Beiträge von Hammock Fairy

    Die Netze, mit denen ich bisher gearbeitet habe, ziehen sich bei weitem nicht so leicht auf wie normale Stoffe. Ich schneide aber trotzdem mit einem Heissschneider, weil ich ihn halt habe und es dann keine abstehenden Fäden gibt. Wenn du die Schnittkanten säumst, ist es aber kein Problem, mit der Schere oder dem Rollschneider zu schneiden.

    Hmm, ich hätte gerne ein Foto von der ganzen Tarp-Aufhänung (eine Seite), damit ich mir es besser vorstellen kann... Danke!

    Was du auf der Tarpseite benutzt ist doch deine Wahl. Die Idee bezieht sich ja nur auf die Baumseite. Auf der Tarpseite kannst du z.B. Prusiks, Nama Claws, Stingerz, Fleaz, Figure 9s oder sonstige Knoten bzw. Hardware verwenden, die es dir erlaubt das Tarp zu spannen.

    Ich könnte wahlweise Buttermilch Pancakes, Sauerteig Pancakes, vegane Pancakes oder Porridge zum Frühstück anbieten.

    Hätte auch Lust, Pizzas mit der Blumentopf-Methode auszuprobieren. Das eignet sich aber vermutlich nicht so gut für gleichzeitiges Essen für viele Leute, weil man auf dem Grill eher nicht mehr als 4 kleinere Pizzas gleichzeitig machen kann. Der Vorteil wäre aber, dass jeder nach Wunsch belegen kann - vegan, vegetarisch, oder allem was da ist. Ich weiss allerdings nicht, ob ich vor dem Treffen zum testen komme. Es könnte also ein Experiment sein.

    Als Snack zwischendurch könnte ich Sauerteigfladen anbieten.

    Wie kommt dann diese enorme Kostensteigerung von über 100 % auf jetzt 17 Euro pro Tag zustande? Oder habe ich bei der Essensplanung die tägliche Portion Rinderfilet übersehen?

    Bei den letzten Treffen an denen ich teilgenommen habe, war das Essen in der Tat üppiger und fleischlastiger als in den Jahren zuvor (z.B. Pulled Pork statt vegetarischer Feuertopf). Soweit mir bekannt ist, fanden das aber die meisten Teilnehmer sehr gut.

    Ich habe letztes Jahr die Finanzen für das Silbersee-Treffen gemanagt, und habe anfangs mit einem etwas großzügigerem Budget geplant. Nachdem die Höhe der Teilnahmekosten kritisiert wurde, habe ich knapper kalkuliert. Was zur Folge hatte, dass ich am Ende einen Teil der Essensausgaben beinahe aus eigener Tasche hätte zahlen müssen. Glücklicherweise gab es Nachzahlungen und es blieb ein kleiner Überschuss. Wobei meines Wissens einige Teilnehmer ihre Gemeinschaftsausgaben nicht (komplett) abgerechnet haben - was aus meiner Sicht nicht richtig ist. Wer bereits Zeit und Arbeit zur Verfügung stellt, sollte nicht auch noch dafür bezahlen.

    Wenn jemand gut planen und organisieren kann, und das Treffen kostengünstiger hin kriegt, kann er Bernd bestimmt gerne unter die Arme greifen. Bisher gab es aber eigentlich immer zu wenige Freiwillige, bzw. die wenigen Freiwilligen haben noch zusätzliche Aufgaben übernommen.

    Dann weiß ich schonmal bez. Hängematte:

    Blackbird XLC Heavy Duty Ausführung (Ein paar Hundert Gramm sind mir egal beim Wandern; bin ich halt etwas langsamer, hab ja Zeit ;) ).

    Noch ein Hinweis: Warbonnet will den 70D-Stoff aus dem Programm nehmen und mit 40D ersetzen. Das heisst die Heavyweight Double Layer wird sich von 2 x 70D zu 2 x 40D ändern. Der grüne 70D-Stoff ist schon aus. Ich habe noch eine letzte grüne HWDL XLC bekommen. Wenn du die haben wolltest, gib mir kurz Bescheid - dann lege ich sie für dich zurück. Braun gibt es noch, aber ich denke nicht mehr allzu lange.

    Die Hängematte ist 380 m lang. Variable Riddgeline ist gerade 320 cm lang. Die Wenn ich in der Hängematte liege wackelt die Ridgeline ohne Spannung. Was mache ich falsch?

    Ridgeline zu locker: Aufhängung verkürzen.

    Ridgeline zu fest: Aufhängung verlängern.

