Beiträge von grobinger

    Servus Korbi, willkommen hier im Forum und Grüße aus der Nachbarschaft ;) Falls Du jemand zum gemeinsamen abhängen suchst und/oder gerne auch mal Ausrüstung aus meinem überbordenden Fundus ausprobieren/besichtigen möchtest, sag mir gerne bescheid ;)

    Von Simply Light Designs gibt es ein ähnliches Produkt dass noch etwas raffinierter und vor allem leichter ist als das DD Sleeve. Habe aber auch schon bei Verwendung des WB UQP die Hängematte inkl. Wooki und Topquilt in das Bodenfach des Rucksacks gestopft. Geht auch...

    Für zukünftige Aktionen dieser Art ist es wichtig, dass alle sich an die Regeln halten!

    Auch wenn ich jetzt bestimmt eine PN bekomme, der alte Karton war nichts mehr und man hat daher einen Anderen verwendet...

    Dann kann man dies auch an mich kommunizieren oder in der Filiale einen passenden Karton kaufen nach Rücksprache mit mir wegen den Kosten.

    Aber einfach nach mir die Sintflut... geht net.

    Ich oute mich jetzt mal als der Trottel und bitte um Entschuldigung. Habe das weniger als Regel sondern als Empfehlung verstanden. Da der ursprüngliche Karton tatsächlich schon stark unter dem ersten Versand gelitten hatte, habe ich der Einfachheit und Schnelligkeit wegen ohne groß nachzudenken einen Karton verwendet der halt da war. Sorry dafür!

    So, jetzt gebe ich doch auch mal meinen Senf zu der Matte dazu:

    Kurz vorneweg, ich habe das gute Stück als potentiellen Kandidaten gesehen, meine Amazonas Adventure abzulösen, die ich mittlerweile ausschließlich für (Halb)tagestouren nutze. Wichtig war dafür für mich vor allem das Gewicht, Packmaß und ausreichende Bequemlichkeit für 1-2 Stunden chillaxen oder ein kurzes Mittagsschläfchen. Für diesen Einsatzzweck konnte mich die Matte voll überzeugen.

    Das Gewicht ist wirklich irre leicht für eine Matte dieser Größe. Mich hat bei dem Gewicht auch überrascht, das da tatsächlich zwei Karabiner verbaut sind. Trotz anfänglicher Skepsis aufgrund der Leichtbauweise haben die mich aber ausgehalten :D Das Material der Matte selbst fand ich sehr sehr angenehm, es hat einen ganz eigentümlichen soft touch. Der Stretch ist wirklich recht stark, kenne das von meinen anderen Matten in dieser starken Ausprägung eher nicht, war für mich aber auch kein Problem. Kann mir vorstellen dass es für andere ein Problem sein könnte, andererseits belastet ich die Matte ja mit meinem pizzagestählten Astralkörper auch recht stark. Nettes Detail ist auch die angenähte Tasche, eignet sich gut um ne Halbliterflasche o.ä. griffbereit zu verstauen. Hat die Amazonas Adventure in dieser Form leider nicht.

    Wo Licht ist, ist auch Schatten. Was mir nicht gefallen hat: Der Bananenpacksack. Hatte vorher noch nie eine TTTM in Benutzung, daher war das neu für mich. Ich fand das nicht so angenehm zum reinstopfen, aber vielleicht hat das auch einen tieferen Sinn den ich noch nicht verstehe? Ist das nur ein Markenzeichen? Ist aber auch nicht so dramatisch, tatsächlich kann man auch die angenähte Tasche verwenden um die Matte in sich selbst zu stopfen (spart man sich auch einfach das Gewicht vom Bananensack), allerdings kam die Tasche ohne Kordelstopper. Wenn es meine wäre hätte ich den einfach schnell nachgerüstet, wäre aber cool wenn da schon werkseitig einer dran wäre. Das war es auch schon mit dem Meckern (auf hohem Niveau), für das was es ist, ist es eine echt gute Hängematte. Für den Preis um die 50€ werde ich mir auf jeden Fall überlegen zuzuschlagen, ne besser "EDC"-Matte kann ich mir kaum vorstellen.

    Side Notes: Mir ist aufgefallen, wie sehr ich mich schon an eine structural ridgeline gewöhnt und das aufhängen ohne verlernt habe. Auch könnte die Matte gerne noch 30cm länger sein, dann käme Sie auch für mich zum übernachten auf leichtgewichtigen Touren in Betracht. Aber das sind natürlich Dinge, die schlecht mit dem Anspruch an die leichteste Matte auf dem Markt zu vereinbaren sind, deswegen wäre das als echte Kritikpunkte unfair.

