Beiträge von barfuß

    Ich möchte auch kommen und euch und eure Hängematten mal kennenlernen. Voraussichtlich von Do -So. Ich bin auch gespannt auf die so gelobte Warbonnet. Da möchte ich gern mal probeliegen.
    Ich kann meine Hängematten mitbringen: Handy Hammock, Hammocktent und TTTM.
    Ich esse alles, nur nicht scharf....

    Bzgl. deiner Befürchtung was die "Seekrankheit" bei der Amok kann ich dich beruhigen: Ich habe zwar nicht die Amok, aber die Hammocktent (gibt es zur Zeit mit 50 % Rabatt zum Sonderpreis), aber das ist ja auch eine 90 Grad Matte. Ich bin jemand, dem sehr schnell schlecht wird (im Flugzeug, im Auto, auf dem Schiff sowieso, manchmal auch im Zug), aber ich schlafe seit ein paar Wochen (seit ich sie habe) jede Nacht darin und habe keinerlei Probleme. Diesbzgl. brauchst du dir sicher keine Sorgen machen.

    Ich habe meine Hammocktent im Wohnzimmer bei einem Abstand von 2,60 m auf einer Höhe von 2 m aufgehängt und das paßt für mich sehr gut so. In der Natur kann ich nur Bäume verwenden, die höchstens diesen Abstand haben, da ich auf Grund meiner Größe, die HM nicht höher aufhängen kann.

    Du hast Recht, dass bei sehr kalten Temperaturen und bei langen Fußmärschen Daune sicher günstiger ist.
    Bzgl. der Lebensdauer kann ich über meine Kunstfasersachen nur positiv reden und für mich ist der Punkt der Waschbarkeit schon recht wichtig. Ich habe im TV mal eine Sendung gesehen, wo sie Bettdecken aus Kunstfasern mit Federbetten verglichen haben, u.a. was die Hygiene angeht. Sie haben die Sachen gereinigt und geschaut, wie gut das geklappt hat und wie gut die Isolierung hinterher noch war. Ich habe hauptsächlich noch das Bild im Kopf, worauf man sieht, wie viel Exkremente und Schmutz von Milben u.a. noch an den Federn hing. Sah schon etwas eklig aus.
    Ich denke, dass man bei einem UQ darauf nicht allzu sehr Rücksicht nehmen muß, aber bei einem TQ finde ich die gute Waschbarkeit sehr wichtig.
    Für mich gilt: Da ich primär bei gutem Wetter und ab 10 Grad aufwärts unterwegs bin, brauche ich mich nicht mit dem Lebendrupf von Gänsen oder Enten zu befassen. Ich finde es aber gut, dass die "Daunenanhänger" das tun.

    Mich würde interessieren, warum ihr fast alle Daunen für besser haltet als Kunstfaser. Im Beitrag von Waldläufer steht, dass Kunstfaser aus Erdöl besteht, was sicher richtig ist. Aber viele Fleecepullover bestehen ja z.B. aus recycelten Flaschen und außerdem können Kunstfasern ja auch mehrfach verwendet werden, was ich sehr gut finde. Außerdem ist Kunstfaser viel pflegeleichter: einfach in die Waschmaschine und fertig. Ich habe z.B. ein Snugpagk Underblanket, das ich zu Hause verwende und auch nur Kunstfaser-Schlafsäcke und fühle mich damit sehr wohl. Und die HM, die wir ja fast alle verwenden, sind auch reine Synthetik und keine Naturprodukte.

    Na, also vor Zecken habe ich nun echt keine Angst. Vor Wildschweinen, vorallem, wenn sie Junge haben, habe ich sehr Respekt, weil ich denke, dass sie mich als Eindringling in ihrem Revier sehen könnten oder sich von mir, wenn ich durch ihr Revier laufe, bedroht fühlen könnten. Ich habe zwar persönlich noch keine gesehen, komme aber oft an Stellen vorbei, wo sie gesuhlt haben. Mir ist dann immer etwas unwohl.... Hattet ihr noch nie eine direkte Begegnung?

    [USER="33"]waldläufer[/USER] "Wie bereits gesagt: Ich denke, bei einer breiten Hängematte stossen Kopf und Füsse nicht zwangsläufig an den Rändern der Hängematte an. Das kommt darauf an, wie breit der Hängemattenstoff ist. (Du bist ja nur deine Körpergrösse multipliziert mit dem Sinus deines Diagonal-Liege-Winkels breit, mal abgesehen von der individuellen Figur.)"

