Beiträge von dendronaut

    N'Abenden

    (Wusste nicht in welches Unterforum ich diesen Beitrag hätte packen sollte, das hier schien mir am passendsten zu sein)

    Mich würde mal interessieren, welche Erfahrungen ihr bisher mit Wildtieren im nächtlichen Wald gemacht habt und wie ihr euch bei Kontakt verhaltet? Macht euch das überhaupt etwas aus, wenn ein paar Meter neben euch der Waldboden lautstark durchwühlt wird? Schlaft ihr einfach weiter?

    Ich versuche mich ruhig zu verhalten und rede mir dann jedes mal ein, dass wir uns darüber freuen sollte unbemerkt diesen scheuen Tieren so nahe zu sein. Insgeheim aber bin ich doch ein bisschen nervös wenn die Grunzer so dicht an meinem Schlafplatz vorbeiziehen. Wie werden sie reagieren wenn sie mich bemerken, ich sie versehentlich erschrecke? Bisher sind sie jedenfalls immer krachend ins Unterholz abgedüst. Der ganze andere Rest, wie Rehschreie und Co. ist ja eher Psychokram, daran habe ich mich schon recht gut gewöhnt. Aber die Wildschweine und ich, wir brauchen noch ne Zeit.

    Eine ganz andere Begegnung war prägend und erinnert mich immer daran, wie wichtig es ist nach Wildwechsel Ausschau zu halten:
    Vor dem Zumattegehen - das war im Herbst so gegen 23.00 Uhr, also stockduster - hörte ich aus der Ferne rasch lauter werdendes Hufgetrappel auf meinen Lagerplatz zu kommen. Im Kegel der Kopflampe sah ich plötzlich 3 oder 4 ausgewachsene Hirschkühe direkt auch mich zu galoppieren - boah, mir ging echt der Stift! Was wohl passiert wenn 250kg ungebremstes Fleisch mit einem zusammenstoßen? :thumbup: Aber zum Glück wurde ich noch rechtzeitig bemerkt und die Damen drehten nur wenige Meter vor mir ab. Am nächsten Morgen konnte ich deutlich sehen, dass mein Esszimmer direkt auf einem Wildwechsel lag. Sehr, sehr unklug!

    Wie ist es denn bei euch?

    VG
    Christian

    Als Alternative zu Daunen Quilts seien noch die KuFas von Arrowhead-Equipment zu nennen. Diese sind etwas voluminöser und schwerer aber um einiges günstiger als ihre Daunen-Vettern. AE hat auch öfter mal Aktionspreise, mit etwas Glück kann man einen 3/4 Quilt für um die 100€ ergattern...

    [USER="37"]uniuk[/USER], herzlichen Glückwunsch! :thumbup: Aber bitte keine Rechtfertigungen! Beim ersten Kind habe ich auch alles um mich herum vergessen, wochenlang (wie das jetzt klingt... also beim zweiten natürlich auch). Ich wünsche dir viel Glück bei der Verlosung, du hast das Buch wirklich verdient!

    Teil 3

    Aber das wollt ihr ja alles garicht wissen, ich komme lieber zu den beiden Spots für die Nächte:

    Den ersten haben wir versteckt hinter einer Art Wall gefunden- Dort standen überall jüngere, knorrige Eichen herum. Dazwischen war alles licht und grün - es war herrlich. Nachts dann mal wieder die schwarzen Grunzer, ca. 5-10m entfernt. Im Halbschlaf hatte ich den natürlich den Eindruck, sie seien direkt unter meiner Hängematte. Die kleinen sind aber beim erst besten Geräusch auf und davon. Nachts trommelte dann der Regen auf unsere Tarps. Insgesamt eine etwas unruhige Nacht.

    [ATTACH=CONFIG]n4140[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]n4141[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]n4142[/ATTACH]

    Der zweite Spot Lag hinter Ginsterbüschen, die völlig unscheinbar entlang des Weges standen. Den Zugang haben wir nur gefunden, weil wir einem Wildwechsel gefolgt sind. So kamen wir zu einem unglaublich idyllischen Platz, der wie ein verwilderter Obstgarten aussah. Wir haben uns zwischen Ahorn und Kirschbäumen gehängt. Das Drumherum bestand aus Ginsterbüschen, vereinzelten Wild-Obstbäumen und Wiese. Dazwischen immer wieder Wildwechsel. Hier und da konnte man bei genauem Hinsehen Mulden im Gras entdecken, was auf Nachtlager von Rehen oder Rotwild hindeutete. Die Nacht war diesmal sehr ruhig, keine Wildschweine. Dafür knabberte ständig ein kleiner Nager (Haselmaus? Siebenschläfer?) in einem der kirschbäume, was aber nicht gestört hat. Dann aber um 4 Uhr morgens ging ein Ansturm von Vogelgezwitscher los, so was habe ich noch nicht gehört. Ohrenbetäubend, fast schon brutal und doch wunderschön. Lieber lass ich mich durch so etwas wecken als von besch###enen Tieffliegern.

    [ATTACH=CONFIG]n4143[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]n4144[/ATTACH]

    In der Nacht und den Tag über blieb es trocken. So konnte wir unter eingepackten Tarps und in aller Ruhe frühstücken. Tja, und dann ging es wieder in Tal zum Auto. So war das.

