Beiträge von grobinger

    Das ist jetzt aber auch Definitionssache, da Schnüre lockern oder anziehen zu müssen geht für mich dann doch über die Kategorie "im (halb)Schlaf Mal umdrehen" hinaus, selbst wenn man dafür nicht raus muss. Im Sommer ist ja eh alles Wurscht, aber im Winter kann ich mir absolut nicht vorstellen dass man einen Incubator o.ä. ohne Anpassung in die andere Richtung nutzt. Da müsste der Finder schon differenzieren zwischen den Matten/UQ bei denen man sich nicht endgültig festlegen muss (zb XLC) und solchen wo dies auch während der Nutzung geht (symmetrische Matten, assi-trailwinder, clew, etc).

    Wurde mir ja auch von Euch hier als Kriterium angeraten. :thumbup:

    Nein, Ende vom Lied ist, es ist egal von wem Du kaufst, die Daune hat überall das gleiche Packmaß. Da brauchst Du auch nix vergleichen. Kauf Dir wie alle anderen auch einfach nen Wooki. Die Mehrkosten gegenüber cocoon oder so sind die 3.000 Stunden Grübelarbeitszeit die Du sonst da reinsteckst einfach nicht wert.

    Mir war echt nicht bewusst das sowas ein Thema ist. Ich habe gerade mal mein Opa gefragt wie die das im Krieg gemacht haben... Er musste entsprechend nur sehr stark lachen.

    Na ob die Wehrmacht oder schlimmeres als handlungsleitende Referenz taugen, ich weiß ja nicht. Außerdem: Wer weiß, vielleicht wäre die Sache mit nem pee rag ganz anders ausgegangen...

    Herrgott, meinst Du irgendein Hersteller hat eine Wunderdaune die ein geringeres Packmaß hat als alle anderen? Daunenmenge in Qualität X macht Isolation Y, an den zwei Stellschrauben kann man drehen und dann unterscheidet sich das zwischen den Herstellern nur marginal im Packmaß. Es gibt aktuell auch kein besseres Material als Daune diesbezüglich. Wenn das Packmaß entscheidend ist, kannst Du nur an der Daunenmenge sparen, zb mit einem 3/4 UQ.

    Finde die Passform von cumulus auch eher bescheiden und das es keine Tunnelzüge sondern nur so Schlaufen gibt für eine sekundäre Aufhängung ist ein echtes Manko. Finde das zb bei Hammockgear oder locolibre (und viele andere) wesentlich besser gelöst. Differenzialschnitt ist bei HG auch richtig gut...

    Moin,

    Tja als Ruhrpott Kind mit "nur" einer mittleren Schulbildung und ohne Studium sage/schreibe ich es so wie ich die Sache sehe oder selbst erfahren habe und dabei ist es mir unmöglich "Müll oder Schrott " irgendwie schön zu reden.

    Da brauchst Du Dich nicht kleinreden, auch ein hochgebildeter Akademiker wird da ehrlicherweise nix anderes zu sagen können 🙃

    Habe ich auch gedacht, bis mich jemand darauf hinwies, dass ich manche Tiere des Waldes durch meine bloße Anwesenheit störe / verunsichere.

    Klar, eine Giftschlange oder ein Löwe in meiner Wohnung würden mich wohl noch wochenlang irritieren, selbst wenn sie nur friedlich daliegen und am nächsten Tag spurlos verschwunden sind.

    Vielleicht sollten wir den Waldbewohnern soweit entgegenkommen, daß wir uns eher an den Waldrand oder in die Nähe von Wegen hängen, statt bis ins tiefste Dickicht vorzudringen.

    Richtig, deswegen schrieb ich, dass ich nur weniger störe als viele andere Dinge ;) Dass man stört, merkt man wenn der bellende Rehbock vor einem steht ^^ Deswegen nehme ich auch gerne Schutzhütten/Grillplätze in Beschlag, weil da die Viecher ja noch eher mit Menschen rechnen.

    Er sagte, er habe von seinen deutschen Kollegen gehört, dass sich in Deutschland illegale Camper zunehmend aktiv hinter einer Gesetzeslücke verstecken, wonach eine Übernachtung in der Hängematte nicht eindeutig verboten ist. Er sagte auch, dass die deutschen Kollegen hoffen, dass ein generelles Verbot für Hängematten in der Zukunft kommen würde, wenn das Hängemattencamping zunimmt.

    Mal meine 2 cents dazu: Ich finde es ein seltsames Staatsverständnis, wenn dem Bürger unterstellt wird, sich hinter einer Rechtslücke zu verstecken. In einer freiheitlichen Demokratie ist alles was nicht verboten ist, halt zunächst mal erlaubt und man muss sich nicht für die Wahrnehmung seiner Grundrechte irgendwie rechtfertigen, sondern das Gegenteil ist der Fall, der Staat muss ein etwaiges Verbot begründen und zwar unter Würdigung der dadurch eingeschränkten Grundrechte. Falls der Gesetzgeber irgendwas vergessen hat, nicht mein Problem. Für entsprechend sensible Bereiche wo es eben überhaupt nur Ranger gibt, sind meist ja eh noch viel strengere Regeln in Kraft, so dass es ja überhaupt keine Notwendigkeit für ein explizites Hängemattenverbot gibt. Da haste dann meist abseits der Wege sowieso überhaupt nix verloren, sei es mit Zelt oder Hängematte oder auch einfach nur so ohne Übernachtung. (siehe diese Siebengebirgediskussion)

    Ich habe 0,0 Skrupel in einen durchschnittlichen Nutzwald zu hängen, wo viel viel viel mehr störende Dinge passieren, als ich mit meinem Ruhebedürfnis. Ich mache nachts keinen Lärm (außer angeblich zu schnarchen) und am nächsten Tag kann keiner mehr erkennen wo ich überhaupt gewesen bin. Ich wurde auch noch nie von irgendeinem Ordnungshüter behelligt. An frequentierten Wanderwegen mache ich gerne in der unmittelbaren Nähe von Schutzhütten/Grillplätzen Rast. Ingesamt muss man halt auch sehen, dass der Großteil der Userschaft hier nicht das Problem ist, sondern irgendwelche Horden von Flegeln die Scandtracks in der Prärie ablädt oder in anderen sensiblen Bereichen wo man halt einfach nix zu suchen hat. Ich wage sogar zu behaupten, dass die Wahrscheinlichkeit negativ aufzufallen umgekehrt proportional zur Hängemattenlänge ist ;) (OneWind könnte das natürlich ändern ^^ ) Die Notwendigkeit hier nur noch hochkonspirativ hinter vorgehaltener Hand davon zu berichten, dass man irgendwo im Wald gepennt hat, sehe ich beim besten Willen nicht. Ist ja auch albern weil vollkommen offensichtlich was wir mit dem ganzen Zeug so machen...

    Ich denke, das das Warbonet Tarp durch den Cat Cut Schnitt aufgespannt an Laenge verliert im Vergleich zum Dutch Tarp. Ich kanns die Tage mal genau messen im Vergleich.

    Mein Hammock Gear Palace kriegt die Türen auch nicht komplett übers Dreieck. Wobei der Vergleich bei den Brücken eh so ein bißchen fehlerbehaftet ist, weil die Aufhängepunkte zumindest bei der Ridgerunner oder der Koma nicht fixiert sind durch die ridgeline, wer straffer aufhängt braucht ein längeres Tarp.