Beiträge von barfuß

    Das Teil besteht aus dem Brenner, einer Edelstahlpfanne/Deckel, einem Edelstahlwasserkocher und einem Alutopf plus dem "Gestell" zum Aufbauen. Ich habe das Teil von einem Freund, der ihn kaum benützt hat und nachdem ich selber schon lange einen eigenen Trangia habe, ist dieser hier übrig und ich kann ihn verschenken.

    Ich habe einen fast unbenutzten Trangia Spirituskocher zu verschenken und könnte ihn zum Sommertreffen in 4 Wochen mitbringen, wenn jemand von euch ihn haben möchte. Bitte einfach bei mir melden.

    Ich habe keine breiten Füße und die Solerunner FX Trainer sind mir viel zu breit, aber die Leguanos passen gut. Das Material ist sehr flexibel und dehnbar, so dass ich mir gut vorstellen kann, dass sie dir passen könnten.
    Es stimmt, dass die Vivobarefoot nicht so breit sind: genau deshalb passen sie mir gut.

    Schuhe, die auch eher breit sind, sind die Zaqq (https://www.zaqq.de/) falls jemand schöne Lederschuhe möchte, die in Deutschland/Leipzig gefertigt werden. Davon habe ich auch 2 Paar und ich mag sie: das Leder ist sehr weich (keine Blasen), die Kautschuksohle angenehm und nicht zu hart.

    Im Gegensatz dazu sind die Senmotic Schuhe (https://www.senmotic-shoes.eu/) noch deutlich breiter vorn, aber bei denen finde ich die Sohle zu hart und unflexibel (und für mich waren sie auch viel zu breit), so dass ich sie verschenkt habe. Und auch die werden in Deutschland gefertigt. Aber es sind die breitesten Barfußschuhe, die ich kenne.

    Hier noch meine Erfahrungen zu Huaraches: ich habe mehrere Paare der folgenden Sorte im Laufe der Zeit gekauft: https://www.voycontigo.de/huarache-sanda…59ed2992f65a948, habe auch mit verschiedenen Schnürungen etc. experimentiert, aber ich finde, dass die Sandalen nicht gut genug am Fuß sitzen. Die Sohlen sind recht dünn, was vom Gefühl her gut ist, aber sie sind dafür nicht so stabil, so dass sich schon ein paar Mal das vordere Viertel beim Laufen nach unten geklappt hat. Und ich habe Schuhgröße 37, d.h. bei deutlich größeren Füßen und gleicher Sohlenstärke wird das noch leichter passieren.(Die neueren, der o.g. Modelle habe ich allerdings noch nicht probiert)

    Im Momet bin ich Fan von diesen Sandalen hier (http://www.havaianas-store.com/de/damen/havai…ns=26470%2C6147), weil die Sohlen die richtige Festigkeit und Elastizität haben und viel besser am Fuß sitzen. Es sind zwar keine Barfußschuhe, aber ich laufe mit ihnen sehr gut. Die Sohlen sind zwar dicker, so dass es sich nicht so "barfuß" anfühlt, aber sie sind überall gleich stark, so dass ich wirklich "eben" stehe. Es gibt verschiedene Modelle und wichtig (im Vergleich u normalen Flip-Flops) ist der Riemen, der um die Ferse geht. Ich habe damit auch schon größere Wanderungen gemacht. Sie sitzen einfach gut.

    Grundsätzlich habe ich festgestellt, dass nicht die dünnste Sohle die beste ist (die Solerunner haben zum Teil nur 1,5 mm), sondern, dass die Flexibilität auch in Querrichtung und diagonal für mich das Wichtigste ist. Meine Lieblingsbarfußschuhe sind diese hier: https://www.leguano.eu/produkte/aktiv/aktiv-lavaschwarz.html. Die Sohlen sind super: rutschfest selbst auf Schnee und Eis, total flexibel - das sind die Einzigen, mit denen ich wirklich wie Barfuß gehen kann. Die Vivobarefoot Schuhe, von denen ich auch mehrere Modelle habe, kann ich auch empfehlen.

    Ich habe ja auch 2 Hammocktents und habe in der einen die lange, von Konradsky oben erwähnte Therm-A-Rest und in der anderen eine ganz lange, dünnere, aber breite Schaummatte (Fritz Berger 2,10 m x 70 cm) + eine Evazote, die aber nur 1,90 lang und 55 cm breit ist, übereinander.
    Bei der TAR fehlt mir die bessere Körperunterstützung, da die Matte - selbst bei recht wenig Luft - steifer ist. Das erinnert mich dann mehr an mein (nicht mehr vorhandenes) Bett.
    Mit den anderen beiden, flexibleren Matten ist das besser. Die ganz lange Matte habe ich drin, damit die HM nicht zusammenrutscht, weil ich es nicht mag, wenn mich der Stoff vom Abschluß der Matte am Kopf berührt.
    Waldmaus: Vielleicht wäre es für dich eine Idee, auch eine ganz lange dünne und dann eine dicke Evamatte zu nehmen und letztere stark zu kürzen.

