Beiträge von Furbrain

    #42 Die gesammelten Flusen aus dem Sieb eines Wäschetrockners eignen sich auch hervorragend als Feuerstarter. Anstatt in den Müll zu schmeißen in einer alten Pulmoll-Bonbondose lagern, und man hat dann immer eine gute Portion Entflammbares dabei.

    März-Update: Mit der in Beitrag #6 beschriebenen ergänzten Füllung habe ich vergangenes Wochenende zwei Nächte mit meiner Warbonnet Blackbird Lightweight Double XLC im Wald abgehangen, in voller Montur inkl. Jacke, Mütze und Wollsocken, oben drauf ein 3-Season-Daunentop und Thunderfly-Tarp.

    In der ersten Nacht hatten wir ca. 0°C, die am frühen Morgen aufgetretenen Fröstelpunkte an den Füßen und in der Nierengegend ließen sich durch Veränderungen der Liegeposition in den Griff kriegen.

    In der zweiten Nacht ging die Temperatur runter auf -4°C. Sicherheitshalber hatte ich noch eine kleine Wolldecke in die Zwischenebene meiner XLC gelegt und meine Trinkflasche aus Metall mit heißem Wasser gefüllt. Damit ging es, allerdings hatte ich trotz Wärmflasche und Wollsocken die ganze Nacht über kalte Füße. Insgesamt war der Körper aber anständig gewärmt und die Nacht ging ansonsten gut über die Bühne.

    Ich denke, dass ich für Temperaturen unter 0°C in der nächsten Saison den Erwerb eines Warbonnet Daunen-Wooki (Winter- oder Skandinavian-Ausführung) in Erwägung ziehen werde. Meinen DIY-Climashield-Hysooqui werde ich wohl weiterhin zwischen 15°C und 0°C einsetzen wollen. Für die sommerlichen Temparaturen der kommenden Saison liegt noch mein Therm-a-rest Slacker Snuggler zum Test bereit, der einfach durch sein kissenartiges Packmaß besticht. Mehr dazu könnt ihr in dem entsprechenden Faden lesen.

    Hi Philmo,

    aufgrund der kurzen Planungszeit könnten Bestellungen aus dem internationalen Ausland knapp werden. Daher - und da es deine erste Hängematte ist - würde ich mir drei UQs anschauen, die du hier in Deutschland recht schnell besorgen kannst:

    1. Snugpak Under Blanket
    2. DD Underblanket
    3. Underquilt/?card=1978">Carinthia HUQ 180

    Die sind zwar alle nicht mit Daunen sondern mit Kunstfasern gefüllt, liegen dafür aber in oder nur knapp über deiner Preisvorstellung. Ich habe keines der o.a. Produkte selbst in Benutzung, aber es gibt im Forum einige Fäden, die sich auf diese UQs beziehen. Bezüglich der Tiefsttemperatur könnte es bei 0°C doch fröstelig werden am Bürzel, so dass ich persönlich eine UQ-Isomatten-Kombination für die Jahreszeit wählen würde.

    Wenn dir das Hängemattencamping weiterhin Spaß macht, kannst du ja über eine Dauneninvestition nachdenken und ggf. den KuFa-UQ wieder veräußern. Wenn die Hängematte doch nichts längefristiges ist, hast du zumindest kein Vermögen investiert.

    Viel Erfolg!

    Hi, Miki!

    Deinem Setup nach zu urteilen, scheinst du ja schon seit einiger Zeit hier im Forum mitzulesen. Schön, dass du dich jetzt "sichtbar" gemacht hast :tongue: - in diesem Sinne verweise auch gerne noch mal auf den "Koordinaten-Faden". Vielleicht willst du dich dort auch eintragen ...

    Dann mal offiziell ein "Herzlich Willkommen" und "Gut Häng!" von mir.

    Ein weiterer Messwert: Ich konnte heute eine Stunde am Vormittag bei +1°C und Sonnenschein mit der ergänzten Climashield-Isolation im Park in der DIY-SL-HM liegen, das Thermometer zwischen der Hängematte und dem Hysooqui zeigte 23°C. Damit läge die Differenz zur Außentemperatur bei 22°C. Ich habe nicht gefröstelt, dennoch fühlte es sich unterm Hintern etwas kühler an als an den anderen Körperstellen.

