Ich habe am Montag mal das neue Gestell von Schaumkuppel ausprobiert (s. #12).
Ich habe dazu nicht meinen neueren tensa4 genommen, sondern den Prototypen, den ich ja auch noch habe. So sicherheitshalber...
Mit den richtigen Abständen habe ich eine Weile rumprobiert, weil ich Cheryls Maße nicht dabei hatte.
Ich habe dann in der Breite (also in Querrichting) 1,60 m eingestellt (wie beim normalen tensa4 auch) und in der Länge 1,30 m.
Die Gesamtlänge hatte ein angenehmes Maß von 2,90 m. (Ist also deutlich platzsparender als der normal aufgebaute tensa4). Und man braucht keine Abspannung.
Als Hängematte habe ich meine Warbonnet 10 Fuß genommen und hatte eine Ridgelinelänge von ca. 2,50 m.
Die Stangen sind eigentlich zu kurz für diesen Aufbau und sind nur für Leute meiner Größe ordentlich gut geeignet: ich hatte meine Füße unter der seitlichen Stange durchgeschoben und den Kopf auf Höhe einer Stange. Die Höhe über dem Boden betrug ca. 30 cm und eine separate Aufhängung hatte ich nicht, sondern habe die CL direkt in die Karabiner an den Stangenenden gehängt.
Ich hatte aber lange das Problem, dass das Ganze instabil war und immer die Gefahr bestand, dass das Fußende über das Kopfende klappt. Ich hatte die Stangen so angeordnet, dass die vom Kopfende kommenden innerhalb denen vom Fußende waren.
Das war nix......
Der Ständer sieht eindrucksvoll aus. Allerdings braucht man wirklich sehr kräftige Balken, denn die Hebelwirkung an den Kreuzungspunkten ist enorm (mehr als doppeltes Körpergewicht). Ich tippe mal auf 30 x 50 mm Balken, die nötig sind, damit das hält.
Das genau ist das Problem: die Stangen waren an den Kreuzungspunkten nicht miteinander verbunden. Im unbelasteten Zustand berührten sie sich leicht
im belasteten Zustand verschoben sie sich gegeneinander (in der Länge und der Breite) und waren mindestens 10 cm auseinander:
Durch das Verschieben werden die Stangen weniger belastet (sie haben sich gar nicht gebogen), aber es wäre möglich gewesen, dass das Fußende über das Kopfende klappt. Ich lag in der HM und hatte immer das Gefühl: gleich klappt das Gestell über mir zusammen.
Die Lösung, die ich dafür gefunden habe ist:
die Stangen müssen anders angeordnet werden: also die eine Stange vom Kopfende muß innerhalb der einen Stange vom Fußende sein und bei den beiden anderen andersrum. Wenn man sich dann in die HM legt, verschieben sich die Stangen zwar gegeneinander, aber dadurch, dass sie nicht beliebig weit nach oben rutschen können (die Enden der Stangen treffen sich ja oben in de Mitte), ist das Ganze so viel stabiler und kann nicht zusammenklappen.
Blöd zu beschreiben; ich hoffe, dass ich mich verständlcih ausgedrückt habe....
Quintessenz: für kleine Leute ist das eine Alternative für z.B. Hotels oder Gästezimmer bei Freunden (oder wenn man sehr beengt wohnt), für größere Leute bräuchte man deutlich längere Stangen.
Ich werde am kommenden Wochenende aber nochmal probieren.