Beiträge von NochSoEiner

    Warum ist es eigentlich so, dass die Schnitte bei den Bridge Hammocks immer asnychron sind? Ich finde zum Beispiel diese flache Seite in #1 von [USER="173"]erik[/USER] sehr schön. Spricht etwas dagegen, eine Bridge Hammock mit zwei solch' flachen Seite auszustatten?

    Was ich auch spannend finde, ist, dass die Nähanweisungen ebenfalls auf der Seite zu finden sind. Wer auch immer zufällig plant, ein Tarp zu nähen *dubdidubdiduuu* findet hier konkrete Schnittmuster und Anleitungen.

    Guckst Du hier:https://ripstopbytheroll.com/collections/pr…-hex12-tarp-kit und suchst nach "Instructions"

    oder klickst gleich hier https://cdn.shopify.com/s/files/1/0261…007158395941466 um das PDF runter zu laden.

    Der Nachteil der Whoopie Slings ist zugleich auch ein Vorteil: Es wirkt nur die halbe Last auf die Bury. Bei einem Utility Constrictor Rope (UCR) ist es die ganze Last. Das ist gleich wie beim Flaschenzug: halbe Last = doppelter Weg


    Das stimmt natürlich - als Grammjäger würde ich die Kräfte aber einfach dadurch neutralisieren, indem ich die Bury auf Slip belege, damit sollte das Durchrutschen durch zu hohe Kräfte nicht mehr passieren - wäre zumindest meine Hoffnung. Und somit bleiben die Vorteile...naja, für mich. ;)



    Niemand schrieb bisher, dass man die Schnur durch einen Kanal im Tarp führt. Das von [USER="46"]TreeGirl[/USER] genannte Satinband bildet lediglich eine Art von "Rückgrat" für das Tarp und sorgt...

    Hmm, dann hab ich das missverstanden? Sie schrieb ja "Dann wurden sie einmal umgeklappt, und Satinband wurde darüber gefaltet und die 6 Lagen wurden noch einmal vernäht. Das Satinband ist länger als das Tarp, und wurde an den Enden zu einer Schlaufe vernäht."
    Das heißt doch, die eigentliche Ridgeline wechselt zwar Material und Form von Dyneema/ Leine zu Polyester / flaches Band und dieses Band ist auch fest mit dem Tarp vernäht, aber die Hauptkräfte laufen doch nur über dieses System, oder?
    Vielleicht ist es ja auch nur missverständlich ausgedrückt von mir: ich wollte lediglich sagen, dass die hauptragende Kraft nicht ober- oder unterhalb des Tarps läuft, sondern mitten hindurch. Mit einer solchen Art und Weise erscheint es mir materialschonender zu sein, als wenn ich das Tarp nicht mit einer solchen Verstärkung ausstatte.


    Okay, dann versuche ich mal ein Fazit für mich zu ziehen.
    Ich denke, Treegirl hat sicher recht, wenn sie mir rät, auf eine Art wie es DD macht (mit den Schlaufen) zu verzichten.
    Und danach macht sicher das Sinn, was viele von euch die Ganze Zeit schon wussten: Bau ein Tarp, verstärke es in der Mitte mit einem Polyesterband (egal ob man das nun Pseudoridgeline nennt oder nicht) und dann ist man offen für alle drei Varianten, die dann noch übrig sind. Der Rest ist individuelle Geschmackssache.
    So werde ich erstmal weiter planen. Vielen Dank für eure Infos, die mir sehr geholfen haben! :)