    Ich bin soweit zufrieden, stelle aber mittlerweile die Aussagekraft der erhobenen Differenzwerte in Frage. Letztlich sagen sie nur aus, wieviel Wärme mein Körper in der Lage war zu diesem Zeitpunkt abzugeben. Trotzdem könnte ich zu einem anderen Zeitpunkt unter den gleichen Bedingungen das Gefühl haben zu frieren. Denke aber dennoch, dass ich entspannt einem Overnighter bei +/- 0°C entgegen sehen kann. Trotzdem werde noch einmal bei -6°C ausprobieren wollen, wie es sich mit dem Hysooqui so hängt, bevor ich damit eine Nacht bei Minusgraden im Irgendwo verbringe.

    Heute war ich mit meiner Singlelayer und dem Hysooqui draußen und habe anderthalb Stunden bei +5°C abgehangen. Wieder war ich von oben gut bedeckt mit meinem 3-Season-Daunenschlafsack. Allerdings hatte ich aufgrund der bisherigen Grenztemperatur-Erfahrungen die Entscheidung getroffen, nachträglich noch einmal 1x1,5m Climashield Apex 6oz/sqyd bzw. 200g/qm nachzufüttern.

    Damit will ich die lästige Underquilt-Isomatten-Kombination rauszögern, die mir zuviel Platz im Gepäck wegnimmt. Beim gemeinsamen Berliner Stammtisch-Overnighter im Dezember mit Omorotschka und Bodenschoner konnte ich in der Nacht eindeutig spüren, wo die schmale Isomatte links und rechts endete und nur noch die 133g/qm-Climashield-Isolation lag.

    Dadurch, dass ich auf jeder Seite des als Unterseite verarbeiteten Hammock Warmers jeweils zweimal 20 cm unvernäht gelassen hatte, konnte ich das nachträgliche Material relativ einfach durch den Klettverschluss am Fußende in die richtige Position bringen und mit ein paar groben Polyesterfadenstichen an das fest vernähte 133g/qm-Material heften.

    Somit liegt jetzt nach Liste folgende Isolationsleistung vor:

    1 Lage Climashield Apex 133g/4oz (R-Wert geschätzt 1,6); bis +5°C (entspr. 41°F)
    (0,024 CLO/(gr/qm) -- 0,82 CLO(oz/sqyd)

    + 1 Lage Climashield Apex 200g/6oz (R-Wert geschätzt 3,0); bis -5°C (entspr. 23°F)
    (0,024 CLO/(gr/qm) -- 0,82 CLO(oz/sqyd)

    die Summe entspricht ziemlich genau

    Climashield Apex 333g/10oz (R-Wert geschätzt 5,4); bis -20°C (entspr. -5°F; Angabe nach Ripstop by the Roll)
    (0,023 CLO/(gr/qm) —- 0.82 oz/sqyd)

    Da ich heute nicht mal +/- 0°C hatte, sondern nur +5°C, war ich weit entfernt von dem Erreichen des Endes der Komfortzone. Die Extremwertmessung kriege ich aber vielleicht in diesem Winter nochmal hin. Was ich aber messen konnte, war die Differenz zwischen der Außentemperatur und der Temperatur zwischen meiner Hängematte und des Underquilts - und diese war tatsächlich im Vergleich zur einfachen 133g/qm-Materialfüllung spürbar gestiegen.

    Wo am 3. Dezember bei +1°C mit 133g/qm-Füllung die Differenz zur Außentemperatur bei ca. 14°C lag, zeigte das gleiche Thermometer heute bei +5°C Außentemperatur und erweiterter Isolation kuschelige 24°C an, also eine Differenz von 19°C statt 14°C zur Außentemperatur(!). Somit kann ich sagen, dass die Climashield-Ergänzung auf jeden Fall funktioniert und mein Ziel, mehr Isolationsleistung damit zu erreichen, erreicht wurde. Der Hysooqui passt immer noch in den gleichen Packsack wie zuvor, allerdings lässt dieser sich kaum mehr komprimieren - was bei einfacher 133g/qm-Füllung noch gut möglich war.

    Ich bin gespannt, wie groß die Differenz zur Außentemperatur bei +/-0°C sein wird. Natürlich ist das Wärmeempfinden vollkommen subjektiv und unterschiedet sich von Mensch zu Mensch. Ich kann mir aber zurzeit nicht vorstellen, dass ich bei -20°C immer noch kuschlig warm in meiner Hängematte liege. Aber -6°C würde ich schon gerne hier in Deutschland nur mit meinem Hysooqui als Unterisolierung aushalten ohne zu frösteln.

