Beiträge von Friedolino

    Heute habe ich meinen Mysgräs Sookie geschneidert. Bilder folgen.

    Ich habe jedoch länger gebraucht als geplant, weil die Materialkombination sich nicht ganz so leicht nähen lässt. Vermutlich habe ich auch die Spulenspannung falsch eingestellt. Jedenfalls ist öfter der Faden an der Unterfadenspule hängen geblieben.

    Nach dem ich die Isolierung zugeschnitten und einseitig eingeschlagen hatte, habe ich sie mit Klammern Zwischen HM und Trägerstoff (also auf dem Trägerstoff) fixiert, um die genaue Position festzulegen. Das übertragen hat anscheinend nicht richtig funktioniert.
    Nach dem Annähen war die Isolation zu schräg, sodass die Füße nicht mehr isoliert waren. Zum Glück hatte ich noch material übrig und konnte noch etwas annähen. Dadurch hat das Fußende jetzt allerdings patchwork-Charakter. Aber dieser besondere Charakter ist es ja, der Eigenkreationen zu unverwechselbaren Unikaten macht ;)

    Nach der Korrekturmaßnahme passt es jetzt. Und das zweite Missionsziel, die Gewichtsreduktion habe ich voll erreicht.
    Vorher wog das komplette Setup aus HM, RL, Moskitonetz, UQ, Aufhängung und Gurten 2100g. Davon gingen 1400g auf das Schlafsack-UQ
    Jetzt bin ich bei 1300g.Weniger platz braucht es zudem noch.

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    Wo es gerade im Bild zu sehen ist: Ich führe eine Aufhängung durch ein in den Packsack genähtes Knopfloch nach außen. Die Baumgurte sind ebenfalls außen befestigt. So kann ich als erstes einen Baumgurt befestigen und dann das ganze Ding im geschlossenen Zustand dranhängen. Dann öffne ich den Sack und ziehe die HM samt UQ zum zweiten Baum. Des Packsack bleibt am Whoopie-Loop. Dort ist noch das Moskitonetz drin, dass ich bei Bedarf längs der strukturellen First-Leine einfach über HM+UQ drüberziehen kann.

    Ich bin jetzt auch vom Sookie-Fieber ergriffen und habe bei der Bestellung für mein Tarp gleich noch 6m von dem Stoff von echinotrix's Sookie 2.0 bestellt.
    Als Isolation verwende ich allerdings erstmal die Ikea Myskgräs KuFa-Decke. Hoffentlich ist am Wochenende alles da.

    Hallo Zusammen

    Nachdem ich einige Erfahrungen mit meinem aus einem alten Schlafsack genähten UQ gesammelt habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es mit ca. 2kg viel zu schwer ist.
    Vermutlich ist es auch zu großzügig dimensioniert. Eine naheliegende Idee wäre jetzt, seitlich Dreiecke abzuschneiden, sodass ein Trapez entsteht. Dann steht nicht mehr so viel Material über aber vermutlich wird dadurch der Aufwand beim Einrichten größer. Ich könnte es auch so wie es ist für drinnen behalten und ein neues nähen.

    Plan B ist eine vorhandene Myskgräs-Decke von Ikea mit dem Stoff
    Ripstop-Nylon, imprägniert, Innenzelt, 20den, 26g/qm, 2. Wahl
    zu einem UQ zu vernähen. Die Hoffnung ist, dass das Isoliermaterial in den vergangenen 25 Jahren Fortschritte gemacht hat und daher die Gewichts-Effizienz größer ist als bei dem Schlafsack aus meiner Jugendzeit. Ob es eher sookie-style oder mit traditioneller Aufhängung werden soll, habe ich noch nicht entschieden.
    Der Gedanke, dass nichts die Längs-Seiten nach oben zieht behagt mir noch nicht so recht - vermutlich mangels Erfahrungen...

    Plan C wäre dann die Verwendung von Climashield. Vorher wollte ich aber probieren, ob mir die Myskgräs Version langt.

