Beiträge von hangloose

    Bei solchen unbekannten, aber schier revolutionären Lösungen ruft mich meist der Gedanke wieder zur Vernunft, dass das doch wohl deutlich größere Wellen geschlagen hätte, wenn es auch nur ansatzweise so wirksam wäre, wie postuliert.

    Das ist halt das Problem der sockenartigen Leguanos. Man meint, so viel Zug ist doch auf so einem Socken nicht drauf, es reicht aber, dass die Zehen vorne weiterhin eher eng aufgesetzt werden. Wer da vorne den Platz will, den er von einer wirklich breiten toebox gewohnt ist, kauft einen dann an allen anderen Stellen zu großen Schuh...

    Würde auch sagen, dass 45l für packraft Touren grenzwertig sind und eher für Tagestouren, da würde ich eher auf mehr Volumen setzen als jedes Mal Tetris zu spielen.

    Und falls es eben doch mal längere Laufanteile auf der Tour gibt, ist zu viel gebamsel außen eben doch auch nervig.

    Habe gerade gesehen, das Gregory den Nachfolger vom Optic rausgebracht hat.

    https://www.gregorypacks.com/packs-bags/bac…cks-backpacking

    Ist dem Osprey Exos doch auffällig ähnlich :/^^
    Damit hab ich seinerzeit auch mal angefangen - wenn man 1,2kg Rucksack tragen möchte ein nettes Ding.
    Wenn ich mir die Preise ansehe, würde ich wohl eher zum Exos greifen, den es z.T. für etwa die Hälfte gibt - zumal sich der seit über 10 Jahren bewährt hat.

    Also wer sich wundert, dass nach 2-3 Wochen, sprich ~7h*21 also fast 150h Gebrauch und im Mittel ~0,5l*21 = um 10l Schweiß müffelt, soll mal seine Bettwäsche zu Hause so lange drauf lassen<X Das ist wohl normal, zumal da ja auch noch unterschiedlich starke Neigung zum schwitzen, Körpergeruch etc. zum Tragen kommen.

    Abhilfe schaffen wenig überraschend:

    - waschen: den Körper nach der körperlichen Ertüchtigung, vor dem Schlafen gehen

    - waschen: des Schlafsacks

    - wie schon genannt - etwas zwischen Körper und Schlafsack, sei es Liner und/oder saubere Schlafwäsche.

    Ich würde dazu die These aufstellen, das man einen Schlafsack, auf dessen Unterseite man mit dem vollen Gewicht ganzflächigen Liegekontakt hat und der schlechter zu regulieren ist, wenn's zu warm wird auch eher vollschwitzt als einen Quilt, der eher aufliegt und bei dem ich verschiedenste Optionen habe, die Temperatur zu regulieren.

    Sprich - quilt und passender Temperaturbereich dessen.

    Und ohne den Sack zu kennen - vielleicht ist der auch einfach besonders anfällig für Gerüche, die iso besonders wenig atmungsaktiv etc.etc., da könnte der Test mit einem anderen auch aufschlussreich sein.

    Ich trage stets Schlafwäsche - und sei sie noch so leicht (Damenstrumpfhosen galore), aber eher, weil ich ungerne mit der Haut auf der Isomatte der 90° liege und die Klamotten des Tages idr. trocknen, sei es von Schweiß oder Wäsche.

    Selbst nach längeren Touren reicht meist gründliches auslüften an der frischen Luft.

    Ich bin ausschließlich mit Daune unterwegs, ob sich das dabei als vorteilhaft erweist, kann ich deshalb nur vermuten.

    Ich habe sowohl einen mit Kopfloch (aegismax windhard) als auch einen'normalen', den ich wie im Video trage.

    Mit Kopfloch mag ich prinzipiell lieber, hat allerdings im quilt Modus den Nachteil einer kleinen Kältebrücke, da nur ein zipper und keine isolierte Klappe wie bei anderen.

    Ich spare mir dadurch abends die Jacke im Camp ein und steige auch morgens quasi direkt im quilt aus der Hängematte.

    Was du allerdings vor hast, Laufen im quilt halte ich für unrealistisch.

    Schwitzen, Loft plätten, mechanische Belastung des Rucksacks - und ohne Windjacke drüber Beschädigung durch Gestrüpp.

    Aber - bist Du Dir sicher, dass Du so eine massive Isolationsschicht beim Laufen überhaupt brauchst?

    Würde mir im Traum nicht einfallen.

    Allerdings wird mir auch schnell warm, komme mit T-Shirt und Windjacke in Bewegung bis kurz über den Nullpunkt gut klar, da ist mir meist selbst ein Fleece schon zu viel, was üblicherweise das Maximum ist, was ich sonst noch dabei habe ich mich regelmäßig ärgere, es wieder umsonst mitgeschleppt zu haben.

