Na, also, wenn ich einen Baum und 2 Wanderstöcke hätte, wüßte ich aber eine bessere Lösung, als auf dem Boden zu schlafen...:D
Beiträge von barfuß
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Ja. Und ich erinnere mich noch gut gut an die 1. Arbora beim Hängemattentreffen in Mengerschied 2017, die zu kurz war, keine diagonal angebrachte Isolierung hatte und auch nicht bequem war.
Umso toller finde ich es von der Firma Arbora, dass sie unsere Anregungen danach so konkret und ziemlich komplett umgesetzt hat. Nach der ersten Matte kam ja die nächste Generation, die länger war, mit schräg aufgebrachter Isolation, aber noch ohne verstellbare Ridgeline und mit kleinen Karabinern um das Moskitonetz zusammen zu halten, die aber kaum zu bedienen waren. Ich habe es jedenfalls nicht hingekriegt und bin manuell ja eigentlich ganz geschickt...
Inzwischen bin ich mit meiner jetzigen Matte, die sehr bequem ist, eine verstellbare Ridgeline hat und statt der o.g. kl. Karabiner jetzt mit kleinen Klemmschnallen ausgestattet ist, sehr zufrieden.
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Noch zwei Antworten von mir:
- die Ridgeline ist inzwischen verstellbar, so dass ich sie in der Länge einstellen kann, die ich haben will, z.B. so, dass mir das Moskitonetz nicht so ins Gesicht hängt.
- ich schlafe hervorragend auf der Seite (meine Hauptliegerichtung seit ich nicht mehr im Bett/auf dem Bauch schlafe). Ich liege manchmal auch 20 min auf dem Bauch, aber auf Dauer ist es doch nicht so bequem. Seitlich liegen geht bei mir super!
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Heute Nacht habe ich auf dem Balkon in der Arbora geschlafen, weil jetzt die Nächte schon kühler werden und ich schauen wollte bis zu welcher Temperatur die "Sommerhängematte" für mich noch ausreichend isoliert.
Es hatte heute Nacht bzw. gegen Morgen 9 Grad und mit meinem mittelwarmen Schlafsack der Fa. Four Seasons (die es nicht mehr gibt), habe ich gut geschlafen. Kälter hätte es aber nicht mehr sein dürfen, dann wäre es mir von unten zu kalt gewesen. Ich bin aber sehr positiv überrascht, dass es bei dieser Temperatur noch so angenehm war - ich hatte schon damit gerechnet, in der Nacht in mein Schlafzimmer ( 2m weiter) umziehen zu müssen...Zum Vergleich: Bei der letztes Jahr getesteten Arbora four seasons habe ich es bis -1 Grad noch angenehm gefunden (mit dem selben Schlafsack).
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Und diese Ösen würdest du dann an der HM-Kante und an der Wooki-Kante festnähen und dann eine Schnur abwechselnd durch die Ösen der HM bzw. des Wookis ziehen?
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Ich könnte mir vorstellen, dass du dann das Problem haben könntest, das [USER="46"]TreeGirl[/USER] oben anspricht, nämlich, dass sich die Häkchen/Ösen verheddern und/oder den Stoff beschädigen. Oder verstehe ich dich falsch und du meinst mit Ösen was anderes?
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Toller und sehr aussagekräftiger Bericht, der alle wesentlichen Punkte vorstellt und bewertet. Super!
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Mir geht es wie [USER="46"]TreeGirl[/USER] : ich mache zu Hause nachts kein Licht an - es ist hell genug zum Rumlaufen, aber für Reflektoren würde es eher nicht reichen. Und ich würde ebenfalls ungern was auf den Stoff kleben.
Ich versuche immer mit den Händen zu spüren, ob ich die HM oder nur den Wooki in der Hand habe, aber da meine HM doppellagig ist, habe ich mich da eben auch schon getäuscht. Ich habe gemerkt, dass es eine Lage mehr Stoff ist, aber nicht ob es jetzt der der HM oder der des Wookis war. Seit dem "Unfall" setze ich mich noch vorsichtiger in die HM als vorher, obwohl ich da auch schon aufgepasst habe....
