Beiträge von Durchhänger

    Ich habe gerade gemerkt, dass der neue User jackknife gesperrt und gelöscht worden ist. Zu dieser Entscheidung der Moderation kann ich nicht viel sagen. Wenn es die Einschätzung gibt, daß es eine feindliche Gesinnung gibt, wo es nur darum geht, dem Forum zu schaden, ist der Rausschmiss sicherlich richtig. Im Video von jackknife ging es um die generellen Vor- und Nachteile von Hängematten, ein Themenbereich, der eigendlich auch in dieses Forum gehört. Bei der Vorstellung wurde aber auch auf bereits bestehende Konflikte hingewiesen. Ich möchte hier jetzt keine Grundsatzdiskussion anfangen und will so nun auch nicht missverstanden werden. Ich hatte nur bereits eine Antwort auf das Vorstellungsvideo geschrieben und konnte diese dann nicht mehr hochladen, weil zu diesem Zeitpunkt die Sperrung bereits vollzogen war. Darum kopiere ich meine Antwort nun hier rein, damit mein Antworttext nicht umsonst verloren geht.

    Hallo Jackknife,

    erstmal herzlich willkommen im Forum,

    ich fühle mich als "Autisten" ganz sicher nicht angesprochen und gehöre auch ganz sicher nicht zu den Hängemattenexpert*innen hier dazu. Ich habe mich selber erst vor 2 Tagen hier in das Forum eingetragen. Ich habe z.T. auch nur eher begrenzte praktische Erfahrungen mit der ganzen Hammockthematik. Zum Teil kann ich jedoch deine vorgebrachten Punkte nicht nachvollziehen.
    Ich hatte noch nie ein Problem damit gehabt, im Wald zwei Bäume mit den richtigen Abständen finden zu können. Da musste ich auch nie lange suchen, ich habe sie immer in dem Bereich aufgehängt, wo ich dies auch wollte. Schwieriger ist es in der Stadt, wo es keine Bäume gibt, dort das richtige Treppengeländer, zwei passende Strassenlaternen oder ähnliches finden zu können.
    Nun ja, wenn dein eigendlicher Aufenthaltsbereich am Ufer ist, wo es ohnehin keine Aufhängemöglichkeiten gibt, wird es nachvollziehbar schwierig, dort eine Hängematte aufzubauen. ;)

    Für solche Zwangslagen gibt es aber auch im Hängemattenbereich Lösungen, es gibt Hängemattensysteme, die bei Bedarf als Bivy aufgestellt werden können. Da hast du nun dein kleines Zelt, was dir ja eigendlich auch lieber ist. Ich habe auch sehr lange auf dem Boden geschlafen, Isomatte und Schlafsack drauf, fertig. Mensch wird aber auch nicht jünger, auf dem Boden im Zelt kann ich mittlerweile im Grunde nicht mehr schlafen, ohne am nächsten Morgen total kaputt und gerädert zu sein. Ich habe nach Verbesserungen und Alternativen gesucht und habe so die Hängematte entdeckt. Mit einem derzeitigen Hype, den es möglicherweise gibt, hat dies nichts zu tun. Die Hängematte bietet mir im Vergleich zum Bodenschlafen da einige relevante Vorteile. Ich kann bequem liegen, obwohl meine derzeitige DD Camping Hammock mir gar nicht mal dies bieten kann, was eine Hängematte eigendlich leisten kann. Mittelfristig möchte ich mir eine richtig große, bequeme, robuste, wintertaugliche, dschungeltaugliche usw. Bushcraft-/Reisehängematte zulegen, die mir so viele Optionen wie möglich bietet. Dazu gehört natürlich auch, dass ich gerne für den Fall, dass es wirklich keine Aufhängmöglichkeiten gibt, eine Biwakfunktion möglichst mit dabei ist. Natürlich verstehe ich die Einschränkung, wenn es keine Bivy-Hängematte ist, nicht an jedem beliebigen gewünschten Ort den Schlafplatz einrichten zu können. Allerdings eröffnen die Hängematten ungeahnte Optionen, an den unmöglichsten Orten völlig unabhängig davon, was sich unterhalb befindet, einen Schlafplatz einzurichten, wo mit Zelt nicht mal ansatzweise daran gedacht werden könnte. Letzlich hat mensch mit Hängematte wesentlich mehr Möglichkeiten als mit einem Zelt. Natürlich gibt es vordergründig erstmal Nachteile in den Fragen bei der Isolation, dem Platz für Ausrüstung, der aufwendigere Aufbau mit Tarp usw. Dafür gibt es in diesem Forum viele Leute, die sich Gedanken machen, wie die optimalsten Lösungen gefunden werden können. Die absolut 100%ige befriedigende bekannte Wollmilchsau wird es nie geben, es müssen also alle für sich selbst herausfinden, welches Konzept das jeweils Beste dann ist.

