Beiträge von sakura

    Hallöchen,

    nachdem die Sache mit dem Cumulus Taiga geklärt ist, kann man ja weiter machen.

    Ein paar Zeilen aus der Hängematte heraus getippt

    Die Tage hatte ich schon meinem kleinen Dreibeintisch eine neue, aber vor allem robustere Tischplatte verpasst.

    Aus dem Möbelhaus wo der chic daher kommende Tisch mit einer wohl aus MDF bestehenden wenn auch komplett lackierten Platte war halt für den Außeneinsatz im Burggarten nicht ganz die beste Wahl.

    Aber das wusste man halt und hatte letztendlich auch geeignete Mittel am Start.

    Nach knapp einem Jahr sah die originale Platte in cremeweiß nicht mehr wirklich nett aus.

    Kratzer waren das kleinste Problem, etwas mehr zeigte sich die nicht wirkliche Eignung für Caffee & Co..

    Seichte Spuren von Hitzeeinwirkung halt, also wurden mal die Tischbeine samt derer Verschraubungen entfernt und im Fundus was von der sibirische Lärche hervor gezerrt.

    Nach grob eineinhalb Stunden messen, zurecht schneiden, feilen, bohren und dem Verschrauben war das back-up soweit.

    Die Oberfläche nun in deutlich robuster aber auch größer in der Nutzfläche. Sie ist ja nun quadratisch.

    Mal so ein Vergleich. Mir gefällt's und so sollte es gehen. Aber...

    ...wie das eben so ist, das Auge schweift durch den Burggarten und der Wind ackert arg an der Schutzfolie vom Strandkorb.

    Mein erster Plan war, da einfach was mit einem Tüdelknoten zu zaubern. Das wäre aber für die Nutzung seitens der holden Burgdame eher ungünstig und im inneren Auge sah ich sie schon mit der Schere einen Knoten brutal aufschneiden. Doch dann die Idee und wieder ein Griff in den Fundus.

    Zwei Schnallen, eine rechts und eine links.am Reißverschluss, ein wenig olle Schuhkordel, muß ja kein high-end sein und schon flatter da vom Wind nix mehr übermäßig hoch.

    Sind halt alles so Kleinigkeiten die einem das Leben erleichtern.

    Hallöchen,

    kurze Rückmeldung und natürlich auch einen fetten Danke an alle die sich hier so nett zu meinen wohl auch oft wirren Gedankengängen geäußert haben, die Entscheidung ist gefallen.

    Natürlich habe ich von meiner Seite aus alle Hebel bewegt, damit der Monster Taiga 250 samt Individualisierung nun unter die Nähnadel kommen kann. Wie man mir ja schon im Angebot mitteilte, zwei Wochen würde es wohl dauern.

    Warum hab ich mich jetzt doch für das all-in Paket entschieden?

    Natürlich wird' s beim mit ganz so ambitioniert winterlich und damit kalt aber vor allem Nass zugehen. Dafür ist mein Tarp (was dann abet die nächste und hoffentlich auch letzte Überlegung sein wird-könnte) mit 4 x 3m zu fett abdeckend. Aber...

    ... inzwischen mußte ich ja selbst erkennen, daß ich da eher jener Typ bin der es nicht nur ganz gerne 100% safe haben will, sondern gerne eben mehr.

    Dabei hatte ich ein Bild im Kopf, wie Frühtau auf der Oberseite des Taiga liegt, eventuell sogar bei einer, vorsicht die böse Begrifflichkeit 8o ,Bodenübernachtung.

    Könnte ja mal sein, beim Bikepacking eventuell in einem geeigneten Shelter, wo dann aber eben meine Cocoon ums Verrecken nicht zu platzieren wäre.

    Ja soviel also nun dazu. Und nochmals meinen Dank an Euch. :thumbup:

    Kontext ist alles: Wenn man vorhat, den Schlafsack wetterfest zu machen (zb weil man unter einem minimalistische Tarp pennen will), dann halt richtig. Erwartest Du in einer nassen Hängematte zu pennen?

    ...ich wollte damit tauchen gehen.

    Hi,

    nein, natürlich nicht. Ich bin aber irgendwie so gestrickt lieber zweimal auf Sicherheit ala nur auf Spaß. Mag ja ein Tick von mir zu sein.


