Beiträge von barfuß

    reactormonk Was mir knapp erscheint ist die Breite: wenn du dich diagonal in die HM legst, wird sie ja bekanntlich deutlich breiter - zumindest da wo du den Kopf bzw. die Füße hast. Und gegenüber der Tür ist ja eine Zimmerecke: da wäre die Frage, ob du mit Kopf oder Füßen dort anstößt.

    Die andere Frage ist, ob du statt der mit 4,50 m recht langen Matte nicht lieber eine kürzere mit z.B. 3,30 m oder 3,60 m verwenden willst.

    Das ganze wäre dann eine mexikanische Hängematte, aber ich bin mir nicht sicher, ob hier eine mit oder ohne Gestänge besser macht.

    Mit Stäben ist immer doof: da kann man nicht wirklich diagonal liegen und es ist extrem kipplig. Wenn du etwas zu schwungvoll einsteigst fliegst du auf der anderen Seite gerade wieder raus... ;)

    . Das sind gute 7m. Mal schauen, ob ich das hin bekomme.

    Du brauchst einen sehr langen Baumgurt und einen normalen und befestigst beide in einer normalen Höhe, sagen wir 2m, an den Bäumen. Dann stellst du, um die Länge zu verkürzen, einen Holzstab bei ca. 4,50m unter den langen Baumgurt - legst den Baumgurt quasi über den Pfosten. Letzteren kannst du vielleicht erstmal provisorisch etwas fixieren, damit er stehen bleibt - dann gehts leichter. Oder, falls das eine Lösung für öfter sein soll: du schraubst eine Art Ring oä. oben auf den Pfosten, damit der Baumgurt durchlaufen kann und den Pfosten gleichzeitig etwas fixiert.

    - Die GTX Schuhe sind Halbschuhe / Zustiegsschuhe. Da ist nichts mit furthen. Ich lese immer wieder das die Schuhe auf dem Weg so oder so durch sein werden....oft und lange. Da dachte ich, das wenigstens die Socken das Klima im nassen Schuh etwas aufwerten können. (Blasen, Pilz und sonst was)

    was spricht denn gegen Sandalen statt Halbschuhen? Entweder Barfußsandalen oder, wenn man das nicht so gewöhnt ist, etwas wie Teva Sandalen? Da kannst du dir das Blasenpflaster sparen und nach dem Regen oder dem Durchwaten eines Baches trocknest du sie einfach ab und fertig (Socken vorher natürlich ausziehen ;) ) Schwitzige Füsse kriegst du damit auch nicht und Gewicht sparst du auch.

    Wir haben beispielsweise keine 8km von meinem Heimatort entfernt eine Trinkwasserquelle im Wald und auch etliche Recht klare Bäche oberhalb der Landwirtschaft.

    Hier in Ettlingen, wo ich wohne, gibt es auch eine Trinkwasserquelle im Wald, wo einige Einwohner gerade ihr Trinkwasser holen. Bei Baden-Baden kenne ich auch eine, wo die Leute extra hinfahren und wenn ich in der Gegend von Mittenwald (Alpen) unterwegs bin, trinke ich immer das Wasser aus den Bächen und schaue immer etwas schadenfroh auf die großen Wasserflaschen, die andere mit sich herumtragen. Im Pfälzerwald hätte ich da auch keine Bedenken: du trinkst ja nicht täglich literweise Wasser. (Und oft wirst du es eh vorher kochen.)

    Noch einfacher: man nimmt einen Waschhandschuh mit, macht ihn naß, tut das Getränk rein und hängt ihn an einen Ast oder die HM. Das Getränk ist dann durch die Verdunstungskälte super gekühlt. (So haben wir es früher in der Wüste von Namibia unterwegs immer gemacht: es funktioniert auch bei 35 Grad super, sobald nur ein kleines Windchen weht...)

    Für größere Flaschen kann man auch Baumwolltragetaschen nehmen, die man im Idealfall einfach etwas schmaler und kürzer macht. Die sind allerdings schneller wieder trocken, so dass der Kühleffekt nicht so lange hält. Besser sind dann Gästehandtücher aus Frottee, die man einfach zusammennäht. Henkel zum Aufhängen sind ja immer schon dran.

    Ketzterische Frage: Was ist, wenn du gar keinen Filter mitnimmst?

    Ich sehe das so:

    - wenn du irgendwo an Brunnen oder in Gaststätten auffüllen kannst brauchst du keinen Filter,

    - wenn du Wasser direkt aus einem Bach nimmst, wirst du die Hauptmenge fürs Kochen oder für Kaffee/Tee verwenden d.h. das Wasser ist dann abgekocht, so dass evt. Bakterien eliminiert sind.

    Evt. Schwebstoffe, die im Wasser enthalten sind, sind in der Regel (in den aufgenommenen Mengen) gesundheitlich nicht problematisch. Wenn sie dich stören könntest du einfache Papierkaffeefilter mitnehmen und das Wasser durchlaufen lassen.

    wenn die HM diagonal unter dem Dach hängt.

    Wenn man das so macht ist die ganze Terrasse blockiert, was sicher nicht gewünscht ist

    Um die Pfosten habe ich je einen Ratschenspanngurt doppelt drin gewickelt und dort einen 230kg Karabiner eingehängt und da dran hängt meine Onewind.

