Beiträge von Furbrain

    Wenn es die Warbonnet XLC 1.1 DL ist, die ColdBrew von mir abgekauft hat, weil ich mir eine Gen. 2 als Lefty zugelegt habe, kann ich ergänzen, dass es sich um diese XLC hier handelt.

    Ich hatte die Matte letzte Saison von Hammock Fairy übernommen und bin der Meinung, dass es Whoopies sind, die sie selber gespleist hat. Die größenverstellbaren Schlaufen sind mit jeweils einer silbernen Perle gesichert. Die fixe Schlaufenende war - glaube ich - durch die Hängematte gewhippt, die verstellbare Loop wurde mit dem Baumband verbunden.

    Vielleicht hat es etwas mit der Technik beim Umgang mit den Slings zu tun? Solltest du die Längenveränderung vornehmen, während etwas in der Matte liegt (z. B. der Schlafsack o. ä.), reicht schon ein leichtes Gewicht im Hängemattenkörper, dass sich der Kanal sofort wieder zu zieht, wenn man an der langen Schnur gezogen hat. Das ist zumindest bei mir so, auch bei der Gen. 2. Entweder ich entleere die Hängematte und stelle die Whoopies dann ein, oder ich klemme das entsprechende Hängemattenende unter die Achsel und entlaste somit die Schnur ein wenig, um sie neu einzustellen.

    Nachtrag: Man sollte m. E. immer beide Hände nehmen, um die Länge der Whoopie Sling zu verändern - und nicht einfach nur an der längen Schnur ziehen um die Whoopie zu verkürzen (vergleichbar einer klassischen Klospühlung). Mit der freien Hand, die nicht die Schnur hält, halte ich das entprechende Melkkanalende lose fest, wenn ich die Länge verändere, so dass der Kanal nicht unter Spannung steht.

    Bezogen auf die der Hängematte beiliegenden Whoopie Slings bedeutet das: Wenn ich die Länge der Whoopie Sling verkürzen will, halte ich das der Hängematte zugewandte Kanalende locker fest und ziehe mit der anderen Hand am losen Ende der Whoopie Sling: die verstellbare Schlinge verkleinert sich. Wenn ich die Whoopie Sling verlängern will, halte ich das dem Baum zugewandte Tunnelende lose fest und ziehe mit der freien Hand mehr Seil aus dem Tunnel, so dass die verstellbare Whoopie Sling verlängert - dabei muss ich aber den Zug, der durch die Hängematte auf der Whoopie liegt, entlasten, indem ich die Hängematte entleere oder das Hängemattenende unter die Achsel klemme (s. o.)

    Ich muss leider anmerken, dass ich kein Kanute bin bzw. auch kein Packraft besitze. Somit wäre ich bei einer Tourplanung in diese Richtung wohl raus. Ich will auf keinen Fall eure Pläne torpedieren, denke aber, dass ich das möglichst früh anmerken sollte.

    Ich kann überall dorthin kommen, wo man mit dem Fahrrad hinkommt. Da ich am Tag darauf Spätschicht in Potsdam habe, wäre eine Location, die mit dem Motorrad zu erreichen ist, für mich perfekt. Der Biwakplatz bei Mönchwinkel, wo wir im Dezember gehangen haben, ist so ein Spot. Leider allerdings - wie Omorotschka richtig bemerkte - verseucht durch menschliche Notdürfte der Kanureisenden. Das machte den Hängemattenausflug zum Spießrutenlauf :bad:

    Meiner Erfahrung nach hast du recht. Ich habe mit einer DD Frontline angefangen und konnte mich mit der Liegeweise nicht so richtig anfreunden und ein diagonales Liegen war darin für mich gar nicht möglich. Ich bin bei meiner Recherche dann auch schnell bei den Modellen vom amerikanischen Markt gelandet.