    Teil 2

    Wir sind eine Strecke von etwas über 30km gelaufen, wir kamen recht spät an und hatten nicht vor zu hetzen. Die Strecke war landschaftlich sehr abwechslungsreich. Weinterrassen, liebliche und düstere Mischwälder mit Eichen, Ahorn, Fichten und Kiefern, Wildkirschen und Buchen, dann wieder Heidelandschaft, viel Ginster, Felder, Wiesen, etc. Zwischendurch immer mal Durchbrüche mit Fernsicht. Und immer steil bergauf und bergab, der Schweiss lief!

    [ATTACH=CONFIG]n4133[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]n4135[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]n4151[/ATTACH]

    [ATTACH=CONFIG]n4136[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]n4153[/ATTACH]

    Guten Abend!

    Vergangenes Wochenende waren meine Freundin und ich im Ahrtal unterwegs, die Kinder haben wir nicht mitgenommen. Die sollten, ich meinte wollten, ein paar schöne Tage bei Omma und Oppa haben. :)

    Das Ahrtal befindet sich im nördlichsten Teil von Rheinland-Pfalz, an der Grenze zu NRW. Die Landschaft ist zerklüftet und bietet scheinbar recht gute Bedingungen für den Weinanbau. Durch das Gebiet laufen Teile vom Ahr- und Rheinsteig, die restlichen Wege brauchen sich aber mit ihren recht anspruchsvolles Höhenprofilen nicht vor den beiden zu verstecken.

    Das Gebiet ist recht einsam, was ich sehr genieße. Ich bin dort schon einige Male alleine unterwegs gewesen und selten sind mir in 3 Tagen mehr als 2 oder 3 Menschen begegnet (Steige ausgenommen). Dafür ist die Gegend umso reicher an Schwarz- und Rotwild, ein nächtlicher Kontakt (meist akkustischer Art) ist fast gesichert - nicht jedermanns Sache. Brrr. Aber was natürlich besonders wichtig ist: es findet sich dort immer ein lauschiges Plätzchen für die Hängematte und einen selbst.

    Diesmal, wie gesagt, waren wir zu zweit unterwegs, Ich war echt gespannt, sollte es für Tina doch die erste Nacht in der Hängematte werden! Vorweg: es war definitv nicht das letzte Mal - Whooooo Buddy!

    [ATTACH=CONFIG]n4125[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]n4128[/ATTACH]

    [ATTACH=CONFIG]n4126[/ATTACH] [ATTACH=CONFIG]n4127[/ATTACH]

    [ATTACH=CONFIG]n4129[/ATTACH]

    Hey klasse,

    dein Shop ist super [USER="17"]dendronaut[/USER]!

    Auch ich hätte Interesse am Probeliegen, nur ich habe zum gleichen Termin mein viertes Modul Wildnispädagogik und kann daher nicht am Treffen teilnehmen. :(
    Aber ich hatte dir noch auf deine PN geantwortet mit einer Frage zur Bridgehammock. Ist die PN angekommen?

    Grüße
    Naturapfel

    Ist angekommen! :thumbup: PN bereits unterwegs...

    Irgendeine Logik gibt es, aber ich verstehe sie auch nicht.


    :D

    Das linke Datum müsste das Erstelldatum des letzten Threads innerhalb dieses Unterforums sein wobei das rechte Datum für den letzten Beitrag innerhalb des Unterforum steht.
    Diese Art der Anzeige ist finde ich nun auch nicht sonderlich hilfreich.

    Gruß,
    LighD

    Richtig, so habe ich es auch verstanden. Aber die Sortierung ist mir ein Rätsel, da weder nach dem Erstellungsdatum, noch nach den letzten Beiträgen gelistet wird...

    Wie war das doch gleich noch mal? Je länger das Pendel, desto niedriger die Frequenz. Mir kam sie aber höher vor. Vielleicht lag's ja an der strafferen Aufhängung.


    Ich meine, dass das Pendel eigentlich kürzer sein müsste als bei einer klassischen Matte, da der Schwerpunkt, bzw. der Körper des Okkupanten, näher an der Höhe vom Drehpunkt (Aufhängung Baum) liegt. Unzweifelhaft ist aber, dass es wackliger wird, je strammer die Matte gespannt ist. Längere Triangelschnüre würde dem entgegen wirken, leider wird damit auch die Länge der Ridgeline länger. Aber nach den ersten paar Malen habe ich recht schnell gewusst wie ich mich hinein legen muss, ohne dass nennenswerte Pendelbewegungen entstehen :bad: :D

    Bei mir hängt das Tarp auch unter der Schnur. Anfangs hatte ich die Schnur drunter, bis zum ersten richtigen Regen. Die Schnur war eine perfekte Wasserleitung geworden und hat meinen Schlafsack schön durchnässt. Astrein, wenn man einen Daunensack hat und das bei 1°C passiert :D

    Hast du's schon mal ohne die Schlaufen probiert? Ich finde, dass die praktisch keine Funktion haben, wenn das Tarp strammgezogen ist. Bin schnell dazu übergegangen die Schnur nur durch die Endschlaufen zu ziehen und mit Prusikschlaufen an der Tarp-Schnur zu spannen. Das Tarp ist dann fast faltenfrei.

    VG