    Löschen wäre natürlich ziemlich schade. Immerhin haben sich ein paar Leute einige Gedanken zum Thema und sich Arbeit gemacht. Wenn jemand die Fehler im Quelltext korigieren kann, sollte eigendlich alles gut sein. Wo hätte der thread eigendlich hingehört? Hängemattentalk? Vielleicht könnte ein Teil dorthin hingeschoben werden?

    Au weia !!! Jetzt habe ich auch noch das Internet kaputt gemacht. Das ist auch eine Leistung!
    Das muß mensch auch erst mal hinbekommen. :p :stars::pleasantry:

    Nein. Also mal im Ernst. Ich habe die Vermutung, dass ich beim Zitatsetzen beim Bereich "irre Baumabstände" einen Tag entweder davor am Anfang oder danach am Ende vergessen oder falsch gesetzt habe.

    Hat der Forenvater eine Zugriffsmöglichkeit auf den Quelltext?

    Dann könnte er an dieser Stelle das Problem korrigieren. Auch dafür hatte ich den Beitrag nochmal komplett kopiert, weil mir nicht klar war, wie der Beitrag im Forum angekommen ist.
    Ich selber komme über Bearbeiten leider nicht mehr dran.

    Mit der Anzahl der Zitate kann dies eigendlich nichts zu tun haben, obwohl es zugegebenermaßen schon recht viele waren.
    War dies wirklich so aussergewöhnlich in diesem Forum?

    Welche weiteren Probleme in diesem thread entstanden sind und warum, also die "Blockade" beim Posten, kann ich nicht nachvollziehen. Dafür müsste es eigendlich eine andere Ursache geben.

    Funktioniert es denn mittlerweile wieder?
    Bei mir hat es geklappt, einen Beitrag zu posten. Aus Versehen habe ich ihn zweimal gepostet, es ging auf die nächste Seite und ich hatte geglaubt, bei mir hätte es nun auch nicht geklappt.

    Was kann ich tun?

    Mir wurde bereits mitgeteilt, dass es für andere bereits nicht mehr möglich ist, in diesem thread zu posten. Da ist irgendetwas kaputt gegangen. Darum habe ich meine Antwort komplett kopiert, weil ich nicht weiß, ob beim ersten Mal mein Beitrag überhaupt vollständig durchgekommen ist. Besteht diese "Blockade" weiterhin noch ? Was kann ich machen ?

    Mir wurde bereits mitgeteilt, dass es für andere bereits nicht mehr möglich ist, in diesem thread zu posten. Da ist irgendetwas kaputt gegangen. Darum habe ich meine Antwort komplett kopiert, weil ich nicht weiß, ob beim ersten Mal mein Beitrag überhaupt vollständig durchgekommen ist. Besteht diese "Blockade" weiterhin noch ? Was kann ich machen ?

    Es zwingt dich niemand, alles in getrennte Packsäcke zu packen. Du kannst dir auch einfach einen großen Packsack besorgen und alles so reinstopfen. Ich tu's halt nicht, weil mir das zu sperrig wird, und ich meine Isolierung aus Gründen der Gewichtsverteilung im Schlafsackfach unterbringe. Aber wenn dir ein riesiger Packsack lieber ist, dann mach es so.

    Es geht nicht darum, ob ein oder drei Packsäcke. Zum einen ist alles insgesamt zu sperrig und zum anderen sind die Zeitabläufe mit entsprechenden Aufwand beim Auf- und Abbau zu lang.


    Abgesehen davon würde es mich wundern, wenn dir der Pod alleine reichen würde. Eigentlich wurde das ein System für wirklich kalte Winternächte erfunden, wo man noch mindestens einen Top Quilt und häufig sogar einen Underquilt im Pod verwendet. Der Pod hat von Natur aus viel mehr Luftblasen als eine Underquilt-Top Quilt-Kombo; er muss ja außen um die Hängematte herum. Ich glaube, du stellst dir das etwas besser vor, als es in der Realität ist.

    Es geht vorallem um die Alltagstauglichkeit im Herbst und eventuell Winter. Wenn der Cocoon für wirklich kalte Winternächte erfunden worden ist, dann sollte er als einzigste Isolierung ausreichen. Wenn es draussen gefriert oder Schneesturm hat, will ich vermutlich meine Mittagspause auch nicht in meiner DD verbringen.