    To be continued ...

    Ich finde gar nicht, dass das was du schreibst pathetisch klingt, LE_Hammock. Ich finde es eher "perspektivisch" oder vielleicht - abstrakter ausgedrückt - "visionär"; in dem Sinne, dass es den Gedanken eines wünschenwerten Umgangs miteinander, den Dingen, die wir besitzen, und mit der Natur beschreibt. Meine Aussagen im Beitrag oben sind auch eher meiner alltäglichen Beobachtung geschuldet, da wir zur Zeit in einem recht materiell-individualistisch ausgerichteten Gesellschaftmodell leben. Ich bin nur nicht erstaunt darüber, dass es so wenige Waldbesitzer sind, die sich dort als Landpaten eingetragen haben und dass das Projekt - trotz Förderpreisen und Sponsoring - so schwach wächst.

    Ich interessiere mich u.a. auch für alternative Wirtschaftsmodelle, nachhaltiges Wirtschaften und Subistenz-/Resilienzsysteme. Solche Sachen wie Shared Economy und Ringtausch-Modelle finde ich gut und auch spannend. Die Umsetzung findet allerdings zur Zeit nur im kleinen statt. Ob nun couchsurfing.com, Werkzeugverleih an Nachbarn im Viertel (z.B. bei nebenan.de) oder regionale Währungen wie dem Uckertaler.

    Ich denke auch, dass man nicht im direkten Gegentausch etwas dafür geben muss, um in jemandes Wald übernachten zu dürfen. Wenn man die Definition von "Eigentum" einfach ein wenig erweitern würde, dann wären solche Modelle wie die skandinavische Allmende einfacher in Deutschland denkbar und die Leute würden vielleicht respektvoller mit ihrer Umgebung umgehen. Wir sollten die Hoffnung nicht aufgeben, dass gegenseitiges Vertrauen auch wieder wachsen kann.

    Hmm, diese Statements könnten politisch gelesen werden, oder gar als Kapitalismuskritik :pleasantry: Da ich mich an der Forumsetikette orientieren und das Forum politikfrei halten möchte (schließlich geht es in erster Linie um unser gemeinsames Hobby: dem Hängemattencamping), beende ich meinen Beitrag mal an dieser Stelle. Ich fände es auf jeden Fall auch schön, einfach mit einem guten Gefühl und voll legal im Wald abhängen zu können - und wenn mehr Waldbesitzer mitmachen würden, wäre das schon toll. Solche Projekte können etwas verändern!

    Als ich mir die Projekt-Homepage angschaut habe, habe ich mich gefragt, wo da die "Win-win-Situation" liegen soll? Warum sollte ich als Forstbesitzer das Risiko eingehen, dass mir persönlich noch unbekannte Leute evtl. doch mein Privateigentum beschädigen könnten, selbst wenn ich ihre persönlichen Daten vorher bekommen habe? Da drohen doch nur lästige Rechtstreitigkeiten.

    Nun bin ich Stadtmensch und glaube nur zu wissen, dass ca. 60 Prozent der deutschen Wälder in Privatbesitz sind (oder waren es 40 Prozent, und der Staat hat 60 Prozent...?), aber das werden nicht wirklich sehr viele sein, die mit einem solchen Angebot den Menschen die Natur wieder etwas näher bringen würden wollen. Als "Win-win-Situation" enpfände ich es, wenn mir als Forstbesitzer jemand anbieten würde, im Gegenzug bei einfachen Forstpflegetätigkeiten im Herbst mitzuhelfen oder eine andersweitige Gegenleistung zu erbringen, mit der er mir vermitteln kann, dass ihm der Wald als Naturreservat am Herzen liegt.

