Beiträge von Furbrain

    Ich persönlich pflege einen eher "spirituellen" Umgang mit der Natur. Das klingt jetzt vielleicht ein wenig esoterisch, aber ich denke viel über die "Beseeltheit" der Natur und der in ihr existierenden Lebewesen nach. Ich habe auch keine beruflichen Verbändelungen mit dem Wald, d. h. eine ökonomische Betrachtung der Thematik ist für mich persönlich nicht existientiell, obwohl ich natürlich im ökologischen Kontext meine Konsummuster und -verhaltensweisen und die daraus entstehenden Konsequenzen für die Holz-/Papierproduktion sehr kritisch beobachten muss. Allerdings hat sich der Mensch die Tier- und Pflanzenwelt schon von jeher zu Nutzen gemacht, was in den letzten Jahrzehnten offensichtlich sehr stark ökonomisch geprägte Züge angenommen und immer wieder problematische bzw. auch pervertierte Auswüchse erzeugt hat. Da wäre von Menschenseite ohnehin mehr Demut angebracht, imho.

    Ich denke, dass die (gerade die aus der Wissenschaft und Forstpraxis kommenden) Kritiker Wohllebens ein Problem mit seinem - im klassischen Sinne - "unwissenschaftlichen Ansatz" und seiner damit verbundenen Popularität haben, weil er den Pflanzen Eigenschaften zuspricht, die wir in unserer Kultur außer dem Menschen - wenn überhaupt - nur den Tieren, und da am ehesten noch den Säugetieren zuordnen. Damit fördert er natürlich einen Zugang zum Thema, der auf jeden Fall unsere aktuelle Umgangsweise mit der Natur und hier insbesondere dem Wald in Frage stellt. Mit scheint, da Wohlleben in seiner Ausbildung zum Förster als wissenschaftlicher Fachmann gehandelt wird, werden seine Positionen von anderen Akademikern aus dem Feld als "unwissenschaftlich" wahrgenommen und seine mediale Präsenz als Verzerrung der (westlichen) Wissenschaftlichkeit - also als Bedrohung der etablierten Forschung. Tritt er eigentlich mit seinen Positionen in der Öffentlichkeit explizit als Wissenschaftler auf?

    Ich habe mir angewöhnt, möglichst mehrere unterschiedliche Quellen zu einem Thema zu checken, um den entsprechenden Diskurs nachzuvollziehen und mir darauf dann meine eigene Position/Meinung zu bilden. Raoul H. Francé habe ich selber noch nicht gecheckt, aber der Wikipedia-Artikel hat mich neugierig gemacht, weil er als moderner Natur- und Kulturphilosoph auf jeden Fall auch einen anderen Ansatz gehabt haben wird als die europäische Forstwissenschaft. Und ich feiere auch Ben Tüxens YouTube-Kanal, der mir als studierter Förster auch viel über den Wald erklärt - sehr wissenschaftlich, aber auch sehr persönlich. Aber wie gesagt, ich denke, dass mehr Respekt und Achtsamkeit vor der Natur uns aufgeklärten Menschen gut zu Gesicht stünde. Wie war das bei Spiderman? - "Mit großer Macht kommt auch große Verantwortung!" oder so ähnlich. Das fängt bei der Entscheidung zur Benutzung von breiten Baumbändern/Treehuggern ja schon an ;)

    Bzgl. der Entscheidung für ein Hängesystem fand ich diesen (ohnehin gerne von mir gesehenen) YouTuber unterhaltsam und interessant:

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    Er hatte das ENO-System auch in Benutzung. Seine Review der Warbonnet Blackbird fand ich so persönlich und überzeugend individuell, dass sie tatsächlich Teil meiner Kaufentscheidung wurde :o

    Okay, der Name meines ersten DIY-UQ klingt wie die Bezeichnung eines koreanischen Kleinwagens, ich bin trotzdem stolz drauf :yes:

    Zwei Tage habe ich in die Bastelei investiert, viele Nähte mussten wieder aufgetrennt werden und in Notsituationen wurden aus einer langen Naht auch mal mehrere kürzere. Nahaufnahmen der Nähte gibt es nicht, reiner Selbstschutz und eine Frage der Würde. Für alle Interessierten folgen meine Erfahrungen zur weiteren Diskussion oder zum Weiterverwerten.