Deine Idee [USER="46"]TreeGirl[/USER] mit der zusätzlichen dünnen Aufhängung, die im Zweifelsfall zuerst kaputt geht gefällt mir sehr gut. Gerade habe ich mir außerdem passende Magnete bestellt und dann werde ich noch ein zusätzliches Gummi oder einen Faden an der Aufhängung befestigen. Von der Länge her ist das bei mir auch kein Problem, weil ich die Traveler XL verwende, aber nur den normalen Wooki - ihn also sowieso immer etwas verlängern mußte. -
Ich dachte nicht daran genau diese Quilt Hooks zu verwenden, sondern normale kleine Häkchen aus einem Nähgeschäft. Am Wooki hätte ich dann kleine Schaufen angenäht.
Aber ich könnte sicher auch Druckknöpfe verwenden. Es ist da allerdings nicht ganz einfach welche zu finden, die gut halten, aber nicht so stark, dass beim Auseinanderziehen der dünne Wooki- oder HM-Stoff kaputt geht bzw. zu sehr belastet wird. Bei der HM könnte man sie ja am Saum annähen, aber beim Wooki ist der Stoff ja oft nur einlagig und doch ziemlich dünn.
(Mit Magneten hatte ich es ja auch schon probiert, aber meine leichten Magnete halten nicht genug und die größeren, die gut halten, sind doch so schwer, dass mir der HM-Rand nach innen fällt, was mich gestört hat.)
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Ich habe vorhin mal die Höhe nachgemessen, die ich bekommen kann, wenn ich bei meinem 24 Zoll "tern" Faltrad die Sattelstütze so hoch wie möglich ausfahre: die Abspannhöhe für die HM liegt dann bei 1,10 m (der Sattel an sich ist natürlich etwas höher, aber ich will ja eine Führung für die Aufhängung haben und deshalb diese unter dem Sattel durchführen).
D.h.: ich komme allein mit meinem Rad, ohne Zuhilfenahme von Stöcken, auf die gleiche Höhe wie mit meinen Stöcken. Wenn ich also mit dem Rad unterwegs bin, kann ich mir die Stöcke sparen und wenn ich zu Fuß unterwegs bin, könnte ich die Stöcke mitnehmen.
Falls ich das Ganze höher haben will, muß ich entweder eine passende Stelle suchen, wo der Baum tiefer steht als der HM-Platz daneben, oder längere Stöcke nehmen (was schade wäre, weil ich ja schon sehr stabile Stöcke habe, die eh seit Jahren nutzlos vor sich hin gammeln...) oder in mein Sitzrohr ein anderes, längeres Rohr schieben, das einen Durchmesser von ca. 3,5 cm wie meine Sattelstütze haben kann. Der Vorteil von letzterem wäre, dass ich in die Stange 2 verschieden hohe Bohrungen machen könnte: eine für die HM-Aufhängung und eine für das Tarp.
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Wie kommt deine Tochter denn in die Querhängematte rein und wieder raus? Hilfst du ihr dabei? Ich mit meinen 1,60 m fand das nicht so einfach (wie z.B. bei einer GE), weshalb ich mich von meiner Hammocktent ja auch wieder getrennt habe. Es war mir einfach zu umständlich und so wie es große Leute machen (die Matte zwischen den Beinen nach vorn ziehen und sich dann möglichst fast schon in der Mitte der Matte hineinsetzen) klappt bei mir mangels Größe eben nicht. Wie groß ist denn deine Tochter und wie macht sie es?
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Ich war heute bei Decathlon und habe mir Trekking-Stöcke angeschaut, aber die haben (in meinen Augen) nur billigen und wackeligen Mist. (Kann man bei 5,- bis 25,- € auch nicht erwarten...)
Die Stopper, die Waldläufer70 oben als die Besseren empfiehlt gab es nicht, sondern nur die nicht abgerundeten, die ich aber nicht wollte, weil die Stöcke ja doch etwas schräg stehen und Halt brauchen.Dann war ich bei Karstadt Sport und die hatten einige verschiedenen Leki Stöcke da, die ich teilweise ausgezogen und auf Stabilität geprüft habe. Es ist eindeutig, dass die einteiligen, also nicht verstellbaren Stangen, deutlich stabiler sind als die ausfahrbaren und ich habe festgestellt, dass meine Lekis doch sehr stabil sind. Bei Karstadt gab es nur Stangen bis 1,20 m Länge - aber da kann ich genausogut bei meinen 1,15 m bleiben. Die Griffe der Trekking-Stöcke eignen sich jedenfalls besser um Continous Loops zu befestigen als meine Nordic Walking Griffe, da das Material viel fester und abriebfester zu sein scheint.