    Einen Algorithmus habe ich nicht. Ich versuche die Form nur so zu gestalten, dass der Verschnitt wieder die gleiche Form ergibt. Dafür braucht es diese Art Symmetrie, die man ja sehen kann.
    Bezüglich der Nahtzugaben: Ich würde diese Patches einfach so groß anlegen, dass ich einmal rundrum einen Saum machen kann.
    Dann würde ich einfach die Säume von der oberen und unteren Hälfte zusammen legen. Den vom Tarp dazwischen und dann durch alle Lagen nähen. Muss ich aber nochmal genauer drüber nachdenken.

    Das nähen eines Saumes ist natürlich bei den konkaven Ecken schwierig. Daher die Idee, die Ecken abzurunden. Statt der dreieckförmigen Schnittkanten, würden dann eher Sinusförmige Linien entstehen. Die sind allerdings auch nicht einfach zu säumen.

    Hier noch eineIdee für tie-out Verstärkung an den Ecken:
    Idee dahinter ist wieder materialsparender Zuschnitt.
    Die eine Hälfte ist auf der Vorderseite des Tarp-Stoffes. Die andere wird umgeklappt auf die Rückseite.
    Die Ecken würde ich aber noch durch Rundungen ersetzen.
    Ich meine auch so etwas schon mal im Netz gesehen zu haben. Weiß aber nicht mehr wo.


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    Ich habe jetzt mal die HM ausgemessen und an den Maßen der Zeichnung geschraubt und bin auf folgendes gekommen.
    HM-Länge: 3,40m
    RL-Länge: 2,85m (ca. 84%)
    benötigte RL-Länge des Tarp: 3,20 (etwas Überstand)

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    Dann habe ich noch Abspannpunkte eingetragen. Die mache ich auf der anderen Seite entsprechend symmetrisch.

    Nein, noch ist alles offen. Da ich nächste Woche im Urlaub bin, kann ich eh erst danach bestellen. Was mir bei dieser Art mit den schrägen Nähten gefällt ist, dass es weniger Verschnitt gibt, als wenn ich zwei Bahnen aneinander nähe und dann schräg etwas abschneide.

    Um die Zugbelastung auf diese Schräg-Nähte zu reduzieren, überlege ich, ein Polyesterband quasi als durchgehende ridgeline aufzunähen, in das ich an den Enden gleich Schlaufen für Abspann-Schnüre nähe.

    Da habe ich wohl für Verwirrung gesorgt. Ich hatte einen Post mit einem zweiten Entwurf heute morgen kurz nach dem schreiben wieder gelöscht, weil der Entwurf auf einem Denkfehler basierte. In dem Entwurf hatte ich die 2,20m. Der Denkfehler war, dass ich für die Länge der Tarp-Firstlinie von der HM-Länge ausgegangen bin statt von der Ridgeline-Länge. Die Diagonale des Tarps war 3,80m. Ich hatte quasi den Faktor 0,83 unterschlagen. Jetzt muss ich nochmal neu drüber nachdenken.

    Ich werde es tatsächlich mal mit Folie ausprobieren und mit 1,20m pro Seite starten.

    Für das Standard Setup ist angelschnur wohl wirklich ungünstig. Ich habe die auffälligen schnüre neulich auch zu schätzen gelernt, als ich ein grünes seil im rasenmäher wiedergefunden hatte ;)
    muss beim abbauen liegen geblieben sein.

    Als Notfall Option finde ich angelschnur sehr praktisch, weil man eben große Entfernungen überbrücken kann ohne viel mitschleppen zu müssen.

    Hallo zusammen,

    nachdem ich ersten Erfahrungen mit einer 3x3m Baumarkt Plane bei Wind gesammelt habe, habe ich mich für ein Tarp als neues Bastel-Projekt entschieden.

    [SIZE=12px]Geplantes Material:
    Ripstop-Nylon Zeltstoff, silikonbesch., 40den, 60g/qm für 4,90 €/m
    Nähgarn Rasant (umsponnen)[/SIZE]
    Verstärkung der Abspann-Punkte mit Resten, die noch rumliegen.

    als Form habe ich mich für ein asymmetrisches Hexagon entschieden, das ich wie in den Zeichnungen Material sparend zuschneiden möchte.
    Dafür bräuchte ich jetzt 4.50 m Stoff.
    Ob ich ketten Linien rein mache, weiß ich noch nicht.