    Wenn ich das oben richtig verstanden habe, kann er die Gurte nicht um die Pfosten wickeln, weil Glasscheiben dazwischen sind.

    Jeeson wie stark sind denn die Alupfosten und was für ein Profil haben sie?

    Wenn ich mir die Stangen eines tensa4 HM Gestells anschaue, müssten solche Profile doch halten: die tensa Stangen sind auch aus Alu, relativ dünn, ineinander verschiebbar und halten auch. Einziger Unterschied: der Zugwinkel/die Druckbelastung der/die sicher recht unterschiedlich ist.

    Bei Deo (56g), .... sehe ich noch Einsparpotential.

    Für Leute, die eh Alkohol für ihren Brenner dabeihaben: Deo zu Hause lassen und etwas Alkohol (quasi zum Desinfizieren) auf eine Ecke eines Tuchs tun. Der Schweiß-Geruch entsteht ja durch Bakterien. Wenn die eliminiert werden entsteht der Geruch nicht.

    (Ich mache das seit mindestens 10 Jahren zu Hause täglich so, weil mir in Deos zuviel Zusatzstoffe sind.)

    Kauft man aber eine relativ große Plastiktüte, belüftet die durch die Bewegung beim Laufen oder Radfahren oder aufm Moped von selbst.

    Hmmm....ich fahre ja immer mit dem Rad zur Arbeit: einfacher Weg 10 km, aber eben. Wenn es stark regnet habe ich einen Radponcho an, den ich der besseren Belüftung wegen über den Lenker hänge. Aber trotzdem gerate ich darunter praktisch immer ins Schwitzen und ziehe mich dann in der Werkstatt angekommen erstmal um.

    jok Hattest du schon mal eine 90-Grad-Matte wie die Crosshammock in Erwägung gezogen? Die ist extrem leicht und du kannst sie gut mit einer Isomatte verwenden, bist also flexibel. (Allerdings weiß ich nicht ob deine aktuelle Isomatte größenmäßig in die Crosshammock paßt.)

    bieber1 : Super! Herzlichen Dank für das Aufpumpen der Boote und die aussagekräftigen Fotos! Das hilft mir enorm.

    So wie die Rundung bei deinem 2. Boot, dem Schwarzen, aussieht, so ähnlich ist es bei mir. Es beruhigt mich sehr, dass du da kein Problem siehst! Dann werde ich die Halterung bei meinem Packraft nämlich auch einfach aufs Heck kleben.

    Es ist doch immer gut, wenn jemand aus Erfahrung spricht :thumbup:

    Das sehe ich nicht so. Jedes Ruder an einem Boot ist nicht ohne Grund hinten und gibt Dir Richtungsstabilität wenn es gerade ist.

    Mein Zweitboot hat eine Finne unter dem Drop Stich Boden an der Stelle, wo sie bei meinem Packraft auch hinkäme und da funktioniert es 1a. Allerdings ist dieser Boden nochmal deutlich fester.

    Ich hab hier noch niemanden gehört, der sich 100% sicher zu sein scheint, hinterher ärgerst Du Dich.

    Du hast recht. Ich warte jetzt nur noch ab, ob bieber1 Fotos von seinem Boot einstellt, denn er scheint der einzige zu sein, der das wirklich schon selber ausprobiert hat.

    Andernfalls werde ich doch bei Anfibio anrufen.

    Ich hatte gedacht, dass hier bei den vielen Packraftfahrern mehr Leute Finnen angebracht haben. Nicht umsonst haben inzwischen alle neueren Anfibio Packrafts die Finnenhalterungen schon werksseitig vormontiert.

    Dort wird klar erklärt, dass sie EINE Finne möglichst weit hinten empfehlen. Unter dem Boden - nein.

    Das gilt meiner Meinung nach aber nur für deren Packrafts, bei denen der Boden nur aus einer dünnen Plane besteht und der somit sehr instabil ist. Klar, dass da eine Finne wackeln würde. Bei mir ist der Boden ja aufblasbar und somit viel stabiler.

    Hast du schon bei Anfibio Packraftstore nachgeschaut?

    Bild, bei Finne montieren.

    Ja, das hatte ich gesehen. Leider sieht man in dem Video nicht wie gut die Rundung der Finne zur Rundung des Hecks passt, weil der Typ die Halterung dazwischenlegt und die Finne vor dem Aufkleben nicht exakt positioniert aufs Heck legt, so dass ich das genau sehen könnte.

    Ich würde es einfach auf's Heck kleben und bin ziemlich sicher, dass es funktioniert. Der Kleber hält extrem gut und der Schlauch gibt minimal nach. Sollte klappen.

    Ich habe Angst, dass es die Bootshaut zu sehr an die Finne zieht (vorallem, wenn der Kleber so gut ist) und dadurch die Bootshaut am Übergang zur abgeklebten Halterung zu stark beansprucht - sprich hochgezogen wird.

    Es fehlt ja schon einiges bei der Rundung: vorne ca. 1 cm, hinten 0,5 cm....und die Finne ist ja viel fester bzw. stabiler als die Bootshaut.

    Hast du das schon mal probiert oder woher weisst du, wie gut der Kleber hält?