    Moin zusammen,
    [USER="33"]waldläufer[/USER] schrieb: "Hast du denn für die Enden der Ridgeline eine andere Bauweise angedacht, je nach dem, wie du es abspannen möchtest?"
    Die Enden der Ridgeline? Ich bin mir nicht sicher, ob ich Dich richtig verstehe. Auf alle Fälle könnte sich das die Führung der Ridgeline auf die Tarpform auswirken. Hängt ein Tarp wie beim DD Hammock an Schlaufen, so wird darüber ja schon das Profil gestaltet. Ich brauche kaum Kräfte, die die Enden des Tarps aufnehmen müssen. Spann' ich alles nach "Treegirls Art" ab, so wirken die Kräfte ja nur an diesen zwei Punkten. Aber genau hier habe ich etwas sehr wichtiges rausgelesen: [USER="46"]TreeGirl[/USER] schrieb nämlich, dass ein Satinband in das Tarp eingenäht ist! Das ist eine der Hauptantworten, nach denen ich gesucht habe. Denn wenn ich sowas habe, dann habe ich natürlich keine Kräfte, die auf den Stoff wirken (zumindest keine großen). Ich hatte auch Bilder von einem Tarp im Hammockforum gesehen, wo die Nähte aufgerissen waren und dieses ist der Hauptgrund für diesen Thread. Wenn ich nämlich durch unterschiedliche Ridgeline-Führung unterschiedlich starke Kräfte auf das Tarp produziere, dann wäre es ja eigentlich sinnvoll, diejenige Art der Ridgeline-Führung zu wählen, die meinen Stoff am längsten leben lässt. Und da kommt nun, wenn ich Treegirl richtig verstanden habe, eine weitere Option dazu, die ich nocht nicht kannte:
    - Ridgline über dem Tarp
    - Ridgeline unter dem Tarp
    - Ridgeline geht nur an die Enden des Tarps.
    - (NEU) Ridgeline geht DURCH das Tarp.

    Danke übrigens für den Tipp mit dem Geschenkband. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht klein, dass sowas in meinem Tarp zum Einsatz kommt. :)

    2 Minuten mit einem fetten Grinsen durch die Gegend gelaufen bin ich, als ich [USER="14"]Mittagsfrost[/USER] Kommentar gelesen habe, der schrieb:
    "Ich spanne mein Tarp zwar so straff, dass es möglichst ebene Flächen bildet, aber natürlich nicht mit einer Seilwinde"
    Die Vorstellung, Dich dabei zu sehen, wie Du erst eine feine Hängematte, die filigrane Suspensions, ein edles Tarp und dann die 10kg fette Seilwinde samt Autobatterie aus Deinem Rucksack kramst, sieht zumindest in meinem Kopf urkomisch aus! :)
    Aber Du weißt ja auch - soooo abwägig ist das gar nicht für mich, wenn man bedenkt, dass mein Weg über Tentsiles kommt - da sind Ratschen normal... *lach*

    Hängematz: Sag mal, wie ist eigentlich die Reibung an den Bäumen bei Dir? Wenn ich das Tarp justiere, dann geht das ja recht simple. Aber scheuer ich damit nicht jedesmal am Baum rum? Wirkt sich das Nachteilig auf die Haltbarkeit Deiner RL aus?


    Einzelne Antworten auf einzelne Fragen:
    [USER="33"]waldläufer[/USER] schrieb: "Aus meiner Sicht gibt es zahlreiche Möglichkeiten, bei denen dir beim fertigen Tarp alle Möglichkeiten offen stehen. Oder liege ich da falsch? Dann könntest du doch einfach ausprobieren, was für dich am praktischsten ist?" - Ja, da hast Du natürlich recht. Ich möchte für mich nur rausfinden, wie die matrialschonenste Rideglineführung für die "Hauptabspannung"(!) sein soll. Und hier gibt es eben Unterschiede. Je nach Führung muss ich "große" Verstärkungen an de Enden, ein Satinband oder Schlaufen auf das Tarp nähen. Die Führung der Ridgeline wirkt sich also unmittelbar auf das Tarpdesign aus. Danach bin ich ich natürlich frei und kann mal so, mal so abspannen. Und freu mich schon drauf, das genauso zu machen.

    [USER="33"]waldläufer[/USER] schrieb: "Darf ich fragen, was dir an Whoopie Slings nicht gefällt?"
    und Waldläufer schrieb netterweise meine Antwort darauf direkt hin: "Ein Nachteil ist sicher, dass du einen Meter Seil bauchst, um die Whoopie Slings einen halben Meter zu verlängern." :)

    Ach Leute, was für ein schöner Samstag. Die Sonne scheint warm durch die Fenster, der Kaffee dampft und riecht herrlich - UND ich habe gestern vor dem zu Bett gehen das Forum gecheckt und eure vielen tollen Kommentare gesehen...so macht "im Bett liegen und in den Tag starten" richtig Spaß! :)

