Beiträge von Baumkind

    Wir wollten eine kleine Vorweihnachtstour im Rothaargebirge machen: https://www.haengemattenforum.de/forum/main-for…rg-8-10-12-2017

    Nach einigem Hin und Her fand sich die Truppe [USER="211"]Dios Mios[/USER] , [USER="4201"]Morti75[/USER] , [USER="217"]MoPe[/USER] , [USER="21"]Konradsky[/USER] und [USER="24"]Baumkind[/USER] sowie unserem Nachzügler [USER="67"]xuanxang[/USER].

    Die Tage vor dem Start beunruhigte uns die Wettervorhersage: Gefühlte Temperaturen bis -10° C und Sturmböen waren angesagt. Doch wir wollten dem Wetter trotzen und starteten am Rothaarsteig-Portal in Brilon bei Schneeregen:


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    Wie üblich fehlt immer etwas - in diesem Fall war es eine Regenjacke, die im Auto im Zielort Küstelberg liegen blieb. So mußte improvisiert werden, was das Zeugs hält, in diesem Fall ein großer Müllsack als Regenschutz.

    Schon bald wechselte der Regen in Schnee, und wir zogen durch die winterliche Landschaft zu unserem Zielort, der Hütte oberhalb von Brilon Wald:


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    Wir folgten hier nicht dem offiziellen Rothaarsteig-Weg, sondern kürzten ab und gingen windgeschützt auf der Ostseite des Juden, wo wir noch vor Dunkelheit unseren Lagerplatz für die erste Nacht erreichten und uns sofort ans Aufbauen machten:

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    Etwas später sah es dann so aus: Tarp so abgespannt, dass die Windböen es nicht wegreißen konnten:

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    Nach dem Aufbau wurde ein kleines Feuerchen entfacht:

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    Das gefrorene Holz räucherte uns mächtig ein, die Windböen trieben die Rauchschwaden immer wieder in die Hütte. Gegen Mitternacht gesellte sich auch [USER="67"]xuanxang[/USER] zu uns, der alleine zu Fuß mitten in der Nacht von Brilon Wald hinauf kam.

    Geplant ist eine Tour mit einer kleinen Gruppe von Brilon nach Winterberg:

    Freitag 12 km (oder abgekürzt auf 6 km)

    Der Aufstieg von Brilon zum Kamm des Rothaargebirges ist ziemlich stramm.
    Wenn wir erst am frühen Nachmittag losgehen, können wir die Strecke auf 6 km kürzen, indem wir nicht die Schleife über den Friedhof Borberg gehen.


    Samstag 18 km

    Am Vormittag erwartet uns eine Gipfeltour mit grandiosen Aussichten.
    Hinweis für Wanderwagen: Es gibt eine Stelle, die man nicht mit dem Wagen nehmen kann. Man könnte Wagen jedoch am Seil hochziehen.

    Am frühen Nachmittag passieren wir die Bruchhausener Steine. Der Weg führt an Bruchhausen vorbei, aber im Ort gibt es Einkehrmöglichkeiten. Allerdings muß man dafür ins Tal absteigen.
    Von Bruchhausen aus geht es aufwärts hoch zum Kamm (350 Höhenmeter über 6 km) durch Wald, von Kyrill geprägte Landschaften zur Heide.


    Sonntag 5 km (Küstelberg) oder 14 km (Winterberg) - das kann vor Ort entschieden werden. Wenn gar nichts mehr geht, können wir ca. 2 km nach Hildfeld absteigen.


    https://www.outdooractive.com/de/wan...tappe/9627912/
    https://www.outdooractive.com/de/fernwanderweg/sauerland/rothaarsteig-2.-etappe-von-bruchhausen-nach-winterberg/19647615/

    Da der Rothaarsteig kein Rundweg ist, müssen wir uns Gedanken mit Hin- und Rückfahrt machen.

    1. Möglichkeit: In Winterberg parken und von dort aus mit dem Zug nach Brilon
    2. Möglichkeit: In Brilon parken und von Küstelberg oder Winterberg aus mit Bus und/oder Zug nach Brilon.


    An den Schlafplätzen kann man ein kleines Feuerchen machen, Bäume für Hängematten gibt es genug.
    Auf dem Kamm vom Rothaargebirge kann es deutlich kälter sein als in den Tälern.


    Mit von der Partie sind

    [USER="4201"]Morti75[/USER]
    [USER="211"]Dios Mios[/USER]
    [USER="24"]Baumkind[/USER]
    [USER="67"]xuanxang[/USER]
    @
    @

    Das Baumkind

    In Gedanken schwebe ich immer noch über den Wolken...
    Wie schön es war, merke ich vor allem daran, wie lange mich der Ausflug in den Alltag begleitet.

