Hallöchen,
hier jetzt die neue entsprechend größer dimensinierte Variante meines Topfhalter-Windschutz-Kombi im Schaffensprozess und dem vorläufigen Ergebnis.
Start ist die Ausgangssituation im Vergleich der bisher 0,7 Toaks Topf und der Neuanschaffung des 1,6l. Topf aus gleichem Hause.
Das bisherige Schaffenswerk als Vorlage...
...und ich denke gut zu sehen, der Durchmesser vom großen Topf ist logischerweise größer.
Das 0,03mm Titanblech und die 3mm Titan Rundstäbe kamen, nach einer gewissen Weile mit gewissen Hintergründen, wieder von Evek.
Das Blech wollte zwecks Maße angreifen in eine vorläufige Rundung gebracht werden.
Ein Espressodose war da hilfreich. Immer wieder faszinierend das leicht knackende Geräusch vom Titanblech wenn man es vorsichtig biegt.
Vorgebogen konnte ich als erstes die Halteklammer, ebenfalls aus einem 3mm Rundstab gefertigt samt der dazu, zunächst passenden Bohrungen positionieren.
Danach wurden die Maße für die Rundstäbe abgenommen, welche als Topfhalter dienlich sein sollten.
Die Höhe jener Maße hatte ich von der ersten Topfhalter-Windschutz-Kombi übernommen. Durch den größeren Radius mußten aber diese Lochungen neu abgezeichnet werden.
Hilfreich dabei, Tesakrepp oder ähnliches. Kann man grob draufkleben und dann genau anzeichnen.
Nach dem Anzeichnen mit dem kleinen Kreuz-Schlitz kurz gemarkert und anschließend bohren.
Bohren geht übrigens ganz gut mit einem scharfen Holzbohrer. Nach dem Bohren noch mit einem Kegelbohrer noch beidseitig entgraten. Han gehört das Titanmetall Spähne in den Fingern gut kommen.
Erste Passtests zuerst mit fem dicken Topf.
Bei Armin, meiner Titan Bialetti dann auch geschaut.
Da durften aus der Erfahrung heraus die Haltestäbe weder zu dicht zusammen stehen, aber auch nicht zu weit auseinander. Denn merke, der schmale Durchmesser braucht halt für das warme kostbare und erheiternde Nass!
Die Hitze soll wie bisher vom Toaks Spiritusbrenner geliefert werden, aber der geneigte Outdoorspezi schreckt auch nicht vor einem Kleinst-Totholz-Betrieb zurück.
Liegt bzw. hängt ja oft eh wo rum, wozu also zusätzlichen Brennstoff bemühen? Logisch, denke ich.
Stumpf könnte man jetzt auf dem nacktem Boden das Feuerchen entfachen, ist dann aber nicht mein Ding. Grund hierfür, eine gewisse Zugluft sorgt gerne für eine gut rauchfrei Verbrennung. Beim Vorgänger hatte ich mir zwecks dazu ein passendes Bodenblech eo entliehen, das war jetzt hier aber auch zu klein.
Da aber mitgedacht wurde, kam noch ein Zuschnitt aus passendem Rohmaterial mit der Lieferung.
Auch hier im Prozess eine simple Baumarkt Blechschere tat so vorzüglich ihren Dienst, daß ich mich weder für einen Korrekturschnitt als ein entgraten der Schnittkanten entschieden habe. Vielleicht hatte ich aber auch nir ein besonders ruhiges Händchen.
Der gesamte Vorgang der Lochungen wie schon beim Windschutz selbst. Ein wenig kreativ-konstruktiv anzeichnen, bohren und mit dem Kegelstumpfbohrer entgraten. Einziger Unterschied, hier kam natürlich ein dickerer 7,5mm Bohrer zum Einsatz, anstatt des 3,5mm Bohrer.
Falls an der Stelle die Frage auftaucht, warum rin 3,5mm Bohrer bei doch nur 3mm Rundstäben...
...durch die Radiusbiegung hatte sich gezeigt, daß eine 3mm Bohrung zu klein war.
Soweit, so gut, ein erster Test mußte her.
Mit Kleinstholz aus der Kollektion läuft das wunderbar. Einzig...
...die Halteklammer als Verschluss für die Rundbiegung konnte ein bisschen weiter nach oben rücken.
Der Grund, beim Nachlegen kam man gelegentlich immer wieder mal dran.
Bis hierhin war der Part also gelaufen. Genaue Maße kann und werd ich mal die Tage abnehmen und auch zur Verfügung stellen.
Zwischenzeitlich zeigte sich aber beim ersten Test mit dem Toaks Spiritusbrenner, daß jener entgegen meiner dumpfen Vermutungen doch mehr als gut pfeffert und dem oben im Topf lungerendem Wasser ordentlich Dampf macht.
Doch bei genauster Betrachtung...
...die Hitze war so groß, oder besser gesagt riesig, daß sich zumindest der hintere 3mm Rundstab sichtbar verformte.
Übrigens konnte ich das beim kleineren Model nie feststellen.
Zudem hatte ich verschwitzt...
...das sich der seitlich Griff nur in der vorderen Zufuhröffnung positionieren ließ (was mir zwar nicht so prall schmeckte, dann aber auch im Kontext keine Ruhe ließ).
Also hatte ich an einem weiteren ruhigen Wochenendtag mit dem passenden Werkzeug weitere vier, nein sorry acht Borhungen gesetzt.
Hoch genug das der seitliche Topfgriff stets drüber passt und ebenfalls hoch genug, daß sich die Hitzeentwicklung innerhalb der Konstruktion mit Hinblick auf thermische Verformung reduzieren würde-könnte.
Tata! Neue Löcher neue Lösungen.
Ein weiterer Test mußte her. Zunächst mal den Spiritusbrenner nur grob befüllt um zu sehen ob auch die thermische Verformung noch auftritt.
Das konnte ich kurz darauf bestätigen. Der Topf wurde dann mit 1l. Wasser befüllt und der Toaks Brenner voll gemacht.
Optimus hin oder her, nach gut zehn Minuten brodelte das Wässerchen.
An der Stelle kamen dann meine genrellen Gedanken zu einem größeren Spiritusbrenner aufkommen. Denn beim Blick in jenigem...
Viel war da jetzt nicht mehr drin. Jetzt muß ich gestehen, wie voll ich den Brenner befüllt hatte, hatte ich nicht auf dem Schirm.
Da ich an der Stelle auch weg mußte, entfiel ein weiterer Test mit einem Kochvorgang. Denn die Frage wäre ja, wie lange könnte man damit kochen?
Anbei...
...könnte man sich nochmals mit der Hitzebeständigkeit der 3mm Rundstäbe befassen. Wären dickere Rundstäbe da reistenter?
Denn dann könnte man einer verbesserten Brennleistung den Topf wieder weiter nach unten bringen, Aussparungen für den seitlichen Griff müßten dann natürlich her, dafür käme man dann aberut der vorhandenen Brennstoffemenge/ Spiritus satter hin.
Ich hoffe ich hab jetzt hier keine Langeweile ausgelöst
, aber auch nix vergessen.
Ansonsten, fragen...