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    Hui, da hab ich dann ja Glück; denn 341cm ist der Mindestabstand bei meinem Gestell bei waagrechter Aufhängung.

    Das reicht selbst für 12' bis 13' lange Hängematten, abhängig vom Durchhang. Die Ridgeline ist ja kürzer.

    Warum sollte das Kopfende höhenverstellbar sein?

    Weil der der Körperschwerpunkt (bei Männern etwas oberhalb der Hüfte) zum tiefsten Punkt der Hängematte rutscht, und es für die meisten Leute bequemer ist, wenn die Beine im breiteren Teil der Hängematte zu liegen kommen, wo sie nicht so stark zusammen gequetscht werden. Siehe dazu auch:

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    Bez. Wooki (ich hoffe, es macht nichts, dass ich die Frage in diesem Gestell-Thread stelle(?)):

    Welches wäre zu empfehlen bei Temperaturen von ca. 10- 20 Grad im Komfortbereich (=Schlafzimmertemperatur bei mir?).

    Extrem sollte es bis knapp 5 Grad gehen, darunter werde ich vermutlich nicht draußen schlafen.

    Nimm die tiefste Temperatur bei der du den Wooki noch benutzen willst und es kuschelig warm haben willst und ziehe ca. 10°C ab. Wenn du z.B. bei 0°C (32°F) noch gut schlafen willst, wird es mit dem 20°F (-6°C) Wooki langsam knapp. Dazu musst du wissen, ob du kalt, warm oder normal schläfst. Warbonnet schreibt zu den Temperatureinstufungen:

    How does the temperature rating on the quilts work?

    Our quilts are rated so that an “Average” sleeper will be warm enough to “sleep” down to the advertised temp. Not necessarily “toasty” but not awake shivering all night either. A “cold” or “warm” sleeper will likely find the quilt to be 10 deg above or below this rating. The rating assumes you have adequate windblock to the quilt (this means an underquilt protector or tarp blocking any cold wind from your underquilt if you are close to the rating). It also assumes you are wearing something warm on your head.

    Soweit ich das als super kalter Schläfer beurteilen kann, kommen die Grenzen gut hin. Wenn du kalt schläfst, kannst du noch mal 10°C abziehen. Wenn du warm schläfst, 10°C dazu rechnen.

    Ich hab gelesen, sogar das weniger isolierende geht bis -17°C -> ist das im Haus dann nicht recht zum Schwitzen?

    Oder lässt sich das dann so regulieren mit dem Spaltmaß, dass es nicht zu warm wird?

    Das ist der 0°F Wooki. Wenn du nicht bei klirrenden Temperaturen draussen schläfst, sollte der 0° Wooki auf jeden Fall ausreichend sein. Der Scandinavian Wooki ist für Hardcore Winterhänger. Bis zu welchen Temperaturen du ihn verwenden kannst, hängt von deinem Wärmeempfinden ab. Ich verwende meinen 0°F Wooki mit 2oz Overfill bis um die 25°C, bevor er mir langsam zu warm wird. Da meine Wohnung nicht isoliert ist, gehen bei mir die Nachttemperaturen im Sommer schon mal bis 30°C hoch - da verwende ich dann einen 20°F Wooki. Normale Leute können vermutlich 10°C bis 15°C abziehen ;) Im Übergangsbereich kannst du die Temperatur auch mit einer lockereren Aufhängung anpassen, aber irgendwann ist damit natürlich Schluss.

    Wenn du das ganze Jahr über möglichst komfortabel hängen möchtest, wirst du langfristig über einen 2. Underquilt nachdenken müssen. Wobei es im Sommer auch ein günstiger KuFa-Underquilt tut. Ich würde den Wooki für die kältere Hälfte des Jahres wählen.

    Im HammockForum wird in solchen Fällen immer geraten, die Hängematte zu waschen und komplett trocknen zu lassen bevor man sie wieder benutzt. Mir sind leider die brasilianischen Hängematte selbst im Neuzustand zu dehnbar, deshalb kann ich keine persönlichen Langzeiterfahrungen beisteuern.

    Ist super geworden!

    1.) Folgende Abmessungen hat mein Gestell ungefähr -> Ausreichend für die Blackbird XLC (Höhe und Länge) - Angaben in [mm]?

    Die Ridgeline der XLC ist ca. 300cm lang. Dazu kommen noch die Schlaufen. Ab einer Distanz von 330cm sollte es keine Probleme mehr geben. Allerdings sollte es möglich sein, die Aufhängehöhe am Kopfende zu verändern.

    2.) Aktuelle Ausführungen der XLC vom Material - welches am besten geeigenet für 80% Hausanwendung, 20% draußen?