    Bitte nicht missverstehen: ich freue mich auch, wenn mir jemand erlaubt, kostenlos bei ihm zuhause zu übernachten und auch sein Bad benutzen zu dürfen. Ich würde ihn dafür wahrscheinlich auch zum Dank zum Frühstück einladen. Ich finde den Ansatz von Sharewood Forest auch unterstützenswert. Aber ich glaube, dass - in der Stadt wie auf dem Land - nur sehr wenig Leute diese Generosität und das entsprechende Grundvertrauen besitzen, ihr Eigentum Fremden zur Verfügung zu stellen :(

    Ich mag die Bezeichung "cross hammock" auch, wobei ich sie gleich beim ersten Lesen nicht nur aus der "technischen Perspektive" als alternative Bezeichung für eine 90°-Hängematte wahrgenommen, sondern auch ebenso als Markenname gelesen habe. Die Bezeichnung geht mir einfach gut über die Lippen. Als ich zum ersten Mal "90° Hammock" gelesen habe und dazu kein Bild hatte, war ich mir - ohne Scheiß - nicht ganz sicher, in welcher Dimension (x/y/z) ich eine klassische Hängematte um 90° drehen müsste, um nachvollziehen zu können, worüber die Leute sich da austauschten :tongue: Das finde ich bei "cross hammock" einfacher, weil man da vermutlich nur zu der klassischen Liegerichtung "quer" liegt.

    Als ich als Anfänger auf der Suche nach einer qualitativ höherwertigen Hängematten war, habe ich noch wesentlich weniger Interesse und Ahnung bzgl. der unterschiedlichen Stoffe gehabt, die es da so gibt. Aber ich hatte eine recht konkrete Vorstellung von den Farben, die für mich okay wären, weil ich ja Pläne hatte (z. B. gedeckte Farben für "stealth camping" oder bunt für den Campingplatz oder Park). Je nach Käufergruppe könnte man vielleicht sagen: "Fabric follows Color" (Anfänger) vs. "Color follows Fabric" (Fortgeschrittene). Ich kann mir vorstellen, dass Neu-Interessierte ziemlich überfordert und abgetörnt sind, wenn die sich in die Welt des Ripstop reinbegeben (und u. U. auch kein Interesse daran haben). Vielleicht kann man das reduzieren auf eine dehnbare und eine weniger dehnbare Material-Version, dafür aber mit einer größeren Farbpalette?

    Die Möglichkeit eine Matte mit Netz und ohne Netz kaufen zu können, finde ich schon wichtig. Wobei für mich die Option des fest angenähtes Netzes irgendwie keinen Vorteil darstellt und auch kein Alleinstellungsmerkmal. Das wäre die, auf die ich im Portfolio als erstes verzichten würde. Da muss ich irgendwie an Warbonnet Hammocks denken und vergleiche gerade innerlich deren Angebot. Und das ist auch der letzte Punkt, denn ich kommentieren kann:

    Mit deinem Angebot befindest du dich ja im Segment der "Cottage Vendors" und beackerst quasi das gleiche Feld wie die "Hangemattenmanufaktur-erfahrenen Amerikaner". So gesehen ist man vielleicht gut beraten, wenn man sich mit dem Verkaufspreis an denen der ethablierten Manufakturen orientieren würde - selbst wenn die die 90°-Hängematte sich doch sehr von der GE unterscheidet. Für mich läge eine Schallmauer bei etwa +/-200 Euro. Meine Hängematten-Auswahlliste, aus der ich mich letztendlich entschieden habe, lag zwischen 170 - 250 Euro, wo dann Alleinstellungsmerkmale, meine Pläne und die Erfahrungen anderer Nutzer letztendlich den Ausschlag gegeben haben für die endgültige Kaufentscheidung. Für Europäer wärest du dann vielleicht eine interessante Alternative, da bei dir Steuern und Zoll wegfallen, und du damit dann preislich günstiger liegst. Bei den Amis wäre es dann wie zur Zeit bei uns mit deren Produkten - da sind wir bereit mehr auszugeben als die lokale Bevölkerung, weil wir die Teile einfach haben wollen.

    Nach dem letzten "Help!"-Eintrag ist das beruhigend zu hören :) Allen Jahresendcamp-Hängern - und natürlich auch allen weiteren Forenmitgliedern - einen entspannten Jahresübergang und noch eine weitere gute, von Wetteransprüchen nicht allzu anspruchsvolle Nacht! Ich hoffe, jemand von euch macht Fotos und postet sie ins Forum?! Ich zumindest bin neugierig, wie ihr euch vor Ort eingerichtet habt.
    Viele Grüße und weiterhin "Gut Häng"! :good:

    Ich habe gerade gesehen, dass Warbonnet Outdoors sein Wooki-Programm erweitert hat, und zwar um den Scandinavian Wooki:

