Beiträge von Walkabout

    Nachdem meine neue BB eingetroffen war ( Hammock Fairy Danke noch mal für die schnelle Lieferung) hab ich gleich mal zwei Nächte im Wald verbringen müssen.

    Vor der ersten Nacht hab ich zuhause von meinem DD Underblanket die Aufhängung etwasverlängert und bin einfach ziemlich unbedarft los gestiefelt. In der Nacht ist mir das das Unberblanket mehrfach wech gerutscht, was zu unangenehmen Kältestellen geführt hat. X(

    Für die zweite Nacht hab ich dann die Aufhängung noch mal sorgfälltig angepaast und ausgerichtet und die Nacht war auch deutlich entspannterr, aber so richtig prickelnd war das alles nicht. Wie ich schon erwartet habe ist das DD Underblanket einfach zu klein für BB XLC. Irgenwas verrutscht immer und die Schüre drücken und stöhren deutlich. In der Frontline habe ich das nicht so schlim empfunden da ich darin ja deutlich grader gelegen habe.

    Da jetzt langsam die kältere Jahreszeit anbricht werd ich mich mal einem Sooki versuchen. Mal sehen was ich da so alles falsch machen kann, laut euren Berichten hier gibts da ja genug Fallstricke. Aber ich hoffe es wird besser als das was ich bisher habe. Ich werd euch berichten was ging oder auch nicht .....

    Wow, das nenne ich mal Input.....

    Danke euch für so viele Infos......

    Wenn ich das mal für mich zusammenfasse komme ich auf folgendes:

    1) Blackbird XLC scheint die richtige Wahl zu sein, erzeugt aber auch Folgekosten.

    a) DD 3x3 Tarp müsste zeitnah ersetzt werden durch eine größeres um regensicher zu sein.

    b) DD Underquilt sollte über kurz oder lang durch Wooki ersetzt werden um optimalen Komfort zu erreichen. Für den Anfang reicht es aber aus und kann ersetzt werden wenn der Leidensdruck zu groß geworden ist.

    c) Topcover und UnderquiltProtector werden interressant wenn Winternutzung angestrebt wird. Alternativ geht auch eine WindSocke, wenn auch mit Einschränkungen.

    2) Gewichtsersparniss zwischen Blackbird Heavyweight Double Layer und 1.7 Single Layer ist bei gleicher Aufhängung 340g. Das würde ich für den zusätzlichen Mücken-Durchstich-Schutz akzeptieren... ( ich hab ein echtes Problem mit den Bistern) und es währe immer noch leichter als die Frontline XL.

    3) Die BB ohne XLC geht auch bietet aber weniger Optionen und es gibt sie nicht mit 2x70D.

    4) Brückenhängematte währe evtl. auch eine Alternative, aber mag ich derzeit nicht weiter verfolgen. Das ist ein anderer Virus als der mit dem ich grade infiziert bin.

    Das hilft doch schon mal weiter...

    Jetzt muss ich mit meiner Finanzministerin Verhandlungen aufnehmen.....

    Die Länge der klassischen Blackbird würde wohl ausreichen für mich, aber laut Beschreibung lässt sich das Moskitonetz nicht abnehmen und durch ein TopCover ersetzen. Allerdings frag ich mich grade ob man das TopCover nicht eh sinnvoller weise zusammen mit dem Underquilt-Protector, quasi als Socke, verwendet. Man macht's ja drauf weil kalt und schlechtes Wetter, da bringt der Schutz von oben alleine nur die Hälfte. Wenn die Beiden so zusammen verwendet werden kann man aber auch gleich zu einer Socke greifen und kommt günstiger weck dabei. Oder hab ich da was übersehen? Hat jemand Erfahrungen mit dem Topcover??

    Unter einem Zelt kann ich mir ja noch etwas vorstellen, aber was ist ein Swag? :/

    Ein Swag ist ein flaches Australisches Ein-Man-Zelt, mit richtig dicker Leinwand und LKW Plane als Boden. Normal ist da eine Schaustoff Matratze drin, dazu kommt noch dein Schlafsack, Kissen und was du sonst noch brauchst. Das wird alles zusammen gerollt und landet auf dem Dach deines 4x4. Ist in 5m ready to sleep und ebenso schnell wieder aufgerollt und am wichtigsten: du bist sicher vor allen was da krabbelt und schlängelt....

    Aber nix zum Wandern....

    Hab noch nicht rausgefunden wie ich Bilder anhängen kann sonst würd ichs dur zeigen. Such mal bei Tante Google nach bildern zu "Australien swag"

    Moin Leuts,

    in meiner Vorstellung hab ich ja schon ein bisschen über meine Erfahrungen mit meinem DD Setup (Frontline/Underquilt/Tarp) berichtet und das ich ja eigentlich recht zufrieden war .. . .