    ... außerdem generiert das hier Gesprächsthema... 8)

    Die Frage ist aber: Ist hydrophobe Daune wirklich besser? Und Quantum Pro besser als Airtastic? Und wenn überraschenderweise ja, 200 Taler Aufpreis wert? Ich hätte da auch Zweifel…

    Moin,

    naja, bei den normalen Quilt kann man ja konfigurieren und dort wird dann bei einer hydrophoben Daunen auch zum Quantum Pro geraten. Natürlich optional.

    Hi,

    war heute zu Fuß (aber ohne Hängematte) unterwegs. Erst einen Trampelpfad entlang...

    ...dann ein bekanntes Waldgebiet durchquert.

    An einem immer noch im Bau befindlichen Wasserüberlaufbecken tut sich was Interessantes.

    Dann ging es auf Humbert rauf.

    Dort oben nett eingerichtet, ein gesunder Mix aus UL und Glamping.

    Es gab ein kleines Fütterchen und anschließend einen Espresso.

    Waren gute 10km in entspannt.

    Das soll dir suggerieren, dass du mit jedem weiteren Tag wertvolle Hängezeit verlierst.

    Allerdings ist die durchschnittliche Lebenserwartung höher. Es sei denn, du legst den Wert der Versicherungen zu Grunde.

    ...naja, verlieren tue ich da nix. Hab ja eh das Luxusproblem, daß ich nicht den ganzen Tag so schön sinnbefreit in der Hängematte verbringen könnte. Denn dann wäre ich nach Einbruch der Nacht nicht müde.

    Hätte ich ja heute auch machen können, hab ich dann aber zum Glück nicht.

    Moin,

    nicht vergessen...........die durchschnittliche Lebenserwartung eines deutschen Mannes liegt bei 78,3 Jahren. Also schlag zu 😄

    Gruß von der Ostsee

    ...was soll mir das suggerieren? Ich bin über 50 und gehe tendenziell eher auf die 60 zu. In Anbetracht meiner noch ausstehenden Lebenserwartung könnte man eine Hochrechnung machen. 8o

    Aber trotzdem Dank für Euer Mitgefühl. :S

    ...alder, satte 46 Taler für einen Espressolöffel! Ist der von Jungfrauenhänden in Einzelarbeit handgeschmiedet. Wobei mir da noch der Film "Alte Männer auf Rädern" einfällt. Kennt den jemand (von den Radverrückten) hier?

    Hi CliffHanger,

    hi zusammen,

    nein, warum sollte ich mich vertun? Ich habe nichts von - in Beton gemeißelt - geschrieben.

    Natürlich differenzieren die Angaben ja nach Quelle. Und natürlich auch nach persönlicher Lebensweise. Aber jetzt bitte nicht falsch verstehen. ;)

    Ich selbst komme auch locker auf über 2l. Trinkwasser am Tag, exklusiv Nahrung und Kaffeeware.

    Aber insgesamt geht's ja hier eher um Wasserfilter. ;)

    Moin,

    Also wenn ich überlege, das ich als dynamischer junger Mann *hüstel* schon an einem normalen Tag 2,3 Liter trinken soll (und auch mache), finde ich 3 Liter aufwärts schon angemessen wenn ich den ganzen Tag draußen unterwegs bin :/

    so wie ich das nachverfolgen geht es wohl um eine normale Flüssigkeitsmenge am Tag von 1,5l. bis 2. pro Tag. Flüssigkeitsmenge bedeutet aber auch das Wasser in der Nahrung. Extrembeispiel wäre hier Wassermelonen. Normal bedeutet aber auch bei normaler Tätigkeit.

    Wenn man aktiv ist und weitere Faktoren wie Wärme/ Hitze dazu kommen, dann wird sich mit Sicherheit eine Trinkmenge erhöhen. Bei mir waren es am Samstag bei nahezu konstant 30c° und einer Radrunde von gut 5h auch 4l. während der Tour.

    Moin zusammen,

    Das ist unsere deutsche Sicht der Dinge. Weil wir schlicht nichts anderes kennen und abseits der bestehenden Regeln sowieso alles schlecht ist.

    Man hat in der BRD halt Rechtsprinzipien und wenn ich das jetzt, natürlich unter Vorbehalt richtig hinbekomme, ist alles erlaubt was nicht ausdrücklich verboten ist.

    Ich sehe da für mich keine Nötigung zu einem schlechten Gewissen. Zumal man, also auch ich sich an grundsätzliche Regeln hält. Nur um mal ein paar auf zu zählen, keinen Müll hinterlassen, keinen Lärm machen, bestehende Vegetation so lassen wie ist.