    Und wenn es wirklich um tiefen Winter geht, würde ich den quilt als einzige ggf. feucht werdende Isolationsschicht dann wiederum sowieso die stupid light halten.

    Nanana - nicht so negativ - ihr seid nicht gestorben - also doch jetzt garantiert harrrr-harrrr-härrrrrterrrr als zuvor :!:

    Spannend wäre natürlich noch, wie oft man dieses Experiment widerholen muss - und wann härter dann hart genug ist, um nicht mehr mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, sondern zu beginnen, selbigen sinnvoller zur Problemlösung einzusetzen.

    Die völlig fertigen Schneckenhausschlepper, an denen ich irgendwo am wegesrand liegend mit meinem nach Tagesausflug aussehenden Beutelchen vorbeihüpfe strahlen ehrlich gesagt mit auch gerne mal etwas feuchten Augen (sicher alles nur Schweiß - harr) meist eher das Gegenteil dessen aus - Entkräftung, Verzweiflung, Selbstaufgabe, Panik, Wut - das volle Spektrum. :/

    Ich meine, es bereits mindestens ein, zwei Mal hier und andernorts geschrieben zu haben - die Vorgehensweise, die gear list zur Tour zu erstellen und dann den dafür passenden Rucksack zu wählen ist die deutlich bessere Herangehensweise.

    Wie so oft ist die Quadratur des Kreises, das Schweizer Taschenmesser, die Universallösung zwar theoretisch erstrebenswert, kann meist praktisch aber nur alles irgendwie ein bisschen und nichts wirklich richtig.

    Gilt natürlich nur für's ernstzunehmende Wandern und Trekken.

    Die Suche nach dem 'möglichst großen Sack, um allen möglichen Plunder ein paar Meter in den Wald zu tragen' hatten wir ja erst auf S.6, da muss man nicht alles wiederholen denke ich und kann meine Empfehlung für die berühmte blaue nur wiederholen.

    p.s. ja, die bald 20+kg und irgendeinen geliehenen Rucksack für eine GR-Langstrecke im Gebirge habe auch ich mir angetan - genau ein Mal.

    Na denn auf auf!

    Reisende soll man nicht aufhalten.8) Gegenargumente und Bedenken gegenüber unnötig schwerer Rucksäcke und alternative Vorschläge gab's zu Genüge, Vorteile eines schweren Rucksacks dagegeneher nicht. :S

    Wer selbst auf die heiße Herdplatte patschen will, soll das ttun.

    (Auch wenn sich mit dann nicht ganz erschließen mag, warum das ganze dann überhaupt zur Diskussion gestellt wurde...:/)

    Viel Spaß - oder zumindest keine Nahtoderfahrungen damit - was ja anscheinend eher die Messlatte ist. :thumbup:

    Habe erst jetzt durch deinen Post bemerkt, dass sich in der mobilansicht hinter dem Zahnrad überhaupt die Option zum abwählen versteckt8| - allein das ist schon ein Gewinn für mich^^ - ansonsten hätte ich das hier sofort unterstützt, aber damit könnte ich auch leben.

    (Thema nicht abonniert - harrr!8))

    Dass Speedster Stoves hier noch nicht gefallen sind...

    Feine, leichte Spirituskocher und Zubehör zu fairen Preisen (Versand nach D mit Brexit leider inzwischen blöd)

    Auslaufsicher etc.
    https://speedsterstoves.co.uk/


    Und zum Brennstofftransport gibt es dort auch ein paar nette Fläschchen, Dosierdeckel etc.

    https://speedsterstoves.co.uk/accessories/10…hs-alcohol.html

    https://speedsterstoves.co.uk/accessories/28mm-twist-top.html

    https://speedsterstoves.co.uk/accessories/25…lcohol-p55.html

    https://speedsterstoves.co.uk/accessories/re…bottle-kit.html

    Im UL-Bereich haben sich Caprisonne-Beutel mit Schraubverschluss bewährt. Irgendwann werden sie undicht, aber das kann bei pfleglichem Umgang ewig dauern, sprich wenn man sie immer mal erneuert alles gut.


    Was im Holzbereich auch noch nicht gefallen ist, ist der Picogrill, der hier nicht fehlen darf - eine geniale Konstruktion

    https://www.picogrill.ch/?language=en

    Mein MYOG-Nachbau aus Titanblech wiegt 46g. Den Speedster Stove kann ich darin nutzen, dann dient der Pico als Windschutz, selbiges für Esbit.

    Hatte mal irgendwo gelesen, dass der Holzvergaser-Effekt vernachlässigbar ist - krieg's aber nicht mehr ganz zusammen?


    Für schnelle Küche nutze ich den 25g 10€ BRS3000 aka Chinakracher für Gas. Man sollte ihn allerdings nicht auf voller Leistung betreiben, die Hitzeableitung ist...ausbaufähig.
    https://trekkingtrails.de/brs-3000t-test/

    Auf dem HRP hatte ich ein MYOG Esbit Set dabei, überraschend entspannt und no-frills.
    1g Esbit-Schale, 4g Titanfolien-Windschutz = 5g Kochsystem 8)
    Aber kaum genutzt.

