Beiträge von Fagorian

    Willkommen!

    Also am Anfang habe ich einfach eine Wolldecke doppelt gefaltet und in die HM gelegt. Dann habe ich mich in den Schlafsack gewurschtelt und versucht mich auf die Decke zu legen, ohne dass alles verrutscht. Ganz schön sportlich! Ist gut für als Bauchmuskelübung!

    Dann habe ich mir ein billiges Unterquilt selbst gemacht. Ist nicht schwer! Einfach Schlaufen annähen und Gummikordeln durchziehen! Das ist so genial! Und jetzt spare ich auf ein SimplyLightDesign Trailwinder UQ... ;)

    Gestern Nacht wollte ein Freund bei mir mit HM übernachten. Den konnte ich natürlich nicht alleine lassen! Und musste ihm auch gleich mal zeigen, dass man in einer HM auch diagonal schlafen kann... Das war eine solche Entdeckung für ihn! Dazu meinte er: „Jetzt weiss ich warum ich gekommen bin“! - nach drei Monaten in der HM-Schlafen hat er noch was gelernt... ;) (Ich hatte vor meiner Selbstgenähten auch eine TTTM Classic, das geht schon). Next step: 11" HM und Unterquilt für ihn!

    So, jetzt möchte ich euch mal endlich mein selbstgemachtes Schlafsack-Unterquilt zeigen. Vielleicht hilft das dem einen oder anderen bei der Suche nach einer besseren Isolierung!

    Da ich noch nie ein „professionelles“ Unterquilt in der Hand hatte, wollte ich mal billig anfangen. Also habe ich mir einen billigen Decathlon Camping-Schlafsack gekauft (20 € für die 10 °C-Variante), da kann man nicht viel kaputt machen. Hammock Fairy hat immer gute Tipps, und so habe ich die Fächer-Aufhängung („clew suspension“) angebaut. Bei Leiavoia gibt es eine gute Anleitung. Ich habe allerdings ohne CamSnaps gearbeitet, die Dinger hätte ich nicht durch so eine Dicke bekommen. So habe ich nur Schlaufen an den Schlafsack genäht, aber auf eine Weise, dass ich ihn noch als Schlafsack benutzen könnte.

    Dadurch habe ich dann 2 oder 3 mm Gummikordeln gefädelt, und auf der anderen Seite durch einen Schlüsselring. Das Ganze ein bisschen getakelt, und ein kleiner Schlüsselkarabiner angebracht, der an der HM-Aufhängung aufgehängt wird (bei mir ein Dogbone).

    Er liegt super gut an der HM an, ich habe keinerlei Luftlöcher bemerkt. Ich habe auch keine Gummikordeln im Gesicht oder um die Füße, alles ist das wo es sein soll. Und bis 10 °C schlafe ich ohne Probleme darin! Der einzige Nachteil ist, dass er sehr schwer und kaum kompressierbar ist, so ist das halt mit billiger KuFa. Für‘s Wandern brauche ich auf jeden Fall etwas anderes. Aber um eine erste Erfahrung mit einem UQ zu machen und zum Campen ist er gut!

    Also ich empfehle euch diese Methode für rechteckige Decken/Schlafsäcke, auch wenn die Schnürle sich ein bisschen verheddern.

    Viel Spass beim Ausprobieren!

    Leider nein, im Gartenhaus sind die Wände einfach nicht stabil genug ( ist halt eine einfache Hütte)

    Im Prinzip braucht es nicht viel Stabilität. Wenn du einen Holzbalken so an die Decke der Hütte schraubst, dass er der Zugkraft der HM entgegenwirkt, hast du ziemlich sicher genug Stabilität. Ich habe schon öfters in solchen Gartenhütten geschlafen. Dabei habe ich die HM meist entlang eines Deckenbalkens aufgehängt, oder diagonal. Probiere es einfach mal aus!

    Kannst du denn die Hängematte mit den Schlaufen trotzdem schnell auf- und abbauen? Bei mir müsste die über den Tag immer runter, da ich das Zimmer nicht nur als Schlafzimmer nutze.

    Du machst einfach einen Karabiner an die Gurte, dann hast du die HM ganz schnell aus- und wieder eingehängt.

    Ich hab noch nie mit so Gurten gearbeitet und wohl einfach Angst, die könnten rutschen.

    Ne, da rutscht nichts. Wenn du wirklich Angst hast, wickle sie zweimal herum. Ich habe das schon bei glatten Metallrohren gemacht: 3 Wicklungen und da rutscht nichts mehr!

    Ich habe auch mal den hammockcalculator mit deinen Angaben gefüttert (so ungefähr), vielleicht hilft dir das beim Suchen (wenn auch, wie Treegirl sagt, der calculator nicht unbedingt für brasilianische HM gemacht ist).

    Ich wünsche dir ein baldiges gutes Abhängen!

    Hallo Motte,

    meines ist ungefähr soweit abgespannt. Ist vielleicht nicht perfekt, aber kann dir eine Idee geben.

    Noch eine Idee: du könntest ja auch das Moskitonetz an das Tarp untendran nähen, dann hättest du deine „Hundehütte“ mit dem Tarp verbunden. Wäre das ne Idee? Und dann einen kleinen Teppich/Stück Isomatte für Motte zum Schlafen mitnehmen, anstatt nem ganzen Boden aus (zerkratzbarem) Stoff. :?:

    Zu genau diesem Thema habe ich nun auch eine Frage an Fagorian , da ich selbst kurz vor meinem ersten DIY Tarp stehe: Du meinst 13 mm Beastee Ringe sind zu schwach für die Firstabspanner?

    Hmm, ich hatte noch keine in der Hand. Aber es scheint mir, dass man da nur ein 10 mm-Gurtband durchkriegt. Da müsstest du deine Firstnaht schon sehr genau machen, dass sie nicht breiter wird. Meine Firstnaht ist 12-13 mm breit. Ich habe extra starkes 25 mm Gurtband verwendet, das ist Overkill. Also ich würde schon ein 14-15 mm Gurtband nehmen. Meines ist recht glatt, also glaube ich Polyester. Das griffigere ist Polyamid bei Extex.

    Hier nochmals ein Foto (Außenseite):

    Und hier die Innenseite:

    Viel Spass!