auch genügend Halt und Stabilität geben, so dass die Foot Box bequem ist und nicht zu sehr nachgibt.

    Mindestens 2,4 mm, evtl. 3 mm. Aber letztendlich wird die Gummikordel immer nachgeben. Die Kordelstopper müssen zur Gummikordeldicke passen.

    Zum Haven Insulated Pad Cover selbst kann ich nichts sagen, weil ich es nicht habe. Aber die Behauptung, dass Isolierung nichts bringt wenn man darauf liegt kann ich definitv verneinen. Ich verwende häufiger Climashield Apex als zusätzliche Isolation in der Hängematte und schlafe damit deutlich wärmer und angenehmer als mit einer Evazote-Matte. Selbst eine Daunenbettdecke bringt ein deutliches Plus an Wärme, wenn man darauf liegt. Natürlich habe ich zusätzlich einen Underquilt unter der Hängematte. Aber wenn mir der Underquilt nicht ausreicht, hilft eine Decke oder ein Apex Underquilt in der Hängematte sogar teilweise besser, als als Zwischenunderquilt zwischen Hauptunderquilt und Hängematte. Und das sage ich als absolute Frostbeule.

    Ich spanne meinen Tensa vorzugsweise möglichst weit unten an Büschen oder Bäumen ab (oder an sonstigen fest verankerten Gegenständen). Heringe verwende ich nur im Notfall, weil ich die einfach schon zu oft ausgerissen habe.

    Der Tensa ist bei unebenem Gelände das beste Gestell - allerdings ist es selbst nach 6 Jahren immer noch frickelig, eine gute Einstellung für die jeweilige Hängematte zu finden. Mit jeder Einstellung verändern sich gleichzeitig immer noch diverse andere Parameter. Ich nehme mir jedes mal vor, für meine 2 Lieblingshängematten die perfekte Einstellung zu finden und zu fixieren - aber hatte bisher noch nicht die Muße.

    Der andere Nachteil ist die Tarpabspannung. Die Abstände der Abspannpunkte verändern sich, wenn man in die Hängematte steigt, d.h. dass das Tarp nie so straff gespannt ist, wie ich es gerne hätte. Und obwohl ich die Tarpstangen habe, um das Tarp höher zu hängen, benutze ich sie nur ungern, weil es so aufwendig ist, das Tarp gut zu hängen und man trotzdem nicht gut darunter stehen kann.

    Mittlerweile verwende ich den YOBOgear Cricket Stand häufiger, aber der funktioniert nicht so gut auf sehr unebenem oder stark geneigtem Gelände. Außerdem ist er recht kurz. Um meine Warbonnet XLC perfekt aufzuhängen muss ich schon tief in die Trickkiste greifen. Wobei die meisten 11' Hängematten eine kürzere Ridgeline haben.

    Falls du die "Wellen" meinst, die auf dem Foto zu sehen sind: das ist bei allen GE Hängematten so. Warum stört es dich? Wenn es nur optisch ist: Augen zu.

    Und was den losen Stoff betrifft: rutsch einfach mehr Richtung Rand. Über den Füßen stört der lose Stoff im Allgemeinen nicht.

    Ich sehe da keinen großen Unterschied zur normalen Hocke - da sind die Füße auch links und rechts neben dem Loch. Aber grundsätzlich halte ich die Klomatte auch für einen Gimmick. Es sei denn man hat Probleme mit den Knien. Dann könnte sie durchaus hilfreich sein.

    Ab 40D sollte es keine Probleme mit der Haltbarkeit geben. Deshalb würde ich die Stoffwahl hauptsächlich vom Liegekomfort abhängig machen. Welche Hängematte für dich die beste ist? Das musst du leider selbst testen. Also entweder nimmst du an einem Treffen teil, bzw. findest jemanden, der dich in seiner Hängematte probeliegen lässt - oder du kaufst einfach eine Hängematte, testest sie und verkaufst sie dann ggf. weiter.