    Ich habe ca. 20 Paar verschiedene Barfußschuhe (von praktisch allen Herstellern), aber in fast allen laufe ich doch nicht "wie barfuß" sondern "wie mit Schuhen". Das passiert ziemlich automatisch. Barfußschuhe sind besser als andere Schuhe, weil die Sohlen in allen Richtungen sehr flexibel sind und sie gar keine Absätze haben, so dass man eben nicht zwangsläufig mit der Ferse zuerst aufsetzt. Aber richtiges Barfußlaufen ermöglicht halt auch das Fühlen der verschiedenen Untergründe: Ein toller, schmaler und weicher Waldweg ist barfuß eben was ganz anderes als mit Barfußschuhen.

    Ich hatte früher immer sehr kalte Füße. Das ist schon lange vorbei und ab ca. 10 Grad kann man gut barfuß laufen. Das ist wie mit Handschuhen: wenn ich Rad fahre brauche ich unter 10 Grad Handschuhe und drüber eben nicht.

    Nachteil ist, wenn man endlich den "richtigen" Barfußgang hat, dass die Füße durch die viel bessere Bewegung auch besser durchblutet werden und man dadurch in Schuhen schneller zu warme Füße bekommt. Deshalb laufe ich schon sehr zeitig im Jahr barfuß in Sandalen (am Arbeitsplatz) rum, was die Kunden manchmal zu der Frage verleitet: haben Sie keine kalten Füße?
    Nee.....

    zu 1, ja, am Anfang muß man viel auf den Boden schauen, weil jede Kleinigkeit piekt. Inzwischen schaue ich so grob ca. 3-5 m vor meine Füsse und das reicht dann. So ganz nur in die Luft schauen geht auch später nicht.... Man bekommt übrigens keine dickere Hornhaut: nur die Lederhaut wird dicker: es fühlt sich ein bißchen wie eine Hundepfote an: fest und geschmeidig.
    Übrigens: Das übliche Argument sind immer Glasscherben und Hundekacke: ich bin jetzt in 6 Jahren weder in das eine noch das andere getreten und ich bin auch bei uns in der Stadt sehr viel barfuß unterwegs (auch in Kaufhäusern, Baumärkten etc.)

    zu 2, ich bin bergauf schneller als Schuhträger mit vergleichbarer Kondition, weil ich nichts tragen muß, bergab aber etwas langsamer, weil ich da nicht so fest auftrete: das schont dafür wieder die Knie. Ich mache seitdem allerdings kleinere Schritte (dann liegt der Körperschwerpunkt nicht vor den Füßen) und bin tatsächlich etwas langsamer unterwegs. Aber nicht, weil ich nicht schneller könnte, sondern, weil ich das zu-Fuß-gehen mehr genieße; die verschiedenen Untergründe, Temperaturen, Feuchtigkeiten ....

    zu 3, ich erinnere mich, dass ich keinen Muskelkater hatte, aber nach relativ kurzer Zeit des Gehens ein Gefühl hatte als wäre ich schon ziemlich lange unterwegs gewesen. Die Muskeln müssen sich erst umstellen und man tritt ja auch anders auf: eher flächig mit dem ganzen Fuß, dessen Fußgewölbe dann ja auch die Dämpfung übernimmt und eben nicht mit der Ferse, die keine Dämpfung hat und wo es dann sehr schnell unangenehm wäre.

    zu 4, ich wasche immer, wenn ich in eine Wohnung komme, (zu Hause oder am Arbeitsplatz) zuerst die Füße: einfach klares Wasser und ein Handbürstchen. Morgens und abends creme ich die Füße ganz normal ein. Ich habe keine unschöne Hornhaut und die Füße riechen wie die Hände: nämlich nach nichts; das gefällt mir.

    Ich laufe immer wenn es geht (und es geht fast immer - außer auf grobem Schotter) barfuß oder bestenfalls in ganz leichten Barfußschuhen. Das mache ich jetzt seit 6 Jahren. Blasen habe ich seitdem nie mehr gehabt, einlaufen braucht man die Schuhe auch nicht und sie sind extrem leicht. Ich laufe damit sehr beschwingt. Umknicken kann man (weil dünne Sohle und keine Sprengung) auch nicht und eine Dämpfung braucht man überhaupt nicht mehr, wenn die Fußmuskulatur erst mal wieder ordentlich kräftig ist - was sie bei regelmäßigem Barfußlaufen dann sowieso ist.....
    Ich habe im Laufe der Zeit so gut wie alle Firmen, die Barfußschuhe herstellen, ausprobiert (bis auf die Five Fingers, die ich optisch völlig daneben finde und die, zumindest zu meinen Zehen, auch überhaupt nicht passen). Falls da jemand Fragen haben sollte - da kenne ich mich gut aus und habe langjährige Erfahrung (finde ich).