    Einzig die Hennessy Explorer Deluxe mit 330 cm Länge ist - meines Wissens nach - auch in Deutschland erhältlich und taucht immer wieder mal auf dem deutschen Gebrauchtmarkt zum Verkauf auf. Abgesehen davon ist der Preis auch schon weiter oben angesiedelt.

    Für mich war das der Grund mir bei ExTex Material zu bestellen und meine erste Hängematte über drei Meter selber zu nähen. Mit der habe ich gut meine Liegebedürfnisse ausloten können. Daraufhin habe ich mir erst eine Warbonnet Blackbird XLC zugelegt, da ich mir selber nicht zugetraut habe eine Doublelayer mit Reisverschluss-Moskitonetz zu nähen und bin mit ihr sehr zufrieden.

    Hi schnietz ,

    mir ist zur Zeit noch kein neuer Termin bekannt, aber ich hätte schon Lust in der nächsten Zeit wieder ein Gruppen-Hängen zu machen. Die Gegend um Schmöckwitz wollte ich mir auch mal gerne genauer "anschauen" :) Allerdings wird es bei mir erst im Juli passen. Wie sehen das die Kollegen Omorotschka, Cross Hammock, Bodenschoner und hangloose?

    Abonniere am besten diesen Faden, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du auf dem Laufenden bleibst.

    Nachtrag: Hier der Bericht von @Seitenschläfer über unser "Himmelfahrtskommando" im Mai

    Willkommen im Hängematten-Forum, Rachelle!

    Ich habe auch in diesem Frühjahr ein Wildnispädagogik-Einführungskurs besucht und dort in der Hängematte bei -4°C übernachtet. Für den Job kannst du dir hier eine Menge Infos abholen (z. B. Infos, um Hängematten mit Kindern/Jugendlichen selber zu nähen. Irgendjemand im Forum hat auch schon mal so ein Projekt durchgezogen, leider weiß ich nicht mehr ,wer das war ...).

    Dir viel Spaß hier und und viel Erfolg bei deiner Weiterbildung.

    Ich benutze u. a. ein DD Superlight Tarp im Sommer, dass mit seinen Maßen 300 x 290 cm nur etwas größer ist. Derek Hansen hat in seinem Buch "The ultimate Hang" über Möglichkeiten des Tarpeinsatzes geschreiben und netterweise auch die Zeichnung online abrufbar gemacht ("Pitching Options for a Square Tarp").

    Ich habe eine Zeit lang mit der asymetrischen Diamant-Abspannung experimentiert, was von der Länge mit meiner 330 cm DIY-Hängematte definitiv okay war. Ich hatte den vorletzen Abspannpunkt dann immer mittels Minikarabiner auf der anderen Seite des Tarps in eine Abspannschlaufe befestigt, so dass eine Art "Doorflap" entsteht, die mich vor Regen schützen sollte. Allerdings fand ich den Aufbau nicht so elegant und hatte auch ständig Falten in den Tarpbahnen links und rechts von der Ridgeline, so dass ich wieder auf eine klassische Diamant-Abspannung zurückgegangen bin.

    Für die Asym-Diamant-Abspannung müsstest du dir aber noch ein paar Abspannpunkte an die Decathlon-Tarps machen, da die nur an den Ecken und in der Mitte der Seiten welche mitbringen.

    Bei schlechten Wetter setzte ich die Ridgeline des Tarps einfach ein wenig tiefer an, so dass der Headroom zwischen Hängematte und Tarp-Ridgeline verkleinert wird und die Flächen der spitz zulaufenden Seitenflügel des Tarps meine Hängematte an den Seiten noch ein wenig mehr schützen sollen. Fühle mich damit eigentlich ganz gut, auch bei leichtem bis mittlerem Regen.