    Natürlich weiß es die breite Masse der Bevölkerung besser. Übernachten im Wald ist verboten. Punkt.

    Ich finde solche Aussagen im direkten Vergleich zu einem anderen Thema immer sehr befremdlich. Denn die Masse der Kraftfahrzeugführer hat kein Problem damit schneller als erlaubt zu fahren. Und das finde ich deutlich kritischer, denn dabei gefährdet man andere Personen.

    ...so aus dem Kopf war es glaube ich von Tarptent.

    Hi,

    aber mal eine andere Kurzgeschichte, auch wenn das für die alten Hasen hier mit Sicherheit nicht neu sein wird.

    Wie das Leben ja so ist, ist man erstmal wo in so einem Outdoor Forum, vorzugsweise hängemattenlastig, schaut man auch mal rechts und links in die Auslagen diverser Läden.

    Das fängt ja wie Ihr alle wisst beim Besteckkorb aus Edelstahl im Ikea an und endet... .

    Naja, sind wir mal ehrlich, eigentlich endet es nie! 8o

    Was mich aber immer schon gereizt hatte, war eine Camping-Dusche.

    Erfahrung mit den 5l. fassenden Wasserblasen aus dem Decathlon hatte ich ja aber eine Camping-Dusche hatte ich dort nie gesehen und folgerichtig nie käuflich erworben.

    Vor ein paar mehr Wochen streifte ich dann mal wieder durch einen Drogeriediscounter um ein paar wenige Alltäglichkeiten zu kaufen.

    Und was sieht mein aufmerksames Auge dort? Genau, eine Camping-Dusche für einen Betrag wo ich mir sagte, kann man eigentlich nix verkehrt mit machen.

    Die erste Begutachtung verlief eigentlich undramtisch. Eine dem Preis fur knappe 15 Taler angemessene Qualität. Aber jun gut, soll ja auch nicht auf einer mehrmonatigen Himalaya Expedition seinem Sinn & Zweck nachkommen.

    Mit der Erstbegutachtung kam natürlich auch ein erster Test, ma' fix Wasser eingefüllt und wo aufgehängt.

    Der leicht geknickte Schlauch war auch beim Durchlaufen mit Wasser geknickt, es tropfte ein wenig am Auslass und auch der Duschstrahl hatte eher was von ... .

    Aber lassen wir das, für den Kurs ist das eben so.

    Trocknen lassen und weghängen.

    Da ja aktuell noch ein paar Urlaubstage anliegen und ich eh heute hier im Burggarten zugange war, also eigentlich wie immer, wobei sich da schon die ernsthafte Frage nach dem Sinn der Innenräume auftut, wurde heute früh das gute Stück aus seiner Lageposition geholt.

    Wasser einfüllen und dann mal schön den Tag über in der Sonne liegen lassen.

    Da jetzt alles fertig war konnte also auch mal der volle Test erfolgen.

    Das Wasser war wohlig warm, was der Handtest ergab.

    Duschgel, Handtuch und frische Wäsche lagen bereit, die Camping-Dusche in einer brauchbaren Höhe aufgehängt und dann mal Abfahrt.

    Ich muß sagen, zwei Punkte machen sich bemerkbar.

    Punkt eins, die 10l. Blase hängst du mal nicht eben in eine gescheite Höhe. Das bringt es mit sich, daß da maximal Kopfhöhe umsetzbar war, was uns wiederum zu Punkt 2. bringt.

    Damit nun der grob 30cm lange Schlauch samt dem Brausekopf dem physikalischen Gesetze zufolge das Wasser nach unten bringt, ist eine eigene tiefere Position sinnvoll.

    Bei meinen gewachsenen 1,88cm reicht das also nur bis zum Bauch. Also im besten Fall.

    Dank der regelmäßigen Mobilisation auch mit der tiefen Hocke konnte ich aber nun tatsächlich gut duschen.

    Wasser reichlich genug auf dem Astralkörper :P verteilen, einseifen was aber auch im Stehen geht und anschließend wieder in der tiefen Hocke abduschen.

    (Foto vom kurz vorher gibt's hier aber im öffentlichen Raum nicht :whistling: )

    Kann man jetzt sagen was man will, ich fand das super.

    Von den 10l. Wasser hab ich jetzt eventuell fünf gebraucht und dabei hab ich jetzt nicht gegeizt.

    Ja ich weiß, ich laber hier wieder ellenlang rum, aber ich kann nicht anders. ;)