Beiträge von sakura

    Hi,

    nachdem ich heute ein wenig mehr draußen gewirtschaftet habe, wurd' s mal Zeit für eine kleine Auszeit. Das Regendach war ja noch aufgebaut, kann also nix passieren.

    Der schon im letzten Jahr angeschaffte kleine Tisch passt auch super.

    Der Blick auf die Futterstellen für die kleine gefiederten Freunde.

    Euch noch einen schönen Tag ;)

    ...das Einzige was ich jetzt so spontan nicht sehen kann, ist der Ventilator auf dem Ofen für die Wärmeverteilung. Wobei ein Wasserkessel ginge auch noch.

    Moin,

    mensch, wenn man das so sieht, wie bekommt man das ganze Zeug an den Ort wo man hängt? Das geht doch nur mit einem Anhänger. Aber sei's gegönnt.

    Hi,

    tja ich hab nur auf eine Runde die Zeit tot geschlagen.

    Zumindest groß genug, nur den Komfort konnte ich nicht testen. Anhängepunkte in knapp Hüfthöhe ließen meine zarten pre-Urlaub 90kg+ zu arg der Schwerkraft folgen.

    Vielleicht gut so, den für den Kurz, wer weiß... :P

    Du immer mit Deinen Fragen nach "was ist besser". Ist grün besser als blau? Salzig besser als bitter? Ne Buche besser als ne Eiche? Ker, so langsam ist mal gut. Kaufen, ausprobieren. Oder irgendwas studieren, was mit theoretischer Grundlagenforschung zu tun hat. Raketenwissenschaft oder so.

    Ja gibt Leute die fragen halt mehr (und lesen sowie verstehen das dann auch), also Leute die marktblind jeden Mist ins Haus holen.

    Hi,

    gut, wer jetzt nur durch Fragen auffällt, sollte sich eventuell auch mal un die Praxis bemühen.

    Wie wäre denn sich mal un zu hören, wer hier im Forum welche Hängematte hat, sich direkt (im jeweiligen Thread umzuhören) mit diesem Jemand zu treffen?

    Ich geb mal eine groben Vergleich aus dem Fahrradverreich wieder. Fahrräder einer Preisklasse unterscheiden sich fast nicht.

    Logisch, die Hersteller können alle nicht zaubern, müssen also die gleichen Teile einkaufen, wie die anderen Marktmitstreiter.

    Ob dann noch entscheidende Unterschiede in der Fertigungsqualität gemacht werden können, bliebe zu hinterfragen.

    Was eine Ausführung praktischer Details angeht hat man eh nur zwei Wege.

    Entweder man kann sich das gut vorstellen was der jeweilige Anbiete da wie ausfertigt, oder man macht seine Erfahrungen.

    Und gerade da behaupte ich als noch relativer Frischling, die Ansprüche ändern sich, was gestern noch undenkbar schien, ist heute gut, morgen aber schon ein no-go.

    Hi,

    Rügen ist eine Insel. Was mir spontan einfällt ist viel Wind und die Anzahl an Bäumen könnte eng werden.

    Außerdem tippe ich mal drauf, daß von wegen Naturschutz & Co. auch da mal eine vorherige Erkundung sinnvoll sein könnte.

    Moin in die Runde,

    hab da mal gerade ein wenig mehr Zeit und so will ich mal von meiner ersten Waldnacht hier ein paar (mehr) Zeilen einpflegen. Auch gerade im Kontext zum Ruhrpott-Treffen, wo mir ja das Wetter und andere Umstände ein Strich durch die Rechnung machten.

    Es ist wie es ist, das Wetter war wie so oft der entscheidende Faktor. Aber dieses Mal im positiven Sinne!

    Aus sehr vielen Jahren Erfahrung mit dem draußen sein, hab ich da so eine Grenze von 5c° für mich ausmachen können. Aber auch diese natürlich nur unter entsprechenden Bedingungen und dem dazugehörigen Equipment.

    Tja und so kommt es dann auch, daß ich bis jetzt nie einen Gedanken an eine Übernachtung bei weniger als 5c° nachgedacht habe.

    Das Wetter war passend und so kam es dann neulich Samstag zu der eher spontanen Aktion.

    Nach dem ich bei meiner Ältesten war um dort nach ihrem Fahrrad zu schauen, bin ich mal auf Dunst an einen Hängeplatz von mir auf den Rückweg vorbei gefahren.

