Bei mir hats den Karabiner gesprengt, ist das besagt Sollbruchstelle oder war das Zufall?
Sollbruchstelle ist der Gummi, aber mir hat es auch den Karabiner verbogen. Wooki ist trotzdem heile geblieben...
Bei mir hats den Karabiner gesprengt, ist das besagt Sollbruchstelle oder war das Zufall?
Sollbruchstelle ist der Gummi, aber mir hat es auch den Karabiner verbogen. Wooki ist trotzdem heile geblieben...
Nachteil: Beschaffung innerhalb Europas... Wenn man nicht gerade in den USA Urlaub macht, ist es sehr teuer ran zu kommen.
dieser Nachteil wird aber in der ersten Nacht im Wooki wieder wettgemacht.
Das stimmt doch auch nur bedingt, der Wooki ist nicht wirklich teurer als vergleichbare (800+ cuin) andere Daunenprodukte. Bei Cumulus sparst Du im Vergleich keine 100€ (Selva 450 larg 349€, Wooki 0F 415€), hast dafür aber auch einen deutlich schlechteren UQ. Und im US-Vergleich gibt es gar keinen Unterschied.
Mein Sommertarp hat ich glaube 14 Abspannpunkte. Je nach Aufbaumethode nutze ich ganz andere Abspannpunkte. Vorteil: maximale Flexibilität, weniger Krempel, nur noch Schlaufen aus Stoff an den Tarps. Ich habe von den Tarps alle Kunststoffteile entfernt.
Ach so Du benutzt ja so ein 3x3 Tarp, dann macht das natürlich Sinn. Ich benutze meist ein Hextarp, das hat halt nur 4 Abspannpunkte die man auch immer alle benutzt.
Lustigerweise bin ich kürzlich den umgekehrten Weg gegangen und habe auf das System umgestellt von dem Du kommst (shockcord, cordlock und linelock, Heringe und rigeline extra). Gewicht gibt sich das ja eh nicht viel und ich habe an den Tarps auch eigentlich keine Abspannpunkte die ich nicht/selten benutze. Welchen Vorteil erhoffst Du Dir denn, außer dass Du weniger Krempel hast?
Bei 1,72 und 80kg und größerem Budget hast Du das Glück dass eine Warbonnet Matte (11 Fuß) für Dich passend ist, üblicherweise das Modell der Wahl dann die Warbonnet Blackbird XLC mit einem Wooki XL Underquilt. Alternativen dazu sind vielleicht günstiger aber nicht unbedingt besser bei Deiner Körpergröße. Topquilt ist hier im Forum der Cumulus Taiga 250 der de facto Standard (Obacht, ist relativ schmal geschnitten!) für den Dreijahreszeiteneinsatz, aber so groß Unterscheiden sich die Hersteller da ja auch nicht, ein Topquilt ist keine Raketenwissenschaft. Beim Tarp hast Du natürlich große Auswahl, für das große Budget würde ich persönlich Richtung DCF als Material schielen, zb von Hammockgear oder Dutchware.
Der Vollständigkeit halber seien noch alternative Konzepte wie die Crosshammock oder Brückenhängematten wie die Warbonnet Ridgerunner erwähnt. Die Crosshammock erfreut sich bei den ultraleichten Forenmitgliedern großer Beliebtheit, wenn die leichteste Lösung für Dich von großer Wichtigkeit ist, solltest Du da mal ein Auge drauf werfen.
Cocoon ist günstiger weil sie eine Daune mit nur 750 cuin Bauschkraft verwenden. Das ist nur marginal besser als eine hochwertige Kunstfaser, hat aber dafür die daunentypischen Nachteile. Der Wooki ist darüber hinaus einem konventionellen UQ mit Aufhängung an 4 Ecken deutlich überlegen. Daune hält bei richtiger Behandlung viele viele Jahre, imho tust Dir selbst besser einen Gefallen wenn Du noch einbißchen sparst und Dir dann die Optimallösung gönnst
Das ist dann sonst echt an der falschen Stelle gespart. Ansonsten wäre zb noch ein Apex Climashield Quilt zb von GramXpert oder Liteway empfehlenswert, das kombiniert den günstigeren Preis mit ähnlich gutem Gewicht/Isolation-Verhältnis wie die 750er Daune aber eben mit den Vorteilen von Climashield. Ob sich das lohnt kommt aber auch ganz stark darauf an, in welchem Klima Du unterwegs sein willst.
Teilnehmerliste:
1. Grobinger
2. Frau Grobinger (vorbehaltlich)
3.
4.
5.
6. Bedava
7.
8.
9.
10.
Ähm, bezahlt nicht auch ein Versandhändler an seinem Standort Gewerbesteuer? Ansonsten Zustimmung, leider gibt es hier keinen Laden wie walkonthewildside ![]()
Muss mich leider rauswieseln, da es mir zum einen einfach nicht kalt genug sein wird und zum anderen mein Fahrer ja leider absagen musst und alleine mit dem ICE ist mir die Anreise ein wenig zu kostenintensiv und die Reisezeit auch ein bißchen zu dröge...
Aber Euch viel Spaß!
Ich habe mir mal vor einiger Zeit mal die Kopie direkt aus China kommen lassen (AliE.press). Man kann den Stoff für irgendwelche DIY Projekte verwenden. Als Hängematte ungeiegnet, es sei denn man legt ein Brett in der Größe einer Isomatte hinein.