    Die Vorgaben:

    • Aus einer nicht mehr genutzten Hängematte (mein alter DIY-Erstling: 280cm x 148cm) sollte ein Sooki als UQ genäht werden.
    • Ich wollte möglichst viel ungenutztes Material aus eigenem Bestand benutzen, um die Kosten gering zu halten. Lediglich das Climashield Apex musste ich bei ExTex bestellen.

    Die Zutaten:

    350g DIY-Hängematte (280cm x 148cm - 3m Ripstop-Nylon, Hammock-Nylon, 70den, 66g/qm, imprägniert, oliv); 18 €
    210g Therm-a-Rest Hammock Warmer (115cm x 185cm; addiert ca. 5°C an Wärme); 49 €
    300g Climashield Apex Endlosfaser Isolation (200cm x 150cm, 133g/qm bzw. 4oz/sqyd, bis +5°C); 26 €

    plus:

    2x 1m Shockcord (4mm Durchmesser)
    2x 3,5m Shockcord (2,5mm Durchmesser)
    2 Z-Biner
    2 Micro-Karabiner
    2 Mini-Tankas
    eine alte Schlafsackhülle (20cm x 40cm)
    Gütermann 80er Polyestergarn

    Gesamtgewicht am Ende: 975g (inkl. Beutel 1015g)

    Materialkosten: ca. 100 € (Endverbraucherpreise)

    Weitere Fotos am Ende des Beitrags


    Die Hybrid-Idee:

    Die Gesamtlänge von 280cm nutzen und dabei eine fest angenähte Isolationsschicht wie beim Warbonnet Wooki einbetten. Die Längen-Differenz der alten HM an den Enden zu meinen über 300cm langen aktuellen Hängematten durch jeweils 27,5cm 4mm-Shockcord verlängern und ausgleichen. Dafür habe ich durch die ehemaligen Whipping-Tunnel an den Enden der alten DIY-HM jeweils 1 Meter Shockcord gezogen. Die Shockcord-Enden werden mittels Marlspiekerschlag an die Z-Biner geknotet und die ganze Konstruktion wiederum an den Whoopies der aktuellen Hängematte am Kopf- und Fußende eingehängt. Durch das Verändern der Shockcord-Länge an Kopf- und Fußende soll dann ggf. die Position der Isolation später an die Länge der unterschiedlichen Hängematten und die Liegeposition angepasst werden können.

    Der UQ soll für verschiedene Hängematten genutzt werden können. Einerseits bei meiner 335cm langen WBBB XLC (Liegerichtung: Kopf links, Füße rechts) als auch bei 330cm langen DIY-Hängematte (Liegerichtung hier: Kopf rechts, Füße links). Außerdem ist meine bevorzugte Liegeposition die Balerina. Aus diesen Gründen sollte das Isolationsmaterial nicht diagonal auf eine bestimmte Liegeposition optimiert genäht werden, sondern wurde klassisch als Rechteck geplant und auch nicht im „Sanduhr-Design“ um z.B. mehr Volumen und Gewicht zu sparen.

    Die Isolation sollte in der Länge und Position unter der Hängematte am Warbonnet Wooki orientiert sein (etwa 50 cm vom Kopfende beginnend, 200cm Isolationsschicht und unten 85cm bis Fußende - Danke an Dios Mios , Mittagsfrost und Hammock Fairy , die ihre Wookis für mich vermessen und meine individuellen Abmessungen damit ergänzt haben!)


    Der ursprüngliche Plan (ein Hinweis und eine Fehlkonstruktion):

    Die Längsseiten der 148cm breiten Hängematte sollten jeweils 10cm nach innen einschlagen und eine 128cm breite Climashield-Isolation damit längs vernäht werden. Dabei entstünde praktischerweise jeweils ein Tunnelzug im Hängemattenstoff an beiden Seiten, der mit Shockcord genutzt werden könnte, um den UQ ggf. seitlich näher an die Hängematte zu bekommen. An Kopf und Fußende wollte ich den UQ offen lassen, um bei Bedarf eine weitere Schicht Apex leicht ein- oder ausbringen zu können. Da die Isolation zwischen der Hängematte und dem UQ liegt, müsste sie nicht von oben geschützt werden - ein Gedanke, der sich als GROSSER PLANUNGSFEHLER herausstellte!