    Also, das Thema scheint sehr vielschichtig zu sein, oder täusche ich mich? Ich versuche das mal zusammenzufassen (korrigiert mich, wenn ich etwas falsch verstanden habe):
    Treegirl hat schlechte Erfahrung mit Ridgeline unterhalb des Tarps gemacht, die sie oberhalb nicht mehr hatte. Aus Komfortgründen hat sie denn aber festgestellt, dass eine geteilte Ridgeline (ich kürze nachfolgend Ridgeline mit RL ab) für sie noch komfortabler ist. Allerdings nur mit zusätzlicher Hardware.
    Der Waldläufer benutzt eine Continious RL, die ja sowohl unter als auch über dem Tarp laufen kann (oder?), wobei er aber die Option des Trocknens von Klamotten schätzt und sie unterhalb laufen lässt.
    Nachteile in Bezug auf reinlaufenden Regen, hat er nicht beschrieben.
    Mittagsfrost hat ebenfalls einen Werdegang hinter sich, der ihn letztlich zu Einzelaufhängung mittels Hardware ohne durchgehende RL führte. Erhöhter Komfort ließ ihn da vorerst bleiben und so spannt er damit erfolgreich ein 3x3m Tarp.
    Hängematz nutzt ein DD Tarp und ist ebenfalls zufrieden damit. Die Schnur läuft dort durch Schaufen oberhalb des Tarps.

    Wenn ich das alles so auf mich wirken lasse, scheint es tatsächlich nicht DIE ultimatve Tarp-RL zu geben. Ihr könnt mir aber nochmal helfen bei der Bewertung für meine erste Aufhängung, wenn ihr mir nochmal gezielt einen Punkt beantwortet: erkennt ihr "Stresspunkte" an eurer Aufhängung? Ich meine, erkennt ihr, dass an den Stellen, wo das Tarp auf Spannung gebracht wird, sei es durch Schlaufen, eventuelles scheuern der durchgehenden RL oder strapazierte Nähte bei der getrennten RL, das diese Stellen so belastet sind, dass ihr sagen würdet: Okay, für mich ist dieses Ridgline-Konzept gut - ich erkenne aber, dass ich damit irgendwann* ein neues Tarp brauche. (*) soll meinen: eher ein neues, als wenn ich eine andere Aufhängung wählen würde.


    Heute gelernt:
    - Unter dem Tarp kann man super Dinge zum Trocknen aufhängen - auch das kann ein Gimmick sein, was in die Bewertung mit eingehen kann.
    - Ich kann lange nach einer Übersetzung von Cat = Kette suchen, denn ich hätte nach Catenary suchen sollen. ;)
    - Es gibt schon tolle Gedanken für CatCuts hier im Forum - Danke für den Link - Komm' ich bestimmt an anderer Stelle nochmal drauf zurück.
    - Ich hab endlich verstanden was UCRs sind. Während ich Whoopies doof find, könnte ich mir so ein Ding mal machen...muss unbedingt heute noch mit meinem BugNet anfangen, sonst wächst die Liste der neuen Projekte schneller als die der abgeschlossenen... :)

    Hallo zusammen,
    ein Tarp ist ein Stück Stoff, was macht, dass ich nicht nass werde ...so einfach war mein Gedanke, als ich beschlossen habe, mir selbst eines zu nähen. Ach herjeh, wer hätte da geahnt, dass mit dieser Entscheidung die nächsten schlaflosen Nächte vorprogrammiert waren? Warum? Weil gefühlte tausend Fragen damit verbunden waren, das ideale Tarp zu schneidern: welcher Stoff, wie schwer darf es sein, aus einem Stück Stoff oder zwei Bahnen zusammengenäht, aus welchem Material sind die Abspannpunkte, mit Kanteneinfaßband als Verstärkung oder nicht, rechteckig und knapp geschnitten oder viereckig und weit - oder umgekehrt - und wo verdammt läuft die Ridgline?

    Google hat mir bisher nicht weitergeholfen, deswegen würde ich gerne eure Meinung dazu hören. Die Daten für die Überlegung sollen sein: es gibt ein Tarp 3x3m, leichtes UL-SilNylon als Stoff. Folgende drei Möglichkeiten habe ich gefunden:

    • Auf dem Tarp werden Schlaufen aufgenäht. DD Hammocks haben beispielsweise welche, bei den das so ist (siehe hier http://www.ddhammocks.com/product/dd...x3?from_cat=33). Vorteil ist, dass das Tarp an mehreren Punkten gehalten wird, was die Kräfte besser verteilt. Hängt ein solches Tarp, so spannt man es auf der Ridegline ab und sind überall tendenziell gleiche Kräfte vorhanden. Weiterer Vorteil: Regen läuft entlang der Ridgeline (RL) über das Tarp und nicht unter das Tarp. Nachteil: Zusätzliche Nähte im Tarp und damit Einfall für Regen und Schaffung von "Sollbruchstellen". Weiterer Nachteil: man kann nicht individuell spannen, weil Schlaufen dafür nicht vorgesehen sind. So kann man die DDs nur als A-Frame aufhängen, wenn man die Schlaufen nutzen möchte.
    • Man legt das Tarp AUF die gespannte Ridgline. Das hört sich erstmal gut an, denn hier ist man individuell. Man legt es drauf und spannt es ab. Aber gibt es irgendwann Probleme, weil die dünne Dyneema Schnur möglicherweise die 36g/m2 durchscheuert? Oder ist das nicht zu befürchten? Vorteil wäre, die ganze Last liegt auf der RL gut verteilt, nicht wie bei Möglichkeit 1, wo die Kräfte sich an einzelnen Punkten sammeln. Nachteil: Regen läuft an der RL entlang unter das Tarp und somit in die Nähe der Hängematte - was man aber sicher mit Driplines verhindern kann.
    • Alles beides totaler Quatsch: das Tarp wird immer an zwei Punkten angeschlagen (siehe hier http://up.picr.de/2073145.jpg). Man spart sich eine durchgehende Ridgeline und geht immer nur von einem Ende des Tarps an den entsprechenden Baum. Möchte man das Tarp nicht als A-Frame spannen - kein Problem - einfach anderen Abspannpunkt am Tarp suchen und schon hängt es als Diamond. Vorteil: Weniger Schnur = weniger Gewicht. Das Tarp ist individuell spannbar. Aber es gibt auch eine Hand voll Nachteile: Regen kann wieder unter's Tarp laufen, wenn man keine Gegenmaßnahme trifft. Außerdem spann ich im Gegensatz zu den beiden vorherigen Punkten nicht die Ridgeline hart ab, um einen schönen First zu bekommen, sondern müsste das nun mit dem Tarp machen - ist das gut für die Nähte? Ich habe Videos gesehen, wo die Nähte SEHR strapaziert waren. Vielleicht war da das Tarp aber nur schlecht genäht?! Oder ist dieses eine gute Möglichkeit, jedoch nur für kleinere Tarps, wo die Kräfte auch kleiner sind?


    Ihr seht schon - es gibt viele Pro's und Con's die man erkennen kann - und da kommt ihr ins Spiel. :)
    Wie ist euer Tarp abgespannt? Liegt es auf der Ridgeline, hängt es dran oder wird es an Punkten abgespannt? Wie seht ihr die Belastungen, die auf euer Tarp wirken? Findet ihr das ideal? Konntet ihr Schwachstellen erkennen? Wie sieht es mit Snake-Skins aus - sind sie nutzbar?
    Ich freu mich auf eure Kommentare. :)

    Viele Grüße
    Olli

    Danke, ihr Lieben für euren herzlichen Empfang. Schön, dass euch mein "Werdegang" gefällt.:)
    Ich will aber die Messlatte direkt wieder tiefer hängen...hmmm...schon wieder das Thema hängen...verfolgt mich irgendwie - wo war ich? Ahhh, Messlatte - weil man als Mann schließlich gemeinhin vollkommen unkreativ ist...hmmm... andererseits fummeln Männer auch nicht an Nähmaschinen rum...muss ich nochmal drüber nachdenken... ;)

    Mein Einstieg zeigt euch tatsächlich meinen aktuellen Stand an. Während das Nähen des Bugnets wohl wenig Probleme bereiten wird (hoff' ich), bin ich bei dem Tarp noch an einigen Punkten unentschlossen. Ich mach dazu mal einen neuen Thread auf - vielleicht habt ihr ja Lust, eure Ideen dazu zu teilen...

