Beiträge von Michael

    Diese Version hat mir mit am Besten gefallen. Auch die Idee einen Schäkel zu verwenden ist super, da man so recht einfach die Hängematte ein- und aushängen kann.

    Vielleicht wäre es auch bei den anderen Versionen hilfreich so einen zu verwenden. Oder hast du schon mal mit den Evo-Loops experimentiert. Das wäre bestimmt auch gut, wenn du deinen Metallring nimmst und dann sowohl den DDVL als auch den Loop in den Ring spleißt/ knotest.

    Viele Grüße

    Michael

    Liebe Hängemattengemeinde,

    das Testpaket ist vergangene Woche bei mir gelandet und ich fühle mich sehr geehrt, als Tester ausgewählt worden zu sein.

    Es fällt sofort auf, dass Norbert sich hier richtig viele Gedanken gemacht und Entwicklung betrieben hat, und dass hier unheimlich viel Liebe zum Detail eingeflossen ist. Jedes einzelne Konstrukt ist noch mal extra mit einem Schildchen versehen worden um es nachher noch richtig zuordnen zu können.

    Zu den Daten und Kennzahlen wurde dankenswerterweise ja schon Einiges geschrieben, weshalb ich mich auf meinen Eindruck beschränke.

    Meine persönlichen Favoriten für die Hängemattenaufhängung sind die Nummer 4 aus dem Amsteel und die Nummer 11 aus dem Ansojo Material.

    Die Nummer 4 kommt sehr professionell rüber, lässt sich gut bedienen und wirkt edel.

    Die Nummer 11 verblüfft mich richtig, da die Minimallänge unglaublich kurz ist und sich das Material auch sehr gut anfühlt.

    Bei den Tarpabspannungen wäre meine Wahl die Nummer 6. Einfach und gut!

    Die Nummer 9, der Magic Dogbone ist ein super Multitool das ich mir ziemlich sicher bald auch mal basteln werde. Sowas dabei zu haben, kann nie schaden und dafür gibt es unzählige Einsatzmöglichkeiten.

    Kurzum: Vielen vielen Dank Norbert für deine ganzen Erfindungen!!!

    Wer möchte dieses geniale Paket als nächster testen? Dem schicke ich es dann zu.

    Viele Grüße

    Michael


    p.s.: diese Alurundkauschen gefallen mir auch! :)

    Das ist ja witzig,

    genau über diesen Picogrill habe ich mir heute Vormittag auch Gedanken gemacht, ich liebe solche genialen Erfindungen. Schade dass Metall immer so schwer zu schneiden ist, sonst hätte ich da bestimmt schon mal was gebastelt.

    Da der Beitrag ja schon etwas älter ist - gibt es inzwischen "Langzeiterfahrungen"?

    Zuletzt habe ich ganz gerne einen kleinen Steckhobo in der Größe vom Künzi verwendet, oder wenn ich mehr schleppen wollte die große Feuerbox von Petromax (okay glaube jetzt kaum das das hier jemand aus der Rucksackgemeinde einsehen würde).

    Jetzt bin ich aber auch auf der Suche nach einer leichteren Lösung.

    Ich habe ein Ofenrohr, das denke ich aus dem gleichen Material wie der Picogrill besteht. Das sieht aber jeweils nach ein zwei Jahren Benutzung an manchen Stellen nicht mehr so toll aus, daher meine Frage an die Erfahrenen wie sich der Picogrill nach Jahren der Benutzung und wenn möglich auch starken Befeuerung schlägt. Möchte ihn dann auch mal abends als Lagerfeuerersatz oder Feuerschale nehmen und nicht nur zum kurz Kochen.

    Viele Grüße

    Michael

    Sehe ich wie Waldläufer, der Stoff ist für einen reinen Underquilt schon zu stabil, aber okay, wenn du dich auch mal direkt reinlegen willst.

    Also ich habe es so gemacht wie du es schon vermutest: Apex auf die Wunschgröße zuschneiden, auf den Außenstoff auflegen und diesen dann mit reichlich Nahtzugabe ausschneiden und umschlagen. Damit dann an die Nähmaschine und rundherum festnähen (also durch alle drei Schichten - das Apex muss ja am Rand gehalten werden).

    Nachdem das komplett umgenäht ist, legst du es auf den Trägerstoff, fixierst es dort so gut es geht, das kann nämlich ganz schön unübersichtlich an der Nähmaschine werden und setzt eine weitere Naht diesmal durch alle vier Schichten.