    Die Stiftung Warentest hatte im Heft 11/2013 einen Artikel zum Thema: Sie haben 10 Anbieter (von denen sie vorher Bettdecken getestet hatten) angeschrieben, um sich mal in den Betrieben umsehen zu können, aber nur 2 ließen das zu und auch da war der Tier- und Umweltschutz nur ausreichend. Selbst Firmen, die ihren Kunden mit Brief und Siegel garantieren, dass ihre Daune nicht aus Lebendrupf stammt, haben keinerlei Belege geliefert, von welchen Höfen ihre Daune kommt. Oft kamen selbst nach monatelangem Nachfragen keine Reaktionen.
    Für eine Winterbettdecke braucht man die Daunen von bis zu 40 Gänsen und nachdem ich diesen Artikel gelesen hatte und die Fotos davon gesehen hatte, fand ich, dass ich mich nach etwas anderem umschauen sollte - so verheerend war die Bilanz. Lebendrupf ist immernoch weit verbreitet und wird z.T. als Totrupf deklariert. Vorallem in Polen scheint die Situation wieder zu eskalieren.

    Zitat von Friedrich Mülln von der Soko Tierschutz: " In 2 Dörfern haben wir an einem Tag 7 Farmen mit lebend gerupften Gänsen gesehen."

    Noch schlimmer sind 2 Igel in der Paarungszeit. Ich hatte mal eine Souterrainwohnung und habe mich über laute und ungewohnte Geräusche nachts gewundert, die durch das geschlossene Fenster zu hören waren. Obwohl mir unwohl war, bin ich aufgestanden und habe nachgesehen. Dabei habe ich die 2 Igel entdeckt. Die sind echt laut und wenn man das Geräusch nicht kennt....

    Ich verwende bei meiner Kamera den Selbstauslöser. Bei einer meiner Kameras kann ich die Zeit bis zum Auslösen sehr lang einstellen: Ich habe 1 min genommen und das reicht gut, um sich in die HM zu legen. Allerdings geht das bei vielen Kameras nicht: oft gibt es nur recht kurze Zeiten.

    Du hast Recht: es kommt darauf an, was man mit der Matte machen möchte. Um sie im Sommer immer dabei zu haben, um zwischendrin mal eine Weile abzuhängen, ist sie sicher gut. Auch dein Argument, dass man gut durch den Stoff hindurchsehen kann ist in diesem Fall sicher von Vorteil. Mir erscheint die Breite von 1,22 allerdings doch recht schmal. Reicht dir das aus, um halbwegs diagonal liegen zu können?

    Ich finde es toll, dass es Leute gibt, die sich so viele Gedanken machen, was man alles noch an einer Hängemattenausrüstung verbessern könnte und das dann auch umsetzen.
    Das alles so zusammenzunähen, dass es paßt und nirgends zuviel Spannung drauf ist: alle Achtung!
    Ich bin allerdings jemand, die jede Nacht zu Hause in einer HM schläft, aber irgendwo draußen fehlt mir die Privatsphäre und das Sicherheitsgefühl. Ich habe auch Schwierigkeiten mit dem Schlafen, wenn es zuviele Geräusche gibt. (Egal ob gewohnte oder ungewohnte). Da ist mir ein abgeschlossener Raum sympathischer als so ein - doch relativ offenes, wind- und wetteranfälliges - System....

    Ich habe Kopf- und Fussende auf gleicher Höhe hängen und liege ziemlich exakt in der Mitte, ohne im Laufe der Nacht irgendwie nach oben oder unten zu rutschen. Da ich ja klein bin, komme ich, wenn ich den Arm nach oben ausstrecke noch lange nicht ans Ende der Matte. Meine TTTM ist 3,30 m lang und war mal eine Double: das war für mich aber zu breit und mir hing immer Stoff ins Gesicht, so dass ich die beiden farbigen Seitenstreifen abgeschnitten habe. Jetzt ist die Matte noch 1,50 m breit, es drücken keine störenden Nähte mehr und bei meiner Größe ist 1,50 m Breite ideal zum Diagonal liegen.
    In der Hammocktent liege ich etwas Richtung Kopfende hin, weil ich dann (bei meiner Gewichtsverteilung) Kopf und Füsse ungefähr auf gleicher Höhe habe, was für mich am angenehmsten ist.

    Ich habe das Exped Hammock Suspension Kit 2x3.5 und finde es total unkompliziert und sicher. Auch für Kinder leicht zu verwenden. Es ist vielleicht nicht so leicht wie manches andere, aber mir ist Sicherheit und leichte Bedienbarkeit wichtiger. Das Einzige, was nicht ganz optimal ist, ist die Feineinstellung. Die Schlitze in den Gurten haben eben einen bestimmten Abstand, d.h. der Gurt kann nicht stufenlos verstellt werden. Aber damit konnte ich bisher sehr gut leben.