    Mit einem Snugpack underblanket oder DD underblanket wärest Du meiner Meinung nach besser beraten, da diese Underquilts auch an langen und breiten Hängematten einsetzbar sind und ein diagonales Liegen zulassen. Sie haben auch ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für die Isolation nach oben bräuchtest Du noch einen Schlafsack, Quilt oder eine Decke. Da gibt es aber reichlich kostengünstige Lösungen.

    Klar, dies wäre schon sinnvoll.
    Nur, ich glaube, dies wäre nicht alltagstauglich. Ich will die DD zum Beispiel weiterhin (auch im Winter) für eine Stunde in der Mittagspause aufhängen. Ich muß leider regelmäßig in so eine beschissene Hartz4-Zwangsmaßnahme. Im Daypack/Rucksack möchte ich nicht zusätzlich noch einen Packsack Underquilt und einen Packsack mit fetten Schlafsack Carinthia Defense4 herumschleifen. Tarp muß ich auch noch mitnehmen. Ich glaube, dies würde nicht so gut kommen. Jede Menge sperriges Zeug dabei, die würden mich alle für verrückt erklären. :ohmy:



    Ansonsten würde ich einen Wooki (teuer, Liegerichtung vorgegeben, aber super bequem) oder eine der zahlreichen DIY-Lösungen (z.B. PLUQ) empfehlen.

    Über Wooki sollte ich erst im Zusammenhang mit der Wunschhängematte nachdenken. Klar, die DIY-Lösungen muß ich mir mal genauer anschauen.

    Wieso sollte der Aufbau mit Pod einfacher/schneller sein als mit Under- und Top Quilt?

    Die DD kommt vorinstalliert in den Cocoon und dann zusammen in den Packsack vom Cocoon. Beim Aufbau wird dies in einem Zug gemacht, also Packsack weg, Leinen befestigen, fertig.
    Die Under- und Top Quilt - Lösung bedeutet, dies sind drei Bestandteile mit drei sperrigen Packsäcken. Also, zunächst DD aufhängen, dann Underblanket befestigen und ausrichten, dann Top Quilt einrichten. Dies ist im Vergleich alles sperriger und umständlicher, und es benötigt viel mehr Zeit beim Aufbau und Abbau.

    • Heute, 11:58


      Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
      Im Prinzip ja.


      Na dies hört sich ja schon mal sehr gut an.

      Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
      Aber...


      Schauen wir mal...

      Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
      Es gibt keine Hängemattenstoffe mit einer Breite von mehr als ~1,95m. Das heisst man müsste mehrere Stoffbahnen aneinander nähen, so wie es bei den Lifestyle-Hängematten gemacht wird. Das könnte man machen, aber zum einen finde ich Nähte in der Liegefläche unbequem, zum anderen ...


      Wie relevant ist die Unbequemlichkeit, die durch die Nähte entstehen? Stören sie wirklich? Wie ist es, wenn man Klamotten an hat oder mit Schlafsack?
      Wie gesagt, ich habe keine Erfahrungen mit grossen Hängematten. Dies sind alles Dinge, die ich selber auch erstmal ausprobieren müsste.

      Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
      wofür brauchst du 2,50m Breite oder mehr??? Willst du Partys in der Hängematte feiern?


      Warum nicht? Würdest du kommen wollen? :yahoo:


      Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
      In der Theorie kannst du maximal quer liegen, d.h. es würde deine Körpergröße plus 10-20cm ausreichen. In der Praxis sind geraffte Hängematten aber gebogen, d.h. ohne Anpassungen (siehe 90° Hängematten) liegst du im 90° Winkel wie eine Banane.


      Genau. Ich könnte mich nach Bedarf im 90° Winkel wie eine Banane hineinfläzen und die schöne Aussicht geniessen. Wo ist da das Problem?
      Wenn ich mich schlafen legen möchte, kann ich mich in die passende diagonale Liegeposition begeben.


      Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
      Auch das sind Dimensionen, die für Campinghängematten unüblich und ziemlich sinnlos sind.


      Etwas zu tun, was "unüblich" wäre, da habe ich keine Hemmungen. Wenn ich meine DD zwischen zwei Straßenlaternen aufhänge, gibt es immer Leute, die staunend nur mit dem Kopf schütteln.
      Soetwas haben die meisten Leute bislang noch nie gesehen. Wenn sie etwas darüber nachgedacht haben, werden sie dann aber oft sehr neidisch und hätten am liebsten auch gerne soetwas. Auch wenn sie sich nicht trauen würden, selber soetwas "unübliches" zu machen. Es gibt aber auch immer wieder mal dumme Kleingeister, die mich dann erfolglos belehren wollen. Diese Leute brechen niemals aus den vorgegebenen Bahnen aus. Ab und zu braucht es auch mal ein wenig Mut, um Neues zu schaffen, es müssen immer erst mal Widersprüche durchbrochen werden.