Mal schauen, wenn die Skisaison beginnt, ob es dann längere und stabilere Stangen gibt.
Oder ich mache wirklich mal den Fahrradtest mit einer längeren Stange im Sitzrohr.... Müßte allerdings erst noch was Passendes kaufen: viellleicht statt Holz auch ein Alurohr? -
Bei Nutzung der Sattelstütze würde ich die Aufhängung unter dem Sattel durchschieben (also zwischen Satteldecke und Sattelgestell). Dann hätte man eine halbwegs vergleichbare Fixierung wie beim Vorbau: nicht ganz so schmal, aber doch so, dass das Rad nicht wegrollen kann. Sicherheitshalber kann man immernoch den Ständer rausfahren: das müßte helfen, solang man noch nicht in der HM liegt.
Ich könnte bei meinem Rad sogar die ganze Sattelstütze, die ja einen sehr breiten Durchmesser hat, komplett herausnehmen und stattdessen eine Art Besenstil oder sonst eine längere Stange (z.B. einen langen Skistock) ins Sitzrohr hineinstecken: dann oben rein ein Loch bohren und die Aufhängung durchziehen....
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Mir fällt gerade noch was ein: beim Verwenden meines Fahrrades könnte ich statt des Vorbaus evt. auch die Sattelstütze verwenden: ich habe 2 Tern Falträder (24 und 20 Zoll), die ja sehr lange und einfach höhenverstellbare Sattelstützen haben. Wenn ich da die Aufhängung unter dem Sattel durchführen würde, hätte ich die Querrichtung zum Rad, die ich brauche und käme vielleicht höher als bei der o.g. Verwendung des Vorbaus. Muß ich mal probieren.
Abgesehen davon habe ich ein Fahrrad viel häufiger dabei als Wanderstöcke: ich habe keine und habe bisher auch nie die Notwendigkeit gesehen, welche mit mir herumzutragen.... -
Bzgl. Verbiegung der Heringe:
du hast Recht: der Boden war im oberen Teil etwas lockerer, weil vertrocknetes Gras etc. oben drauf war und außerdem konnte ich die Heringe nicht komplett reinschrauben, weil der Boden so hart war.. Sie schauten allerdings nicht viel raus: vielleicht 2 cm. Aber beides zusammen hat dann vielleicht wirklich den Verbiegeeffekt gebracht.zu 1,
Das mit den 90 Grad für die Abspannung hatte ich eigentlich auch so in Erinnerung, habe aber schräger abgespannt, weil meine Leine ungefähr so lang war wie deine, nämlich 2 x 3,50 m. Ich hätte sie allerdings kürzer anhängen können, weil ich ja genügend Schlitze im Seil habe. (habe mich diesbzgl. einfach an deine Vorgaben gehalten)
zu 2,
das kenne ich ja von meinem Tensa4, wo die Stangen sehr schräg stehen, aber da meine Stöcke sowieso schon kurz sind, wollte ich nicht noch mehr Höhe verlieren. (Ich hatte übrigens meine Traveler XL, also 11 Fuß Matte dabei.)
20 cm über dem Boden reicht zwar auch noch mit Wooki, aber ich finde das Aufstehen aus der HM und auch das Darinsitzen angenehmer, wenn sie höher hängt. Ich glaube aber, dass das mit längeren Stöcken (so wie du sie hast) recht einfach gehen könnte. Vielleicht schaue ich morgen mal im Decathlon, was sie so da haben.... -
Teil 2:
Dann dachte ich mir, dass ich statt der Stöcke ja auch mein Fahrrad nehmen könnte und habe das probiert:
Es hat genauso gut funktioniert, ist aber leider auch nicht höher, so dass der niedrige Abstand zum Boden bleibt. Erst hatte ich den Fahrradständer unten, habe dann aber gemerkt, dass es auch ohne gut geht. Die Aufhängung habe ich so kurz wie möglich gemacht, indem ich die CL der HM direkt durch den Vorbau gezogen habe und dann mit einem Karabiner (rot, rechts) die Abspannung angehängt habe:
Ich lag gut in der Hängematte (mit richtig gespannter RL), konnte mich auch umdrehen, ohne allzu vorsichtig zu sein. Macht insgesamt einen stabilen Eindruck. Ich glaube, ich werde mich mal nach längeren Stöcken umsehen müssen.