    aaaalso...
    ...da hab ich ja letztens dieses Problem gehabt: ich war in Norwegen und freue mich über die sehr toleranten Regeln dort des freien Übernachtens, muss aber was zu meinem Nachteil feststellen? Richtig, kaum ein Platz für unser Zelt zu finden. Kann man sich gar nicht vorstellen, oder? Wir sind teilweise bis zu 10 km gefahren um einen halbwegs guten Schlafplatz zu finden. Alles war extrem felsig und mit Bäumen bewachsen. Das sah zwar wunderschön aus, aber zum Zelten war genau diese Schönheit leider ein Hinderniss. Wenn nur die ganzen Bäume nicht wären...Bäume...man müsste irgendwie ein Zelt haben, was man in die Bäume hängen könnte, das wäre cool. So was muss es doch geben. Also Google nach dem Urlaub aufgemacht und "Zelt" und "Baum" eingegeben. Man landet dann bei Tentsile. Jaaa, sowas will ich haben! Damit wäre mein Problem gelöst: Bäume + Zelt = größtmögliche Freiheit beim draußen sein. Preis? Zu teuer. Also selber machen. Okay, was brauch ich: Gurte, Karabiner, Stoff, eine Abwicklung für die runden oberen Teil des Zeltes, Ratschen...hmmm...wie schwer ist eigentlich so ein Tentsile? Über 9kg? Wow - damit ist es raus (mittlerweile gibt es eines für 4,6kg - immer noch zu schwer). Ach menno....doch wieder das Zelt? Doch wieder auf felsigen Boden schlafen, der einem in den Boden Löcher reindrückt? Echt doof...was ist der nächste Treffer in der Suchliste? Hammock-Camping? Ach, sowas gibt es? Zeig mal her...Aha, sieht ja ganz chillig aus, aber eine ganze Nacht drin schlafen? Das soll gehen? Ist das nicht auf Dauer unbequem? Und - HALT - wie schwer ist das denn? Mal sehen, man braucht eine Hängematte...hmmm...ein Moskitonetz...hmmm...und ein Tarp. Okay, das bekommt man für um die 2kg. Okay, ein wenig schlechter als mein Zelt, aber noch im Bereich des Guten. Allerdings ist mein Zelt auch UL. Ich vergleiche da vielleicht Äpfel mit Birnen. Nochmal suchen - diesmal nach UL Komponenten...ahhhhh! Um 1 Kg. Wow. Das will ich haben. Kauf ich sofort! Ähem, wie bitte? Insgesamt dann doch so teuer? Oh je. Wofür? Ich meine, das ist doch nur ein bisschen Stoff, ein paar Gurte und ... Moment mal, kann man das nicht selber machen? Ist ja nur ein bisschen Stoff. Extremtextil kennst Du ja, die haben gutes Zeugs. Mal sehen...nicht schlecht, das Internet ist voll von DIY Anleitungen [An dieser Stelle werden mehrere Monate Planung in Richtung Stabhängematte übersprungen]. Gathered End ist doch cool, ist super einfach und man muss auch einfach mal anfangen. Also Bestellung raus. Bestellung abholen. Auspacken. Hammer...so ein feiner Stoff... so weich ... so stark - echt wahnsinn, was man heute so machen kann. Wo ist meine Nähmaschine...da...ok, umsäumen, Channels rein, fertig. Ups...Nähte die sich kreuzen? Egal, ist halt "individuell". Endless Loop machen. Gurte nähen und raus, ausprobieren. Always on the knot - never on the toggle - whooobuddy. Ist das cool. Viel entspannter, als ich dachte. Sie schmiegt sich ja richtig an einen ran. Krass. Schön. Über mir die grünen Blätter - viel "näher" dran als im Zelt.
    Jetzt noch das Bugnet und das Tarp. Aber wo läuft die Ridgeline beim Tarp? Oben drüber? Dann läuft der Regen nicht rein. DD macht es so. Aber gibt das nicht Stress bei den Aufhängpunkten? Geht da 'ne Snake skin drüber? Oder die Ridgeline doch besser drunter? Man könnte Prusiks auf die Ridge Line machen, dann würde der Regen runtertropfen. Aber schneidet irgendwann die dünne Dyneema-Schnur das SilNylon kaputt? Oder gar keine Ridgeline und nur die Enden anknoten? Hmmm...das gibt wohl zu viel Stress auf den Stoff...noch mal drüber schlafen...ähem...was wollte ich eigentlich noch...irgendwas, hab ich doch vergessen...*grübel*...

    Ach ja, mich vorstellen: Moin zusammen, viele Grüße aus Bremen, ich bin Olli. :)