Beiträge von kempkes

    Ich würde mich auch gerne mit diesem Thema beschäftigen. Hast Du bestimmte Nadeln verwendet?

    Nur Mut und selber ausprobieren! Das Werkzeug ist bei den hier wohl meist genutzten Hohlgeflechten wirklich nicht sooo wichtig.

    Ich habe mit einer Ader eines Klingeldrahtes angefangen, Bindedraht (nicht zu dick) und alte Gitarrenseiten funktionieren auch prima. Nach den ersten paar Spleißen kannst du dann gleich viel besser abschätzen ob du spezielles Werkzeug brauchst und wieviel du dafür ausgeben möchtest.

    Das kann ich für DPD leider nur bestätigen. Die haben es in den letzten Jahren noch nicht ein einziges Mal geschafft unser Haus (Hinterlieger in 2. Reihe) zu finden. In den letzten 1,5 Jahren war ich auch immer zuverlässig zu Hause und es gab niemals einen Zettel im Briefkasten, noch hat jemals einer geklingelt. Alle anderen Paketdienste finden unser Haus jedoch spätestens beim zweiten Versuch problemlos.

    Wenn ich nicht so dringend darauf gewartete hätte, dann hätte ich die Sendungen echt zurückgehen lassen sollen, bis die Versender einen Dienst beauftragen der auch zuverlässig zum Endkunden liefert und nicht nur in seinen Depots (diverse Kioske der Umgebung) abliefert. X/

    bist Du jetzt wegen dem Moskitonetz zufrieden, oder wegen dem Nickerchen?

    Guter Punkt! Nach einem HM-Nickerchen bin ich eigentlich immer zufrieden, aber nach diesem war ich es ganz besonders. :sleeping::)

    Das Netz macht auf mich einen prima Eindruck. Im Beutel war sogar noch eine längere, aufgewickelte Gummischnur, die ich bisher einfach ignoriert habe, vermutlich für HM ohne Ridgeline? Oder Ersatz für die Schnur im Zugang? Falls eine Anleitung dabei gewesen sein sollte habe ich sie gekonnt ignoriert.

    Das untere Ende kommt gerade nicht auf den Rasen, in "echter" Natur würde ich den Boden schon penibel nach dornigen Ranken am Boden absuchen (oder besser gleich eine "Elefantenhaut" auslegen).

    Wie gut ich nachts den Ein- und Ausstieg finde weiß ich noch nicht, aber ich muss dann ja nur unten rausfallen...

    Ich habe heute das Moskitonetz von Onewind an meiner 11½ Fuß DIY-Matte getestet und ich bin nach einem Testnickerchen bin ich sehr zufrieden. Von der Länge her ist noch Luft, auch mit 12 Fuß passt das Netz wohl locker drüber.Auch mit dem Einstieg von unten komme ich soweit gut klar. Die (auch neue) orangene Ablage ist allerdings nicht ganz einfach zu erreichen - klappt aber.

    Ein Schlauch aus Moskitonetz, Durchmesser etwa 30 cm

    Da es nicht direkt zum Thread-Thema gehört traue ich mich ja kaum dich zu fragen, aber trotzdem:

    Wie/wo lagerst du dann die lange Schlange? Meinen Packsack lege ich in mein Krempelregal, zu anderen Packsäcken, bei einer so langen Schlänge habe ich die Befürchtung, dass sie sich flugs das Regal herunterschlängelt.

    Ich nehme einen Packsack von einem alten Schlafsack und stecke die Hängematte (mit drunter hängendem UQ) vom Kopfende her in den Sack. Beim Aufhängen hake ich das Fußende ein, laufe mit dem Packsack zum Kopfende und hakte das auch fest. Nach einem kurzen Sortieren passiert es mir bei jedem zweiten Mal, dass ich das Kopfende noch einmal lösen und ein- oder zweimal rotiere, damit die Aufhängung nicht verdreht ist.

    Hallo Furbrain! Ich höre deinen Podcast immer wieder gerne. Eine kleine Anregung hätte ich vielleicht noch: die Frage nach dem Forumsnamen ("Magst du vielleicht kurz erzählen wieso du dich XYZ genannt hast?") dürftest du von mir aus gerne jedem Podcastteilnehmer stellen. Ich finde es toll zu vielen Namen auch eine Stimme im Ohr zu haben, da käme mir dieser kleine "funfact" als i-Tüpfelchen gerade recht. Ob jemand diese Frage lieber nicht gestellt haben möchte könnt ihr sicherlich vorher in Ruhe klären, ich möchte damit niemanden belasten.

    Benutzt jemand zu Hause dauerhaft zwei Matten mit spreader bars o.ä.?

    Ich habe das im Garten schon einmal ausprobiert, sehe danach aber für eine dauerhafte Nutzung die getrennte Aufhängung zweier Hängematten eindeutig ganz weit vorne. Man kann ja gerne mit dem Abstand der Aufhängungen zueinander experimentieren und so auch nahe nebeneinander hängen. Aber das gegenseitige Aufschaukeln wäre für mich nichts für die dauerhafte Nutzung.

    wenn auch bei uns vor der Haustüre die Anzahl der Ansitze riesig ist und ich auch sehr oft die Schüsse der Jäger in der Nacht hören kann.

    Um so wichtiger dann eher ein gut sichtbares Lager/Tarp zu haben, damit es nicht doch zufällig zu einem Unfall kommt. Lieber diskutiere ich mit einem unglücklichen Jäger als mit einer angeschossenen Wildsau (und schlimmer ginge immer).

    Vielleicht kommt ja bei so etwas immerhin ein Kontakt zum jeweiligen Revierjäger heraus und man könnte ab dann im Vorfeld miteinander reden?

    Leider ist das olivgrüne bei Amazon gerade ausverkauft und nur das graue erhältlich. Wie ist eure Einschätzung dazu, wie das mit dem darunter "leben" ist. Welche Farbe ist gefälliger und ist der Stealthfaktor des grauen im Wald noch gut genug?

    Denke auch darüber nach wieviel Licht du unter dem Tarp noch zur Verfügung hast. Da du nach dem Stealthfaktor fragst stelle ich mir vor, dass du (auch) mal einfach so im Wald übernachten möchtest. Da ist das wohl praktischste Vorgehen eher möglichst spät kommen und möglichst früh wieder weg sein. Gerade wenn es dann in die Dämmerung herein geht finde ich ein helleres Tarp praktischer (ich habe ein hellgrünes (Amazonas) und ein selbstgenähtes 12" Tarp in dunkelgrau), da ich auch in der Dämmerung noch länger darunter etwas erkennen kann.

    Auch finde ich, dass graue Tarps weniger taktisch/militärisch aussehen und hoffentlich im Falle einer Diskussion mit Förster/Jäger eher dein Eindruck meiner Harmlosigkeit vermitteln.

    Ich habe schon von Leuten gelesen, die den Rucksack quasi liegend unter der Ridgeline befestigen indem sie ihn am oberen und unteren Ende mit kleinen Haken an der Ridgeline aufhängen. Wenn die Ridgeline nicht allzu "schief" hängt kannst du den Rucksack noch mit leichten Dingen ausstatten und an der Ridgeline auf und ab schieben. Das hörte sich soweit schon ganz praktisch an - ein eigener Versuch fand allerdings bisher noch nicht statt. Ich hänge den Rucksack eher mit einer weiteren Schnur an einen meiner Hängebäume.

    Gibt es bei der Auswahl des Klettbands etwas zu beachten? Welches nehme ich am besten, wenn ich sowieso welches besorgen muss?

    Meine größte Befürchtung bei Klett ist immer ein schnelles Verschmutzen und Zusetzen durch, ich sage mal, Umwelteinflüsse. Ich habe bisher nur von Pilzkopfklett gelesen, da scheint mir die Gefahr des Zusetzens geringer zu sein, oder zumindest scheint es so, als wäre es leichter wieder zu reinigen.

    Vielleicht bliebe ich mit selbstgestrickten Socken auch weniger daran haften?

    Ich habe es bisher noch nicht verarbeitet, zumindest würde ich für diesen Zweck genauer recherchieren, das könntest du mir jetzt abnehmen... 8o

    Nachtrag: ich habe gerade auch noch einmal etwas geguckt: das Pilzkopfklett scheint deutlich mehr aufzutragen als normales Flausch- und Hakenklett, das solltest du dir wirklich vorher genauer anschauen.