Beiträge von Viertelindianer

    unbedingt bitte noch eines für dieses Jahr organisieren! Ich melde mich jetzt schon an!

    Möchte Euch soooooo gerne kennen lernen!

    Und:

    Ich bin anonymer Ukuleliker! Ich bring die Uke mit und sorge abends am Lagerfeuer für die entsprechende musikalische Unterhaltung! Versprochen!

    Danke für die Begrüßung! Ich fühle mich echt sauwohl hier bei Euch!

    Rad-Franz ich bin 1,75cm groß und meine Amazonas hat auch die angegebenen Maße,

    Ich lag ohne Underquilt auch gut schräg in ihr, mit dann eher nicht. Bis ich mir den Underquilt lockerer drunter montiert

    habe und nicht zu eng gezurrt hatte.

    Dann ging auf meiner Größe alles bestens.

    Einzig, was ich immer noch nicht so recht weiß:

    nehmt Ihr Isomatte und Underquilt, oder nur entweder oder?

    Ich hatte zwei mal in der Nacht, die Isomatte verschiebt sich leider zu sehr in dem eigens eingenähten Fach unter der Amazonas.

    Mittagsfrost....

    hätte ich das gewusst, wäre ich lieber mit dir zusammen abgehangen!

    Stattdessen hatte ich meine allererste Nacht mit meiner neuen Liebe auf dem Campingplatz am Peetzsee!

    Die Matte war absolut spitze! Doch leider erst ab ca. 3 Uhr morgens, denn die Lautstärke und das betrunkene Gegröle der Mitcamper war

    absolut nervig!

    Ich glaub das war definitiv die letzte Nacht, die ich auf nem Campingplatz verbracht habe!

    Gerade in der heutigen Zeit ist es doch ein leichtes, Flaschen mit wenig Eigengewicht und geeigneten Befestigungsmöglichkeiten mit sich zu führen.

    Ich selbst habe einen Trinksack mit 2,5 L Fassungsvermögen, den ich im Rucksack einstecken kann.

    Dank eines Schlauchsystems braucht man dann nicht einmal den Rucksack abziehen und öffnen, da der Schlauch heraushängt und immer griffbereit ist.

    Sehr praktische Erfindung.

    Sehr gute Idee!

    Und da ich der Auslöser zu deinem Fadenstart war, stell ich doch gleich die erste Frage!

    Wie stell Ihr euch auf das Grundbedürfnis ein und bereitet euch auf die Notdurft vor? Früher oder später kommt bei jedem mal der Druck und dann heißt es: Ruhige Ecke suchen, Loch buddeln und sein großes Geschäft machen!

    Ein sehr brisantes und heikles Thema, ich gebe es zu.

    Aber ich stand schon oft vor dem Gedanken, wie stelle ich es dann draußen in der Wildnis in Deutschland an? Was nehme ich mit und was ist Umweltverträglich!

    Ich weiß noch aus meinen Mönchszeiten, dass wir damit immer ein Problem hatten. Gerade wenn man wie ich eine europäische Langnase bin und Toilettenmäßig ganz anderes gewohnt bin.

    Als Mönch trägst du keine Unterhosen, aber eine verdammt lange Robe, die möglichst nicht voll uriniert oder bekleckert werden sollte!

    Gar nicht so einfach, und an Klopapier ist schon rein gar nicht zu denken! Und Blätter darf man als Mönch nicht einfach abreißen! Das verbietet eine andere Regel! Was bleibt, ist es mit Wasser zu beseitigen und sich damit zu säubern.

    Bei den Thais gibt es allerdings in der Wildnis auch genügend Wasser und damit ist es schnell weggewischt. Die Regel besagt, dass hierzu nur die linke Hand genommen werden sollte. Ein Grund, warum man nichts mit der linken Hand weitergibt oder sie für's "sich Essen in den Mund schieben" benutzt, denn sie ist ja "unrein".

    Nur hier in Deutschland ist es wohl nicht immer so einfach, mal eben Extra-Wasser für die Notdurft mitzunehmen, oder? Ich schätze pro Geschäft gehen da locker 2 Liter für drauf.

    Tja, also noch ein Utensil, welches mit ins Gepäck muss!

    Wie haltet Ihr es also damit?

    Zitat

    Da hätte ich ja gleich Lust auf einen gemeinsamen Overnighter.

    Ja leider hast du Recht, dass Berlin ziemlich weit weg von der Schweiz ist, aber wer weiß? Vielleicht trifft man sich ja doch einmal eines Tages.

    Würde mich freuen, und ich kann garantiert für mehr als nur eine Nacht am Lagerfeuer Geschichten aus Asien vortragen!

    Meine Begegnung mit wilden und freilebendenden Tigern zum Beispiel!

    Liebe Grüße,

    Stephan, der Viertelindianer

    Vielen vielen lieben Dank für die netten Tipps. Ich bin als Kind oft im Wald unterwegs gewesen, da wir in unserem kleinen Dorf von einem Wald komplett umschlossen waren. So ergab es sich ganz oft dass wir auch mal im Wald nächtigten, wenn wir als Kinder im Sommer auf Abenteuersuche waren. Aber das war eben nur in den Kindertagen.

    Als Erwachsener bin ich für 6 Jahre in ein Kloster in Thailand gewesen. Ich ordinierte zu einem buddhistischen Mönch und hatte das Vergnügen mit einem Mitbruder ca 680 km quer durch den Dschungel als Bettelmönch und Wandermönch, die Strecke zurück zum Kloster zu laufen.

    Es war uns damals nicht erlaubt in menschlichen Behausungen zu übernachten.

    Wir hatten nur einen Regenschirm den wir zwischen zwei Bäumen spannten und ein Moskitonetz darüber warfen und schliefen auf einer Kokosmatratze direkt auf Boden.

    Für die 680 km haben wir ca 6 Monate gebraucht. Der Weg ist das Ziel und alles ging eher meditativ vonstatten.

    Daher weiß ich wie es sich anfühlt nachts allein im Dschungel zu sein. Und glaube mir im Dschungel in Thailand ist ständig was los, denn dort gibt es ganz andere Tiere als in Deutschland.

    Hier hingegen ist der Wald fast ausgestorben und ruhig.