    Für alle, die noch nicht damit gearbeitet haben (wie ich): Climashield Apex fühlt sich an wie eine Mischung aus Glasfaserwolle und Zuckerwatte. Es bleibt bereits an geringfügig eingerissenen Fingernägeln und rauen Nagelbetträndern hängen. Die einzelnen Isolationslagen werden in der Produktion gegeneinander verschoben übereinander gelegt und lassen sich mit nur wenig Mühe wieder voneinander zupfen. Nachdem ich es mir anschauen konnte, bin ich der Meinung, dass nicht mit Stoff umnähtes Apex stark schmutzanfällig ist, falls es mal auf den Erdboden oder ins Laub fällt und es droht die Gefahr des Zerreissens, wenn man am Gebüsch/Ästen hängen bleibt. Somit ist eine beidseitige Ummantelung des Materials mit Ripstop o.ä. für eine längere Haltbarkeit zwingend nötig!

    Ich hatte aber nicht mehr genügend Ripstop-Material für eine zweite Außenschicht, um die Isolation auch von der anderen Seite einzukammern, daher bedurfte es einer Planänderung.


    Ein neues Konzept musste her:

    Nach kurzen Überlegungen habe ich mich dafür entschieden, meinen ohnehin fast nie alleine genutzten Therm-a-Rest Hammock Warmer (Underquilt Protector [UQP]) als zweite Außenhaut für die Isolationsschicht zu verwenden, um das Apex zu schützen. Nachdem ich das Apex auf den Hammock Warmer genäht hätte, wollte ich diesen dann direkt unter die alte UQ-Hängematte aufbringen. Die Überlegung dabei: Der UQP hätte nicht nur den Vorteil den Hysooqui gegen Wind, Dreck und Spritzwasser von unten zu schützen, sondern könnte gleichzeitig noch die Isolationswerte in Kombination mit dem Climashield Apex aufgrund seiner wärmereflektierenden Innenseite erhöhen (laut Hersteller um etwa +5°C).

    Das Problem dabei: Die ursprünglich geplanten Maße konnten aufgrund des Formats des T-a-R Hammock Warmer nicht mehr eingehalten werden (trotz aufgetrennter Gummizüge waren die Maße des Hammock Warmers lediglich 185cm x 115cm). Das war aber okay, da ich knapp unter 180cm groß bin und in der diagonalen Körperlage nicht über die Isolationsränder „hinausliegen“ würde. Die Breite von 115cm wäre immer noch doppelt so breit wie eine Standard-Isomatte. Desweiteren besteht der Hammock Warmer aus einer Folie und nicht aus gewebten Stoff, d.h. die beim Nähen entstehenden Löcher im Material durch die Nadel bleiben bestehen, auch wenn man eine Naht wieder auftrennen muss.

    Die damit überflüssige Länge der gelieferten 220cm Apex habe ich am Kopfende dann doppelt gelegt und angenäht, da ich an den Schultern am meisten friere. So musste zwar die Breite auf 115cm gestutzt werden, die Länge des Füllmaterials aber nicht auf 185cm Länge gekürzt. Macht eine Doppellage an Kopf und Schultern von etwa 30cm.

    Die Nähte an den seitlichen Rändern habe ich so gesetzt, dass ich die bereits von Haus aus existierenden Seitentunnelzüge des Hammock Warmers ggf. weiterhin nutzen kann, um die Isolation näher an die Hängematte zu bringen, wenn nötig.

    Am Fußende habe ich in der Mitte einen ca. 40cm breiten Klettstreifen eingenäht, um ggf. später noch eine weitere Lage Apex für eine höhere Isolationsleistung im Rumpf nachlegen zu können. Ebenso habe ich jeweils zwei ca. 20cm breite Öffnungen an den Längsseiten gelassen, um späteres Isolationsmaterial besser positionieren und fixieren zu können. Um nicht die Wärme durch die offenen Seitenstellen zu verlieren, habe ich letztendlich jeweils 3,5 Meter von 2,5mm-Shockcord durch die ursprünglichen Tunnelzüge des Hammock Warmers gezogen, durch zwei Tankas geschlauft und diese - wie die 4mm-Shockcord-Enden aus den Whipping Channels - an den Z-Binern befestigt. So kann ich ihre Länge variieren und links und rechts straffen oder auch entspannen. Ich habe die beiden dünnen Gummizüge beim Liegen nicht bemerkt. Ich vermute, ich könnte sie auch weglassen und es würde keine Wärme entfleuchen. Das bleibt aber noch zu testen.