    PS:

    Beinahe vergessen, auch von mir hier an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an Bernd!

    Ja, kann sein. Aber am besten schmecken Pizzen aus von unten beheizten Holzöfen. Ich frage mich wirklich: wo kommt die Unterhitze her? Und materialtechnisch gesehen stelle ich fest, dass einerseits ziemlich aufwändig geformte Bleche verwendet werden, die andererseits aber mit Hohlnieten durch das billigste Verfahren miteinander verbunden wurden. Das klingt - wie auch die Kampagne - nach Massenproduktion und macht mich skeptisch.

    Die Unterhitze kommt vom Stein der unten drin liegt. Was die Pizza von oben verbrennt, macht auch den Stein heiß. Selbes Prinzip wie im Packofen oder auch bei großen holzbefeuerten Öfen, der Ofen meiner Lieblingspizzeria arbeitet nach dem selben Prinzip (in groß, aus Stein, aber trotzdem). Im Vergleich zu anderen guten Pizzaöfen ist das eher sogar ein Schnäppchen, aufwändige Handarbeit kannste da nicht erwarten. Ist das der beste Pizzaofen der Welt? Sicher nicht, aber der wird wesentlich bessere Ergebnisse produzieren als ein elektrischer Haushaltsbackofen.

    PS:

    Würde nen Zwanni in Topf werfen, wenn es dafür beim Forentreffen Pizzaexzess gibt! :D

    Das geht soweit, dass am 1. August (Nationalfeiertag) manchmal Feuerwerk verboten und manchmal auch auf die öffentlichen Höhenfeuer verzichtet wird, um kein Risiko einzugehen.

    Ich bin öfter um Basel herum unterwegs und bin immer wieder baff, wie spät das Feuern im Wald in der Schweiz eingeschränkt wird. Regelmäßig wenn es mir schon zu heikel wird und in fast ganz Deutschland Waldbrandgefahrenstufe over 9000 ist, ist man in der Schweiz erst bei "Mahnung zu verantwortungsbewußten Umgang mit Feuer". Erscheint mir aber auch viel sinniger als ein grundsätzliches Generalverbot wie in Deutschland (a la Peterchen und der Wolf), denn wenn dann mal in der Schweiz ein Verbot verhängt wird, weiß man dass die Kacke wirklich am dampfen ist und die Leute halten sich dann auch dran...

    mal ne Frage aus der Praxis, am Wochenende im recht trockenen Wald bei Blankenrode vom Meerurlaub erholt. Buchen, Kiefern und Fichten soweit die Gedanken fassen können.

    Ich bin Holzvergaserfan, Trangia-Nutze und mag morgens meinen Kaffee heiß.

    Aber in so einer Umgebung, die ja unser eigentliches Habitat darstellt, traue ich mich nicht mal heiße Gedanken zu denken, geschweige denn Feuer zu machen.

    Wie macht ihr das?

    Imho ist die sicherste Methode irgendwas mit Feuer zu erwärmen/zu kochen das gute alte Esbit. Je nachdem was gekocht werden soll nehme ich einen der beiden kocher:

    https://esbit.de/trockenbrennstoff-kocher-titan-st11-5-ti/

    Jeweils mit einer kleinen Flammschutzmatte. Ich denke damit ist man ziemlich auf der sicheren Seite wenn man verantwortungsvoll damit umgeht. Kann mir ehrlich gesagt beim besten willen kaum vorstellen, wie dabei irgendwas passieren sollte. Umkippen, umschütten, explodieren etc. wie bei Spiritus oder Gas kann da ja nix mehr. Bei erheblicher Waldbrandgefahr verzichte ich aber, vor allem da es dann meist es so heiß ist, daß ich mit kalter Küche okay bin und auch dann nicht zwingend Lust habe, Kochgeschirr rumzuschleppen.

    Auch gut zu wissen: Bei einigen (oder allen?) Zollämtern kannst Du die für die Verzollung notwendigen Unterlagen auch postalisch oder per fax zusenden, so dass Dir das Paket einfach von Deinem Logistiker zugestellt wird und Du dann ggf. wie bei Nachnahme direkt beim Paketboten bezahlen kannst.

    Nachtrag hierzu: Am Wochenende Abholzettel vom Zoll bekommen (Underquilt von simply light designs bestellt), der "Service" das durch die Post verzollen zu lassen kostet zwischenzeitlich jetzt 28,50€ Gebühr plus 6€ "Auslagenpauschale".