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Beiträge von Hammock Fairy
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Hast du übrigens ähnliche (Sil-Nylon) Stoffreste für erste Nahtversuche, die du beilegen könntest? Farbe dann egal.
Nein, ich habe keine Silnylon-Reste. Da Extremtextil bereits eine bessere Auswahl an Tarpstoffen zu günstigeren Preisen anbietet, als ich das bei meinen derzeitigen Möglichkeiten könnte, habe ich entschieden vorerst nur Hängemattenstoffe anzubieten.
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Im Gegensatz zu den Fallenauslösern haben die Nama Claws einen Haken und kein Loch. Auch haben die Klemmen der Nama Claws stumpfe Zähnchen. Soweit ich weiss, werden die Fallenauslöser mit Draht verwendet. Das Prinzip ist das gleiche, aber ich gehe davon aus, dass das Design für unsere Bedürfnisse angepasst wurde.
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Achso, bewege mich unaufhaltbar Richtung DIY Kit. TreeGirl hast du auch ne Empfehlung und was ich dabei (und den Kettenlinien/Arbeiten) beachten muss?
Sorry, ich habe nicht genug Platz um stressfrei ein Tarp nähen zu können - deshalb habe ich es bis jetzt noch nicht gemacht. Ich kann dir also keine Empfehlungen geben.
Im Shop gibts noch Wintertarp-Zuschnitte?
Ja, ich habe noch ein paar Pre-Cut WINTER12 Tarp Kits von RbtR auf Lager. Allerdings wurde mir mehrfach gesagt, dass die Näh-Anleitungen (von RbtR) nicht vollständig sind, bzw. manche Schritte übergangen werden, und der Inhalt des Kits teilweise anders aussieht. Auf Grund dieses Feedbacks würde ich das Kit nicht für Anfänger empfehlen.
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Hat hier schon jemand die Nama Claws von Tier Gear aus Tasmanien in Gebrauch?
Die Nama Claws sind von Nama Gear aus den USA. Tier Gear verkauft sie lediglich.
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Letztendlich kannst du jede Hängematte verwenden, die du bequem genug findest. Und was du bequem findest, musst du ausprobieren - das kann dir keiner sagen
Ich habe über die Jahre diverse Hängematten durchprobiert, und wechsele auch jetzt immer wieder mal gerne durch, auch wenn ich natürlich Lieblingshängematten habe. -
Du kannst jedes Seil verwenden, das stark genug ist (Bruchkraft > 5 x geplantes Gewicht) und wenig Dehnung hat. Wenn du nicht spleißen willst bzw. kannst, ist ein Seil wie Ironwire Fusion geeigneter als AmSteel. Das lässt sich gut knoten. Oder du holst dir ein Seil aus dem Baumarkt.
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Die Ridgeline ist nicht fest mit der Half-Zipped Hängematte verbunden, kann also ausgebaut werden. Allerdings sollte man genau wissen was man tut, denn wie bei den meisten Hängematten mit integriertem Netz ist das Half-Zipped Netz auf eine bestimmte Ridgelinelänge zugeschnitten. Bei einer längeren Ridgeline wird das Netz längs auseinander gezogen; bei einer kürzeren Ridgeline wird es quer auseinander gezogen. Allerdings wird vermutlich nicht das Netz zuerst nachgeben, sondern der Reißverschluss. Alle Schäden, die durch unsachgemäße Modifikationen verursacht werden, fallen nicht unter die Herstellergarantie. Deshalb würde ich dir raten, gleich eine passende Hängematte zu kaufen, und nicht zu versuchen, eine unpassende Hängematte passend zu machen.
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Du kannst die Draka so locker aufhängen wie du willst. Nur darfst du die Ridgeline nicht verkürzen, weil sonst die Belastung für Reißverschlüsse und Netz zu groß werden kann. Wenn du etwas Shock Cord da hast, kannst du einen kurzen Bypass machen, so dass die Ridgeline elastisch verkürzt wird. Dadurch wird das Netz etwas gespannt, auch wenn die Ridgeline selbst durchhängt. Bei Belastung gibt aber die Ridgeline nach, und nicht Reißverschluss oder Netz.
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Aber was ist dafür nun besser geeignet? DogBone oder EvoLoop?
Das hängt davon, was du genau machen willst. Wenn du Karabiner zum Einhängen benutzen willst, sehe ich keinen Grund für einen Evo Loop. Wenn du den Hängemattenknoten verwenden willst, reicht im Prinzip ein Half Bone (ein halber Dog Bone) oder eine einfache Schlaufe. Nur solltest du vorher mit einem Seil ausprobieren, welche Länge du brauchst. Ich vermute du brauchst etwas mehr Länge als für andere Anwendungen.
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Für mich haben die ganz simplen 70D Karo-Ripstop Nylonstoffe (oder allenfalls Raute über Karo wie beim Hexon) mit Abstand die besten Liegeeigenschaften. Mir scheint es den meisten anderen ebenso zu gehen - jedenfalls entscheiden sich gefühlt 90% aller Hängemattentester für so einen Stoff, wenn ich sie in diversen Hängematten Probe liegen lasse. Ein großer Teil der 10%, die sich für einen anderen Stoff entscheiden, spürt keinen großen Unterschied - oft aber weil es Einsteiger sind, die noch kein Gefühl für die Liegeeigenschaften entwickelt haben.
Erschwert wird das Erspüren der Liegeeigenschaften leider durch andere Faktoren, wie z.B. dem Aufhängewinkel. Der 70D-Stoff aus dem die Lesovik Draka gemacht ist, hat beispielsweise sehr gute Liegeeigenschaften. Aber durch die extrem lange Ridgeline wird er zu stark gespannt und wirkt übermäßig hart.