    Zu deiner Frage wegen der Länge die du durch einen Whip verlierst: Bei mir hat sich gezeigt dass es in der Praxis einfacher ist, den Stoff auf einer Seite länger zu lassen. Abgeschnitten ist er gleich. Dann kannst du die eine Seite fertig machen, die Hängematte aufhängen und das ganze darunter befestigen und mal testen, wie lang das sein muss, dass die Spannung passt.

    Ich hatte mir im Vorfled auch Gedanken gemacht, aber das hat dann trotzdem nicht gepasst weil da ja recht viele Variablen sind und hab nachträglich einfach gekürzt.

    Viel Erfolg bei der Bastelei

    Michael

    Schönen guten Abend,

    ich konnte den Quilt nun 11 Nächte auf einer Paddeltour in Brandenburg testen, auf der ich 6 Nächte in der Hängematte und 5 Nächte im Zelt verbracht habe. In der ersten Woche war es ziemlich kalt (nachts war es um die Frostgrenze, teilweise knapp darunter) und in der zweiten Woche minimal wärmer, dafür sehr regnerisch. Also Idealbedingungen um mal auf Herz und Nieren zu testen.

    Ich bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

    In der Hängematte hat der Quilt super funktioniert und deutlich besser als im Zelt. Kann aber auch an der schmalen ThermARest liegen die ich dabei hatte. Da hatte ich nämlich Schwierigkeiten mit den Armen innerhalb des Quilts zu bleiben.

    Trotzdem war der Quilt für diesen Temperaturbereich zu wenig und ich war froh, dass ich einen zusätzlichen Schlafsack dabei hatte. Das ist das schöne am Canadier - da kann man alles redundant mitschleppen, wenn man das für nötig erachtet :)

    Was mich positiv überrascht hat war, dass die Daune über die gesamte Zeit keinerlei Anstalten gemacht hat zusammenzufallen. Dabei war der Oberstoff oft feucht, teilweise sogar richtig nass und ich habe den Quilt auch oft sehr früh in seinen wasserdichten Kompressionssack befördert ohne ihn zu lüften.

    Ich habe nun folgende Veränderungen vorgenommen:

    Oben habe ich einen Kanal für einen Kordelzug eingenäht und seitlich habe ich so kleine Schlaufen eingenäht. Da will ich mal probieren eine Gummischnur zwischen zu spannen und damit dafür zu sorgen, dass der Quilt unter mir zusammen bleibt wenn ich ihn am Boden einsetze.

    Zusätzlich habe ich weitere 120g Daune in die Kammern gefüllt.

    Mal sehen wie sich Neuerungen auswirken werden.

    Viele Grüße

    Michael

    Vielen Dank für die lieben Worte und es freut mich natürlich wenn es euch hilft!

    Mittagsfrost, schwer zu sagen, da es sich über mehrere Etappen hingezogen hat. Am längsten/ schwierigsten waren die Vorüberlegungen wie zum Beispiel der Fußteil werden soll. Das reine Machen hat ungefähr zwei Abende und ein Vormittag gedauert.

    Viele Grüße

    Michael

    Hi Leute,

    ich habe mich an einen einfachen Daunen Topquilt rangetraut. Einfach bezieht sich darauf, dass ich keine Druckknöpfe, keine Tunnelzüge oder sonstigen Details drangemacht habe. Werde mal testen wie ich damit zurecht komme.

    War teilweise ganz schön kniffelig und ich gegen Ende auch froh, dass es gen Ende ging, aber im Großen und Ganzen doch machbar.


    Der Funktions- und Praxistest steht noch aus, aber er schaut schon mal recht vielversprechend aus. Sobald ich ihn richtig getestet habe werde ich das hier ergänzen.


    Für die Interessierten hier ein paar Überlegungen und Zahlen:

    Ich habe den daunendichten Nylonstoff 55g/qm von Extremtextil sowohl für innen als auch für außen genommen. Für die Stege zwischen den Kammern das Moskitonetz mit 25g/qm.

    Gefüllt wurden die Kammern mit 700er Daune.

    Die Stoffbahnen habe ich auf 190cm x 145cm (und 125cm unten) zugeschnitten. Die Stege habe ich in 7cm Breite zugeschnitten (1cm Nahtzugabe pro Seite).

    Die 15 Kammern habe ich mit jeweils 23g Daune und in die Fußbox mit zwei mal 17g befüllt.

