Ich schlafe seit letztem September praktisch nur noch in der Hängematte und gar nicht mehr in meinem Bett. Wenn ich morgens aufstehe, tun mir weder der Rücken noch die Schultern weh, was im Bett fast immer der Fall war.
Mein Problem bei der Umstellung war, dass ich auch hauptsächlich Bauch- und etwas Seitenschläferin bin. Auf dem Rücken kann ich gar nicht einschlafen.
Ich habe das Durchschlafen zuerst immer nur am Wochenende probiert, wenn ich morgens weder zur Arbeit mußte, noch es ein Problem gewesen wäre, wenn ich nicht ganz ausgeschlafen wäre. Am Anfang habe ich auch immer nach einigen Stunden ins Bett gewechselt, habe mich dann aber ein/zweimal "gezwungen" in der Hängematte zu bleiben und siehe da - seitdem habe ich kein Problem mehr damit.
Mit einer Isomatte könnte ich gar nicht schlafen. Ich habe glücklicherweise im Sommer angefangen und da reichte noch mein normaler Sommerschlafsack. Der hat keine Kapuze und ich lege mich so rein, dass der Reißverschluß nach oben zeigt. Eine normale Bettdecke kann ich mir nicht vorstellen, weil sie für mich (vorallem am Fußende) viel zu breit ist und es mir seitlich reinzieht - vorallem beim Umdrehen.
Damit das Umdrehen gut klappt finde ich einen Schlafsack mit einem glatten Außenmaterial extrem wichtig, weil er nur dann gut auf dem HM-Stoff rutscht. Man dreht sich einfach auf die Seite, rutscht sich zurecht und muß sich nicht um die Bettdecke kümmern. (Ich habe übrigens auch eine TTTM und finde sie sehr bequem. Allerdings habe ich eine einfarbige, da mich sonst die Nähte der äußeren Stoffbahnen stören)
Als es kühler wurde, habe ich mir ein Underblanket gekauft, das die richtige Temperatur für mein Wohnzimmer hat. (Vorher hatte ich es auch mit einer Decke drunter, bzw. einer 2. HM drunter mit einer Decke dazwischen etc. probiert, aber das verrutschte immer alles und war unbequem...)
Auf dem Bauch liegen geht zwischendrin auch, wenn ich, wie Waldläufer das auch beschreibt, das Kissen so unter meinen Kopf lege, dass die Nase gut frei bleibt. Am einfachsten geht das "sich-auf-den-Bauch" drehen, wenn man einen Arm neben sich legt (eng an den Körper), den anderen über den Kopf lang ausstreckt und dann den Körper steif macht (also etwas anhebt), dann dreht man sich ganz von allein.