    Abspann Ösen möchte ich aus Paracord Mantel machen. Daran kommt ein elasthan-Schnur Loop und dann ein 2mm Polyester Flecht-Schnur, die ich mit Topsegel- Schotstek anspannen möchte.

    Ich habe noch überlegt, ob man die Abspann Leine teilweise durch Angelschnur ersetzen kann. Die Polyester Schnur brauche ich ja nur am Ende, um Knoten zu können


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    Ich habe es mal halbherzig mit einem alten Stück elastischem Stoff probiert. Das Ergebnis war aber nicht aussagefähig. Wie du schon sagtest - zu unpräzise. Und dann hatte die Fertigstellung anderer Teile Vorrang, nämlich das UQ und das Moskitonetz. Die HM selbst ist noch geschnürt, um verschiedene Dinge auszuprobieren. Es kann aber gut sein dass ich demnächst mal den Kanal rein nähe. Wenn es soweit ist, poste ich auf jeden Fall das Ergebnis.

    Querfuge, Kopfende, Kopf rechts:
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    längs, linke Seite (Fuß):
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    Was noch nicht dran ist, sind die Kordelzüge der Längs-Seiten. Aber es geht auch schon ganz gut ohne.

    Wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass ich die Gummiseile des UQ an der Ridgeline befestigt habe. Ich habe Topsegelschotstek Knoten verwendet, um die Lage justieren zu können. Am Unteren ende habe ich Schlaufen auch mit diesem Knoten gemacht um die Spannung justieren zu können.

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    Versuch 1: Variabler Loop mit soft-shackle-Verschluss

    Auf dem rechten Bild sieht man unten den Spleiß unten. links ist das äußere Ende mit Knoten links geht nach unten das innere Seil weg. Am äußeren habe ich einen Ankerstich gelegt. Oben sieht man das feste Auge von rechts kommend und den Gespleißten Knoten von links kommend.

    Der Knoten ist inspiriert von tac blades improved soft shackle allerdings nur mit einem Seil. Sprich eine festes Auge spleißen und einen Knoten machen und das feste Ende (also das ganze restliche Seil) durch dieses Auge ziehen.

    Bei der Verwendung mit einer Öse in der Decke hat diese Konstruktion den Vorteil, dass ich nur das Ende mit dem Knoten durch die Öse stecken muss. Da das Seil etwas starr ist, bekomme ich das im Stehen hin, ohne irgendwo draufsteigen zu müssen. Um dort oben den SoftShackle zu befestigen, brauchte ich bisher immer einen Klapptritt.
    Mit dem Ende mit dem festen Auge habe ich einen gesteckten Ankerstich an die HM gemacht und dann den Knoten durch das Auge gesteckt und festgezogen.

    Heute hole ich einen Spontankauf über eBay Kleinanzeigen ab. Es ist eine Privileg 940-1 compact Super Nutzstich. Hergestellt Ende der 70er durch Maruzen (Jaguar) in Japan. Und die Mechanik soll wohl sehr robust und größten Teils aus Metall sein. Ich bin mal gespannt. Säubern und Ölen kommt da wohl auch auf mich zu.

    Man könnte sich den soft shackle ja auch ganz sparen und dessen Funktionalität in den Loop einbauen: Auf der Seite ohne Spleiß das Seil auftrennen und einen Knoten und ein Auge an die losen Enden spleißen. Damit kann man den loop öffnen und schließen, falls man ihn durch einen Ring o.Ä. ziehen will.
    Vorteil: ein Kleinteil weniger, dass man verlieren kann.

    Ich bin gerade am überlegen, wie ich mein UQ gestalte. An eine diagonale Form habe ich da auch schon gedacht.
    Die ist bei einer rechteckigen Grundform zwar nicht symmetrisch, aber wenn man Schlaufen an alle vie Ecken macht, könnte man es alternativ für Kopf links, Füße rechts oder eben umgekehrt nehmen, indem man es umhängt.