    Um ein angenehmeres Klima unterm Tarp zu erreichen, sollte man auf ein Baumwollmischgewebe zurückgreifen, wie es z. B. Tatonka bei seiner TC-Reihe anbietet. Das haben wir immer beim Gruppencamping dabei als Gemeinschafts- und Essens-Überdachung. Ähnliches gibt es aber auch aus alten Armee-Beständen, ist aber mindestens genauso schwer wie das Tatonka, was über ein Kilo wiegt.

    Hallo und herzlich Willkommen im Forum!

    Als Berliner, der seit Jahren immer wieder als Gast auf Rügen verweilt, kann ich es bestätigen. Es gibt so viele Stellen an der Küste und im Hinterland der Insel, wo ich gedacht habe: "Hier mal die Hängematte aufspannen ..." - Alleine der Hochwanderweg zwischen Binz und Sellin hatte so viele schöne Ausblicke auf das Proraer Wiek, dass man dort einfach nur endlos Abhängen möchte.

    Okay, beim Projekt "ZiSch" machen ja die Schüler die Beiträge und für das Frage-Antwort-Spiel musste bestimmt auch radikal gekürzt werden, um dem eingeplanten Zeichen gerecht zu werden. Und der interviewte Förster wollte bestimmt auch positiv und motivierend auf die gestellten Fragen antworten. Aber ich denke, dass es noch eines Satzes bedurft hätte, der die rechtlichen Bedingungen zur Waldübernachtung anreißt. Zumindest, dass es (offiziell) einer Erlaubnis des Försters bedarf (hier also des Interviewpartners). Also, so formal jetzt, im Kontext einer offiziellen Veröffentlichung im Rahmen einer Jugendseite einer Regional-Printausgabe mit relativ hoher Verbreitung.

    In Meckenburg-Vorpommern ist das Waldgesetz ja noch ganz Deutschland-Standard, aber in Schleswig-Holstein ist laut §17.1 sogar "das Betreten in der Zeit von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang (Nachtzeit) auf Waldwege beschränkt." Im beiden Ländern ist die Regelung bzgl. des Biwakierens auch strenger als z.B. in Brandenburg. Da klingt es ja schon fast wie in Skandinavien, wenn man sich mit seiner Muskelkraft zu Lande oder zu Wasser fortbewegt und es nicht mehr die letzten Kilometer vor Sonnenuntergang zum nächsten Campingplatz schafft, wohl tatsächlich kurzfristig biwakieren darf.

    Nicht, dass die Kiddies im frisch gefällten Bushcraft-Shelter durchdrehen und mit der nachgebauten Feder von youtube auf Wildschweinjagd gehen, um dieses dann am Lagerfeuer zu grillen :lol:

    Dann werden Omorotschka und ich wohl ein wenig früher da sei n und mit den Fahrrädern zum Treffpunkt fahren. Achte darauf, dass es am Nordufer einige Wasservogel-Brutreservate gibt, da solltest du besser nicht anlanden, Cross Hammock. Am S-Bahnhof gibt es einen Kanuverleih, die Kanus werden auf der anderen Straßenseite die Treppe runter rechts neben dem Fähranleger zu Wasser gelassen. Da kommt man gut rein.Meine Telefonnummer ist so geblieben. Bis denne!

    Ich bin auch unter der Woche relativ flexibel. Unser nächster Berlin-Stammtisch findet voraussichtlich am 9. Mai statt, ist aber noch in sich konkretisierender Planung. Das wäre eventuell eine interessante Möglichkeit für dich, da du dort auch noch andere Mitglieder aus dem Forum (und ihre Hängematten!) kennenlernen könntest.

    Ansonsten würde ich vorschlagen, du schickst mir eine PM mit einigen Terminvorschlägen, wann du kommen magst, und ich schaue, wie es mit meinen Terminen zusammenpasst. Immerhin musst du nicht durch die ganze Stadt, wenn du aus Richtung Hamburg/Rostock kommst, da ich im Norden von Berlin wohne.

    Ahoi, Berliner!