    Dort war soweit alles gut, also ab nach Hause und die Klamotten packen. Dazu dann noch was für ein geschmeidiges Abendessen und etwas zum Frühstück. Kekese oder Ähnliches zum Espresso sind da quasi Pflicht.

    Auch wenn ich die Fahrten vorher mit dem altgedienten Volotec gemacht habe, es ging zu Fuß in den Wald.

    Der Deuter Rucksack war gut gefüllt und ließ dann schon gewisse Zweifel am Unfang der Camper-Glamping-Luxusausstattung aufkommen. Warum nur ist so ein Pizzaofen nur so schwer? =O

    „Das Wetter war jetzt kein Traumwetter“, wie die meisten sagen würden. Aber eine Regenhose war mit im Gepäck und die Regenjacke hatte ich an. An dem Punkt sollte also nix anbrennen.

    Nach einem überschaubar langen Fußmarsch erreichte ich das Zielareal. Ich mußte mich aber noch mit ein wenig Geduld üben, ein Hundegänger in quitschgelber Jacke stand in weiter Sichtbarkeit.

    Man muß ja jetzt nicht unbedingt sehen wie man(n) mitten in den Wald hinein spaziert. Nachdem er dann aber weiter zog, schwenkte ich noch auf einen mir bekannten Trampelpfad und kam so ungesehen ans Ziel.

    Jetzt wurd‘ s aber auch langsam Zeit, denn die Dämmerung war schon fast vorbei und die Dunkelheit scharrte schon arg an der Pforte. Zum Glück hatte sich der Niederschlag verkrochen, so konnte ich zuerst die Hängematte aufhängen und dann das Tarp hinter abspannen.

    Der Trick dabei, bei der Hängematte befindet sich eine kleine aber sehr hilfreiche Petzle Bindi Stirnlape.

    Und genau die tat dann auch beim abspannen des Tarps einen guten Dienst.

    Beim abspannen merkte ich aber, an die Tarpspannleine muß ich wohl noch mal dran. Da hab ich wohl in der Vorbereitung zu viel und zu gut gedacht. Ich glaube sie ist zu überdimensioniert.

    Klappte aber sonst alles gut und ich war zufrieden. Dann mal fix sich was auf den Löffel machen. Auf dem Sitzkissen hockend, eine Plane unter such erwärmte ich mir eine Dose Biolinseneintopf.

    Danach gab es als Nachtisch noch zwei Hände voll von einer Nussmischung. Zähne putzen und ab in den Yeti Schlafsack schlüpfen.

    Interessant an dem Punkt fand ich, der normale Mensch denkt ja, so im Wald ist mächtig dunkel. Naja, im Grunde genommen schon. Doch das menschliche Auge gewöhnt sich recht fix an die Dunkelheit. Denn bei den nächtlichen Gängen braucht ich nicht mal eine Stirnlampe. Es kam mir eher so wie morgendliche Dämmerung vor und das auch noch um 22:00Uhr.

    Aber irgendwann ist auch so eine Nacht zu Ende und man erblickt das Licht der Wald-Welt. Wie dachte ich mir doch so schön? „Der Regen ist heller geworden, es muß Morgen sein.“ Also erstmal aufsetzten und sich in die Schuhe fallen lassen, die wärmende Jacke über gestreift und mal wieder…

    Danach bin ich dann aber noch für einen Moment in den Schlafsack geschlüpft. Ich wollte einfach noch ein wenig die Stille genießen. Doch dann kam doch der Kaffeedurst und so wurde ein…

    …Espresso-Frühstück gemacht. Jamjam, lecker! Und dann kam auch schon der Moment, wo man anfängt alles wieder im Rucksack zu verstauen. Dauert ja auch eine Weile. Für ein paar Minuten hab ich aber noch das nähere Areal zu Fuß in Augenschein genommen.

    Ein letzter Blick in Richtung Lagerplatz, nur noch der Rucksack steht auf der Bodenplane…

    …dann aber auch jene zusammen rollen und Abmarsch. Eigentlich kein Regen und auch immer noch angenehm von der Temperatur her.

    Passte doch. Resume: so ganz aufregend wie das wohl von dem einen oder anderen gedacht wird, ist so eine Waldnacht jetzt nicht. Zumindest nicht bei mir.

    Ich hatte zwar die Hoffnung auf ein paar Rehe zu treffen, denn genau jene hatte ich auf dem Hinweg einen Waldweg kreuzen gesehen. Aber sie ließen sich nicht blicken.

    Gut, dann schauen wir mal wie das jetzt weiter geht. Euch noch einen schönen Tag. ;)