Das sei Dir gegönnt und glaube ich sofort.
Wenn das das Ziel ist, dann glückwunsch zum gefundenen Glück!
Mein Ziel ist, mit Minimalschuhen barfußähnliche Bewegungsabläufe zu erreichen, on trail noch mehr als im Alltag.
Da ist mir das möglichst breite, V-förmige Aufsetzen der Zehen unerlässlich.
Dafür arbeite ich auch an meiner Fußmuskulatur und setze correct toes Zehenspreizer ein etc.
Dementsprechend bin ich inzwischen deutlich bewusster unterwegs, was eine breite Toebox angeht, brauche sie inzwischen durch wieder deutlich weiter auseinander stehende Zehen auch (siehe Spaß mit tauben Zehen weiter unten).
Früher habe ich auch hauptsächlich auf eine dünne, flexible Sohle geachtet.
Damit ist es auch bei mir ein steter Prozess, definitiv.
Stillstand beim Thema Laufen wäre ja auch komisch 
Allein schon, weil der Markt ja stets in Bewegung ist - die Vielfalt wird ja deutlich mehr in den letzten Jahren und heiß geliebte Modelle werden einfach so eingestellt, sodass man sich immer wieder neu umsehen muss.
Ich müsste nachdenken, wann ich umgestellt habe, 12+ Jahre sind es sicher.
Knieprobleme beim Joggen, irgendwie von Barfußschuhen gehört,
Die Klassiker, Dougall, Robillard gelesen, dann los mit Fivefingers, dann Huaraches beim Laufen, Knieprobleme weg.
Lange mit der Umstellung im Alltag gehadert, da Sneakersammler - und Barfußschuhe ästhetisch noch immer oft eine Zumutung (Heutzutage nicht mehr ganz so verboten).
Dann irgendwann vor ~10 Jahren eingesehen, dass die Umstellung nur ganzheitlich gelingen kann.
Ich nehme bei fast allen meinen Barfußschuhen die Innensohle raus, achte auch darauf, dass sie so verarbeitet sind, dass das möglich ist. Gibt viel mehr ground feel und Platz vorne - und kalte Füße. Im Winter kommt die schon auc mal wieder rein, wenn erwartungsgemäß viel rum stehen angesagt ist.
Ich kann gar nicht mehr beziffern, wie viele Paare ich in en Jahren durch habe...Aber gerade on trail ist das durchprobieren durch den Verschleiß und Laufleistung ja ein Selbstläufer, nach einer längeren Tur sind die Schuhe ja eh durch.
Leguano hatte ich nur mal im Laden an, die Sohle fand ich zwar flexibel, aber auch zu elastisch und flexy-bubbly durch diese sehr weichen, dicken Nupsies, das war ein komisches groundfeel.
My 20Eurocent zur Palette der Modelle, wen's interessiert:
- Gerade habe ich ein paar Altra Mt King günstig geschossen, um mal wieder etwas mehr Dämpfung on trail zu probieren. Angenehm breit, aber mäßig verarbeitet - aber ob ich mit der Dämpfung und dem damit einhergehenden Verlust an ground feel glücklich werde...- Innov-8 sind mir VIEL zu eng, da abe ich mal vor ein paar Jahren den Fehler gemacht, ein nur kurz auf Wochenendtour probe gewandertes Paar mit auf lange Tour zu nehmen. Die Folge waren noch Monate nach der Tour taube kleine Zehen.
- Merrells sind mir ebenso zu eng, da habe ich ein paar letzten Sommer auf Tour verschlissen, zum Glück halten sie nict lange, auch da noch eine Weile wenig Gefühl in den kleinen Zehen.
- Vivobarefoot - meine meistgetragene Marke, vor allem auch im Alltag. Denke da habe ich über die jahre bestimmt bald 20 Paar durch. Meistens breit genug, immer irgendein Sale, leicht, Verarbeitung besser geworden. Die neuen Firm- und soft ground Sohlen habe ich noch nicht getestet, die alten Trail Sohlen waren nicht die haltbarsten...
- NimbleToes - mir eigentlich zu eng, zumindest die Alltagsmodelle, aber die Eitelkeit^^
das mesh Trailmodell fand ich gar nicht schlecht.
- Xero Huaraches - Günstig, simpel, leicht geformte Sohle, super zum ausprobieren und mit Zubegör einfacher schnürbar zu machen
- Luna Sandals: leadville pacer sind meine Lieblingssandalen. angenehmes Material als Fußbett, sehr guter Grip - und tolle Variabilität durch den optionalen performance strap. Für Sandalen natürlich nicht günstig.
- DIY Vibram Supernewflex Huaraches: Extremtextil ist der Freund mit diversen Vibram Sohlenplatten - und es gibt kaum einfachere MYOG Projekte - günstg noch dazu im Vergleich zu gekauften Barfußschuhen.
Anleitungen, auch zu anderen Schnürungen ähnlich der Lunas z.B. im UL-Forum.
Allerdings habe ich das Problem, dass Gummisohlen von Huaraches bei mir beim Wandern unberechenbar plötzlich zu brennenden Hautirritationen führen können. Mal nach Tagen, mal nach Minuten. Hängt sicher irgendwie mit Fußklima und Umgebungstemperatur zusammen. Aber so kann ich sie leider nicht als einzige Wanderbeschuhung mit auf Tour nehmen - da habe ich mich bereits mehrfach in die Nesseln gesetzt - und zwei Paare fallen aus 
Habe noch Dünnes Lederfußbett zum Aufkleben hier, vielleicht probiere ich das noch mal, aber das rutscht dann halt wieder, wenn nass...
Aber prinzipiell kann ich Sandalen nur empfehlen, speaking of which
Ausprobieren - This Is the Way
Sandalen gehen z.B. bei mir gar nicht, da ich bereits durch eine Tannennadel oder ein Steinchen zwischen Fuß und Sohle, dermaßen genervt wäre

Hast Du's mal versucht? Also mit flachen Barfußsandalen, nicht mit so dicken Wandersandalen mit vertieftem Fußbett, in dem sich Dreck sammelt?
Eigentlich fällt da in Bewegung alles durch, ich würde sogar sagen, da sammelt sich weniger als in meinen Schuhen ohne Gaiters.
Auf einem Steinchen bei der dünen Sohle könnte ja niemand einfach weiter drauf rum Joggen.
Sind aber beliebt beim Joggen - und manche sind damit auch schon Thruhikes gegangen.
Ist ganz anders als die üblichen Sandalen mit unflexibler Sohle und dickem Fußbett.
Bin schon gespant, was mein nächstes Experiment wird 