Beiträge von Womble

    Naphtet Ich denke, um einen Rucksack als Ablage unter der Hängematte aufzuhängen müsstest du mit 4 Leinen abspannen / stabilisieren.

    Bei einer Brückenhängematte könntest du die 4 Ecken der Spreizstäbe nutzen, aber bei einer GE-Hängematte wäre das schwieriger, ich denke du müsstest bis zum Baum, und der müsste dick genug sein. Alternativen : Schuhe über die Trekking -Stöcke oder abgebrochene Äste stülpen. Ich lege meistens einfach meine Socken über die Schuhe, da will dann auch keine Schnecke mehr in die Nähe kommen <X

    Wenn du nicht unbedingt auf Carbon bestehst, dann sind vielleicht Alurohre eine Alternative - z.B. Alu-Pfeilschäfte. Die gibt es in verschiedenen Dicken.

    Ein Pfeilschaft ist ca. 32 Zoll (82 cm) lang (ja, schon wieder eine Aktivität mit Zoll-Massen. Der Pfeilschaft des Kalibers 5/16 passt in den mit Kaliber 11/32 perfekt rein.

    Bei meiner DD Hängematte habe ich Spreizstäbe für das Mückennetz so gemacht :

    Den Pfeilschaft 11/32 in Stücke gewünschter Länge getrennt. Dann vom Pfeilschaft 5/16 kleine Stücke abgetrennt, und diese dann so in das Rohr vom 11/32 Schaft geklebt, dass ein Ende herausschaut. Das ergibt Steckrohre wie z.B. der RidgeRunner als Spreizrohre nutzt.

    Beim Bild unten siehst du beim 1 und 3 von links unten die Einsätze des kleineren Rohrs.


    img_0711.jpg

    Ein weiterer Vorteil von Pfeilschäften : du findest passende Gewinde, die du in die Pfeilschäfte kleben kannst. So kannst du z.B. eine Pfeilspitze für die Bodenseite einschrauben. An die Tischplatte musst du dann "nur" das passende Schraubengewinde anbringen.

    Also ich finde die Forumsregel, die ja mit folgenden Sätzen anfängt :

    Zitat

    Aus aktuellem Anlass wollen wir Moderatoren darum bitten, keine Schablonen, Maße, Vorlagen im Forum zu veröffentlichen, mit denen man ein Produkt 1/1 kopieren kann.

    Natürlich kann sich jeder nähen, sägen, lasern, 3d drucken was er will.

    korrekt. Mit dem 2. Satz wird einem ja die Nachahmungsfreiheit gelassen.

    Die Auskunft über die Plattendicke ist alleine keine Information, die eine 1:1 Kopie ermöglicht. Es ist eine Information von vielen (auch wenn sie bei diesem Tisch sehr begrenzt sind).

    Masse werden häufig sogar vom Hersteller selbst genannt, also über die Materialdicke Auskunft zu geben, sollte hier unproblematisch sein. Das wäre so, als wenn wir nicht mehr sagen dürfen, dass ein Stoff einer Hängematte vom Hersteller XY aus 1.7 50D Hexon hergestellt wird.

    Hallo marfuscha , auch von mir an dieser Stelle ein Willkommen.

    Es ist lustig, wie man als Hängemattenschläfer erst von den Bodenschläfern belächelt wird. 2012 war ich der erste in der Gruppe, inzwischen sind die Hälfte auf HM umgestiegen...Dein Bild hier ist quasi symbolisch...

    Viel Spass und 'gute Nächte'

    Hallo Mattenpilot, willkommen im Forum.

    Wenn du die Basics des Nähens erlernt hast, und am besten auch noch Englisch gut verstehst, dann findest du hier, auf https://www.hammockforums.net und auf YT jede Menge nützliche Informationen zum Selbstmachen.

    Ich schliesse mich der Antwort von echinotrix an - Beim DIY muss man schon sehr gut sein um ein gleichwertiges Produkt zu schaffen und die Kostenersparnis ist vor allem bei den Materialpreisen hier in Europa nicht so hoch. Demnächst ist BlackFriday und da machen fast alle Datscha-Hersteller (Cottage Manufacturer ?) mit. Die Rabatte gleichen manchmal Versand/Zoll aus.

    Sorry TreeGirl - ich habe mal wieder zu lange geschrieben und deine Ermahnung kam dazwischen ;)

    Die meisten Zelte werden immer noch mit einer Anleitung geliefert. Vor einer Nutzung außerhalb des Gartenzauns baue ich so häufig auf, bis ich die Anleitung nicht mehr brauche. Vielleicht sollten Hängematten und Tarps auch mit Anleitung kommen...und standardisiert mit nur einem Typ Aufhängung - dann wäre alles klar, von Anfang an.