    Wollte eine Woche vor Termin noch einmal nachfragen, wie die Dinge bzgl. Mittwoch, dem 9. Mai stehen?

    xuanxang ist ja bereits wieder weiter im Westen der Republik unterwegs (s.o.), daher wird er an unserem kommenden Treffen wohl eher nicht anlanden ;)

    hangloose: Haben sich im UL-Forum bereits Leute gemeldet, die an einem Treffen an dem Tag Interesse haben? Wie ist dort der Stand der Dinge?

    Der Rücklauf hier beschließt sich ja z. Zt. auf vier Leute, von denen drei die Gunst des Termins gerne nutzen würden, um gemeinsam in den Feiertag „rüberzuhängen“. Würdest du dich uns evtl. auch anschließen, hangloose? Wenn es nicht so sehr am Rand der Stadt sein soll, vielleicht kennst du ja einen Spot, der näher dran ist und sich für eine Übernachtung eignen würde …?

    Hat noch jemand etwas von Bodenschoner und Nobody96 gehört - oder jemanden, den wir namentlich in diesem Faden noch nicht aufgeführt haben?

    Lasst euch mal durch den Kopf gehen, ob wir daraus nicht zwei Termine machen sollten. Meine Gedanke wäre:

    - Montag, 7.5.: Grillen und Chillen im Humboldthain
    - Mittwoch, 9.5.: Overnighter am Griebnitzsee

    Hintergrund:

    - Die Nacht auf den Feiertag am Donnerstag wäre perfekt für einen Overnighter (auch wenn ICH am Donnerstag arbeiten muss ;-)).Einige von uns haben ja auch im Winter gemeinsam abgehangen und einfach oft Bock drauf.
    - Wenn wir am Montagnachmittag unser Meet'n'Greet machen, evtl. sogar zusammen mit Kollegen aus dem UL-Forum, lernen sich noch mehr Leute kennen, und - wer weiß - vielleicht findet sich noch einer, der zum Overnighter am Mittwoch auch Lust hat. Mehr als fünf sollten es dabei m.E. ohnehin nicht werden, wegen der "halblegalen" Biwak-Situation.
    - @xuanxangs Berlin-Besuch wäre auch noch drin. Sooft kommen ja Forumsmitglieder nicht im Nordosten der Republik vorbei. Wäre ja schon schön, wenn das klappen würde.

    Soweit meine 2 Cents ... Liebe Grüße!

    Ein Side-Topic unseres Hobbys für alle, die ein paar statistische Fakten über unseren besten Freund - den Baum - in Deutschland als nützlich empfinden oder aus reiner Neugierde goutieren möchten:

    Die Ergebnisse der Bundeswaldinventur 2012.

    Eigentlich war ich auf der Recherche nach den Ergebnissen der 4. Bundeswaldinventur von 2016, habe aber keinerlei Publikationen diesbezüglich online gefunden. Nicht einmal auf der dafür eigens eingerichteten Homepage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

    Wer also schon immer wissen wollte, wie viel Wald es in Deutschland gibt, wem er gehört oder wie naturnah unsere Wälder wirklich noch sind, der wird hier fündig.

    Viel Spaß beim Stöbern (und vergesst eure Baumschoner nicht)!

    Soll es ein Stammtisch-Treffen im Park werden oder ein Onenighter am Rande der Stadt?

    Montag, 07.05. habe ich tagsüber bis ca. 18 Uhr frei (Onenighter auf Dienstag ausgeschlossen)
    Mittwoch, 09.05. habe ich den ganzen Tag und am Abend Zeit (Donnerstag Frühschicht)
    Donnerstag, 10.05. muss ich arbeiten und könnte erst ab 18 Uhr (ist allerdings auch Himmelfahrt/Herrentag, da kann es auch sein, dass der Feiertagsabend mit der Familie verbracht werden will; Freitag Frühschicht)

    Die vorgeschlagenen Termine sehen für mich persönlich eher nach Park aus als nach Onenighter :mellow: