Beiträge von barfuß

    Danke Michael. Nachdem ich mir auf YT angesehen habe wie man einen Achterknoten und einen Palstek macht, habe ich mich für letzteren entschieden und mir eine einfache Ridgeline aus einer Abspannschnur für Zelte gemacht, die noch bei mir herumlag. An dieser war noch ein Kunststoffteil zur Verstellung der Länge, das ich mit verwendet habe. Zuerst hatte ich, nachdem ich die richtige Länge ausprobiert hatte, die Enden mit kleinen Karabinern an der HM Aufhängung befestigt, aber der Palstek hat mich überzeugt. Jetzt muß ich ihn noch ein paarmal üben... und habe dann eine einfache, aber immerhin verstellbare Ridgeline. Ob Dyneema deutlich besser wäre weiß ich nicht, da ich noch nie welches in Händen hatte und auch nicht so genau weiß, wo ich sowas in kleinen Mengen bekommen würde. Karabiner u.ä. gibt es dagegen fast gegenüber von meiner Werkstatt im "Basislager", einem großen Geschäft mit Outdoorausrüstung. Und einiges liegt auch bei mir zu Hause rum, weil ich immer schon campe....
    Charlotte

    Vielen Dank für die super anschauliche Anleitung. Ich werde es im Urlaub dann doch mal mit einer Ridgeline probieren. Zu Hause brauche ich keine, weil Aufhängehöhe und Winkel ja immer gleich (richtig) sind, aber im Urlaub hatte ich meist Bäume, die nicht im idealen Abstand voneinander waren, so dass die HM doch öfters mal nicht "richtig" durchgehangen hat.
    Die Sache mit den Whoopie Slings finde ich etwas kompliziert und würde eigentlich lieber eine feste Ridgeline verwenden. Wenn ich das richtig verstanden habe, muß ich, wenn ich einmal die richtige Länge für mich und meine HM gefunden habe, ja nichts mehr daran ändern. Wie besfestige ich die Ridgeline am besten ohne großen Aufwand? Die eine Seite ist klar: Schlinge machen und das andere Ende durchziehen. Aber wie mache ich es am besten auf der zweiten Seite? Gibt es da eine einfache Lösung? Oder einfach mehrere Knoten? (Sieht allerdings sicher diletantisch aus...)

    Ich habe die gleichen Probleme wie ihr. Die Sache mit den Finanzen wären sicher lösbar. Ich weiß zwar nicht, ob ich in 1 oder 3 Jahren hier noch aktiv bin, aber ich hätte kein Problemn damit, mal 50,- oder 100,- € zu überweisen, wenn es um einen andern Server geht. Ich freue mich, dass es hier soviele kompetente Leute gibt, die ich fragen kann, wenn ich etwas nicht weiß. Danke an euch alle!

    Ich verstehe nicht so genau, wozu du die Dampfsperre brauchst. Ich mache es an sich ähnlich wie du, nämlich dass ich mich nach Möglichkeit nur so bewege, dass ich nach Möglichkeit nicht ins Schwitzen komme. Außerdem ziehe ich sofort, wenn es mir etwas zu warm wird, Klamotten aus, so dass gar keine Feuchtigkeit entsteht. Ich werde allerdings oft komisch angesehen, wenn ich z.B. bei Schnee im T-Shirt eine Berg hochgehe. Ich denke, dass der Fehler der meisten Leute darin besteht, dass sie sich erst ausziehen, wenn sie schon verschwitzt sind, so dass sie sich dann durch die Verdunstungskälte schnell erkälten. (Wenn ich morgens mit dem Rad zur Arbeit fahre, fange ich immer erst mit einer Jacke an, die ich allerdings nach ca. 1 km ausziehe, so dass es mir eben gar nicht erst zu warm wird. Ich möchte schließlich nicht verschwitzt bei der Arbeit erscheinen...)

    Nachdem ich im Baumarkt einen Balkenfinder gekauft hatte, der aber leider hinter meinen Heraklith-Platten die Dachsparren nicht gefunden hat, war es nicht ganz einfach, einen guten Aufhängepunkt für die neue Hammocktent zu finden. Nach vielem Löcherbohren und wieder zugipsen und überstreichen habe ich nun eine große, lange Stahlschraube mittig in eine Dachsparre reingeschraubt. Hält super.
    Die 1. Nacht darin war bequem, aber ich finde es schwierig (wenn die Isomatte eingeschoben ist), in die Hängematte zu kommen. Vorallem, weil ich ja noch in meinen Schlafsack rein muß. Außerdem bin ich im Laufe der Zeit weiter ans Fußende runtergerutscht, da ich doch nicht so gerade liege wie vorher angenommen. Überhaupt liege ich nicht ebener als in meiner TTTM, die für mich super bequem ist, da sie 3,30 m lang ist und ich nur 1,60 m groß bin. Also ein sehr gutes Verhältnis. Und, woran ich vorher nicht gedacht habe: mit Moskitonetz kann man seitlich nicht einfach aus der Hängematte heraus fassen, also z.B. an eine Stehlampe oder einen Wecker kommen, um sie/ihn auszuschalten....