    Bis ich dann die Frontline XL von meinem Jung ausprobiert habe, der Platzgewinn war doch enorm.:love:

    Also hab ich mal etwas weiter informiert und vieles queer gelesen, Hängematten gibt es ja reichlich und alle haben ihre pro's und con's. Im Moment an dem Punkt wo ich denke das eine Warbonnet Balckbird XLC das richtige zu sein schein für das was ich vor habe, aber auch da gibts ja noch Variationen.....:/

    Zu mir gibts zu sagen:

    Ich bin jenseits der 50, bin 172 groß (Tendenz fallend), und wiege je nach Form um die 80kg.

    Ich gehe liebend gerne Campen, bisher entweder mit dem Auto oder Motorrad, aber ab jetzt wohl auch öffters mal zu Fuß. Dummerweise bin ich ein wahrer Mückenmagnet und draussen übernachten ohne soliden Mückenschutz geht garnicht.

    Ich möchte die Hängematte zum Campen benutzen, die paar Nächte die ich sie dann doch im Garten oder auf dem Balkon aufhänge sollten die Kaufentscheidung nicht beeinflussen. Ich will die Hängematte auch nicht ausschliesslich zum Wandern benutzen und UL ist bei mir auch nicht in Sicht, von daher geize ich nicht mit jedem Gramm sonder denke ehr an etwas solides das nicht gleich beim ersten Kontakt mit einer Brombeere in Fetzen hängt. Die Robustheit der DD Hängematten finde ich recht sympatisch.

    Ich habe daher grade die Warbonnet Blackbird XLC in der Heavyweight Double Layer Version im Auge, bin mir aber nicht wirklich sicher ob das nicht overdone ist. Hammock Fairy hast du nicht irgendwo geschrieben das du auch diese Variante bevorzugst, oder hab ich da was durcheinander gehauen ????

    Falls es eine Blackbird werden sollte ist gleich die nächsten Frage: Brauche ich dann auch gleich einen Wooki oder kann ich den DD Underquilt weiter verwenden??

    Von der Temperatur her hatte ich bisher keine Probleme damit, aber der Herbst kommt ja erst noch.

    Ob ich im Winter auch abhängen werde ist noch nicht raus, also reicht die Wärmeleistung aus aber passt das auch irgendwie zusammen???

    Meine Tarp ist 3x3 und war bisher ein ausreichender Regenschutz. Reicht das auch noch für über die Blackbird?? Am liebsten baue ich die Tarp als einfaches Dach auf mit der Wetter-Seite tiefer zum Boden gespannt. Diagonal ist mir zu flatterig und der Windschutz ist auch nicht so gut.

    Bisher habe ich am Hängeplatz immer erst mal eine Firstline für die Tarp gespannt, dann die Tarp drüber und die Hängematte drunter. Meine Firstline hat nur eine geringe Dehnung und wird sehr stramm abgespannt. Da kommt dann der Rucksack, die Schuhe, Hose und was sonst noch vom Boden weck soll dran gehangen. Längeres am Kopf-/Fußende und der Rest irgendwo in die Mitte. Geht diese Vorgehensweise mit der Blackbird genauso oder ist da irgendwas im Weg z.b. weil die Steiler aufgehangen wird ???

    Was mir noch nicht klar ist bei der Blackbird ist wie die seitliche(n) Abspannungen zu gestallten sind. (sind das zwei oder nur eine??)

    Wenn die Tarp als Dach aufgebaut ist und die Seite auf der die Abspannung ist auch noch wegen Wetter steil runter gezogen ist bleibt nicht viel Platz für die Abspannung des Fliegennetzes.. .. .wie lößt ihr das ???


    Ich weis ist ein Haufen Fragen auf einmal und bestimmt mach ich mir mehr Gedanken als notwendig und hab die wirklich wichtigen Sachen noch garnicht bedacht, aber ich möchte mir halt sicher sein da Richtige zu Kaufen und zu wissen welche Folgekosten noch kommen. Ohne klare Kalkulation kriege ich Ärger mit meiner Finanzministerin 8|

    Ich bin für jeden Tip/Anregung/Meinung/Erfahrung dankbar.....

    Ciao

    Joerg

    Moin Leuts,

    nachdem ich jetzt schon eine Weile bei euch mit gelesen habe denke ich ists an der Zeit das mich auch mal aktiv beteilige.