    Für mich setzt sich auf langen Touren immer mehr noncook durch - herrlich unkompliziert und stressfrei.

    Danke für die Sächsisch-Deutsche Übersetzung, der Google-Translater wäre überfordert gewesen.:)

    Also bitte!
    Nüscht mit sächsisch, dit kenn ja sojar ick!

    http://www.inkku.org/umgangssprache…tsch/index.html

    Zitat

    5.1 Typisch Berlinerisch und Ostdeutsch2

    Die Wörter dieser Liste sind in Osnabrück gebräuchlich, aber eigentlich typisch Berlinerisch. Sie können über ganz Ostdeutschland, Norddeutschland und Mitteldeutschland verbreitet sein, jedoch nicht weiter.

    Weitere aus dem Berlinerischen stammende Wörter hatte ich in die Liste IV "Typisch Norddeutsch" aufgenommen, falls sie über ganz Norddeutschland verbreitet sind und nicht weiter.

    WortÜbersetzung od. UmschreibungBeispielsatzHerkunft und Bedeutungvermutete VerbreitungAnmerkungen und Quellen
    fleezenlümmeln; sich hinfleezen = sich überaus lässig, leger, bequem hinsetzen (meist dort, wo nicht erwünscht)Fleez´ dich da nich´ so hin !nds Flääts = Lümmel, Flegellandschaftlich (OS, wo noch ?)Heißt auch fläzen, flääzen; oder auch mit tz geschrieben. Die Verbreitung der Variante mit geschlossenem e („ee“) ist regional begrenzt; flä(ä)zen ist weiter verbreitet.

    Ich glaube, wir gleiten geringfügig ab...^^

    Auch hier fizan Compact.

    Erfüllt das magische Dreieck aus günstig, haltbar und leicht erstaunlich gut.

    Ist inzwischen das dritte paar, bzw. zwei mal musste ich kaputte Segmente tauschen. Das gute daran, wenn die Teile so wie verbreitet sind - irgendwer hat immer das genau andersrum kaputte Gegenstück rum liegen als Teilespender.

    Weiß nicht, wie alt sie sind, hab ich gebraucht 'geerbt', aber allein bei mir wohl so 7? Jahre und mittlere bis höhere vierstellige Kilometerzahl im eher harten Anforderungsbereich was Höhenmeter und Untergrund angeht.

    Beim ersten defekt bin ich bergab mit nicht mehr viel Profil unter den Füßen und auf sandig-rutschigem Untergrund quasi Füße voraus weg gerutscht und mit vollem Gewicht nach hinten auf die Stöcke gestützt und merkte noch beim fallen, wie sie weg geknickt sind. beide am mittleren Segment direkt unterhalb des darüberliegenden.

    Da das immer gleich eingestellt ist, also immer die selbe Stelle belastet wird, ist es für möglich, dass hier auch schon vorher eine Überbeanspruchung vorlag.

    Jetzt, wiederum ein paar Jahre später fiel mir ein vertikaler kleiner riss am mittleren Segment von der unteren Ende an einem der Stöcker auf. Ob Ermüdung oder ein bestimmter Impact kann ich nicht sagen.

    Verstellbar ist - allein schon für unterschiedlich hohe Bodensetups wichtig, aber auch für bergauf, bergab, quer zum Hang nett.

    Sind um die Schlaufen erleichtert, brauche ich nicht, ist Gewicht.

    Zudem habe ich die Spitzen gegen BD Flex Tech tips getauscht, da hier die Spitzen über Gewinde verfügen und damit etwas Handgepäck tauglicher entfernt werden können.

    Die Griffe müssten mal neu, sind inzwischen übel speckig. Habe auf ein paar karrimor Carbon die tollen (und leichten-,-)gossamer gear Kork Griffe, aber die Preise in D sind dafür inzwischen unanständig und wirklich aus Kork sind die wohl auch nicht.

    Stütze mich auch gerne von oben auf, sprich einfache, runde Schaumgriffe würden's für mich nicht tun.

    Ganz grundsätzlich - würde mit beliebigen, günstigen oder geliehenen Stöcken mal probieren, ob mir das Gehen mir Stöcken liegt. Kenne auch viele, für die das nicht der Fall ist.

    Ich gehe auch gerne mal ohne, hat auch was.

    Multiuse ist bei mir tarp.

    Darüber hinaus...Über's Kreuz gelegt kann man auch mal die Arme drüber ablegen. Und das sind auf super Gestrüpp zur Seite Drücker und wild vor sich fuchtelnd auch unsichtbare Spinnennetz-auf-Gesichtshöhe-Entferner ^^

    Brückengangmatte ist auch noch eine Option, manche Zelte lassen sich damit freistehend aufbauen.