    Der einzige wichtige Unterschied zwischen draussen und drinnen ist das Gewicht. Unterwegs will man kein unnötiges Gewicht mitschleppen - zu Hause spielt Gewicht keine Rolle. Ich finde die Heavyweight Double Layer Hängematten am bequemsten und verwende sie als Betthängematte. Zum wandern nehme ich aber nur eine Single Layer mit, weil sie bequem genug ist, aber einige 100g weniger wiegt. Wenn dir das Gewicht nicht so wichtig ist, nimm die bequemste Hängematte.

    3.) Wenn man die Ablage der XLC seitlich abspannt, kann man dann noch etwas schaukeln, ohne etwas zu zerstören - gibt es Versuche, mit Gummibandabspannung?

    Du musst das Netz drinnen nicht verwenden. Bei der XLC kann man es problemlos auf der Kopfseite öffnen und über die Ridgeline schlagen. Die Ablage spanne ich drinnen nie ab. Wenn ich das Netz schließe, spanne ich es ab. Normales schaukeln wird von der Abspannung nicht behindert. Wild schaukeln würde ich in keinem Gestell.

    4.) kannn man die XLC und Wooki eigentlich waschen?

    Ich wasche alle meine Hängematten in regelmäßigen Abständen. Meine Underquilts wasche ich wenn möglich nie. Möglich ist es, aber Daune waschen ist immer ein Zirkus, und hat einen gewissen Daunenverlust zur Folge. Da der Underquilt normalerweise keinen direkten Körperkontakt hat, und mit etwas Vorsicht auch nicht schmutzig wird, würde ich ihn nicht waschen.

    5.) ist es schwierig, sich von Kopf rechts/ Fuß links auf umgekehrt umzugewohnen (wobei ich bisher noch nicht oft viel Zeit in der HM verbrauchte...)?

    Das ist nutzerabhängig. Einige können sich umgewöhnen - andere nicht. Probier es aus.

    6.) Gibt es Bilder von der XLC-Aufhängung inkl. Wooki (irgendwo hab ich noch welche, aber muss sie erst wieder findden :-/)?

    Ich dachte an etwas wie Schlauchbandschlaufe, die ich um das Aufhängerohr wickle und dann in Karabiner zusammenführe -> was haltet ihr davon?

    Schau mal, ob da dabei ist was du suchst: warbonnet wooki

    Du kannst die XLC aufhängen wie du willst - mit dem Wooki hat das eigentlich nichts zu tun.

    7.) Gibt es HM-Alternativen bei der Gestelllänge, die bei 188cm Körperlänge noch entspannter sein könnten und die ich damals nicht testete ( TreeGirl )?

    Ich weiss nicht mehr, welche Hängematten du alle getestet hast. Die Traveler XXL ist 30cm länger, könnte also etwas bequemer sein. Mit integriertem Netz wird es schwierig. Da müsstest du verschiedene Hängematten testen. Vielleicht auf einem der nächsten Hängemattten-Treffen?

    8.) Habt ihr noch Verbesserungsvorschläge fürs Gestell (bevor ich es schleife und die Metallteile lackiere ;))?

    Sollte man das Holz besser natur belassen oder ölen?

    Ich würde es erst ein paar Wochen mit Hängematte testen. Dann merkst du bestimmt, ob noch etwas geändert werden muss. Meine Balken habe ich weder geölt noch gestrichen - für mich sehen sie gut genug aus, und die Zeit verbringe ich lieber in der Hängematte ;)

    Habt ihr Erfharung mit der Lackierung von den Metallteilen: Ich befürchte, dass sich der Lack an den Rohren abnutzen wird; evt. verzinken lassen / brünieren / verchromen?

    Da musst du aber viel schaukeln. Wenn du Sorge hast, dass sich der Lack abnutzt, leg einen Fahrradschlauch unter den Gurt. Das stoppt auch das Verrutschen.

    Ich stelle immer wieder fest, dass ich meine Quilts nie im mitgelieferten Packsack transportiere. Alle Packsäcke die mit meinen Quilts (oder Schlafsäcken) kamen, waren bzw. sind mir zu klein. Wenn der Quilt eingepackt ist, habe ich immer eine pralle Wurst, die sich nicht platzsparend im Rucksack unterbringen lässt. Deshalb habe ich einen XXXL Packsack, der ins Schlafsackfach meines Rucksacks kommt, und in den ich meine komplette Daunenausrüstung stopfe.

    Benutzt ihr die mitgelieferten Packsäcke? Wenn nicht, warum und was verwendet ihr stattdessen?