Beiträge von Walkabout

    Leuts das ist ja alles echt schwerer interessant aber neben der Grundlagenforschung sollte auch die praktische Anwendung nicht vergessen werden.

    Können wir aus den aufgestellten Zusammenhängen Verhaltensregeln ableiten die einem Hänger ermöglich morgens möglichst trocken aus der Matte zu kommen?

    z.B. in der Art:


    Bei Feuchtem Wetter mit Taugefahr mach am besten Folgendes:

    1.) Falls irgend möglich hänge nicht in einer Mulde in der sich Kaltluft sammeln kann.

    2.) Hänge die Tarp etwas höher und ermögliche einen leichten Luftzug damit feuchte Luft abgeführt werden kann.

    3.) Lass evtl. vorhandene Türen auf und hänge das Fußende höher damit durch die Thermik unter der Tarp eine Luftbewegung entstehen kann.

    4.) Benuzte ein Groundsheet um feuche Vegitation ab zu decken dadurch steigt weniger Feuchtigkeit in die Luft auf.

    5.) Mache das Fliegennetz zu damit die Luft über dem Schlafsack wärmer bleibt als die Umgebungsluft und ausfallende Feuchtigkeit sich am Netz ablagert anstatt auf dem Schlafsack.

    6.) Lege eine dünne, leiche Decke oder ein Laken über den Schlafsack damit ausfallende Feuchtigkeit davon aufgenommen werden kann und der Schlafsack selber trocken bleibt.

    7.) Lege einen extra Lappen vor deinem Mund/Nase auf den Schlafsack damit kondensierte Feuchtigkeit aus der Atemluft nicht in den Schlafsack zieht.

    8.) Benutze einen Unterquiltprotektor damit sich ausfallende Feuchtigkeit nicht am Underquilt ablagert.

    9.) Sei vorsichtig beim Aufstehen da sowohl Fleigennetz als auch Tarp voller kleiner Tropfen sein können die bei zu starker Bewegung in Regen über gehen können.

    10.) Habe einen kleinen Lappen dabei um das Fliegennetz und evtl. die Tarp vor dem Aufstehen ab zu wischen.


    So jetzt zurück an die Theoretiker:

    Bitte korrigieren und ergänzen wo nötig/möglich;)

    Hier am Kanal lässt sich das Müllproblem mit Tüten nicht mehr in den Griff kriegen.

    Bei dem sommerlichen Wetter ist jeder halbwegs brauchbare Zugang zum Wasser gut besucht und das mitgebrachte Einweg-Grillzeug, Flaschen, Becher, Dosen und sonstige Verpackungen landen in den Büschen nebendran 🤮

    Die Krönung ist dann wenn die Einkäufe direkt mit dem Einkaufswagen bis ans Wasser gebracht werden und dieser dann erst als Grill verwendet wird und dann im Wasser endet 😡

    Naja so richtig begeistert war ich jetzt nicht von den Perseiden.

    Hab mir extra nen Wecker für 3:00 gestellt weil dann das Maximum sein sollte aber nach ner halben Stunde bin ich wieder in die Matte.

    Blick von der Halde bei Nacht

    Und im Morgengrauen


    Und noch mal 10Minuten später

    Und noch einmal mit nuklear betriebenem Leuchtmittel am Horizont

    Da heute eh zu heiß ist um in der Bude zu schlafen geht gleich raus auf die Halde in Herten.

    Hoffe das da dann dunkel genug ist um ein paar Schnuppen zu sehen, oder zumindest kühl genug für ein gutes Schläfchen 8)

    Bleibt noch die Auflösung für das erste Rätsel, der Brunnen:

    Das ist der Gesundbrunnen der in der Nähe des Wanderparkplatzes Gesundbrunnen zu finden ist.

    Standort: 48.20742,8.24065

    Neben dem Parkplatz gibt es einen Grillplatz und eine nette Hütte in der man zu zweit prima abhängen kann, sowie einen gefassten Überlauf des Gesundbrunnens.

    Dann fallen mir noch die Wimsener- und die Kolbinger Höhle ein, wobei erstere deutlich bekannter ist, weil man mit nem Boot reinfahren kann.

    Schade barfuß du warts schon so nahe dran... Aber diese beiden sind es leider auch nicht.🥺

    Die richtige Antwort währe die Bocksteinhöhle oder die Bocksteinschmiede gewesen. Diese Skulptur steht neben einer Schutzhütte in unmittelbarer Nähe dazu.

    Auf einer Infotafel wird erläutert das neben Menschen und Bären auch Hyänen gerne solche Höhlen als Unterschlupf verwendet haben.

    Der Kopf der Hyäne ist übrigens auf meiner Kopfhöhe und einem solchen Biest möchte ich nicht begegnen. Da geht die Frage wer für wen das Mittagessen darstellt für mich wohl schlecht aus☹️

    Hi,

    auch wenn das eine reine Kopfsache ist, ich kann mir nicht vorstellen wie das nur mit einem so dünnen "Stock" funktioniert. Vor allem sehe ich immer wie die Konstruktion seitlich wegkippt. Aber wie schon gesagt, ist wohl eine reine Kopfsache. Mußte man mal selbst erfahren.

    Der dünne Stock ist aus Carbon und kann schon was ab, da hab ich keine Bedenken.

    Gegen das seitliche wegkippen spannst du ja V-Förmig ab mit ca 30° nach rechts und links. Da kippt nix mehr. Kanns beruhigt schaukeln in der Matte da tut sich nix. .... Solange die Anker halten😏

    Dein Tradeoff ist auch immer Gewicht gegen Robustheit.

    Wenn du z.B. eine DD Tarp nimmst ist die Ziemlich schwer aber die kannst du auch misshandeln ohne das sie gleich Löcher hat. Das Teil wird auch von den Buschcraftern zum drin liegen verwendet.

    Wenn du das mit einer z.B. Warbonet Thunderfly versuchst hast du schneller ein Sieb als dir lieb ist. Bei schönem Wetter alles kein Problem, bei drei Tage dauerregen bist du durchweicht.

    Ähnliches gilt auch für die Hängematte und den Underquilt, je leichter desto empfindlicher....

    Auch wenn die Werbung anderes behauptet, die Realität sieht gerne anders aus. So eine Brombeerranke hinterlässt einen Eindruck....

    Hol die Rat von den Leuten die auch wirklich schon mal mehrere Monate auf Tour waren und sich auf ihr Gear verlassen mussten.