    Waldläufer70 : das Zelt ist nicht immer "ein Stück". Bei vielen Zelten muss erst die Struktur aufgebaut werden, entweder mit dem Innenzelt, und dann das Überzelt darüber, oder anders herum. Wenn Zelte wirklich "all-in-one" sind, wie Z.B. mein

    Quetchua Quickhiker, dann empfinde ich das als Nachteil, weil man die nasse Aussenhaut mit dem Innenzelt zusammen verpacken muss. Dazu kommt das Einfädeln der Alustäbe (Achtung, auf richtige Farbe achten und die richtige Öse finden) , und das Zusammenfalten des Zeltes, damit es wieder in die enge Tasche passt, immer gerne ein beliebter Challenge, vor allem bei Regen.

    Undichte LuMas hatte ich mehrmals, und da ist die Nacht vorbei - oder die Tour wenn man kein Flickzeug hat - es reicht, etwas Spitzes unter dem Zelt verpasst zu haben (oder Glassplitter einer zerbrochenen Bierflasche im Rucksack...). Dazu Nackenschmerzen, bis ich endlich Kissen, und später rutschfeste Kissen gefunden habe. Nasse Schlafsäcke, weil jeder Zeltboden irgendwann nicht mehr das Wasser halten kann...etc etc. - Nein, jede Nacht in einer Hängematte ist eine gute Nacht !! Und ein unkomplizierter Auf und Abbau.

    Eine Firstleine halte ich in der Tat für ein Accessoire und ich brauche es eher zum Aufhängen von Sachen, als zum Aufhängen der Hängematte. Die Hälfte meiner Hängematten hat keine.

    Deshalb sind Hängematten besser. :P

    Keine Frage :love::thumbup::!:

    Noch was : ein Zelt hat mich nie dazu inspiriert, daran herum zu basteln - und zu optimieren. Langweilig...

    Ich fahre zweigleisig, weil Hängematte nicht immer geht, wo ich unterwegs bin

    Das war auch bei mir der Fall, dafür wollte ich aber nicht das Volumen/Gewicht eines 2/3-Mann Domzeltes "nur für den Fall" mitschleppen.

    Das Zelt bleibt ab jetzt definitiv zuhause, ich habe auch auf Tarptent umgestellt, mit diesem kleinen Extra :

    1316913653_49492.jpg

    Den Preis findest Du im Webshop des Herstellers. Dazu kommen dann aber noch Versandkosten, Einfuhrumsatzsteuer und eventuell noch Zoll.

    Wenn Ihr aber Hammock Fairy ganz lieb bittet, nimmt sie die Turtle Ties vielleicht in ihr Sortiment auf. Oder, Hammockfairy? ;)

    Ich habe mal ausprobiert ob man über den Webshop die Versandkosten errechnen kann, der Shop mochte aber keine Adressen in Frankreich oder der Schweiz. Was hat das denn für dich gekostet ?

    Die sind tatsächlich leichter als Soft-shackles - erstaunlich !

    Wird 2020 das Jahr des Fugal-Bling ?

    Es wäre interessant, wie die Schildkröten mit Zing-it klarkommen.

    Bei klassischen Underquilts gibt's da leicht ein Durcheinander mit dem ganzen Schnurzeugs.

    Das stimmt - ich bin von der "stopf alles zusammen in den Sack" wieder abgekommen, weil man am Ende mehr Zeit mit dem Entfummeln der verschiedenen Schnüre verliert, als beim getrennten Aufhängen. So eine Riesensocke sehe ich mir nochmal an.

    I

    Was mir an dieser Variante besonders gefälllt, ist die Einfachheit und die optimale Ausnutzung des Platzes im Rucksack. Bei vielen kleinen Packsäcken hat man immer Luft dazwischen, insbesondere wenn man sehr stark komprimiert.

    Die Mülltüte ist natürlich preislich nicht zu schlagen und wenn erst einmal alles im Rucksack ist, dann brauchst du auch keine Kompressionsriemen mehr.