      Warum ziemlich sinnlos?

      Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
      Zu Hause kann man sich eine 4,50m lange Hängematte in den Garten oder ins Schlafzimmer hängen. Traditionelle Hängematten sind bis zu 5m lang. Aber unterwegs schafft so eine Hängematte nur Probleme. Fakt ist, dass du ab einer bestimmten Länge kaum noch einen Komfortzuwachs spürst. Von 2,50m auf 3,00m ist der Unterschied dramatisch. Von 3,00m auf 3,50m wirst du auch eine deutliche Verbesserung merken. Aber von 3,50m auf 4,00m und darüber hinaus sollte es kaum merkbar sein.


      O.K. Vielleicht ist der 3,50m / 4,00m Längenbereich richtig und passend.

      Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
      Eine extrem lange Campinghängematte hat zuviele Nachteile und wenige bis keine Vorteile:

      • das Gewicht dürfte bei 4m schon jenseits der 1kg liegen.
      • Klar, über 1kg ist nachteilig, ich könnte eventuell damit leben können. Es gibt Leute, die schleppen deutlich schwerere Zelte mit sich herum.

        Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
      • du brauchst irre Baumabstände! Der Aufhängewinkel dürfte zwar deutlich steiler werden, aber bei einer 6m Hängematte würde ich schon mit mindestens 5m Baumabstand rechnen.




      Da sehe ich nicht das Problem. Im Wald finde ich immer verschiedene Baumabstände, ob nun 3m oder 5m oder wie auch immer. Mancherorts ist es sogar notwendig, den gegebenen Abstand erreichen zu können, was mit einer kürzeren Hängematte nicht möglich ist. Vielleicht gewinnt man sogar mehr Flexibilität mit entsprechenden Optionen. Wenn die Vorgabe nur sehr kurz ist, hat man natürlich eventuell ein Problem. Ich glaube, dies ist eine Abwägungssache.

      Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen

    • du brauchst ein gigantisches Tarp. Bei einer 6m langen Hängematte und einem ca. 30° großen Aufhängewinkel müsste das Tarp um die 6m lang und 1,80m breit sein um auch an den Seiten vor Wind und Regen zu schützen.




    Warum kein gigantisches Tarp? 6m ist vielleicht etwas übertrieben. In der Breite würde ich durchaus noch weiter gehen. Mit einem DD 4x4m Tarp könnte man sich schon einen gewissen Aufenthaltsraum um die Hängematte herum schaffen. Vielleicht mit einem Stuhl/Walkstool und Tisch, zum Essen und Kochen usw. Da könnte ich mir viel vorstellen.


    Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen

    • um die Hängematte aufzuhängen musst du entweder gut klettern können, oder eine Leiter mitnehmen.





    Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen




    Auf Zehenspitzen komme ich auf mindestens eine Höhe von 2,70 / 2,80m. Reicht diese Höhe aus?


    Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
    Warum nicht gleich eine integrierte Elektroheizdecke? Natürlich über die gesamte Hängematte :D



    Dafür bräuchte ich noch ein gutes Solarpanel. Aber bei Elektoheizdecken bin ich sehr skeptisch. Wenn so etwas mal durchschmort, wird es ungemütlich. :bomb: :clapping::p

    Warum nicht über die gesamte Hängematte ? Mit der Option von jeder möglichen Liegeposition.

    Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
    Im Ernst: du willst nicht nur eine Hängematte die mindestens 2,50m breit und 4,00m lang ist, sondern sie soll auch noch Isolierung von oben (!) und von unten über die gesamte Fläche integriert haben? Noch einmal meine Frage: was willst du in der Hängematte machen?



    Nichts anderes, was andere mit einer etwas kleineren Hängematte auch machen. Ich will so viele Optionen, wie eben möglich sein können. Ich will auch im Winter und extremen Wetterbedingungen, auch eventuell im Dschungel mit Hängematte übernachten können.

    Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
    Vielleicht solltest du über ein Wohnmobil nachdenken.



    Ein Wohnmobil hängt aber nicht so schön durch wie eine Hängematte. :D

    Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
    Das Superfly wiegt grob 0,5kg und ist 3,35m x 1,50m. Mit Türen ist das eine Fläche von grob geschätzt 11m². Ein Tarp der Größe 6m x 6m hätte 36m²!!! und dürfte über 1,5kg wiegen. Und das Aufspannen wird spassig.



