Hallöchen,
so, der späte Nachmittag ließ mich nach der guten Tasse Caffee nochmals Fahrt aufnehmen un dich erinnerte mich der Aufgabenstellung - Bodenschläfer. Halt nur wenn Baum nicht geht oder sich nette Hütte anbieten würde.
Wir erinnern uns an eine zwar aufregende und wohl in der Form aus einmalige Nacht auf einer Halde. Der Titel Übernachtung mit Sternen über dem Himmel trifft es wohl gut.
Gut, mit dem Cumulus Taiga 250 Topquilt large wurd´s ab dreie in der Frühe arg frisch am Rücken. Hinweise und Ideen zur Grundproblematik als auch Lösungsansätze gab es ja schon. Nochmals Dank dafür, auch wenn es den Anschein hatte, ich komme mal wieder nicht aus´m Knick.
Die Idee den TQ mittels geeigneter Schüre an der Isomatte zu fixieren war wohl nicht ganz verkehrt. Geeignetes hatte ich dazu ja auch mal wann gefunden, aber auch diese Lösung kam nicht zu Zuge. Denn ich hatte da noch einen ganz anderen Gedankengang.
Wenn man ja mit der Hängematte unterwegs ist, hat man ja auch einen UQ dabei, in meinem Falle einen Cumulus Selva 300 Underquilt. Was also wenn man mit dem UQ eine Art untere Hälfte sich zusammen bastelt, also so halt vor Ort wenn es soweit ist? So war mein Gedankengang und den hab ich dann mal heute ausprobiert.
Also mal die Big Agnes Isomatte ausgerollt und it Luft befüllt und das im Kopf schwebende Konstrukt zusammen gestellt. Und siehe da...
Schaute schon recht nett aus. Am unteren Ende einfach einen weil zur Hand liegenden Carabiner in die werkseitig vorhanden Halteschlaufen gesteckt und verbunden. Ein zusätzlichen Fast-Fußsack. Im Mittelteil, also dem kritischen Bereich, machte felixble Kordel durch die Halteschlaufen gezogen einen guten Dienst.
Auch praktisch, mein Kissen bleibt schön fein am oberen Ende der UQ an seiner Stelle.
Dann bin ich mal rein in die Pennhöle und hab mal alles von innen abgetastet ob es da wo reinziehen könnte. In der nicht beheizten Fitness-Garage war aber so nix auszumachen. Also mal den Würfel aus dem oberen Ende gesteckt und die Lage untenrum und in der Mitte gecheckt.
Sah jetzt auch nicht so verkehrt aus. Verbessert hab ich dann aber noch die flexible Kordel im Mittelteil. Die Kordel wurde nur noch einfach durchgeführt und am anderen Ende durch einen an der Hatlasche geknoteten Kordelstopper geführt. So könnte man die Sache obenrum weiter zuziehen oder eben weiten.
Liegtest mit drehen erfolgte und alles soweit für gut befunden. Fast schon zu gut, denn ein Gedanken zu einer Nacht draußen kam schon auf. Aber da gab es noch einen weiteren Tages- oder eben Abendablauf. Also mal raus aus der Pennhöle und das Gesamtbild nochmals betrachtet. Like!