Beiträge von kempkes

    wenn auch bei uns vor der Haustüre die Anzahl der Ansitze riesig ist und ich auch sehr oft die Schüsse der Jäger in der Nacht hören kann.

    Um so wichtiger dann eher ein gut sichtbares Lager/Tarp zu haben, damit es nicht doch zufällig zu einem Unfall kommt. Lieber diskutiere ich mit einem unglücklichen Jäger als mit einer angeschossenen Wildsau (und schlimmer ginge immer).

    Vielleicht kommt ja bei so etwas immerhin ein Kontakt zum jeweiligen Revierjäger heraus und man könnte ab dann im Vorfeld miteinander reden?

    Leider ist das olivgrüne bei Amazon gerade ausverkauft und nur das graue erhältlich. Wie ist eure Einschätzung dazu, wie das mit dem darunter "leben" ist. Welche Farbe ist gefälliger und ist der Stealthfaktor des grauen im Wald noch gut genug?

    Denke auch darüber nach wieviel Licht du unter dem Tarp noch zur Verfügung hast. Da du nach dem Stealthfaktor fragst stelle ich mir vor, dass du (auch) mal einfach so im Wald übernachten möchtest. Da ist das wohl praktischste Vorgehen eher möglichst spät kommen und möglichst früh wieder weg sein. Gerade wenn es dann in die Dämmerung herein geht finde ich ein helleres Tarp praktischer (ich habe ein hellgrünes (Amazonas) und ein selbstgenähtes 12" Tarp in dunkelgrau), da ich auch in der Dämmerung noch länger darunter etwas erkennen kann.

    Auch finde ich, dass graue Tarps weniger taktisch/militärisch aussehen und hoffentlich im Falle einer Diskussion mit Förster/Jäger eher dein Eindruck meiner Harmlosigkeit vermitteln.

    Ich habe schon von Leuten gelesen, die den Rucksack quasi liegend unter der Ridgeline befestigen indem sie ihn am oberen und unteren Ende mit kleinen Haken an der Ridgeline aufhängen. Wenn die Ridgeline nicht allzu "schief" hängt kannst du den Rucksack noch mit leichten Dingen ausstatten und an der Ridgeline auf und ab schieben. Das hörte sich soweit schon ganz praktisch an - ein eigener Versuch fand allerdings bisher noch nicht statt. Ich hänge den Rucksack eher mit einer weiteren Schnur an einen meiner Hängebäume.

    Gibt es bei der Auswahl des Klettbands etwas zu beachten? Welches nehme ich am besten, wenn ich sowieso welches besorgen muss?

    Meine größte Befürchtung bei Klett ist immer ein schnelles Verschmutzen und Zusetzen durch, ich sage mal, Umwelteinflüsse. Ich habe bisher nur von Pilzkopfklett gelesen, da scheint mir die Gefahr des Zusetzens geringer zu sein, oder zumindest scheint es so, als wäre es leichter wieder zu reinigen.

    Vielleicht bliebe ich mit selbstgestrickten Socken auch weniger daran haften?

    Ich habe es bisher noch nicht verarbeitet, zumindest würde ich für diesen Zweck genauer recherchieren, das könntest du mir jetzt abnehmen... 8o

    Nachtrag: ich habe gerade auch noch einmal etwas geguckt: das Pilzkopfklett scheint deutlich mehr aufzutragen als normales Flausch- und Hakenklett, das solltest du dir wirklich vorher genauer anschauen.

    Ich habe heute endlich die Zeit gefunden den Tensa4 auszupacken.

    Das hintere Fußende ist am Pfosten mit der roten Jacke festgemacht. Meine ganze Familie hat mich für verrückt erklärt, dass ich das andere Ende partout nicht auch irgendwo befestigen wollte.

    Und weil es in der Sonne echt zu heiß war musste ich auch die Tarp-Befestigung testen.

    Soweit passt alles, dass einem gemütlichen Nachmittagsschläfchen nichts im Wege stand.

    Über den Nachmittag immer noch einmal etwas an den einzelnen Einstellmöglichkeiten herumgespielt. Jetzt kann ich mich auf die Ridgeline der Hängematte verlassen und kann die mitgelieferte wieder wegpacken.