    Sagen wir mal, es könnte sich irgendwo dazwischen bewegen. Ein größeres Superfly könnte ich mir schon vorstellen.

    Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
    Ich kürz das jetzt mal ab. Was du willst kann man machen, hat aber gravierende Nachteile und keinerlei Vorteile.



    Also, "gravierende" Nachteile sehe ich bislang nicht. Für mich relevante Vorteile sehe ich aber durchaus.
    Vielleicht wäre ich ja derjenige, welcher soetwas zum ersten Mal macht und da eine gewisse Vorreiterrolle übernimmt?
    Allerdings kann ich noch nicht nachvollziehen, warum es nicht längst schon jemand probiert hat.
    Aber vielleicht ist ja alles auch ganz anders, als wie ich im Moment gerade denke.


    Zitat von TreeGirl Beitrag anzeigen
    Kennst du Tentsile? Das hat zwar meiner Meinung nach nicht mehr viel mit Hängematten zu tun, aber kommt deinen Vorstellungen vielleicht entgegen.



    Das Prinzip von den Baumzelten finde ich super. Ich hätte es allerdings gerne etwas weiter drunter Richtung Hängematte. Vielleicht so eine Art Zwischending.



    [HR][/HR]

    Irgendwo im Bereich "irre Baumabstände" hat es bei meiner Antwort im Quelltext irgendwas zerschossen. Über Bearbeiten komme ich nicht mehr rein. Was soll ich tun?

    Tree Girl:
    Dann mal los - bau dir deine 3m x 4m Hängematte mit Vollisolierung und 6m x 3m Tarp. Mach viele Fotos und berichte. Ich möchte niemanden von Innovationen abhalten. Die Gründe warum es keine integrierten Hängematten in diesen Dimensionen gibt, und warum die wenigsten ihre Hängematten auf der gesamten Länge und Breite isolieren habe ich dir ja genannt. Wenn das für dich keine Nachteile sind, dann zieh deinen Plan durch. Ich bin sehr gespannt auf deinen Bericht.


    Ich hätte gerade richtig Lust dazu, ist aber leider für mich derzeit nicht machbar. Vielleicht eine 3m x 4m Hängematte mit Vollisolierung und 5m x 5m Tarp (?)

    Wo hast du die Gründe genannt?
    Weil es einfach "unüblich" ist, eine etwas größere integrierte Hängematte zu bauen?
    Was ist "ziemlich sinnlos" ?
    Wo hast du gesagt, was das Problem bei einer Isolierung auf der gesamten Länge und Breite ist?
    Du meinst doch nicht etwa die Elektroheizdecke? Davon habe ich nicht gesprochen.

    Geht eine Dream Hammock ThunderBird mit 11ft, also 3,3528m Länge nicht etwa in meine Richtung, was ich mir da vorstelle?
    Auf der Seite http://www.dreamhammock.com/ThunderBird.html kann eine Wunschbreite angegeben werden, wobei ich nicht ganz verstehe, was damit jeweils gemeint ist: Wide As Possible und Special Width

    Wenn mensch dann noch hergehen würde, dazu zusätzlich einen Stauraumbereich wie bei der großen Blackbird miteinzunähen, käme man doch meinen Vorstellungen bereits schon ziemlich nahe ran, oder?

    https://youtu.be/amEx-mZv8qk

    Sacki meint ja im Video, dass einen der Cocoon schon recht einenge, LEICHT diagonales Liegen aber möglich sei.

    Ja. Mit meiner DD habe ich ohnehin kaum diagonales Liegen. Die Banane bleibt natürlich in jedem Fall. Meine Frage war, ob ich darüber hinaus noch mehr relevant eingeengt werde.


    Übrigens: Eine lange, breite und bequeme Hängematte ist nicht unbedingt schwerer als die DD Camping Hammock. Es hängt davon ab, ob du mit einem etwas leichteren, dafür aber dehnbareren Stoff zurecht kommst (z.B. Hexon 1.6: 54g/m2). Wenn du lieber einen etwas festeren Stoff magst, wird es natürlich etwas schwerer (z.B. Hexon 2.4: 81g/m2).

    Mit diesen Angaben kannst du mal grob ausrechnen, wie schwer deine "Wunschmatte" etwa wäre.

    Mit der Stoffmaterie muß ich mich überhaupt erst mal befassen.


    Ich würde jetzt mal die bestellte Hängematte abwarten und mir dann die ganze Sache nochmal überlegen.