    Ich stimme dir grundsätzlich zu: Bei der Hängematte gibt es deutlich mehr zu beachten. Mir wäre noch nie in den Sinn gekommen, mich einem Zeltforum anzuschliessen. Warum? Weil ich beim Zelt keine oder auf jeden Fall kaum Fragen habe. Mein Zelt wiegt keine 900g, ist schnell aufgebaut (mit Trekkingstöcken) und weitgehend selbsterklärend. Dass der Boden eben sein sollte, leuchtet schnell ein, zumindest wird einem das klar, wenn man es einmal falsch gemacht hat.

    Bei der Hängematte gibt es viel mehr Einzelteile, die möglichst gut ineinander spielen müssen. Es dauert bei vielen recht lange, bis sie zufriedenstellende Ergebnisse bekommen. Unter anderen ist das ein Grund, weshalb ich mich vor einiger Zeit diesem Forum angeschlossen habe.

    Zelten-----------> Hängen

    Überzelt--------> Tarp

    Innenzelt ------> Hängematte

    Zeltstangen ---> Baumgurte

    Luftmatratze -> Luftmatratze oder Underquilt

    Schlafsack -----> Schlafsack oder Topquilt

    Alles andere sind "Accessoires" - oder fehlt etwas ?

    Ich habe keine Probleme mit Zelten, nach vielen Jahren Touren durch Europa kann ich mein Zelt genauso schnell schlafbereit machen wie meine Hängematte. Meine letzte richtig miese Nacht war aber im Zelt, weil ich im Dauerregen einen Hering falsch gesetzt habe und das in der Nacht mit Wassereinbruch bezahlt habe...man lernt also auch nach Jahren auch beim Zelten noch dazu

    da mir das ganze Zubehör und alles drum und dran sehr aufwendig und kompliziert erschien.

    Hallo Pebbles, willkommen.

    Im Grunde nicht komplizierter als Zelten - aber weniger gut dokumentiert, weil eben noch nicht "main stream". Das ändert sich aber, es ist erstaunlich wieviel gute Info in den letzten 10 Jahren dazugekommen ist.

    Genauso wie beim Zelt kannst du am Anfang mit falschem Material anfangen - entweder zu billig oder zu teuer. Vermeide günstige Angebote, es sei denn es wird ausdrücklich und mehrfach dazu geraten.

    Ansonsten, wenn du die Themen Typ der Hängematte, Länge/Breite der Matte, Material (Dehnung) und Isolation von unten und oben gemeistert hast, dann kann eigentlich nicht mehr viel schief laufen. Das sind Themen, die man eben auch beim Zelt falsch machen kann.

    Habt ihr auf dem Treffen denn feststellen können, ob die doppelte Aufhängung eine kürzere Baumdistanz erlaubt ?

    Das schaukeln etwas einzuschränken halte ich z.B. auch beim Ridge-Runner für erwünschenswert. Als ich im Sommer mal nachträglich das Mückennetz entrollen und schliessen wollte, dabei zu sitzen und sich nach vorne beugen, war das ein ziemlicher Balanceakt. Mit Dutchwear Spider Webbing sollte sich das Extragewicht in Grenzen halten. Vielleicht wäre eine Mischung aus Whoopie und Toggle die Lösung, das eher komplizierte Abspannen zu erleichtern. Mit dem Whoopie baut man die Spannung auf, durch Lösen des Toggles wieder ab.

    Sind die Spreizrohre solider als die vom RR ? Ich würde gerne mal mit der doppelten Aufhängung experimentieren.

    Wobei ich zu Fuss auch eher einen strammen Schritt habe - wenn ich dann Leute dabei habe, die Wandern mit Spazieren verwechseln vergeht mir nach und nach auch die Freude. Das heisst nicht, dass ich nicht zwischendurch Pause machen würde - und ich halte auch schon mal für ein Foto an.

    Die Rennradfahrer, von denen wir hier im französischen Raum ja eine Menge haben, quatschen aber witzigerweise trotz Meter machen gerne untereinander. Das sieht man daran, dass die gerne zu dritt nebeneinander fahren :whistling:

    Im Grunde gilt doch immer noch: was nicht ausdrücklich verboten ist, ist erlaubt - oder ?

    Und wenn's verboten ist, gilt : wo kein Kläger da kein Richter

    Manche übertreiben es mit der Angst entdeckt zu werden. Ich glaube, im amerikanischen Forum gibt es einen, der ein Jahr lang in London in diversen Parkanlagen mit der Hängematte geschlafen hat.

    Eine Hängematte ist eher unauffällig. Sie wird erst offensichtlich zum Lagerplatz, wenn das Tarp darüber gespannt ist. Und selbst dann sehen viele darin kein gleichwertiges Camping.