    Erste Erfahrungen mit dem Hysooqui im Feld:

    • es wird schnell spürbar wärmer um mich herum („Hurra, er funktioniert!“)
    • der Hysooqui bleibt unter der Hängematte gut in Position
    • die Gummizüge durch die Whipping-Channels der alten DIY-HM scheinen recht gut an meinen Hängematten anzuliegen und abzudichten. Um das möglichst gut zu gewährleisten, habe ich die 4mm-Gummizüge mittels jeweils eines Mini-Karabiner oberhalb der Hängematte am Kopf- und Fußende noch einmal gerafft (siehe Fotos im Anhang)
    • seitlicher Wind an Schultern und Waden wird spürbar reduziert
    • durch Abtasten überprüft: die Apex-Isolation wird nicht im Hammock Warmer plattgedrückt. Die 4mm-Shockcord-Enden an Kopf und Fuß sind beim Reinlegen flexibel genug, um mit dem Material eine wärmende Luftschicht zwischen UQ und HM aufzubauen. Man spürt den Hysooqui trotzdem leicht unterm Rumpf, er liegt also sanft an.
    • das Zurückstopfen in den Transportsack gestaltet sich auch mit den seitlichen Öffnungen in der Isolation unproblematisch. Kein Bodenkontakt beim Reinstopfen und das Apex scheint auch trotz offener Stellen an den Rändern genügend geschützt.
    • ggf. werde ich noch einmal 100cm x 150cm Climashield unterm Rumpf ergänzen, um die Wärmeleistung für kältere Temperaturen zu erhöhen.
    • eine Grenzwertprüfung für die aktuelle Isolation steht leider noch aus. Eventuell besteht für mich die Chance den Hysooqui Ende Oktober bei einer Übernachtung noch einmal in Aktion zu testen. Bisher waren es immer noch 14 Grad Celsius und es war tagsüber, da war alles sehr angenehm. Das 133g/qm Apex soll ja bis +5°C Grenztemperatur funzen … mal sehen.


    FAZIT:

    Der Hysooqui ist doppelt so schwer, im verpackten Zustand doppelt so groß, aber nur halb so teuer (wenn alles neu gekauft werden müsste) wie ein Daunenquilt mit vergleichbaren Maßen und ähnlichen Wärmewerten (vgl. Cumulus, UK Hammocks, Hammock Gear Incubator).

    Die Schlafsackhülle ließe sich bei Bedarf um ca. 40% in der Länge kompressieren, da ist noch eine Menge Luft drin. Wenn man etwas höherwertigeres Ripstop-Material kaufen würde, wäre das Packvolumen und Gewicht wohl nochmals wesentlich zu verringern. Die 66g/qm meiner alten Erstlingsmatte sind ja nicht unbedingt state-of-the-art.

    Für alle, die in Erwägung ziehen, sich einen UQ selber nähen zu wollen, am Ende meines Berichtes ein Zitat aus der „Kickass Quilts“-Anleitung von Patrick McKenna, das ich so voll unterschreiben kann:

    Zitat

    If you're here just to save money though, I honestly don't think it's worth it. […] unless you already have materials, I think you'll find that the amount you save by making one from scratch isn't worth the time and effort. This section is more for making your own [UQ] for the pure satisfaction of it or as a starting point for a more personal custom project.


    Ich fand die Möglichkeit, aus meiner alten Hängematte einen sehr flexiblen UQ zu bauen, der klassische UQ-Elemente und Wooki/Sooki-Elemente in sich vereint, spannend. Ob ich eine zweite Version aus höherwertigerem Material bauen werde, weiß ich noch nicht. Ich werde erst einmal die Grenzen meines aktuellen Hysooquis ausloten wollen. Unabhängig davon weiß ich Daunen, kleines Packvolumen und professionelle Nähte auch zu schätzen und unterstütze mit meinem Geld gerne fähige Leute, die mit solcher Arbeit ihren Lebensunterhalt erwirtschaften wollen, wenn das Produkt stimmt.