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Wenn die Isolierung Climashield Apex ist (?), brauchst du keinen differentiellen Schnitt, weil Apex nicht wirklich bauscht. Wenn du nur etwas zuviel Stoff zugibst, entstehen schnell Lücken. Wenn du keine Kältebrücken spürst, würde ich es so lassen.
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Hast du keine Fleecedecke, Tischdecke, Bettlaken oder ein Tuch in der ungefähren Breite?
Ich habe schon mit einer normalen Bettdecke (135 cm x 200 cm?) in der Hängematte geschlafen, und fand die Breite ausreichend um die Seiten unter mir zu fixieren. Der Deckenschlafsack, den ich jede Nacht benutze, ist ca. 155 cm breit und funktioniert in einer Hängematte mit angezipptem Moskitonetz gut, weil er nicht über die Seiten fallen kann. In netzlosen Hängematten fällt er gerne mal raus. Weil er sehr leicht und komprimierbar ist, und ich ihn um die Beine schließen kann, lässt er sich aber noch gut genug bändigen. Bei normalen Bettdecken ist das schwieriger. Man muss einfach ausprobieren, mit was man gut zurecht kommt.
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Die PU Beschichtung als Vorteil zu verkaufen (zumindest liest sich das so) hat mir nur nicht so gefallen.
Wenn der Text so rüber kam, dass ich das als Vorteil verkaufen wollte, dann war das nicht meine Absicht. Es war einfach die Erklärung dafür, warum das Tarp eine PU-Beschichtung hat, und nicht silikonisiert ist. Ich hätte es nicht als PU-Beschichtung identifiziert.
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Ein vernünftig verarbeitetes Si-Tarp muss gar nicht versiegelt werden, da der aufquellende Faden den Job übernimmt. Siehe Tarps bzw. Zelte von z.B. Hilleberg.
Mit Hilleberg habe ich keine Erfahrung - deren Zelte waren mir immer zu teuer - aber meine Tarptents mussten alle versiegelt werden. Auch die Tarps von Warbonnet, Dutch, UGQ, JRB usw. müssen selbst versiegelt werden. Von großen Herstellern kenne ich die Tape-Versiegelung, wie sie beim Heksa gemacht wurde. Von selbstversiegelnden Nähten habe ich zwar gelesen, aber noch nie Ausrüstung besessen.
Und falls doch kann man ja ne Tube Silnet dazu legen wie es ebenfalls viele Hersteller tun.
Du hast keine Ahnung, wie viele Kunden sich bei mir darüber beschweren. Warbonnet tut genau das, und da bekomme ich zu hören, dass es eigentlich eine Frechheit wäre, dass die Tarps für diesen Preis nicht bereits vom Hersteller versiegelt werden. Es kostet einiges an Zeit, die entsprechenden Nähte abzudichten, und einen tiersicheren, trockenen Platz braucht man auch. Von der Schweinerei ganz zu schweigen. Ich habe 3 Tarptents abgedichtet, und muss demnächst die Tie-Outs an 4 Warbonnet Tarps abdichten -- ich kann nicht sagen, dass ich mich darauf freue. Deshalb fand ich es eigentlich ziemlich gut, dass das Heksa sauber ab Werk versiegelt ist.
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Ich war im Übrigen der Meinung, dass das Heksa aus Silnylon ist, und nicht wie von Yoggoyo geschrieben PU beschichtet. Ich habe aber kein Heksa mehr da, um das zu überprüfen. Und auf der Lesovik-Webseite steht nichts zur Beschichtung.
Ich habe eben bei Lesovik angefragt, und das Heksa ist tatsächlich PU beschichtet - damit es möglich ist, die Firstnaht zu versiegeln. Die neue Version wird auf einer Seite mit PU beschichtet sein, um weiterhin eine Abdichtung ab Werk bieten zu können. Die andere Seite wird mit Silikon beschichtet sein.
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Das will ich sehen wie du ein Sil-Poly Tarp kleiner zusammenlegst als in den Packsack stopfst. Theorie und Praxis sind da zwei Paar Schuh, imho, mit der rutschigen Oberfläche...
Ich habe zeitweise 30-50 Silnylon und Silpoly Tarps auf Lager, die ich gestopft nicht in 2 Euroboxen lagern könnte. Auch meine eigenen Tarps falte und rolle ich nach der Tour immer um sie platzsparender aufzubewahren. Ich glaube ich habe genug Praxis um zu wissen von was ich schreibe.
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ALLE Tarps sind gefaltet und gerollt kleiner als gestopft. Das liegt in der Natur der Sache. Aber Silnylon und Silpoly lassen sich besser stopfen. Ich war im Übrigen der Meinung, dass das Heksa aus Silnylon ist, und nicht wie von Yoggoyo geschrieben PU beschichtet. Ich habe aber kein Heksa mehr da, um das zu überprüfen. Und auf der Lesovik-Webseite steht nichts zur Beschichtung.
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Probier doch einfach eine Bettdecke die du hast aus. Dann solltest du schnell merken, ob eine Bettdecke funktioniert, und ob du etwas breiteres brauchst.
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Ich habe keine Yetis da, kann das Gewicht also weder verifizieren noch widerlegen. Warbonnet gibt für einen 850 FP 15D Nylon 20°F Yeti 11.27 oz bzw. 320 g an. Die Custom Wookis und Diamondbacks die ich selbst nachgewogen habe, entsprachen meist ziemlich genau dem angegebenen Gewicht, deshalb sehe ich keinen Grund an der Warbonnet Tabelle zu zweifeln. Vor Jahren hatte ich mal einen 3-Season-Yeti, der 308 g gewogen hat. Keine Ahnung aus was für einem Stoff. 234 g klingt zu leicht. Vielleicht ist sie in der Spalte / Zeile verrutscht?