    Scandinavian Regular:
    Temperature rating:
    -20°F
    Fill weight: 19.5oz
    Item weight: 30.5oz.
    Fabric: 20D Nylon, DWR


    Scandinavian XL:
    Temperature rating:
    -20°F
    Fill weight: 19.5oz
    Item weight: 31.5oz.
    Fabric: 20D Nylon, DWR

    Abgesehen von etwas mehr Gewicht (ca. 185g in der XL-Version), soll der Wooki jetzt bis -28,8888889° Celsius (Umrechungsquelle: Google) warm halten. Hammock Fairy Was denkst du als "Kälteexpertin"? Würdest du mit dem in einem durchnittlichen süddeutschen Winter als alleinigen Wärmeschutz von unten entspannt durchkommen?

    Wie liegt sich es eigentlich in einem solchen Flauschbad bei frühlinghaften Temperaturen um die +10° Celsius? :glare:

    Hi Cross Hammock! Ja, wir haben es durchgezogen. Das Wetter war zwar nicht sehr nett zu uns, es war doch schlechter als im Wetterbericht für die Region angekündigt. Der Großteil unseres gemeinsamen Abhängens fand dazu im Dunkeln statt. Ich war noch zum Sonnenuntergang am Platz, Martin war schon da. Bodenschoner ist noch im Dunkeln zu uns gestoßen und hatte einen IKEA-Feuertopf dabei, der unter Mühen mit größtenteils feuchtem Holz nach einiger Zeit doch noch Flammen gespuckt hat. Doch dann kam der kräftige Wind und der Schneeregen, was uns leider ein wenig früher als vermutlich geplant in unsere Hängematten getrieben hat.

    Ich fand es dennoch ein nettes Kennenlernen mit netten Gesprächen, Fachsimpeleien und ein wenig Gearporn. Omorotschka und Bodenschoner haben von deiner 90°-Hängematte geschwärmt und ich bin echt neugierig sie auch einmal auszuprobieren. Heute morgen hatten wir noch Zeit für ein kurzes Frühstück, um dann die Hängematten und Tarps wieder einzupacken und uns auf den Weg zur Arbeit zu machen. Keine Erfrierungen und unser Material hat den schlechten Wetterbedingungen tapfer getrotzt.

    Bodenschoner hatte noch eine Idee für eine etwas an Berlin näher liegende Örtlichkeit, die wir evtl. für unser nächstes Treffen ins Auge fassen könnten. Das möge er aber selber gerne vorstellen. Ich persönlich würde - sofern sich die Chance diesen Winter noch bieten sollte - gerne mal im weißen Schnee einen Stammtisch-Overnighter machen. Dafür muss ich mir aber noch etwas überlegen. Mit meinen Hysooqui und der TaR-Matte war die Nacht bei ca. 0°C okay, bei 5 - 10 Grad weniger würde es für mich wahrscheinlich nicht mehr ausreichen.

    Omorotschka: Martin, hast du heute morgen noch ein paar Fotos gemacht, was man hier posten könnte als Eindruck? Ich habe gar nicht mehr daran gedacht, und gestern war es ja bereits so schnell dunkel geworden.

    Auf ein nächstes Mal!

    Hallo Berliner! Ich wollte noch einmal das Stimmungsbild für den kommenden Donnerstag abfragen. Laut wetter.de wird das Wetter als wolkig angekündigt, in der Nacht wird es dann unbeständig. Temperaturen sollen am Donnerstag bei etwa +6°C liegen und gehen am Freitagmorgen auf +3°C (gefühlt um den Gefrierpunkt) runter.

    Omorotschka : mir ist persönlich leider noch kein weiterer Biwakplatz in Stadtrandnähe bekannt, auch meiner Online-Recherche war kein Erfolg beschieden. Die Fahrplanabfrage bei bahn.de hat mir für den RE zwischen Potsdam und Hangelsberg keine Unterbrechung wg. Streckenarbeiten angezeigt, daher würde ich jetzt davon ausgehen, dass der Zug regulär durchfährt.

    Bei mir hat sich nichts geändert. Ich habe Zeit, nur bei verschlechternder Wetterlage wäre ich raus. Wenn Cross Hammock ein Termin dazwischen gekommen ist, wie sieht es mit den übrigen Interessenten aus? Bodenschoner , Omorotschka, noch jemand?