    Ohnehin auf jeden Fall !
    Mit der Wunschhängematte werde ich mir sehr viel Zeit lassen.
    Ich habe derzeit nicht die Möglichkeit für große Investitionen.
    Über das Kombi DD und Cocoon bin ich mir noch nicht richtig im Klaren, oder vielleicht doch besser klassisch mit Underblanket und Quilt.
    Die neue bestellte Hängematte wird weitere Erkenntnisse mit sich bringen.


    Was sollen die Vorteile dieser Riesenhängematte sein? Wozu brauchst Du 2,50 bis 3 Meter Breite?

    Ich hätte gerne auch die Möglichkeit, mich auch im 90 Grad Winkel reinlegen zu können.


    Die Meisten betrachten rund 1,70 m als optimale Breite zum Diagonalliegen.

    Mit meinen 2m Körpergröße hätte ich vermutlich auch schon wieder gewisse Einschränkungen beim Diagonalliegen. Aber ich kann es nicht wirklich beurteilen, ich habe keine Erfahrungen damit.


    Was sollen die 4 bis 6 Meter Länge bringen? Man rutscht sowieso an den tiefsten Punkt der Hängematte. Ob dann am Kopf- und Fußende noch mehrere Meter Stoff sind, spielt für den Liegekomfort keine Rolle. Ich denke, bei 13 Fuß (rund 4 m) ist der Punkt erreicht, wo ein Mehr an Länge eher kontraproduktiv wird.

    Ich denke an die Option, vielleicht noch Rucksack, Klamotten u.a. zum Ausbreiten usw. auch noch mit hinein nehmen zu können. Außerdem möchte ich bei Bedarf sehr gerne auch noch einen zweiten Schlafplatz anbieten können. Dies würde ich mir dann ohne Trennwand, nicht wie etwa bei der Clark, wünschen, die Zweisamkeit mit zwei Kabinen stelle ich mir da nicht so toll vor. Aber ich erahne auch schon das Problem, ohne Trennwand dann zwangsläufig aufeinander gedrückt zu werden.
    6 Meter ist vermutlich etwas übertrieben. Ich habe auch u.a. an Ticket to the moon gedacht. Klar, vielleicht sind 4 Meter der Längengrenzbereich, der noch sinnvoll ist.

    Meine Antwort ist kurz und schmerzhaft: Vergiß es!

    Dein Rücken wird es Dir danken. Der Cocoon ist etwas für die Kurzen unter uns. Ein mit zwei Metern Länge Gesegneter wird so in die Bananenposition gezwängt, daß sich wohl beizeiten Knie und Rücken beschweren.

    [SIZE=14px]Meinst du nun den Cocoon direkt, oder eben generell meine DD und dann in der Konsequenz zu klein ?
    Meine Frage ist, ob ich relevant zusätzlich durch den Cocoon noch weiter eingeengt werde, natürlich erst recht, wenn ich dann auch noch meinen dicken Schlafsack mit reinnehme.

    Zum Schlafen und längeres Verweilen ist meine DD tatsächlich zu schmal und zu kurz. Ich mag meine DD sehr, aber genau da habe ich ein Problem mit ihr.

    Ich habe z.B. meine DD im Alltag sehr gerne für die eine Stunde Mittagspause, in zwei Minuten ist sie ganz schnell zwischen Treppengeländer und Baum auf- und abgebaut und kann sie problemlos mit Sleeve XL in einem kleinen Packsack transportieren. In die Richtung geht meine Überlegung mit dem Cocoon. Ich hätte gerne ein kleines, unkompliziertes und schnelles Komplettset für den Alltag, wenn es draußen eben auch kälter wird. Da wäre dann ein dreiteiliges Set mit Underblanket und Quilt eher zu umständlich, zu kompakt für das Daypack, ein aufwendigerer längerer Auf.- und Abbau wäre nötig usw. Vermutlich würde ich dies dann in der Praxis nicht mehr machen. Ansonsten denke ich, hat TreeGirl auf jeden Fall recht damit, daß die Kombination [/SIZE]

    [SIZE=14px] auch mit Blick auf die Verwendung für eine andere HM sinnvoller wäre.

    Nächste Woche bekomme ich meine neue riesengroße Unigear Hängematte Camping Hammock, da wäre ein Cocoon ohnehin völliger Quatsch. Auch dafür wäre die Snugpak Kombi möglicherweise geeignet.

    Waldläufer70 hat mich ungefähr richtig verstanden. Ich denke etwas mehrgleisig. Ich träume von einer richtig guten HM, wintertaugliches großes Komplettset usw., damit will und muß ich mir aber noch viel Zeit lassen und nehmen, bis ich dies realistisch verwirklichen kann.[/SIZE]


    Es gibt dafür eine ganze Reihe Bezeichnungen. Ich verwende Kufiya. Ich war vor dem arabischen Frühling in einer ganzen Reihe arabischer Länder unterwegs. Besonders Syrien hat es mir angetan. Wenn ich daran denke, wie Aleppo heute aussieht, zerreißt es mir das Herz. Aber das geht in Richtung Politik und gehört nicht hierher ins Forum.

