So Teil zwei, mal sehen wie das jetzt klappt. Ich werfe hier nochmal ein, daß ich natürlich den Ursprüngen Beitrag auf meinem Blog auch für Leute getippt haben, die im Thema Hängematten nicht ganz so fit sind. Deshalb tauchen dann auch hier die Selbstverständlichkeiten auf, die den Indsidern im Schlaf geläufig sind. Und ja, um die unterschiedlichen Schrifttypen (warum das auch immer hier so passiert) kümmern ich mich nachher.
Weiter im Text, jetzt kommt ja die Sache mit dem Poncho Liner alias Underquilt, wo in einem anderen Thread Fragen auftauchten. Rechtes Bild erstmal an einen der oben schon erwähnten Material Carabiner hängen. Den Poncho Liner lass ich dazu noch in der Hängematte liegen bevor…

…er auf der gegenüberliegenden Seite eingehängt wird. So liegt der Poncho Liner schon gut an, kann sich aber im speziellen an den Längsseiten durch Bewegung in der Hängematte unter jene schieben. Die Folge wäre, daß es dann dort wo er nicht ist, frisch wird. Logisch. Damit das nicht passiert…
…nutze ich vier der oben schon erwähnte Haltelasche an den Saumkanten. Je eine an jeder Ecke. Hierzu fädelte ich dann jene kurzen Kordeln ein die ich extra dazu an den Poncholiner genäht hatte. Ich wickel sie einmal um die Schlaufe rum und knote sie dann einfach zu. Das hat sich bis jetzt in einigen vielen Hängeaktionen als dauerhaft haltbar bewährt.

Ab dem Punkt kann der Poncholiner nur noch mittig runter rutschen. Aber auch dafür habe ich Abhilfe geschaffen. In den letzten Tagen entdeckte ich am Poncholiner Schlaufen und auf der Ausstiegsseite habe ich mir nochmal welche dran genäht.
An der einen eine schlaufe ich eine Kordel durch und auf der Ausstiegsseite wird diese Kordel mittels eines Carabiner gehalten. Ist einfacher zum festmachen und könnte zur Erleichterung des Ausstiegs mal eben ab gemacht werden. Muß aber nicht zwingend, denn ich habe die zusätzlichen Halteschlaufen a-mittig angenäht. So kann ich die Halteleine mehr in Richtung Fußende fixieren und dann recht bequem die Beine samt Füße daran vorbei bewegen.

Et voila – das Oudoorschlaf- u. Wohnzimmer im voller Gänze, halt mit Poncholiner.
Und weil die Story hier einfach zu ende sein könnte, was aber nicht so ist, noch einmal die Variante mit dem Therm-A-Rest Slacker Hängematten Warmer solo und in der Kombination mit dem Poncho Liner. Diese komplette Kombination war heute übrigens das erste mal so von mir so ausgearbeitet worden.

Warum jetzt zusätzlich zum Poncholiner noch einen Hängematten Wärmer? Naja die Story ist eigentlich die. Ich hatte mir zwar zuerst den Poncholiner geholt, dann aber recht schnell feststellen müssen, daß jener im Packmaß so fett ist wie mein Schafsack.
Die Aussicht das komplette Set-Up ans Bike zu bekommen sind damit super klein bis gar nicht. Zumindest bis jetzt nicht. Aber ich arbeite da gedanklich dran. Das ist dann wider eine Übung für Zeiten, wenn man den Rest schon alles am Bike hat.
Und damit es aber dann doch nicht zu frisch wird, hatte ich mir den Hängematten Warmer ins Haus geholt. Klein verpackbar passt er auf jeden Fall ans Bike und bei einer Testnacht mit max. 3c° Außentemperatur hat er gemacht was er soll. Natürlich war das nicht irre warm, aber mein Plan ist ja auch nicht bei 3c° überhaupt draußen wo in der Hängematte eine ganze Nacht zu machen. Klar kann vorkommen, dann eben Pech, aber eben nicht geplant.
Mit dem Poncholiner hab ich aber auch noch gar keine Nacht draußen gemacht. Das wird aber noch getestet. Und heute hab ich dann überhaupt erstmal die Kombination Poncholiner und Hängematten Warmer aufgebaut. Wie sich das verhält, wird sich noch zeigen müssen. Vielleicht.
Kurzer ersten Testbericht von meiner Cocoon.
So das war's soweit dann auch vom Aufbau her. Leider bin ich ja auf Grund von Rücken immer noch mehr oder weniger "außer Gefecht" und die Packtaschengeschichte am Bike will auch noch geklärt werden, bevor es dann auch zu einem Echtversuch in freier Wildbahn über geht.
Aber auch gerade wegen Rücken kann ich schon jetzt sagen, man kommt ja so gut wie nicht raus hier aus meiner Burg und so kann ich in super entspannender Hängemattenlage das absolute Riesenflugzeug hier auf der Burgterrasse mehr als ausreichende nutzen.
In den letzten Tagen hab ich hier gefühlt deutlich mehr Stunden abgehangene als bis zu meinem Out-of-order Fall. Ich denke von daher nicht, daß ich ein echtes Problem mit der Cocoon haben werde. Auch mit der schon vor dem Erwerb angedeuteten Dehnung des Stoffes habe ich zur Zeit keine Probleme feststellen können. Aber auch an dem Punkt sei gesagt, auf Grund meiner Hängerlaufbahn fehlt mir da mit Sicherheit auch der echte Vergleich.
Wer noch Fragen hat - bitte!