Während der ganzen Zeit des Ausprobierens hatte ich einen interessierten Beobachter ganz in der Nähe:
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Ich war heute mal endlich unterwegs, um diese Art der Aufhängung mal auszuprobieren:
Quitessenz: es geht gut und ist stabil, aber meine Stöcke sind zu kurz, um genügend Höhe über dem Boden zu bekommen. Es reichte für ca. 20 cm, aber mit Wooki drunter, wäre es doch knapp.dieses Foto habe ich mit Wasserwaage im Sucher gemacht: man erkennt gut das höhere Fußende und den Winkel der Stöcke.
Bei der Aufhängung habe ich mich an der sehr guten Vorarbeit von Waldläufer70 orientiert. Mit 2 CL klappt es sehr gut. Sie sind auch nicht nach unten gerutscht, aber das Griffgummi war hinterher schon malträtiert... Auf Dauer gäbe es wahrscheinlich doch ein Problem.
Als Abspannleine habe ich ein langes Schlitzseil von Exped genommen, das ich zu Hause herumliegen habe und habe es einfach durch den CL gezogen und dann abgespannt.
Die Heringe sahen hinterher allerdings so aus:Das ist kein verzogenes Weitwinkelbild, sondern sie waren hinterher wirklich krumm. Da es hier ewig nicht geregnet hat, sind die Böden extrem trocken ud ich hätte sicher auch normale Heringe nehmen können.
Die Stöcke, die ich habe, sind für diesen Fall eigentlich zu kurz, aber sie waren sehr stabil: kein Gewackel, kein Verbiegen etc, obwohl ich sie ganz ausgefahren hatte. Und leicht sind sie auch:
300 gr. -
Es könnte gut sein, dass meine Leki-Füsse zu weich sind. Da hatte ich auch schon Bedenken. Außerdem habe ich gerade bei genauerer Betrachtung gesehen, dass das Gummi seitlich am Schaft schon porös ist, weil ich die Teile schon sehr lange habe. Die zweiten Decathlon Puffer, die du oben verlinkt hast, erscheinen mir gut: die Rundung macht die Sache flexibler als meine Abschrägung und ich hoffe, dass das Gummi auch fester ist. Ich gehe morgen mal zu Decathlon (ein Vorteil, in einer Großstadt zu wohnen: der Lader ist nur 200 m von meinem Geschäft weg) und schaue danach.
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Es ist 80 cm lang. Das reicht bei dicken Bäumen nicht ganz außenrum, aber da das Band ja verschiebbar ist, habe ich immer an der Rückseite und seitlich des Baumes genug Schutz für die Rinde.
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Ich bin heute nachmittag nach Hause gekommen und habe mal meine alten Nordic Walking Stöcke inspiziert (die Sache hat mich nie überzeugt, so dass sie seit Jahren nutzlos herumliegen, obwohl es gute Carbonstöcke sind). Leider sind meine nur 105 - 115 cm lang/hoch und haben auch keine solchen Griffe wie die Skistöcke von Waldläufer70 , so dass noch offen ist, ob da die Abspannleinen nicht wegrutschen würden.
Die Höhenverstellung erfolgt durch Drehen, wodurch ein Gummielement im Rohr breitgedrückt wird und dann recht fest sitzt. Ob fest genug weiß ich noch nicht. Beim Draufstützen macht es eine ganz stabilen Eindruck. Erstmal muß ich jetzt sehen, wie ich die HM bzw. die Abspannungen an diesen Griffen befestigen kann,ohne dass sie herunterrutscht.und noch eine Möglichkeit, damit die Stöcke nicht bis zu den Tellern im Boden versinken und man dadurch noch mehr Höhe verliert: man kann sicher auch an Skistöcken die Gummifüsse der Walking Stöcke verwenden. Passend abgeschrägt sind sie auch schon...