    Ja. Vor dem arabischem Frühling waren die Grundvoraussetzungen für solche Reisen wesentlich besser. Syrien ist eine absolute Katastrophe !!! :cray:


    Ja, zwei Wochen mit Kamelen durch die Wüste. War traumhaft! Stoff für reichlich Lagerfeuergeschichten.


    Toll. Die Lagerfeuergeschichten würden mich auch sehr intressieren.


    Was heißt hier "nahezu"? Ich besitze eine Brückenhängematte, hergestellt vom Forenmitglied [USER="17"]dendronaut[/USER] und eine gathered end Hängematte, die [USER="46"]TreeGirl[/USER] genäht hat. Da sieht jeder Nadelstich aus wie der andere! Manch professionelle Hängematte ist im Vergleich dazu richtig schlampig genäht. Außer den beiden haben wir noch eine ganze Reihe Nähmaschinenvirtuosen in unseren Reihen. [USER="57"]Bernd Odenwald[/USER] stellt beruflich "Geile Gürtel" her, [USER="21"]Konradsky[/USER] hat die 90°-Hängematte zur Perfektion getrieben, [USER="89"]echinotrix[/USER] hat sich tolle Underquilts und Tarps genäht, [USER="153"]Waldläufer70[/USER] und [USER="24"]Baumkind[/USER] und noch einige andere, die ich jetzt nicht alle aufzählen kann, haben auch tolle Projekte umgesetzt. Durchstöbere einfach mal das Forum, da findest Du viele interessante Vorstellungen.

    Ich muß wohl erstmal langsam in die weiteren Tiefen des Forums vordringen. :)

    Du meinst also, es wäre möglich, eine winterfeste Spezialhängematte ganz nach meinen eigenen Vorstellungen zu basteln ?

    Zum Beispiel in etwa so:
    Mindestbreite 2,50m, besser 3,0m oder mehr
    Länge 4 - 6 m
    mit Reißverschlüßen integriertes Moskitonetz rundherum und feste Isolierung von oben
    riesiges Underblanket, welches die gesamte Liegefläche warmhält
    riesiges Tarp 6x6m oder noch größer, vielleicht in etwa geschnitten wie das Superfly mit Türen
    zusätzlich eingenähter Stauraum wie bei der grossen Blackbird, vielleicht noch größer zum Ausbreiten von Inhalt einschließlich großem Rucksack, geht schon fast in Richtung Zelt
    immer noch realistisch im Rucksack tragbar, ohne aber auf weniger robust und belastbar in Richtung ultralight gehen zu müssen
    keine Vorgaben bei der Liegeposition (links/rechts oder rechts/links verstehe ich ohnehin nicht)

    Gibt es soetwas schon?
    Gibt es da bestimmte Zwänge, Abstriche machen zu müssen?
    Gewicht, Packmaß?
    Oder doch von den Nähvorgaben her?
    Wäre soetwas totaler Blödsinn und warum?

    Rainer


    Das Foto, das mich mit der Kufiya zeigt, ist in der Lybischen Wüste aufgenommen worden. Ich liebe diese Tücher und habe sie bei meinen Outdooraktivitäten immer dabei. Sie schützen vor Sonne, Staub und Hitze, aber auch vor Schnee und Kälte. Sie ersetzen das Handtuch, den Einkaufsbeutel, das Kopfkissen ... Ich besitze mindestens ein Dutzend davon. Die meisten davon sind in China hergestellt, aber ein paar echte palästinensische sind auch dabei.

    Den Begriff Kufiya für Palituch kannte ich noch nicht. Ist dies der eigendlich richtige arabische Begriff?
    Ich vermute mal, du warst in Lybien noch bevor die Islamisten u.a. mit NATO-Unterstützung geputscht haben, oder? Wann warst du dort?

