Beiträge von MoPe

    Zumeist schlafe ich im Bett und nicht in der Hängematte. Gestern war ich extrem verspannt, hatte Rückenschmerzen und zudem tat mein Kiefer noch sehr weh (habe im Bett irgendwie auf dem Bauch geschlafen und lag wohl doof auf dem Gesicht). Das Einschlafen im Bett fiel mir zudem vorgestern sehr schwer. Also habe ich die letzte Nacht in der Hängematte verbracht. Was soll ich sagen? Schon beim Reinlegen sagte ich laut: "Ist das geil!". So bequem liegend und umschmeichelt von dem Hexon 1.0 habe ich mich gefühlt. Ich war so schön ausgestreckt und dann schlief ich auch schon. Sehr erholsam und tief war der Schlaf, kein einziges Mal wachte ich auf (was mir in der Hängematte nicht immer gelingt). Heute Morgen dann weitere positive Nachrichten. Der Rücken fühlt sich deutlich besser, keine akute Verspannung mehr. Zudem sind die Kieferschmerzen verschwunden, da ich ja nicht wieder ungünstig auf dem Bauch schlafen konnte.

    Eine Hängematte mit heilenden Kräften. :)

    Vielleicht tausche ich das Bett ja noch gänzlich gegen die Hängematte ein. Manchmal ist es halt abends so, dass es mir leichter fällt, schlaftrunken ins Bett zu fallen, als mich vorsichtig in die Hängematte zu legen und Top- sowie Underquilt zu adjustieren.

    Danke, Hammock Fairy

    noodles (ich glaube du hast ja die Orga des Platzes übernommen)

    Eine Frage zum zur Verfügung gestellten Wasser. Das ist ja nicht als Trinkwasser ausgewiesen, aber ich hatte irgendwo mal gelesen, dass das eher ein rechtlicher Grund ist zur Absicherung. Das Trinken solle jedoch trotzdem nicht problematisch sein. Oder holen die das Wasser aus irgendeinem Tümpel in der Nähe? Für mich wird es ohne Auto sonst etwas schwierig, das ganze Trinkwasser herbei zu schleppen. ;)

    Ich helfe natürlich auch gerne bei allen Arbeiten. Das ist ja selbstverständlich. 😊 Da ich mit der Bahn anreise ist das Mitbringen von Kochutensilien leider nicht möglich, da mein Rucksack auch so schon voll sein wird.

    Darüber hinaus schlage ich vor, dass wir, falls wir nicht für alle Essen einen Koch gewinnen können, Grillutensilien kaufen und einfach gemütlich zusammen grillen (sofern das an der Feuerstelle dort gut möglich ist - insb. Wegen Grillrost). Dazu könnten wir Würstchen, verschiedenes Gemüse, 2-3 Soßen/Dips, Brot, ggf. Fertigsalate kaufen. So sollte doch eigentlich für jeden etwas passendes dabei sein.

    Heute Nacht habe ich einen spontanen Overnighter in einem für mich neuen stadtnahen Waldgebiet gemacht. Die Stelle war echt gut. Klasse Wetter, keine Wolke. Viele Vögel und tolle Schleimschnecken auf meinen Klamotten unterwegs. ;)

    Zum Abendessen gab es Linseneintopf und selbstgebackenes Walnussbrot. Draußen schmeckt alles einfach noch besser. Im Anschluss habe ich weiter den Naturgeräuschen gelauscht. Später ein Hörbuch an gemacht. Die Nacht verlief ruhig. Ein paar mal aufgewacht, aber schnell wieder eingeschlafen. Warm genug war es mit 0 Grad Fahrenheit Wooki und Hammockgear 40 Grad Fahrenheit Topquilt. Außentemperatur betrug beim niedrigsten Wert 7 Grad Celsius. Passte also sehr gut mit dem Topquilt, das ja bis 5 Grad Celsius geeignet ist.

    Nun lasse ich ein paar Bilder sprechen:

    Ich nutze als Unterlage einen von diesen blauen großen Müllsäcken. Den habe ich aufgeschnitten, so dass er sich ungefaltet auf den Boden legen lässt. Wiegt nur ein paar Gram, daher kein Problem.

    Das Teil ist insbesondere bei Sauwetter praktisch, weil man auch mal mit den Füßen auf den Boden treten kann, ohne schuhe anzuhaben. Und die Ausrüstung, insbesondere Kochsachen etc. bleiben ebenfalls von außen sauberer, wenn ich sie auf dem Müllsack abstellen kann.

    Den Müllsack kann ich bei Bedarf auch als Regenkilt nutzen.

    Bei der Geschichte von Waldläufer70 hätte ich sicherlich auch gut Puls gehabt. Geräusche im Dunkeln, wenn man vermeintlich schutzlos ist, sind schon sehr unheimlich.

    Einmal ist bei mir ein Reh mit einem Affenzahn mitten in der Nacht direkt an meiner Hängematte einen Hügel runter gerast. Wenn man von diesem rennenden, raschelnden großen Tier aus dem Schlaf gerissen wird, ist das echt heftig, finde ich. Da brauchte ich auch erst mal einige Zeit, um wieder einschlafen zu können.

    Was mir gerade noch einfällt und was ich gern von wiedemeier  DL1JPH und MoPe wüßte: habt ihr Kopf- und Fußende auf gleicher Höhe oder auf verschiedener Höhe eingestellt? Gibt es ein Problem mit der Stabilität, wenn die Firststange nicht waagrecht, sondern etwas schräg ist?