    Jetzt habe ich gerade mit deinem Hängemattenrechner "rumgespielt" und verschiedene Daten eingesetzt und es ist erstaunlich wie genau die Daten mit den von mir ausprobierten zusammenpassen: ich bin auf die gleichen Daten gekommen wie du in dem Beispiel für mich: Ridgeline 2m, Abstand 3m. Allerdings komme ich bei der Hängemattenlänge (nach deinem Vorschlag wie oben: die beiden schwarzen Linien addiert) auf ca. 3,20m. Daraus ergibt sich eine Aufhängehöhe von 2m, was für mich ideal ist, da ich dann die eine Wandbefestigung von meiner TTTM verwenden kann. Jetzt muß ich nur noch eine ordentliche Schraube in die Dachschräge (also in einen Dachsparren) schrauben und dann müßte alles passen. (Die 2. Wandbefestigung ist nämlich in einem Abstand von 4,50 m und das ist für eine 90 Grad Matte einfach zu weit auseinander (jedenfalls bei meiner Größe und meiner Wohnzimmerhöhe)
    Jetzt werde ich mir morgen im Baumarkt noch einen Holzbalkenfinder kaufen, damit ich die richtigen Dachsparren auch finde....

    Es würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn es unter Trump eine Änderung geben würde.... bei dem Lokalpatriotismus :(

    Aber mir stellt sich gerade noch folgende Frage: bezieht sich der Winkel der Aufhängung von ca. 30 Grad auf die belastete Hängematte (also mit mir drin) oder auf die unbelastete? Ich habe vorhin in unserem "Carport", in dem meine Fahrräder stehen, die hammocktent aufgehängt und mit verschiedenen Abständen (soweit möglich) experimentiert und die Höhe der Aufhängung in Relation zum Abstand aufgeschrieben. Jetzt will ich mal eine Zeichnung machen und da kam ich auf die Frage mit dem Aufhängewinkel. Du kannst mir das ja sicher beantworten, nachdem du hier der Spezialist für sowas bist. Merci schon mal!

    Nachdem ich gerade eure Kommentare gelesen habe, stellt sich mir die Frage, warum man dann nicht gleich Hängematten aus einem wärmeren und dickeren Material macht. Wenn ich immer noch ein Underblanket oder Underquilt brauche spare ich weder platz- noch gewichtsmäßig irgendwas ein. Dann bräuchte man nur zwischen einer Sommer- und einer Winterhängematte unterscheiden und fertig. Also ich würde an soetwas wie eine doppellagige Hängematte denken, bei der zwischen den beiden Lagen irgendeine nicht verrutschende Isolierung angebracht ist. Oder gibt es sowas schon?

    Hallo Heidi,
    heute Nacht bin ich, deinem Tipp folgend, die ganze Nacht in der Hängematte geblieben. Es ging, aber ich war eben sehr viel wach. Nicht, weil es irgendwie unbequem gewesen wäre, sondern eher, weil ich das Schlafen auf dem Rücken noch nie konnte.
    Noch eine Frage an dich: wie machst du es mit Unterlage bzw. Decke? Nimmst du die ganz normale bezogene Bettdecke und was legst du unter dich, ohne ein zu großes Gewurschtel zu kriegen?

    Hallo,
    ich bin neu hier, habe aber schon ein paarmal hier im Forum gestöbert. Ich habe seit vielen Jahren verschiedene Hängematten im Wohnzimmer. Die ersten 10 Jahre mit einem Gestell und seit einigen Monaten habe ich Wandbefestigungen, weil die weniger Platz wegnehmen. Ich habe 2 TTTM Hängematten im Zimmer, eine Double zum Schlafen und eine Single zum Lesen, Musik hören oä.
    Ich habe eine Frage an euch:
    ich habe schon öfter versucht in der breiten Hängematte zu schlafen (diagonal - versteht sich), habe aber Schwierigkeiten damit. Es gelingt mir nur selten und meist gehe ich nach 2-3 Stunden ins Bett, obwohl ich es in der Hängematte eigentlich gemütlicher finde.....Wie macht ihr das?
    Ich habe 3 Probleme:
    - normalerweise drehe ich mich nachts oft um (eigentlich schlafe ich am liebsten auf dem Bauch, aber notfalls geht es auch auf der Seite; Rücken nur eine zeitlang) und das Umdrehen finde ich schwierig
    - wenn ich meine normale Bettdecke nehme, sie in die Matte lege, mich oben drauf und dann die Decke über mir "zuschlage", ist es ganz schwierig sich umzudrehen, weil die Decke nicht gut in der Hängematte rutscht. Ich habe auch schon meinen Schlafsack genommen, der rutscht besser, aber ideal ist das auch nicht.
    - wenn ihr auf der Seite liegt, liegt ihr dann auch diagonal?
    Ich bin mal gespannt auf eure Tipps, weil ihr da ja sicher mehr Erfahrung habt als ich. Und ihr werdet ja sicher nicht alle nur Rückenschläfer sein, oder?