Ich habe gerade gemerkt, dass der neue User jackknife gesperrt und gelöscht worden ist. Zu dieser Entscheidung der Moderation kann ich nicht viel sagen. Wenn es die Einschätzung gibt, daß es eine feindliche Gesinnung gibt, wo es nur darum geht, dem Forum zu schaden, ist der Rausschmiss sicherlich richtig. Im Video von jackknife ging es um die generellen Vor- und Nachteile von Hängematten, ein Themenbereich, der eigendlich auch in dieses Forum gehört. Bei der Vorstellung wurde aber auch auf bereits bestehende Konflikte hingewiesen. Ich möchte hier jetzt keine Grundsatzdiskussion anfangen und will so nun auch nicht missverstanden werden. Ich hatte nur bereits eine Antwort auf das Vorstellungsvideo geschrieben und konnte diese dann nicht mehr hochladen, weil zu diesem Zeitpunkt die Sperrung bereits vollzogen war. Darum kopiere ich meine Antwort nun hier rein, damit mein Antworttext nicht umsonst verloren geht.
Hallo Jackknife,
erstmal herzlich willkommen im Forum,
ich fühle mich als "Autisten" ganz sicher nicht angesprochen und gehöre auch ganz sicher nicht zu den Hängemattenexpert*innen hier dazu. Ich habe mich selber erst vor 2 Tagen hier in das Forum eingetragen. Ich habe z.T. auch nur eher begrenzte praktische Erfahrungen mit der ganzen Hammockthematik. Zum Teil kann ich jedoch deine vorgebrachten Punkte nicht nachvollziehen.
Ich hatte noch nie ein Problem damit gehabt, im Wald zwei Bäume mit den richtigen Abständen finden zu können. Da musste ich auch nie lange suchen, ich habe sie immer in dem Bereich aufgehängt, wo ich dies auch wollte. Schwieriger ist es in der Stadt, wo es keine Bäume gibt, dort das richtige Treppengeländer, zwei passende Strassenlaternen oder ähnliches finden zu können.
Nun ja, wenn dein eigendlicher Aufenthaltsbereich am Ufer ist, wo es ohnehin keine Aufhängemöglichkeiten gibt, wird es nachvollziehbar schwierig, dort eine Hängematte aufzubauen. 
Für solche Zwangslagen gibt es aber auch im Hängemattenbereich Lösungen, es gibt Hängemattensysteme, die bei Bedarf als Bivy aufgestellt werden können. Da hast du nun dein kleines Zelt, was dir ja eigendlich auch lieber ist. Ich habe auch sehr lange auf dem Boden geschlafen, Isomatte und Schlafsack drauf, fertig. Mensch wird aber auch nicht jünger, auf dem Boden im Zelt kann ich mittlerweile im Grunde nicht mehr schlafen, ohne am nächsten Morgen total kaputt und gerädert zu sein. Ich habe nach Verbesserungen und Alternativen gesucht und habe so die Hängematte entdeckt. Mit einem derzeitigen Hype, den es möglicherweise gibt, hat dies nichts zu tun. Die Hängematte bietet mir im Vergleich zum Bodenschlafen da einige relevante Vorteile. Ich kann bequem liegen, obwohl meine derzeitige DD Camping Hammock mir gar nicht mal dies bieten kann, was eine Hängematte eigendlich leisten kann. Mittelfristig möchte ich mir eine richtig große, bequeme, robuste, wintertaugliche, dschungeltaugliche usw. Bushcraft-/Reisehängematte zulegen, die mir so viele Optionen wie möglich bietet. Dazu gehört natürlich auch, dass ich gerne für den Fall, dass es wirklich keine Aufhängmöglichkeiten gibt, eine Biwakfunktion möglichst mit dabei ist. Natürlich verstehe ich die Einschränkung, wenn es keine Bivy-Hängematte ist, nicht an jedem beliebigen gewünschten Ort den Schlafplatz einrichten zu können. Allerdings eröffnen die Hängematten ungeahnte Optionen, an den unmöglichsten Orten völlig unabhängig davon, was sich unterhalb befindet, einen Schlafplatz einzurichten, wo mit Zelt nicht mal ansatzweise daran gedacht werden könnte. Letzlich hat mensch mit Hängematte wesentlich mehr Möglichkeiten als mit einem Zelt. Natürlich gibt es vordergründig erstmal Nachteile in den Fragen bei der Isolation, dem Platz für Ausrüstung, der aufwendigere Aufbau mit Tarp usw. Dafür gibt es in diesem Forum viele Leute, die sich Gedanken machen, wie die optimalsten Lösungen gefunden werden können. Die absolut 100%ige befriedigende bekannte Wollmilchsau wird es nie geben, es müssen also alle für sich selbst herausfinden, welches Konzept das jeweils Beste dann ist.