    Oh ja, ich liebe diese Tücher ebenso bereits schon sehr lange. Sie sind enorm praktisch, robust und wahnsinnig vielseitig einsetzbar. Ich muß zu diesem Thema ein klein wenig ausholen.
    In den 70er Jahren haben die Linken in der BRD die Palitücher bekannt gemacht. Dies war eine solidarische politische Bezugnahme zum palästinesischem Befreiungskampf der PFLP u.a.,
    die Palitücher eignen sich auch hervoragend zum Vermummen und Schützen auf Demonstrationen gegen Angriffe mit Gasgranaten u.a. von Polizei und Militär. Ich weiß, Politik gehört in dieses Forum nicht rein, ich mache es kurz. Um nicht mißverstanden zu werden, ich positioniere mich deutlich gegen Antisemitismus. Das ist eine sehr schwierige und komplexe Thematik, vielleicht intressiert es dich, wie ich dazu stehe, darum hier ein Link zu den Hintergründen, u.a. was auch mit dem Tragen von einem Palituch vermittelt und transportiert wird:

    http://www.oekologische-linke.de/dl/dl.pdfa?dow…n-zu-Israel.pdf

    In den 80er Jahren hat sich das Palituch zu einer weit verbreiteten Modegeschichte entwickelt, viele Leute wussten und wissen eigendlich gar nicht, was für ein Tuch dies überhaupt ist.
    Mittlerweile haben sogar die Militärausrüster die hohe Funktionalität der Palitücher verstanden, siehe u.a. auch die Bundeswehr in Afgahnistan, und werden als Shemags bezeichnet.
    Über diesen Weg hat dann auch die Bushcraft/Outdoorszene den Shemag entdeckt. Klar, über den Modestrang kamen dann auch die Billigkopien aus China u.a., die taugen aber nix. Am Besten sind natürlich die Orginalen aus dem arabischem Raum.


    Zum mittäglichen Frost: Wir zogen durch die Wüste, die Sonne brannte erbarmungslos, kein Schatten weit und breit. Ich unterhielt mich auf englisch mit einem Beduinen und er erwähnte, daß es nachts in der Wüste sehr kalt werden könne. Sogar Frost wäre möglich. Der Gedanke an Frost hatte angesichts der Sonnenglut etwas Erstrebenswertes und ich sagte sinngemäß: "Ach, wäre doch mittags Frost!" Muhammad, unser Führer lachte und übersetzte den anderen Beduinen, was ich Lustiges von mir gegeben hatte. Den ganzen Tag amüsierten sie sich über meinen Wunsch und so blieb der Name Mittagsfrost an mir haften.

    Das ist eine sehr schöne Geschichte. Warst du in einer Kamelkaravanne mit den Beduinen in der Wüste unterwegs?


    Ich verwende eine ganz gewöhnliche Haushaltsnähmaschine. Wenn man ganz viel näht, wird sicher eines Tages der Wunsch nach "besserem Werkzeug" aufkommen, aber bis dahin ist es ein weiter Weg. Schau einfach mal in die Kleinanzeigen oder auf Angebote bei ebay. Ich denke, daß man schon für 50€ etwas brauchbares bekommen kann. Oder, was sagen die Experten hier?
    Threads zu Nähmaschinen gibt es hier im Forum.
    Als Materialquelle ist http://www.extremtextil.de sehr populär, aber die richtig guten Hängemattenstoffe bekommt man bei http://www.ripstopbytheroll.com und http://www.dutchwaregear.com. Demnächst wird [USER="46"]TreeGirl[/USER] ihren Webshop eröffnen. Dann bekommst Du von ihr nicht nur erstklassige Beratung, sondern auch alles, was das Hängerherz höher schlagen läßt.

    Das ist sehr intressant, was es da alles gibt. Kann ich dies wirklich so verstehen, mit ausreichenden Nähfertigkeiten und passender Maschine können qualitativ nahezu professionell hergestellte Hängematten nach eigenen Vorstellungen zu Hause gebastelt werden?
    Dies könnte mich vielleicht sogar reizen, ich fange bereits schon an, etwas rumzuspinnen. :)

    Die Tiger im Dschungel erreichen ihre beste Tarnung durch ihre Streifenzeichnung auf dem Fell. Dies ist quasi ihre camomulticam Tarnung wie bei den Bushcrafthängematten.
    Wie wäre es denn mal mit einer gebastelten Tiger-Hängematte? Soetwas gibt es bestimmt bislang noch nicht. :yahoo:

    https://ripstopbytheroll.com/collections/de…s/tiger-stripes

    Könntest du dir soetwas vorstellen? :)

    Rainer

    Kommst du aus Hamburg oder so? In meiner Gegend sind Karwenzmänner noch nicht vorgekommen.

    Wenn die Hängematte da ist, werde ich davon berichten.

    Rainer

    Hallo boob,

    Hm, die Sprache aus Sachsen verstehe ich nicht. Ich dachte "Karwenzmänner" hätten irgendetwas mit gigantischen Riesenwellen auf der Nordsee zu tun.
    Am Montag soll sie kommen. Dann werde ich sie ausprobieren und hier berichten.

    Rainer