Das klingt doch nach etwas für Bedava...
Ich mach mir da wenig Sorgen, etwas zu finden, was unter 300g liegt und passt - der Markt ist ja Recht groß.
Ja eben, irgendwas findet sich schon, aber das ist ja auch gar nicht das vordringliche Problem. In einem ersten Schritt würde ich erstmal alles unnötige weglassen oder vorhandene leichtere Alternativen nutzen, das kostet erstmal gar nix und ist auch nicht mit Größenproblemen verbunden. In einem weiteren Schritt würde ich dann die Big 3 (Rucksack, Schlafsystem, Shelter) optimieren, da wirds dann hier spannend mit Blick auf die Hängematte und UQ/Isomatte. Die letzten paar hundert Gramm die es dann noch zu optimieren gibt ganz zum Schluss (zb hier augenfällig für mich Powerbank und Kopflampe), falls das überhaupt noch gewollt ist. Ob man nochmal pro gespartem Gramm nen € ausgeben will für ne andere Windjacke ist eben das i-Tüpfelchen zum Schluss.
Also gerade dadurch, dass ja viele UL cottages in fern USA sitzen, habe ich da bei den bekanntermaßen eher 'generous body types' eher gegensätzliche Erfahrungen gemacht. Zpacks, enlightened equipment, timmermade etc.etc. sind alle recht weit geschnitten, selbst die Mainstream Patagonia Jacken.
Das mag sein dass es bei US Garagenfirmen anders ist, aber bei den hierzulande erhältlichen Marken habe ich eben diese Erfahrung gemacht (Montane, Montbell zb). Wenn Du die Daten mal in den Größenfinder bei Decathlon eingibst, kommt da auch raus dass es da eher nix in passender Größe gibt.
Pfff, keine Ahnung, vielleicht dann XXL oder XXXL, aber sicher unter 100 Gramm
Das ist leider eben das Problem, größer als XL gibt es oft nicht und gerade die UL-Hersteller geizen immer bißchen beim Material zur Gewichtseinsparung und alles fällt superknapp aus. Selbst ich stoße bei 1,85m und zweistelligem Gewicht oft an die Grenze bei der größten erhältlichen Größe...
- Windjacke sollte unter 100 g wiegen, z.B. Black Diamond Deploy Wind Shell Jacke XL: 52 g
Und das passt einem 2 Meter Mann mit 120 kilo? ![]()
Was ist der Grund für dieses Konzept von WB, dass man soweit Richtung Kopfende liegt? Weißt du das ggf.?
Lucky guess: Bei einer relativen kurzen Matte will man natürlich möglichst viel davon nutzen.
Für die längeren Geschichten wirst Du einfach ab einem gewissen Punkt entweder mit dem Packmaß nicht mehr glücklich oder mit dem Temperaturrating.
Quilts bis 0c° halte ich schon für sehr optimistisch. Ich selber nutze gelegentlich einen Poncholiner und habe meine persönliche Schmerzgrenze bei nur 5c° stehen. Aber schon da ist der Poncholiner ( BE-X FronTier One Poncho Liner ) ein mega Flugzeug von 7l. im Packmaß.
Also mal im Ernst, 7 Liter sind für das was es ist doch eigentlich vollkommen okay. Ein Selva 300 wird von Cumulus zb auch mit 4 Litern Volumen angegeben und ein 20F Wooki ist auch nicht viel kleiner als 7 Liter wenn man ihn nicht zu Tode komprimiert. Das kriegt man schon sinnvoll verpackt in nem 40 Liter Rucksack. Wenn man die Vorgabe "keine Danue" akzeptiert, dann geht es halt einfach nicht kleiner als mit einem Climashield UQ und da dürfte ein SLD Trailwinder eben das kleinste und leichteste sein. Wenn uns Sebi verrät warum er keine Daune will (Preis, Feuchtigkeit, ethische Beweggründe?) kann man ja ggf. Vorbehalte gegen Daune entkräften, aber unter der Maßgabe sind die genannten Alternativen halt das Maß der Dinge.
Ich breche mal eine Lanze für den SLD Trailwinder:
Mit dem GramXpert ist nix falsch, leichter wird ein Kunstfaser-Underquilt mit "konventioneller" Konstruktion nicht, aber eine Wooki-Klon wie der SLD Trailwinder spart einfach Material indem er nur da isoliert, wo es auch wirklich gebraucht wird. Bei Kunstfaster ist das im Vergleich zu Daune auch noch viel wichtiger, weil das Material weniger komprimierbar und schwerer als Daune ist. Außerdem tendieren Kunstfaster-UQs dazu sich nicht so gut an die Hängematte anzuschmiegen, weil es eben ein relativ starres Vlies ist. Das Funktioniert beim Trailwinder konstruktionsbedingt deutlich besser als bei anderen.
Alternativ funktioniert der Apex-UQ von Khibu vermutlich auch ähnlich gut wie der Wooki/Trailwinder, passt aber leider nicht so universell an alle Hängematten.
Und was genau bezweckst Du damit? Weniger stretch?
Mach mal, dann sind wir bald schlauer;) Ansonsten interessant aber schon eher auf der schweren Seite.
Servus aus Giesing!