    Hat schon jemand anderes von euch einmal mit einem Hybrid aus den beiden Arten von Unterisolation experimentiert? Im Forum hatte ich bei meiner Recherche noch nichts gefunden (was ja nicht bedeutet, dass es noch keiner probiert hat).
    Nachtrag: Habe gerade einen Beitrag von Mittagsfrost im Forum gefunden. Du hast ja einen sehr ähnlichen Weg mit deinem Hammooki beschritten :drinks:


    Auch die XLC ist in 3 Varianten erhältlich:

    • Lightweight Double Layer 40D Nylon außen, 20D Nylon innen
      (bisher 1.1oz 30D Nylon DL)


    Da stellt sich mir noch die Frage, ob die unterschiedlichen Materialien und ihre Lage beim Wenden zum Lefty nicht auch einen Unterschied machen?! Spielt Atmungsaktivität und Belastung/Stabilität beim Umdrehen keine Rolle? Bei den anderen Versionen stellt sich diese Frage ja nicht ...

    Wäre ein Wooki-XL-Besitzer von euch so freundlich, mir ein paar Maße an seinem Wooki XL abzunehmen? Da ich mir erstmal einen 2,5-Season-Sookie DIYen möchte, bevor es zu einer Bestellung eines Winter-Wookis kommen wird, bräuchte ich mal den Abstand zwischen der Stelle, wo bei den Whippings innen die Liegefläche beginnt bis zum Beginn des Daunenbereichs am Kopf- und Fußende. Nicht diagonal gemessen, sondern einfach im rechten Winkel vom Whipping runter bis zur Höhe des Isolationsbeginn.

    Ich habe zwar schon meine eigenen Liegemaße in meiner XLC abgenommen, würde sie aber gerne noch mit den von Warbonnet standardmäßig ausgelieferten Abständen vergleichen, um ggf. noch einmal große Abweichungen zu überprüfen. Tausend Dank im Voraus!

    Hi, danke für die Anfrage und eure Initiative. Grundsätzlich bin ich immer offen für solche Treffen. Im Augenblick habe ich zwar nichts mitzubringen, aber neugierig bin ich schon. Also, falls ihr so etwas plant, könnt ihr gerne mit meinem Besuch rechnen. Vielleicht kriegt man auch mal ein kleines Gruppenhängen in der Region hin, dann muss ich nicht mehr alleine gegen die Wildschweine kämpfen :aggressive:

    Mich würde der 1.1 oz MTN Ripstop Nylon 6.6 XL interessieren, um mir damit meine erste Single-Layer UL zu nähen. 4 m sind dafür vonnöten, Charcoal grey oder Coyote wären dabei meine bevorzugten Farben.

    Ja, ich war auch hoch erfreut als sich gestern noch einige eingeklingt haben, um das Ding nach vorne zu bringen. Der Wikipedia-Nutzer "Obersachse" war Gold wert, da er nicht nur "Knowledge droppte" sondern auch (cc)-Bilder beigesteuert hat und in der Wikipedia-Hierarchie so weit etabliert ist, dass seine Ergänzungen teilweise auch durchgingen, ohne vorher von einem Admin gegengelesen zu werden. Würde mich nicht wundern, wenn er hier mitliest ;)

    Hoffen wir mal, dass die Wikipedia-Polizei uns weiterhin für "relevant" betrachtet ...

    Habe ich gerade in der Diskussion gelesen. Ich sitze gerade noch ein wenig dran, da ich heute Zeit habe (wenn es für dich okay ist). Ich bin nun als namentlicher Nutzer bei der Wikipedia angemeldet, vielleicht kann man auch im Benutzernamensraum als dritter kolaborativ mitschreiben?! Ich kenne mich da aber nicht aus.

    Grundsätzlich biete ich dir an, dich mit den von mir verzapften Sachen nicht im Regen stehen zu lassen. Wenn dir das Zuviel ist, kann ich auch nach Absprache einen Unterbereich übernehmen, um ein "1st draft" zu verfassen und es dir dann zu übergeben. Ich denke, dass unter jedem Punkt mindestens ein Absatz stehen muss, um ihn als "vollständigen Artikel" zu betrachten und veröffentlichen zu können.