    Inzwischen denke ich über mein nächstes Nähprojekt nach: Eine Tasche für mein Wägelchen. Leichter als die schwere Reisetasche, die ich momentan nutze (so ähnlich wie UL-Rucksäcke), Gurtbänder zum Befestigen am Wagen wie bei [USER="4201"]Morti75[/USER] 's Wagen, und Reißverschlüsse, so dass man nicht immer alles irgendwie blöd auffummeln muss, nur um eine Kleinigkeit rauszuholen.

    [USER="217"]MoPe[/USER] Das nächste Mal kommst Du einfach mit.

    Das Baumkind

    Letzte Station für den Tag sollte die Ruine Waisgenstein sein.


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    Allerdings gab es dort kaum Möglichkeiten, vier Hängematten aufzuhängen. Deshalb entschieden wir, ein paar hundert Meter weiter zu ziehen, wo wir auf einem Bergrücken an einer Fünf-Wege-Kreuzung lagerten.

    Obwohl wir quasi auf dem Präsentierteller genächtigt hatten, hatten wir in der lauen Nacht unsere Ruhe.

    Am nächsten Morgen waberte wieder der Nebel durch die Täler. Nach dem Frühstück ging es auf Wanderwegen weiter Richtung Blumenstein, der letzten Burg auf unserem Weg. Wie bei den anderen Burgen gab es auch hier wieder viel zu entdecken.


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    Von Blumenstein aus ging es nur noch abwärts zurück nach Schönau, wo wir uns nach einer kurzen Einkehr voneinander verabschiedeten und nach Hause fuhren.

    Es war eine tolle Tour mit Euch.
    Und ich weiß jetzt, dass es keinen Weg gibt, der mit Wanderwagen nicht zu gehen wäre...


    Das Baumkind

    [USER="4201"]Morti75[/USER] hat zum Sieben-Burgen-Weg in der Pfalz eingeladen. Dieser Einladung folgten [USER="211"]Dios Mios[/USER] , [USER="67"]xuanxang[/USER] und ich. Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir in Schönau (Pfalz) zunächst zu dritt mit zwei Wanderwagen (und einem Rucksack).

    Die ersten 3,5 km zum beeindruckenden Schlüsselfels waren ein strapaziöser Anstieg für Mensch und Material. Wir merkten schnell, dass es auf dieser Tour nicht die Kilometer zählen, sondern die Höhenmeter. Nach dem ersten Anstieg rasteten wir am Schlüsselfels, einer beeindruckenden, aber mitnichten der beeindruckendsten Felsformation.
    [ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: schluesselfels.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 814,3 KB ID: 39159","data-align":"none","data-attachmentid":"39159","data-size":"full"}[/ATTACH]


    Nach kurzer Stärkung ging es auf dem Kamm weiter zur Ruine Weglnburg, von wo aus es einen grandiosen Ausblick über den Orth Nothweiler gab:

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    Hier stieß im Laufe des Abends auch [USER="67"]xuanxang[/USER] zu uns. So waren wir vier Hängemattenschläfer. Es wurde aufgebaut und gegessen. Die Nacht war sternenklar, und die Dunkelheit gab einen Blick auf die Sterne und die Milchstrasse frei, wie man es nur selten sieht - und wegen der zunehmenden Lichtverschmutzung insbesondere in Städten nie sieht.

    Allerdings war die Nachtruhe noch vor Sonnenaufgang zu Ende: Junge Leute auf der Suche nach der Burg hatten sich auf unseren Schlafplatz verirrt. Noch im Morgengrauen wurde ich von Drohnensurren geweckt. Ziemlich genervt hüpfte ich aus der Hängematte und machte mich aus dem Wald zur Ruine auf, um nachzusehen, was hier überhaupt los war.

    Oben auf der Burg angekommen verstand ich, was Fotografen (mitsamt Model) anzog: ein grandioser Blick über ein noch grandioseres Nebelmeer.
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    Ein paar Minuten später begann der Nebel in der aufgehenden Sonne zu leuchten:
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    Mit steigendem Sonnenstand zogen sich die Fotografen langsam von der Burg zurück, und als wir am Rastplatz vor der Ruine frühstückten, kamen die ersten Tageswanderer. Nach dem Frühstück wurden die Wägelchen und die Rucksäcke gepackt, und weiter ging es zur nahen Hohenbourg.

    Auf der Hohenbourg wurde mir schnell klar, dass es dieses Super-Sonder-Panorama mit Morgennebel nur auf der Weglnburg gibt. Nach der Inspektion der Burgruine ging es weiter zum Löwenstein, und von dort aus Richtung Fleckenstein.

