Von der Kunst, einen Querlieger zu justieren
Ein Querlieger ist - wenn man mal vom Spleißen der ganzen Schnüre absieht - schnell und einfach gemacht. Nur das Justieren der Schnüre ist eine eigene Kunst für sich...
Folgende Varianten habe ich bislang ausprobiert:
1.) Die Schnüre sind mittels Pythagoras so berechnet, dass die mittlere Schnur senkrecht steht, und die Schnüre links und rechts davon immer länger werden, so dass sich ein gleichschenkliges Dreieck ergibt. Fazit: Ja, man kann drin liegen, aber es fühlt sich an, als ob die Hüfte und Brustkorb höher als der Rest liegt.
2.) Die Schnüre sind alle gleich lang gespannt (in meinem Fall 90 cm). Fazit: Man kann drin liegen, aber es fühlt sich wie eine Banane an, bei der der Kopf zu tief und die Füße zu hoch sind.
Der menschliche Körper hat ja seinen Schwerpunkt nicht exakt auf der Hälfte, sondern eher zum Kopf hin. Deshalb ist nicht die mittlerste Schnur die senkrechte, sondern etwa die 10. Schnur von 23, so dass 10 Schnüre den Kopfteil ausmachen und 13 den Fußteil.
3.) Asymmtetrische Justierung: Im Kopfteil bleiben alle Schnüre auf 90 cm, im Fußteil werden sie jeweils um zwei cm pro Schnur länger (die letzte Schnur hat dann 90 cm + 13 * 2 cm = 116 cm). Fazit: steht noch aus...
Das Baumkind