    Die Fußbox habe ich so gemacht und befüllt wie Cross Hammock das schon mal beschrieben hatte (Danke nochmal dafür:-), also die beiden Hüllen ineinander gesteckt und dann ringsherum Kammer für Kammer genäht und direkt an der Nähmaschine befüllt. Das führt dann dazu, dass sich die Daune komplett frei in der Kammer bewegen kann und es keine durchgesteppten Nähte oder Kältebrücken gibt. Es ist nur ziemlich fummelig und auch nicht ganz einfach zu machen.

    Das Gesamtgewicht ist genau 700g.

    Ich hoffe das hilft anderen, die es auch mal wagen wollen.

    Viele Grüße

    Michael


    Hi,

    ich halte sie für eine Spielerei aber nicht unbedingt praktikabel.

    Die Whoopie Slings sorgen ja selbst dafür, dass der Teil der das Seil einklemmt langgezogen wird und daher das Seil zuverlässig abklemmt.

    Bei den UCRs ist das ja nicht automatisch so. Viele basteln dann kleine Prusiks dran, um den klemmenden Teil auf Spannung zu halten, aber das ist doch schon wieder um viele Ecken...

    Hast du schon die VariLoops (glaube die Version 2) von Biker61 gesehen? Die finde ich richtig genial und sehr innovativ. Vielleicht kannst du damit was anfangen.

    Viele Grüße

    Michael

    Zu deinen Fragen kann ich keine Angaben machen, kann dir nur sagen, wie ich es mache.

    Also ich ziehe ein Seil 2x durch den Kanal und verknote es dann. Das muss aber kein Amsteel oder Dyneema sein, da genügt auch die einfachste Schnur.

    Der Loop (Amsteel in deinem Fall) kommt dann mit einem Ankerstich unter den Knubbel und die Ridgeline befestige ich auch an dem Loop. Ich ziehe sie also nicht druch den Knubbel.

    Bei der Form des Knubbels kommt es auch auf die Breite des genähten Kanals an.

    Viele Grüße

    Michael

    ich durfte neulich dankenswerterweise mal den Tensa4 probeliegen und war auch sehr beeindruckt.

    Wie Schaumkuppel schrieb ist das ganze ja wie eine Art Wage.

    Wenn man jetzt auf der einen Seite 60 Kilo (direkt unter die Spitze) hängt, kann man auf der genau gegenüberliegenden Seite auch 60 Kilo dran hängen. Bzw muss man die Gewichtskraft von 60 Kilo aufbringen, um das Gewicht auf der anderen Seite anzuheben.

    Jetzt steigt man ja aber nicht von einem Ende in die Hängematte (in eine Gathered End Hängematte) sondern ungefähr in der Mitte. Je weiter man sich der Mitte nähert, desto kleiner kann das Gegengewicht werden weil der Hebel ja immer größer wird.

    Um so größer wird jedoch auch der Balanceakt genau dort liegen zu bleiben und nicht weiter von der Mitte weg zu kommen.

    Ich würde die Kunst also darin sehen, so nahe wie möglich in Richtung Mittellinie in die Hängematte einzusteigen, um die Belastung auf den Anker so klein wie möglich zu halten (mit einem kleinen Gegengewicht auszukommen) -

    jedoch so weit wie nötig von der Mittellinie weg einzusteigen, um das Ganze nicht über sich zusammenklappen zu lassen.

    Viele Grüße

    Michael

    Wenn BoundryWaters gute Kontakte zu Snowtrekker hat hat er womöglich was von dem army duck canavas bekommen und das ist dann wirklich ein ganz feines Stöffchen (also natürlich fein im Sinne von genial).

    Beim Canvas ist es ganz ähnlich wie bei den ganzen Hängemattenstoffe. Das ist ein ganzes Thema für sich. Da gibt es riesige Unterschiede.

    Hab mich damit mal beschäftigt. Die traditionellen canoepacks (Duluth packs) sind z.B. auch aus Canvas wobei da natürlich ein viel stärkerer verwendet wird. Die packs sind super und extrem robust und langlebig, aber vermutlich so überhaupt nichts für die meisten Hängematten Begeisterten.


    WOW!

    Sehr beeindruckend und danke für die Infos zu Größen und Füllmengen .

    Schaut richtig gut aus!

    Wenn überhaupt würde ich die Firstnaht abdichten und wie Mittagsfrost schon schreibt muss selbst das nicht unbedingt sein.

    Anders kann es aussehen, wenn du „pull outs“ (gibt es dafür eigentlich auch ein deutsches Wort) haben willst - was ich sehr empfehlen würde - die sind eigentlich nie verkehrt.

    Viele Grüße

    Michael