Beiträge von Furbrain

    Was waren die tiefsten Temperaturen bei denen du ihn verwendet hast und wie warm war dir dabei? Welchen Underquilt verwendest du?

    Kann ich auch noch meinen Senf zugeben: Im vollen Wix (Gortex-Waldarbeiterjacke und Hose) habe ich mit dem Cumulus Taiga 250 bei +2°C gehangen. Ging okay, tiefer würde ich aber nicht gehen wollen. Ich fröstel recht schnell an den Schultern und Füßen, muss ich dazu sagen.

    Im Sommer benutze ich einen 10€-Kufa-Schlafsack aus dem Supermarkt, im Herbst meinen 250er Cumulus-TQ und im Winter dann meinen dicken 400er Daunenschlafsack, aufgemacht bis knapp oberhalb der Waden als Footbox.

    Soll heißen: Sollte dich bis zum Winter die Kapuze bei dem Yeti nicht stören, wenn du dich mit dem Teil zudeckst, könntest du auch überlegen das gute Stück im Laden ergänzend/neu mit Daune bestücken zu lassen. Habe ich noch nicht selber machen lassen, könnte mir aber vorstellen, dass das günstiger ist als einen neuen TQ für den Winter zu kaufen.

    Dann hast du genug geprüft, was für dich geht und frisches Geld für einen 2,5-Jahreszeiten-TQ ist dann auch wieder da ;)

    Ich habe ein Paar Waldviertler-Winterstiefel mit Lammfellfutter. Für mich sind sie eher hochwertiger Doc-Martens-Ersatz, und mit der - zugegeben Recht flachen und durchgehenden - Sohle kein Barfußschuh.

    Desweiteren besitze ich von der bereits oben verlinkten Firma Zaqq ein Paar Expeq, die schon mehr in die Richtung gehen. Von der Verarbeitung her bin ich zufrieden, allerdings trage ich sie nur im Wald. Da ich auf Berliner Asphalt keine Barfußschuhe trage, liegen von mir noch keine Langzeit-Erfahrungen vor. Bisher mag ich sie, bin aber - wie gesagt - kein Dauerbarfußschuhträger.

    Wenn 3 Meter Maximum sind auf dem Balkon, dann kauf dir Hängemattestoff von extremtextil und näh sie dir selber auf deine Bedürfnisse optimiert. Die Breite kommt mit 150 cm minus Doppelsaum hin und es ist ein robuster Stoff für 180 cm Körperlänge bei 80 kg.

    Die meisten anderen Hängematten auf dem deutschen Markt würde ich als dehnbarer und aus "Fallschirmseide" einschätzen. Hochwertige Ripstop-Matten sind in diesem Segment eher selten anzutreffen, imho. Da hier die Länge erst bei über drei Metern bei den meisten Matten losgeht, würde es mich wundern, wenn jemand aus dem Forum eine echte Empfehlung dbzgl. aussprechen könnte. 270 cm hast du ja schon selber, da fällt mir ohnehin nur DD Hammock ein, was jetzt nicht so einen Liegegewinn darstellen würde ...

    Hmm, nicht unbedingt. Packvolumen ist für mich nicht alles. Der Wooki hat einfach ein super Design, besonders wenn man ihn mit der Blackbird benutzt. Mein 3/4-UQ ist dagegen ein wenig "robuster", allerdings ist er nach meinen Wünschen genäht worden und ich habe ihn selbst mit Daune gefüllt. Daher ist mein Verhältnis nicht unbedingt rational, sondern ich bin im DIY-Sinne ein wenig stolz auf das Teil ;)

    Ausschlaggebend wäre für mich vermutlich die zu erwartende Tiefsttemperatur. Der Scandinavian hat etwa doppelt soviel Füllung wie mein 3/4, deckt aber den ganzen Körper ab (inkl. Kopf) und hat damit sogar proportional weniger Fluff als mein 3/4. Da ich schnell fröstel und kalte Füße bekomme, würde ich - spontan geschätzt - bis ca. 7°C meinen 3/4-UQ einpacken, darunter den Scandinavian. Der Wooki ist einfach eine sichere Bank. Durch eine gespleißte Verlängerung in Kombi mit einem Mikrobiner nutze ich ihn auch im Winter, wenn ich mit einer meiner selbstgenähten Hängematten ohne Moskitonetz rausgehe, die alle einen unterschiedlichen Durchhang haben als die WBBB XLC. Man muss sich nur etwas mehr Zeit zum Anpassen nehmen, als mit einem Strechchord-UQ, wegen dem Sag halt und der Spannung des Trägerstoffes vom Wooki unter Last.

    Ich hatte meinen Scandinavian Wooki damals im Juli geliefert bekommen und ausprobiert. Das war mir nach fünf Minuten dann tatsächlich zu warm von unten ;) Wenn die Temperaturen nachts unter 15°C liegen, ist er aber mein bestes Stück.

    Aufgrund des Packvolumens habe ich mir allerdings für die wärmere Zeit noch einen 3/4-UQ zugelegt. Da reicht es mir, wenn der Rumpf bis zu den Knien warm ist. Unter die Füße kommt die Sitzmatte, unter den Kopf ein Kissen.

    Hallo Schluppe , Willkommen bei den Hängern! Freut mich, dass du den Podcast entdeckt hast ;)

    Bei dir kommt ja einiges zusammen. Der Viertelindianer will auch mit einem Benpacker pilgern, UL und Minimalschuhe sind hier just ein Nebenthema gewesen.

    Ich wünsche dir viel Spaß und nützliche Erkenntnisse hier im Forum.

    Bei meiner ersten zweiwöchigen Radtour an der Elbe lang hatte ich am Anfang auch einen wunden Hintern. Seitdem fahre ich nur noch Touren von Anfang an mit Radlershorts. Aber vermutlich macht ihr das auch.

    Die Elbe runter wäre ein geeigneter Hängeplatz in Deichnähe auch kaum möglich gewesen. An der Nordseeküste bis in die NL rein, war eigentlich auch jede Übernachtung "baumfrei" ?(