    Und damit die Einstellmöglichkeiten nicht weniger werden kommt in den Sommerurlaub auch die Crosshammock mit, mal sehen wie viel ich zwischen den Matten hin- und herverstellen muss/kann/will.

    daß man das durchzuziehende Ende erst gut ausfransen soll

    Bei einer Ridgeline vielleicht nicht so relevant, aber für den Hinterkopf: es geht nicht um das Ausfransen an sich, sondern darum das Ende langsam dünner werden zu lassen, also ums Ausdünnen. Es ist vielleicht unintuitiv, aber wenn man das nicht macht ist genau die Stelle an der der "Mantel" von dicker auf dünner zurückgeht die Stelle an der das Kunstwerk im Falle eines Falles reißen wird.

    Auch wenn es keine schöne Arbeit ist, am besten immer einen Flechtstrang nach dem anderen herausnehmen, und das gleichmäßig über die gesamte Verjüngungsstrecke verteilt.

    Hallo die_luise, abgesehen von: Underquilt ist wirklich besser habe ich auch noch eine Bemerkung zur Befestigung der Isomatte.

    Die Ridgerest ist in sich ja nicht wirklich stabil, da etwas an den Ecken befestigen wollen halte ich für schwierig(®™). Meine Idee dabei wäre eher im Bereich der Knie und des Rückens per Gummiband (quer in die Hängematte genäht) je eine Fixierung der Isomatte zu haben, durch die die Isomatte dann einmal durchgezogen wird. War das verständlich?

    Ein weiches Hosenbundgummi könnte das Verrutschen sicherlich deutlich eindämmen und wäre hoffentlich nicht einmal besonders unangenehm am Rücken (und ist ansonsten auch flugs wieder herausgetrennt).

    ich hab beim Aufbau bemerkt, dass die Enden der Ridgeline ohne irgendeine Art der Versiegelung versehen sind. Ich meine das „lose Ende“ von den Knoten der Ridgeline die man innen auf beiden Seiten hat. Das ist Amsteel glaube ich. Jetzt frage ich mich ob ich das irgendwie versiegeln soll, da ich ein Ausfransen vermeiden möchte.

    Wenn dich das stört ist wohl die perfekte Lösung die Ridgeline durch eine selber gespleisste mit sauberen Enden zu ersetzen, dann gibt es keinerlei lose Enden, die ausfransen können.

    Aber wie oben schon gesagt: es ist ein rein optisches Problem.

    Man kann ja immer noch mit Abspannen (nach außen) stabilisieren, dann wird immerhin etwas Moment von der Verankerung genommen.

    Wenn man einen genügend langen, stabilen Gegenstand hat kann man auch noch die Pfosten gegeneinander abstützen, quasi wie die obere Stange eines Turtle-Stands, nur hier zwischen die Pfosten geklemmt, geschraubt, ... Ist für die Stabilität wahrscheinlich prima, nur etwas unhandlich.

    Ich bewundere DIY ja praktisch immer, aber in diesem speziellen Fall finde ich den Hangtime Hook https://dutchwaregear.com/product/hangtime-hook/ schon praktischer. Vielleicht willst/kannst du dich davon ja auch noch etwas inspirieren lassen? Ich könnte mir vorstellen, dass das etwas mehr Stabilität gibt als nur per Schnur zu "hängen".

    Ich habe meinen Hook mit einem größeren Halter ausgestattet und kann dort nun das Tablet befestigen, das Handydisplay ist mir in meiner 12Fuß Matte sonst etwas zu klein um dort noch viel zu erkennen.

    PS: Den gibt es auch im hier gut befreundeten Shop zu erwerben.

    12 Fuss und 170[Zoll?] Breit.

    Das macht in der Summe ca. 8m Matte, da brauchst du aber schon kletterbare Bäume zum Befestigen der Baumgurte, wenn ich die dazu passende Länge betrachte... :D

    170cm Breite scheint mir auch perfekt, ich überlege aber es mal mit 11.5 Fuß Länge zu probieren, als ersten Test kann ich ja von meiner bestehenden Matte einfach per Whipping etwas abnehmen. Bei meiner Mattenlänge von (knapp 3,60m also noch unter ganzen 12 Fuß) ist die Ridgeline teils schon recht weit weg.