Moin,
so und hier jetzt die lange Version der letzten Nacht. Es ist eine Geschichte von einer Idee die sich irgendwie beim Espresso-Tonic formierte.
Burggarten, Halde oder doch weiter weg…
Tatsächlich stellte sich diese Frage gar nicht so, was ich aber schon vermutete. Denn der Freitagabend-Modus ließ die Nacht schon lange in ihrer Präsenz stehen, als das man sich noch wohin hätte begeben können. „Du fauler Hund!“ *grins*
Mit einer Stirnlampe wurde die Cocoon Hängematte auf Maß * im Burggarten gehängt, der Cumulus Topquillt und der Cumulus Underquillt wurde positioniert. (* Apropos auf Maß hängen und so, da ist noch eine, oder besser gesagt zwei Ideen so im Kopf um genau das Thema Position Hängematte im Burggarten zu optimieren.)
Da ich mich für die Aufhängeposition direkt über der Terrasse entschied bedurfte es ein, zwei Tests bis ich da den richtigen Abstand hatte.
Normalerweise hängen meine beiden Hängematten ja in der Nähe der Hecke, aber das frohlockte mich an diesem Abend nicht ganz so. Zu nah an der Buchenhecke und damit auch zu nah am Gehweg wäre zwar ein Plan, dann aber doch eher nicht. Irgendwie war mir eben nicht danach.
Worum ging es eigentlich?
So genau lässt sich das nicht sagen, oder dann doch? Es ging für mich um zwei Dinge. Zunächst mal, auch wenn hier eine Reihenfolge keine Gewichtung aussagt, um eine Nacht unter freien Sternenhimmel. Viele waren es dieses Jahr nicht, ich kann mich nicht mal an eine erinnern.
Auf der anderen Seite wollte ich unter den gebotenen Witterungsbedinungen auch die nun finale Kombination aus dem Cumulus Topquillt und dem Cumulus Underquillt ausprobieren. Da hat man die Sachen endlich lange erspart und dann ins Haus geholt, aber so im Schrank liegend erfüllen sie ja nun so keinen echten Zweck.
Irgendwo auf dem Zeitstrahl…
…gegen zehn in der Nacht wird es gewesen sein, wo ich vom Küchenstammplatz auf bin, eine gewisse Bettschwere verspürte und somit beschloss, jetzt oder nie!
Nun gut, bis das set-up stand, wie man ja so sagt, wobei es ja eher ein Hängen und liegen geht, dauerte es. Ich sprach davon. Mit einer Außentemperatur von unter zehn Grad war es nicht wirklich kalt und der erste finale Liegetest geschlüpft in den Topquillt brachte eine gewisse Zufriedenheit mit sich. Klar bei dem Sternenhimmel!
Nur irgendwie war die Pumpe nun wieder auf Schwung und auch mit dem Anblick ins feingliedrig und punkthaft erleuchtete Schwarz braucht es wieder eine Zeit bis die Augen erneut schwer wurden. In der Zeit wurde der Underquillt nochmals, übrigens direkt aus der Liegeposition heraus nachgezogen, damit er fein an der Hängematte anliegt.
Da schwirrte irgendwie der Begriff cold-spot wohl mehr im Kopf als am Rücken. Oder doch nicht? Alles eine Sache des Kopfes.
Half aber alles nix, der Lymphfluss meldete sich schon bald also pellte man sich sich wieder aus dem hängenden Schlafgemacht raus und entledigte sich der überschüssigen Körperflüssigkeit. Bevor es dann wieder ins warme Etwas ging noch am Fußende an der passenden Strippe für den Underquilltgezogen, kann ja nicht schaden.
Jetzt ging es eigentlich schnell, die Augenlieder schon lange auf halb-acht und nur für den kurzen Akt mal eben gelupft glitt man analog zur übergezogenen Schlafmütze des mit über 2 Meter extralangen Topquilltwohl in den Schlaf. Der war auf jeden Fall warm.
Die Phasen
Die Augen waren geschlossen doch immer wieder gab es sowas wie ein Wachsein. Zum einen wollte die Liegeposition gefunden werden, ein Indiez dafür das man schon lange keine Hängemattennacht mehr gemacht hat, aber es wurde sich auch der noch aus Beginn aufgesetzten Mütze entledigt.
Trotz schmaler Kluft aus einfachen Baumwolle T-Shirt und nur schmalem Beinkleid sowie der Wollsocken war es muckelig warm. Das es hier und da am Rücken kühler sein sollte…, jaein es passte schon irgendwie.
Doch etwas nicht passte
Hatte ich vergessen das der urbane Raum rund um die Burg mit dem Burggarten am Freitagabend mit seiner Akustik dann doch nerven kann, oder war ich einfach nicht müde genug?
Ich gab mir zwar Mühe, begutachtete noch eine Weile den wunderbaren Sternenhimmel wo ich in Höhe einer Senkrechten unter dem großen Wagen lag, war dann aber doch so angenervt vom dem Krach daß ich zwar keine senile Bettflucht dann aber doch den Rückzug ins Schlafgemacht antrat.
Burggarten ist ja nett zum chillen und war es auch für die aller ersten Testnächte, damals aber heute ist es doch eine gewisse Mühe wert sich einen Platz im Wald zu suchen, oder doch an der Stelle auf der Halde oder sonst wo.
Auch egal, am Morgen danach sah die Welt schon wieder anders aus.
Das Schlafgemacht im Kern hing noch draußen in seiner Position, Decke oben und unten hatten aber seit dem Rückzug ihre Zeit im Burginneren verbracht.
Damit konnte nach einem kräftigen Espresso doppio der Tag langsam beginnen.
Frühstück mit Fattoria la vialla
Ich finde Griechenland & Italien gehen immer und auch zusammen. Und so wurde eine schmale Auswahl an schwarzen Oliven, Schafskäse, Tomate und einer leckeren Salamiwurst eben aus dem Hause Fattoria la viallazubereitet…
…ein zweites kleines Glas nichtalkoholischem Traubensaftes eingeschüttet und sich dann an jenen Leckereien gestärkt. Möge der Tag beginnen!
Kurzes Resume
Die Kombination der mobilen Schlafunterkunft passt soweit nur das mit dem Stand- oder besser gesagt, dem Hänge-Ort sollte man mehr im Fokus haben. *lach*
Euch dann einen netten Samstag und bleibt mir gesund! ![]()