    Im Café der Burg Fleckenstein sind wir eingekehrt und haben unsere Wasservorräte aufgefüllt, bevor wir zur Froensburg weiter zogen.

    Bei so vielen Burgruinen schwirrte mir langsam der Kopf. Eine Ruine war beeindruckender als die nächste. [USER="4201"]Morti75[/USER] hatte im Vorfeld sehr gut recherchiert und konnte uns so auf die Besonderheiten der einzelnen Burgen hinweisen.

    Von der Froesnburg ging es über Stock und Stein weiter zum Zigeunerfels. Auch dies war ein Weg, von dem ich gesagt hätte, dass er mit Wanderwagen nicht machbar war. Doch mit gelegentlicher Hilfe von [USER="211"]Dios Mios[/USER] ließ sich jeder Fels problemlos überwinden.
    [ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: zigeunerfelsen.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 638,4 KB ID: 39163","data-align":"none","data-attachmentid":"39163","data-size":"full"}[/ATTACH]


    Gleich geht's weiter...

    Es wird wieder Herbst: Morgens führt der Rhein Nebel. Immer wieder ein beeindruckendes Naturschauspiel, insbesondere von der linksrheinischen Seite aus: [ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: 20170921_083529.jpg Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 522,0 KB ID: 38018","data-align":"none","data-attachmentid":"38018","data-size":"full"}[/ATTACH]

    Am Wochenende soll das Wetter gut werden, also beste Chancen für morgendlichen Rheinnebel.

    Wer ist dabei?

    [USER="4235"]jmkoeln[/USER] Wie weit bist Du mit Deinem Underquilt?
    [USER="17"]dendronaut[/USER] ?
    [USER="217"]MoPe[/USER] ?
    [USER="4238"]FlowFisch[/USER] ?
    [USER="182"]Dragonito[/USER] ?

    Noch jemand aus dieser Ecke, den ich bislang übersehen habe?

    Das Baumkind

    Die Marken bzw. Modelle sagen mir nicht viel...

    Generell würde ich Anfängern raten, eine einfache Maschine zu nehmen, ohne tausend Funktionen, die die Maschine kompliziert und anfällig machen. Für Anfänger und Gelegenheitsnäher empfiehlt sich auch, eine etwas langsamere Maschine zu nehmen.

    Guck mal nach gebrauchten Maschinen. Wenn die überholt worden sind, können sie noch viele Jahre gute Dienste leisten. Und sie sind billiger...

    Für den Einstieg könnte aber auch ein Discounter-Angebot reichen - allerdings kenne ich mich da mit der Qualität der Maschinen nicht aus.

    Das Baumkind

    Meine persönliche Erfahrung mit Dyneema-Knoten: Es ist nicht einfach... Aber es geht.

    Meine Hängematte hängt an 40 1mm dicken Dyneema-Schnüren, mit 40 Knoten. Es ist also möglich. Aber nicht jeder Knoten eignet sich für Dyneema. Gerade in neuem Dyneema lösen sich Knoten sehr leicht.

    Dyneema wird von Knoten genau so geschwächt wie andere Seile auch. Bei Zugbelastung ist Dyneema quasi unkaputtbar. Aber Knoten erzeugen auch Reibung, wodurch selbst Dyneema kaputt geht.

    Just my 2 cents


    Das Baumkind

    Ich war am Weißer Leinpfad: Perfekte Location.
    - Leicht zu finden
    - nicht vom Weg aus einsehbar
    - viiiele Bäume

    Hier ein paar Eindrücke:

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    Lülsdorfer Weiden sind ebenfalls perfekt .

    Das Baumkind

    Es wäre schon schön, wenn wir einen konkreten Ort hätten... Ich bin auf dem Sprung und gucke mal bei den linksrheinischen Koordinaten von @FlowFish nach. Bericht folgt heute Abend

    Lülsdorfer Weiden ist natürlich auch eine super Location - da wollte ich schon lange mal abhängen...

    Apropos: Wer kommt denn alles am 16./17.9.2017?

    Ich bin mit zwei Leuten am Start.


    Das Baumkind

    Ich mach mal einen Vorschlag: 16./17. September 2017
    Also übernächstes Wochenende.
    Start: Samstag nachmittag.
    @FlowFish bringt seinen Grill mit, ansonsten Selbstversorgung. Ggf. ein paar Getränke gemeinsam besorgen.

    [USER="217"]MoPe[/USER] Wo könnte man mit ein paar Leuten am Rhein grillen (und in der Nacht die Hängematten aufhängen)? (Genauen Ort ggf. per PN).

    Wer ist dabei?
    [USER="24"]Baumkind[/USER]
    ...

    Das Baumkind