    Ich finde, dass man schon immer mit Kopf und Füssen anstösst. (s. Zitat von Mittagsfrost) Ich hatte mir als erste Hängematte überhaupt vor ca. 15 Jahren eine TTTM Double gekauft, weil der Verkäufer mir damals das diagonale Liegen empfohlen hat. Die Matte ist 1,90 m breit und ich bin 1,60 groß d.h. ich konnte absolut alle Winkel bis hin zum 90 Grad liegen ausprobieren. Je diagonaler ich lag, umso mehr fühlte ich mich wieder in die Längsachse zurückgeschoben. Inzwischen habe ich festgestellt, dass für mich (geschätzt) ca. 40 Grad Schräge am bequemsten sind (der Kopf wird nicht zur Seite geschoben) und dann ist eine Mattenbreite von 1,50 m hervorragend. Ich habe also einfach die farbigen Seitenstreifen entfernt, so dass auch die Nähte nicht mehr stören und jetzt hängt mir endlich kein überflüssiger Stoff mehr ins Gesicht... (Wenn natürlich die Aufhängepunkte zu weit auseinander oder zu nah zusammen sind, liege ich selbstverständlich wieder im dann dazupassenden Winkel)
    Quintessens: ich denke, wenn man die richtige Länge und Breite von HM hat braucht man keine Footbox. (Ich kann sogar relativ gut in meiner HM auf dem Bauch liegen - so gerade liege ich)

    P.S. ich weiß nicht, wie man die Zitate von anderen so einfügt, wie ihr das weiter oben gemacht habt - deshalb habe ich es einfach hier her kopiert. Pardon.

    Mich stört bei Matten auch, dass sie sich immer so hochwölben, wenn man sich in die HM setzt. Außerdem stimmt bei mir der Winkel, in dem ich hinterher in der HM liegen will nicht richtig mit dem der Isomatte überein und die Isomatte in der HM zu verrutschen geht ja kaum. Mich stört auch, dass die Isomatte so "wellig" ist, weil sich die Matte ja nicht richtig an die Form der HM anpassen kann. Quintessenz: ich bin damit bisher überhaupt nicht zurecht gekommen.

    Die Matte sieht gut aus. Ich frage mich allerdings, ob, wenn man auf der Seite liegt, die Knie dann nicht "ins Leere" ragen. Die Matte wird recht schnell schmaler.
    Ich stelle mir auch vor, dass das, was ich am Liegen in der Hängematte so bequem finde, nämlich die tolle Körperunterstützung, unter einer Isomatte sehr leidet. Ich habe bei meiner Hammocktent gemerkt, dass wenn ich meine große Therm-a-Rest ins Mattenfach lege, das Schlafen ähnlich ist wie im Bett. Da fehlt mir einfach die punktgenaue Unterstützung v.a. wenn ich auf der Seite liege. Deshalb habe ich wieder meine alte Evazote Matte rausgezogen und mit der habe ich wieder ein fast echtes "Hängemattengefühl".
    Wie sind denn eure Erfahrungen mit Matten in der HM?

    Ich habe dafür auch noch keine Lösung gefunden und klicke mich halt durch "neue Themen" und "letzte Aktivitäten" durch. Ich hatte aber auch schon das Problem, dass ich einen Beitrag nicht mehr wiedergefunden habe, obwohl der letzte Eintrag erst 2 Tage alt war. Ich wußte zwar noch den ungefähren Titel, dessen Suche aber auch zu nichts führte.

    Ob es wirklich funktioniert weiß ich nicht, da ich es nicht ausprobiert habe. Ich habe damals in der Oberstufe Chemie abgewählt und habe an das Fach keine positiven Erinnerungen. Falls du aber Lust haben solltest zu experimentieren und es tatsächlich klappt, wäre es nett, wenn du mir Bescheid geben würdest.

    Ich denke, dass es einfach unterschiedlich ist, wie schnell jemand friert. Solange ich mich beim Laufen bewege ist mir fast immer warm genug, sobald ich mich aber kaum mehr bewege, also z.B. in der HM liege, fange ich ganz schnell an zu frieren. Und leider sind es dann nicht nur kalte Füße, sondern ich friere überall....

    Hallo Bernd,
    danke für das Video. Mir ist ja schleierhaft wie man bei diesen Temperaturen (egal mit welcher Ausrüstung) draußen schlafen kann. Ich wäre erfroren....
    Bei mir im Rheintal liegt zwar kein Schnee, aber es ist trotzdem sehr kalt (mir ist es auf alle Fälle deutlich zu kalt).
    Charlotte

    So, jetzt habe ich mich noch durch deine ganzen Links gearbeitet. Vielen Dank fürs Raussuchen!! War interessant - und ich habe festgestellt, dass ihr diese Themen schon öfter hier diskutiert habt.
    Dann habe ich gesehen, dass sowohl Dendronaut wie auch Bernd Odenwald Ridgelines bzw. das Material dazu verkaufen. Falls meine selbst hergestellte Ridgeline also doch nicht funktionieren sollte.... Bisher klappt allerdings alles einwandfrei. Mal sehn wie lange...