    Mein Kopfende ist niedriger als das Fußende eingestellt. Etwa 25-30 cm. Das ist kein Problem und die Konstruktion hält trotzdem sehr gut. Die Aufhängung limitiert beim in der Hängematte liegen zusätzlich das Verrutschen des Balkens in Richtung des niedriger eingestellten Ständers (da die Aufhängung am niedrigeren Kopfende dann gegen den Ständer stößt und das Verrutschen stoppt).

    Ich kann mich dem anschließen. Bin auch sehr zufrieden und habe ebenfalls wie Jan, zunächst Karton genutzt, um das leichte und insbesondere akustisch nervige Wackeln der obersten Elemente der Hantelständer zu unterbinden ("Klack, Klack"). Mittlerweile habe ich dort Brillenputztücher eingeschoben und bin sehr zufrieden.

    Worauf man halt wirklich achten muss: Vor jedem hineinlegen checke ich noch mal kurz, dass an beiden Seiten die Ständer wirklich sehr eng an dem Aufhängpunkt der Hängematte stehen. Ansonsten wird die Last auf dem Balken zu groß und der biegt sich dann schon merklich durch, was bei mir zumindest kein so gutes Bauchgefühl erzeugt.

    Ansonsten alles Bombenfest und unproblematisch - auch nachts beim Drehen und Wenden. Ich bin insgesamt super zufrieden. Und für Zuhause ist das Gewicht für meine Bedürfnisse auch völlig okay. Über eine Gewichtsoptimierung habe ich mir daher auch noch keine Gedanken gemacht. Zum auf Wanderung mitnehmen ist das Gestell für mich sowieso nichts.

    Bin aber sehr gespannt, ob dir noch eine andere, leichtere oder kompaktere Lösung einfällt. :)

    Derek von the ultimate hang hat heute die Mantis vorgestellt. Eine All-in-one Lösung mit Hängematte, Tarp, Aufhängung und Mückennetz.

    Hier der Link:

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Und hier geht's zu Kickstarter: https://www.kickstarter.com/projects/kammo…ne-hammock-tent

    Sieht meiner Meinung nach jetzt erst einmal nicht ganz verkehrt aus. Auf die Schnelle konnte ich allerdings noch nichts zu den Abmaßen der Hängematte finden. Daran wird es vermutlich, wie so oft, hinsichtlich der Bequemlichkeit der Hängematte scheitern.

    Der Ansatz "Grundlagenforschung" ist nachvollziehbar, das Konzept überzeugt mich aber weniger. Der wesentliche Vorteil der CH ist für mich die Möglichkeit, die sowohl als sehr bequeme Hängematte als auch als bugnet im Bodenshelter benutzen zu können. Das geht aber - anders als bei den GEs - nur deshalb, weil man ohnehin eine Isomatte dabei haben muss.

    Wenn dieser Vorteil wegfällt, spricht wegen der einfacheren Handhabung wieder mehr für die GE.

    Die integrierte Isolierung hat auch den Nachteil der Empfindlichkeit gegen Schmutz und Nässe und sie müsste immer zusammen mit der CH mitgewaschen werden.

    Genau so sehe ich das auch. Die zwei wichtigsten Gründen, die meiner Meinung nach für eine Hängematte im CH-Styl sprechen: Isomatte immer dabei und "bettähnlichere" Liegeposition (wenn man diese denn möchte).

    Vielleicht werde ich ja doch noch mal schwach, auch wenn ich mit der Hammocktent für den Outdoorbereich nicht hundertprozentig klar gekommen bin. Als Zuhause-Bettersatz-Hängematte könnte ich mir so einen Querlieger schon noch vorstellen.

    Wer einmal bei kaltem Wetter in der Hängematte nass geworden ist, wird NIEMALS wieder wegen 50 Gramm Gewichtsersparnis auf Regenschutz verzichten. Niemals.

    Ich habe auch nicht ohne Grund das Superfly - und auch im Sommer bisher nur dieses. ;) Das seitliche Reinspritzen von Regen würde mir bei der abgebildeten Konstruktion ebenfalls Sorge bereiten.

    Hier nun meine Version:

    Ich hatte auch erst die Scharnier-Variante ausprobiert. Meiner Meinung nach deutlich zu unsicher, insbesondere, da mein Scharnier seitlich irgendwie viel Spiel hatte. Also noch mal zum Baumarkt und zwei Metallverbinder, entsprechende Gewindeschrauben und Flügelmuttern geholt. Damit hält es jetzt sehr gut. Als Aufhängmöglichkeit habe ich mich für eine einfache Schlaufe Amsteel entschieden, die ich oberhalb des Balkens doppelt verknotet und mit einer Unterlegscheibe ausgestattet habe. So wird das Gewicht auf eine größere Fläche verteilt und das Amsteel rutscht dank der Knoten nicht durch. Die Verstellung der Länge der Aufhängung geht auf diese Weise auch super einfach. Damit bin ich sehr zufrieden. Die Gesamtlänge der beiden Rahmenhölzer habe ich erst mal bei 4m belassen. Kürzen kann ich ja noch bei Bedarf. Die erste Nacht verlief problemlos und war bequem. Ganz lieben Dank noch mal an wiedemeier für diese grandiose Idee!