    Ich habe heute den Eintrag ergänzt, wobei ich mich inhaltlich erst einmal an der Einleitung des englischen Wikipedia-Eintrag orientiert habe und danach eine inhaltliche Systematik angelegt habe, die sich an den deutschen Wikipedia-Einträgen zu "Zelt" und "Hängematte" orientiert. Desweiteren habe ich die Meta-Daten ergänzt, um den Eintrag ein wenig mehr kontexuell zu verschränken und damit seine Relevanz zu stärken.

    Er bleibt allerdings ein "Stummel", da ich zu den einzelnen Unterkapiteln nicht vorschnell Text reinballern wollte. Vielleicht findet sich noch jemand, der ggf. kompirimierte Inhalte aus dem Forum zu den Bereichen ergänzen mag, so dass sich in der nächsten Zeit Material dort sammelt und wir doch nicht als "irrelevant" betrachtet werden. Wenn jemand von euch meint, dass die Systematik verbesserungswürdig ist, dann immer ran ;)

    Ich weiß nicht, ob meine Änderungen von außen zu sehen sind, da sie erst von Wikipedia-Admins gesichtet werden müssen. Vielleicht kannst du als Autor des Artikels ja Einblick nehmen auf noch nicht veröffentlichte Versionen?

    Die Sache mit der Studie interessiert mich auch. Würde gerne Wissen, ob die vom Berliner Senat in Auftrag gegeben wurde, dem Grünflächenamt oder ob das in Kooperation mit einer Uni läuft ... In welchem Berliner Bezirk bis du den angesprochen wurden? Ist zwar aufgrund der stadtübergreifenden Sache vermutlich nur eine Kleinigkeit, würde mich aber als Pankower doch interessieren.

    Beim Sommertreffen könntest du alles anschauen und Probe liegen. Und dann ergänzt du deine Wunschliste noch um einen Wooki :)


    Danke für die Einladung zum Sommertreffen :good:

    Das wird allerdings dieses Jahr nichts werden können, da ich an den Tagen arbeiten muss und mit dem Motorrad über die Bundesstraßen der Hunsrück doch zwei gemütliche Reisetage von Berlin entfernt liegt ... vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr mit ein wenig mehr Vorlauf und ich kann dann eine ganze Woche Urlaub nehmen.
    Euch allen auf jeden Fall nette gemeinsame Stunden vor Ort:drinks:

    Nachdem ich mehrere Monate immer wieder in diesem Forum "hängen geblieben" bin, melde ich mich nun doch hier an :)

    Ich bin Furbrain, wohne in Berlin und habe mir vor zwei(?) Jahren eine DD Frontline plus dem entprechenden 3x3 Tarp zugelegt, um nicht immer nur auf dem Boden rumzulungern - eine typisch europäische Kaufentscheidung anscheinend. Zwar zelte ich immer noch, wenn ich zusammen mit meiner Frau unterwegs bin, mittlerweile habe ich aber bei Einzeltouren lieber die Hängematte mit dabei und experimentiere und optimiere damit so herum.

    So habe ich mit dem Standardmaterial von extremtextil mittlerweile zwei Hängematten (2,70m und wegen Calf Ridge dann noch eine mit 3,30m) genäht, mit Dyneema meine eigenen Whoopie Slings (2,5 und 4 mm Durchmesser) und Soft Shakles gespleißt und jüngst auch mal mit einem Ripstop-Rest einen Ridgeline-Organizer zusammengestoffelt. Liebäugel gerade damit, eine alte Schlafsackhülle zum Peak Bag umzumodeln ...

    Die größte Herausforderung ist dabei allerdings meine Nähmaschine, die ich von meiner Mutter übernommen habe (eine Privileg-Heimmaschine, Bj. 1974). Keine Ahnung, wie viel Zeit ich mit dem Auftrennen vergeigter Nähte verbracht habe :o - lernen scheint immer ein wenig weh tun zu müssen, z. B. als Rückenschmerzen *seufz*

    Richtig scharf wäre ich mal auf so eine WBBB XLC und ein Mamajamba Tarp, aber das wir wohl noch ein wenig warten müssen. Kostet einen Europäer ja fast soviel wie ein Kleinwagen:megashok:

    Da ich zurzeit nichts zu fragen habe, lese ich einfach mal weiter mit. Und wenn ich mal wieder eine Frage habe, bin ich ja bei euch genau richtig. Somit verbleibe ich erstmal mit vielen Grüßen aus der Hauptstadt,

    Furbrain