    Zu Hause bin ich im Herzen des RuhrPott's und wohl nicht zuletzt deshalb zieht es mich immer wieder raus in die Natur. Urlaub und Campen sind für mich zwei Worte für die selbe Sache, aber bisher bin ich immer mit Zelt oder Swag unterwegs gewesen. Im Frühjahr haben mein Jung und ich spontan beschlossen das wir mal Wandern mit Hängematte ausprobieren wollen und nach kurzer Recherche wurde der Rothaarsteig als Test-Strecke ausgesuch. Zeit 14-Tage in den Fehrien, wobei der Weg das Ziel sein sollte und es egal war ob wir in Dillenburg ankommen oder nicht. Eine weitere (zu) kurze Recherche hat die DD Frontline als passende Matte mit Mossinetz hervor gebracht und nach ein paar Tagen war das gute Stück im Haus. Dann hat das Schicksal zu geschlagen und ich hab mir beim Sport ein Kreuzband im Knie zerlegt. Nach der OP war erst mal viel Ruhe und abliegen angesagt. Dazu hab ich die Frontline auf dem Balkon aufgehangen und konnte es in ihr mit dem Knie sogar besser aushalten als im Bett. Lag einfach daran das ich das Knie an den Stoff der Matte anlegen konnte. Bei dem ausgiebigem Abliegen stellte sich dann aber auch raus das die Frontline für meinen Jung (1,84m) wohl zu kurz sein würde und das eine Iso-Matte zwischen den Stofflagen zwar geht es aber einen verschwitzten Rücken bedeutet wenn man da eine Nacht drauf schläft.

    Als der Termin für unsere Wanderung näher rückte und Belastungs-Test für mein Knie ergeben haben das 20km am Stück laufen machbar sind habe wir die Planung wieder auf genommen und ein DD UnderQuilt sowie eine DD Tarp besorgt. Mehrere Probe-Übernachtungen habe das Setup als tauglich bestätigt und somit wurde das gleiche noch einmal angeschafft damit auch mein kleiner was zum schlafen hat. Lediglich die Frontline wurde durch die Frontline XL ersetzt damit Jung etwas mehr Platz hat. Nachdem wir dann die (zu umfangreiche) Packliste abgearbeiten hatten und alles in den Rucksäcken verstatut war (wir hatten Futter für eine Woche dabei) kam das böse Erwachen: 22kg ohne Wasser . . . schluck . . .. mein armes Knie . . . aber was solls wir haben das ja so gewollt..... also los . . . .

    Die Tour verlief genial gut, es gab zwar trotz Vorbereitung und Gegenmaßnahmen eine nervige Blase nebst Entzündung derselben aber auch das war nach einem Pause-Tag wieder im Griff. Das Gewicht hat uns gut zu schaffen gemacht aber wir haben uns recht schnell daran gewöhnt und es immer weniger anstrengend empfunden. Gegen Abend habe wir uns immer abseits der Wege ein nettes Plätzchen gesucht und je nach Gegebenheiten entweder im Dreieck oder einzeln aufgebaut. Begegnungen mit Jägern hatten wir nur eine und der gute Mann hat uns für die Jungs von der Bundeswehr gehalten die für ein Manöver angekündigt waren .. . . . ob das an dem Tarnmuster der Matten und Tarp's lag??

    Nach 12 schönen, anstrengenden aber auch entspannten Tage sind wir in Dillenburg angekommen. Zwischendurch hatten wir zwar Sturm, Gewitter und Starkregen aber bis auf einen Tag immer erst gegen spät Nachmittag oder in der Nacht. Unter den Tarp's sind wir dabei, trotz gegenteiliger Befürchtungen, weitgehend trocken geblieben. Es hatte sich lediglich mal etwas Sprühregen auf die Hängematten verirrt. Dazu hat aber auch bei getragen das wir immer recht tief im Wald waren und die Bäume den Regen fast nur senkrecht zu uns durch gelassen haben.

    Wir haben beide gut in den Hängematten geschlafen und hatten keinen Grund uns über schlechte Nächte zu beschweren. Wenn es morgens noch etwas geregnet hat war uns das eigentlich recht da wir dann einen Grund hatten noch etwas länger liegen zu bleiben. Meine Frontline hat mich eigentlich nur einmal geärgert als sie mir die Schultern zusammen gedrückt hat. Hatte sie wohl etwas zu stramm gespannt den Tag, ansonsten war ich recht zufrieden mit ihr.

    Wieder zu Hause hab ich aber dann den Fehler schlecht hin begangen:

    !!! Ich hab mich in die Frontline XL gelegt !!!

    Da ist ja richtig platz drinn und man kann deutlich diagonaler liegen . . . . . .

    Jetzt bin ich am grübeln ob ich ein einfaches Update der Frontline auf die Frontline XL mache oder gleich auf was neues gehe und dazu könnte ich die eine oder andere Meinung gebrauchen.....

    In diesem Sinne grübelnde Grüsse aus Herne

    Ciao

    Joerg